Twitter als Sprachrohr der Oppositionsbewegung im Iran
Nachdem die westlichen Berichterstatter im Iran des Landes verwiesen wurden und offenbar keine objektive Berichterstattung mehr möglich ist, mutiert das Micro-Blogging zum Sprachrohr der Bewegung gegen den Präsidenten Akbar Haschemi Rafsandschani. Dank der fast verzögerungsfreien Veröffentlichung auf www.twitter.com können Nachrichten und aktuelle Meldungen in die ganze Welt getragen werden. Twittern kann man fast mit jedem Handy, nicht nur mit einem Computer. 140 Zeichen geben mir die Möglichkeit, der Welt all das mitzuteilen, was mir am Herzen liegt. Und genau das machen die Anhänger der Opposition derzeit im Iran: Minütlich kommen neue Meldungen über Twitter in Textform und mit angehängten Bildern und Videos, die die Leute auf der Strasse aktuell vom Geschehen mit ihren Handys machen. Sicher, man muss vorsichtig sein, was solche Meldungen angeht. Aber auch hier gibt es mittlerweile Organisationen, die sämtliche Berichte prüfen.
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