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Die längste Etappe unserer Teutoburger Wald Tour

Am vergangenen Dienstag haben wir die wohl längste Etappe unserer Tour auf dem Teutoburger Wald absolviert. Dabei sind wir an den Donoper Teichen gestartet und zunächst zum Hermannsdenkmal gelaufen. Dort haben wir die erste Rast gemacht und uns dann weiter zur Adlerwarte Berlebeck begeben. Hier runter durch den kleinen Ort Berlebeck und zum Hotel restaurant Bärenstein, wo wir uns erstmal schön im Wintergarten einen Kaffee gegönnt haben. Nach dieser Pause ging es von dort aus weiter zu den Externsteinen und dann alles auf einer alternativen Route wieder zurück. Insgesamt waren das gut 35 Kilometer und wir haben für diese Tour knapp 8 Stunden gebraucht, so für die erste richtige Tour gar nicht mal so schlecht. Auch meine neunen Meindl Jersey Pro haben nicht ein Stück gedrückt und mich den ganzen Weg gut getragen.

Nächste Tour: Vom Hermannsdenkmal zu den Externsteinen

Am kommenden Dienstag geht es, nach 1 wöchiger Pause dank meiner Erkältung, wieder auf Tour. Diesesmal wollen wir uns vom Hermannsdenkmal auf in Richtung Externsteine machen und von dort über eine alternative Route zurück zum Ausgangspunkt nach Detmold. Die komplette Tour wird insgesammt rund 25 Kilometer lang sein, langsam wollen wir diese Streckenlänge zu unserem Standart machen. Wie immer werden wir direkt im Anschluss hier eine ausführliche Tourenbeschreibung abliefern und ein paar schöne Bilder posten. Hoffentlich regnet es nicht wieder so ununterbrochen, das könnte dann nämlich ziemlich hart werden.

Die nächste Tour kommt bestimmt!

Wer hier die letzte Tourenplanung vermisst hat und damit glaubt, wir seien vergangenen Dienstag heimlich im Teutoburger Wald unterwegs gewesen, dem sei versichert, dass wir nix gemacht haben. Zum Einen liegt es daran, dass mich eine ätzende Erkältung gepackt hat und zum Anderen haben wir gewartet, bis ein teil unserer neuen Ausrüstung da war. Diese Woche sind wir also nicht gewandert, dafür kommt hier in den nächsten Tagen aber die neue Tourenplanung für die kommende Woche. Ich habe da auch schon eine Idee, aber mehr verrate ich hier noch nicht.

Die große Tour

Manchmal im Leben kommt man an die Stelle, wo man sich für Rechts oer Links entscheiden muss. Ich glaube, genau da bin ich gerade und bei dieser Entscheidung spielen ein paar ganz bestimmte Dinge, die ich in den letzten Wochen erlebt habe, eine große und entscheidende Rolle. Da das Wandern und Trekken eh schon eines meiner größten Hobbies ist und ich in meinem Cousin einen großen und begeisterten Anhänger dieses Sports habe, sind wir auf unserer letzten Tour zu dem Entschluss gekommen, den Jakobsweg zu meistern. Nicht unbedingt in erster Linie, um Erleuchtung und Gnade zu finden, viel mehr um einfach mal genau das wesentliche unseres Seins zu hinterleuchten und um uns vielleicht auch in irgendeiner Weise darüber Klarheit zu verschaffen, was wir beide eigentlich wollen und wozu unser Leben bisher eigentlich lohnenswert war oder noch sein wird. Keine Sorge, wir Beide sind nicht am Rande der Depression, aber so ein Ausstieg und danach Neuanfang kann ja so schlecht nicht sein. Der Jakobsweg scheint dafür jedenfalls genau das Richtige zu sein, zumindest bin ich, oder vielleicht auch wir, danach fit für meinen Traum, dem Weg zum Machu Picchu.

In unserem gemeinsamen Blog werden wir auf jedenfall demnächst sämtliche Vorbereitungen für den Jakobsweg genauestens schildern und wenn es dazu kommt, auch einen täglichen live Bericht schreiben. Auf jedenfall werden wir in den kommenden Monaten alle Fürs und Wieders ausführlichst miteinander besprechen und im Dezember dann definitiv klären, ob wir es machen oder auch nicht. Als Termin haben wir bisher das kommende Frühjahr angepeilt und uns ausgerechnet, dass wir so ca. 6 Wochen für die 800 Kilometer brauchen werden. Ich halte Euch auf dem Laufenden ;-)

Wassersack oder Trinkflasche

Auf einer ausgedehnten Trekking Tour ist eins besonders wichtig: Trinken, trinken, trinken! Hier stellt sich die Frage, wie transportiert man das kostbare Nass am besten, was stört nicht oder nimmt am wenigsten Platz weg? Früher gabs ja die gute alte Bundeswehr-Feldflasche, die man sich an den Rucksack geschnallt hat. Nachteil: Das Behältnis ist immer gleich groß, ob es voll oder leer ist und nimmt damit immer den selben Platz weg. Dann gibt es die schönen Alu-Flaschen verscheidener Hersteller, für mein Fahrrad habe ich da auch eine. Aber beim Fahrrad ist es auch egal, da es dafür ja die Flaschenhalter gibt. Für den Rucksack eigenen sich aber besonders gut die sog. Wassersäcke aus weichem Kunsstoff. Die befüllt man so, wie man es braucht und dadurch nimmt auch der Platzbedarf je nach Füllstand zu oder ab. Mittels eines Schlauchs ist man in der Lage, ständig und nach belieben Flüssigkeit zu entnehmen, ohne dass man die Flasche bzw. den Wassersack dabei aus dem Rucksack nehmen muss. Ein weiterer Vorteil des Wassersacks ist die Möglichkeit der Reinigung. Die große Öffnung erlaubt es, mit der kompletten Hand die Innenseite zu reinigen, so dass sich Bakterien und Keime nicht großartig halten.

Für unsere große Tour auf dem Jakobsweg werden wir uns wahrscheinlich auch jeweils zwei dieser Wassersäcke zulegen. Da gibt es zum Beispiel den Deuter Streamer 2.0 in 2 oder 3 Liter Varianten, davon einen Links und einen Rechts im Rucksack ist das schon genau das Richtige.

Wir erwandern den Jakobsweg

Wir wollen ja gern mal eine richtig lange ausgedehnte Trekking-Tour machen und auf unserer heutigen Etappe sind wir uns einig geworden, dass es der Jakobsweg wird. Wann wir das genau machen werden, steht noch in den Sternen, evtl. im kommenden Frühjahr. Aber dazu wollen wir in den kommenden Monaten erst einmal alle nötien Infos hernaholen, uns das genau durchplanen und dann Ende Dezember Anfang Januar entscheiden, ob dann im März oder April los wollen. Wir schätzen, dass wir so ca. 6 Wochen benötigen für die rund 800 Kilometer lange Strecke, aber das muss eben noch genau erforscht werden.

Jetzt heisst es erstmal Infos sammeln. Auf jedenfall werden wir, sollten wir irgendwann mal auf Tour sein, hier ein Live Tagebuch von unserer Wanderung auf dem Jakobsweg veröffentlichen. Auch dafür gilt es, die nötige Technik zusammen zu tragen. Denn ich befürchte, dass auch dort häufig mal kein Handy-Netz sein wird.

Wandern auf dem Hermannsweg von Oerlinghausen zu den Donoper Teichen

Unsere letzte Tourenplanung haben wir heute in die Tat umgesetzt und gleich etwas erweitert. Wir sind nämlich schon in Oerlinghausen gestartet und auf den Tönsberg hinauf. Dort ist eine Menge Archäologie zu bewundern und neben dem Mahnmal auch die wirklich interessante Hünenkapelle aus dem 15. Jahrhundert zu sehen. Das Wetter war heute mal wieder mehr als gut, zunächst starteten wir noch bei bedecktem Himmel, das änderte sich aber leider schnell zu einem Dauerregen. Hier zeigt sich wieder mal, was gute Kleidung ausmach, trotzdem nagt das ganz schön an den Knochen.

Nachdem wir unser Picknick noch im Trockenen abhalten konnten, sind wir weiter zum Gasthaus Bienen-Schmidt gewandert und ab hier habe ich mich über den kleinen Regenschirm in meinem Rucksack gefreut. Der Weg an sich ist wirklich mehr als lohnenswert, Landschaftlich sehr reizvoll, auch wenn man wegen des dichten Nebels nicht sehr viel von der Umgebung sehen konnte. Ein etwas in die Jahre gekommener Trimm-Dich-Pfad lockte fast zu albernen Spielchen, die aber wegen des Regens doch ausgefallen sind.

Wir sind aber dennoch sehr zufrieden mit unserer Route gewesen und haben auch gleich einen großen Plan geschmiedet, dazu aber in einem anderen Beitrag mehr.

Aber man merkt auch mal wieder, wo die Grenzen der modernen Technik sind. Als wir unser “Taxi” vom Parkplatz an den Donoper Teichen anrufen wollten, war dies mangels Handy-Netz gar nicht möglich. Da standen wir zwei nun wie bestellt und nicht abgeholt. Es regnete in Strömen und wir konnten nicht telefonieren. Also sind wir so lange weiter gelaufen, bis wir endlich ein Netz hatten, da waren wir allerdings auch schon in Hiddesen bei Detmold.

Wandertag

Wir haben nun den Dienstag zu unserem Wander- und Trekking Tag erkoren und sind gleich vergangene Woche von der Habichtshöhe nach Lämmershagen gewandert. Den kompletten Bericht findet Ihr hier!

Nächste Tour: Vom Bienen-Schmidt zu den Donoper Teichen

Am kommenden Dienstag wollen wir die nächste Tour auf dem Hermannsweg machen. diesmal wollen wir vom Bienen-Schmidt zu den Donoper Teichen wandern und über eine alternative Strecke wieder zurück. Das sind gute 17 Kilometer und ich denke, wenn wir uns in dem Tempo steigern können wir bald den ganzen Hermannsweg an einem Tag gehen. ;-)

Wandern auf dem Hermannsweg von der Habichtshöhe nach Lämmershagen

Am vergangenen Dienstag haben wir unsere erste Tour aus dem Wanderführer Erlebnis Hermannsweg – Östlicher Teil: Wandern von Bielefeld bis Horn-Bad Meinberg unternommen und sind von der Habichtshöhe nach Lämmershagen gewandert. Es waren insgesamt 13 Kilometer und auch von der Höhe her haben wir so einiges an Metern gemacht. Vorbei am Eisernen Anton und dem Funkmeldeturm ging es die berühmt-berüchtigten Lämmershagener Treppen hinunter, vorbei am Gasthaus Deppe und über den Weg “Raute” 5 ging es wieder zurück. Zu Beginn war das Wetter leider nicht so schön, der Nebel hing richtig oben im Wald. Als wir jedoch in Lämmershagen ankamen, klarte es auf und die Sonne schien.

Das Buch beschreibt wirklich sehr gut den kompletten Weg und gibt jeweils eine Rückwanderroute an, so ist jede Etappe der insgesamt 10 für sich separat zu erwandern. Wir wollen jetzt jeden Dienstag so eine Tour machen, das trainiert dann für die richtig großen Projekte.

Mein neues Projekt: trekking-blogger.de

Zusammen mit meinem Cousin David habe ich in den letzten Tagen ein neues Projekt gestartet und werde mit ihm in Zukunft auf einer ganz speziellen Plattform über unser gemeinsames Hobby, Trekking – Wandern – Outdoor, berichten. Dieser Blog wird sicher nicht so viele Posts bekommen wie dieser hier, dafür sollen dort aber alle wander- und outdoorbegeisterten interessante Tipps zu Ausrüstung, Routen und Adressen finden.

Viel Spass beim Lesen auf www.trekking-blogger.de

Expeditions-Rundreise Peru-Bolivien-Brasilien

Ich habe soeben genau das gefunden, wonach ich schon seit Wochen suche: eine richtig gut organisierte Tour durch den Urwald und vor Allem nach Machu Picchu in Peru. Die Reise ist jetzt zwar sehr kurzfristig schon in diesem November, aber ich geh mal davon aus, dass ich für kommendes Jahr auch Termine finden werde. Auf jedenfall klingt die Reisebeschreibung sehr geil, genau so habe ich mir das vorgestellt.

Ich möchte Euch die Route hier nicht vorenthalten:

25-Tage-Tour

1. Tag: DO Abflug – Lima

Abflug von Deutschland via Madrid nach Lima. Ankunft abends. Transfer zum unserem kleinen Kolonialhotel**.

2.-7. Tag: FR-MI Trekking zur Amazonas-Quelle / FMA

Erst im Juli 2000 wurde von einer 22-köpfigen, internationalen Expedition unterstützt vom “National Geographic Society´s Expeditions Council” der Apurimac Fluss in Peru, der in der fast 5.600 m hohen Andenlagune “Nevado de Mismi” als Quelle des Amazonas endet, gefunden. Diese Lagune in herrlicher Andenlandschaft werden wir nach einer kurzen Akklimatisierung und einer dreitägigen Hochgebirgswanderung (täglich 5 bis 10 Std.) erreichen. Begleiten wird uns hier ein Team von erfahrenen, peruanischen Bergführern. Neben dem eigenen Gepäck, das selbst getragen wird, übernehmen Mulis den Transport der kompletten Ausrüstung.

8.-9. Tag: DO-FR Cuzco – Machu Picchu / FMA

Fahrt nach Cuzco. Der nächste Tag steht für einen optionalen Besuch Machu Picchus zur freien Verfügung.

10.-15. Tag: SA-DO Dschungeltour / FMA

Von Cuzco aus geht es per Flugzeug über die mächtigen Hochanden weiter in das Amazonasgebiet von Peru. Dort bleiben wir eine Nacht in der kleinen, quirligen, mit Motorrädern überfüllten Stadt Puerto Maldonado bevor wir mit einem Boot in einen der tierreichsten Gebiete des Amazonas, den Tambopata Nationalpark aufbrechen. Tief im Dschungel und fernab jeglicher Zivilisation können wir mit etwas Glück viele Tiere beobachten: Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben. Eine Nacht wird bei einer Urwald-Bauern-Familie übernachtet. Hier besteht die Möglichkeit, Ayahuasca unter Kontrolle des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache “Liane der Seele” oder “Liane der Toten” bedeutet, ist ein Getränk, das von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren.

16.-17. Tag: FR-SA Flussexpedition / FMA

Von Peru aus wird mit unserem motorisierten Boot die Grenze nach Bolivien überquert. Hier werden kleine Paranuss-Anbausiedlungen besucht und illegale Goldwaschanlagen besichtigt, wo in den Dschungelflüssen Goldstaub ausgewaschen wird. Je nach Jahreszeit bedingt, kann es zu Programmänderungen kommen, wenn z.B. keine Erntezeit für die Pflücker besteht oder bei Hochwasser kein Gold gewaschen wird. Danach geht es auf einem offenen Pick-Up oder auf einem LKW durch den tiefen Dschungel und auf staubigen Pisten bis nach Brasilien, wobei einige Flüsse auf abenteuerlichen Fähren überquert werden müssen.

18.-19. Tag: SO-MO Rondónia / FMA

Hier gelangen wir nun in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo die Massenrodungen und Feuer der Farmer zu beobachten sind. In evtl. Gesprächen mit den Siedlern und bei einem evtl. Badetag mit Einheimischen an herrlichen Dschungelstränden bei Pôrto Velho besteht die Möglichkeit, einen Einblick in die Denkweisen der Siedler gewinnen zu können. Ferner wird hier noch das Eisenbahnmuseum besucht. Mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes.

20.-22. Tag: DI-DO Frachtschifffahrt / FMA

Von Porto Velho aus bewegen wir uns dann 3 Tage auf einem Holzfrachtschiff den gewaltigen Rio Madera stromabwärts zu einer kleinen Handelsstadt. Übernachtet wird auf Deck in Hängematten. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier “hautnah” und sicherlich wird der Reiseleiter bei vielen interessanten Gesprächen um Übersetzung gebeten.

23. Tag: FR Manaus / F

Stadtrundgang durch Manaus, dem “Eingangstor Amazoniens”, Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas. Hier werden das Indiomuseum und die Oper besucht, soweit diese an diesem Tag geöffnet haben. Außerdem unternehmen wir eine Bootsfahrt zum Zusammenfluss des „braunen Wassers“ des Rio Solimôes und des „schwarzen Wassers“ des Rio Negro zum eigentlichen Beginn des Amazonas) und durch kleine Kanäle zu den riesigen Wasserrosen.

24. Tag: SA Rückflug

Abflug von Manaus nach Rio oder Sao Paulo und Weiterflug nach Deutschland.

25. Tag: SO Rückkunft

Ankunft in Madrid und Weiterflug nach Deutschland.
 

Die komplette Reisebeschreibung findet ihr hier! Vom Preis her habe ich mir schon sowas in der Richtung vorgestellt, finde das aber relativ ok. Nur muss ich jetzt erstmal ein bisschen sparen, immerhin muss ich ja für zwei Personen buchen!

Welcher Trekking/Wanderschuh für welchen Einsatzbereich?

Da ich grade ernsthaft auf der Suche nach neuen Wanderschuhen bin, beschäftige ich mich mit verschiedenen Modellen und deren Einsatzgebiete. Die großen Hersteller wie Lowa, Meindl oder auch Hanwag nutzen in etwa die gleichen Kategorien, um ihre Schuhe zu klassifizieren.

Dabei unterschiedet man zunächst die Art der Bergschuhe:

  • Active Sports (A)
    Allroundschuhe – Wanderschuhe für leichte Touren (Stadt, Land, auf befestigten Wegen, Asphalt, Schotter) ohne größere Unebenheiten. Eigenschaften: Weicher, niederer Schaft mit speziell dämpfender Sohle.
  • Trekkingschuhe (B)
    Trekkingschuhe für Bergwandern und leichte Bergtouren (Wanderwege, Gelände, Wald, leichtes Gestein, Klettersteig mit breiten Tritten). Eigenschaften: Stabiler, höherer Schaft mit Profilsohle und sehr gutem Abrollverhalten.
  • Alpin – Trekking (C)
    Bergschuhe für alpines Gelände (Alpines, unwegsames Gelände, viele Hangquerungen, Klettersteige mit schmalen Tritten, Fels, Geröll). Eigenschaften: Stabiler, hoher Schaft mit verstärkter Sohlenkonstruktion.
  • Hochalpinschuhe (D)
    Hochgebirgsschuh (steigeisenfest, hochalpines Gelände, Gletscher, Schnee, Klettersteige mit kleinen Tritten). Eigenschaften: Festes Oberleder, Versteifungsmaterialien im Schaft mit steigeisenfester Spezial-Profilsohle.

Bis zu welchen Höhen begint man sich auf Tour:

  • bis ca. 500m (A)
  • bis ca. 2000m (B)
  • bis ca. 3000m (C)
  • bis ca. 4000m (D)

Wie ist die Bodenbeschaffenheit auf der geplanten Route:

  • Breite Asphalt- oder Schotterwege (A)
  • Schmale Schotterwege, Waldwege, Geröll und leichte Klettersteige (B)
  • Schmale Pfade im felsigen Gestein, schwierigere Klettersteige, Geröll, Tritte in Schnee u. Eis (C)
  • Schwieriges, steiles Gelände in Fels, Geröll, Schnee und Eis, teilweise mit Steigeisen (D)

Mit diesen drei Fragen hat man schonmal jeweils eine passende Antwort. Man addiert nun die Buchstaben, z.B. 2xB und 1xA und entscheidet sich für das, was am Ende überwiegt.

Für mich ist die Kategorie B am schwersten gewichtet. Das ist ein Schuh, der sowohl in den heimischen Gefilden des Teutoburger Waldes wie auch in den Alpen absolut ausreicht. Wir bewegen uns da immer in Höhen um die 2.500  Meter und darunter, von der Wegebeschaffenheit sind es von Waldwegeng über leichte Geröllwege und Klettereisen brauchen wir nicht. Nun heisst es also weiter suchen und weiter probieren, denn einen Schuh für solch einen Einsatz kauft man nicht mal eben so mit 5 Minuten anprobieren.

Rucksacktour zur Inkastadt Machu Picchu

Ich will ja nicht gleich größenwahnsinnig klingen, aber in letzter Zeit beschäftige ich mich ziemlich häufig mit dem Gedanken, einmal eine Rucksacktour zur Inkastadt Machu Picchu zu unternehmen. Die Stadt liegt auf etwa 2.360m Höhe und ist so versteckt in den Bergen, dass sie damals von den spanischen Eroberern nicht entdeckt werden konnte und somit verschont blieb. Irgendwie übt das ganze einen unheimlich Reiz aus und sowohl die Ruinen als auch das umliegende Land interessiert mich wahnsinnig. Leider lese ich nicht so gute Erfahrungen im Internet, es scheint doch ziemlich gefährlich zu sein dort in Südamerika. Wenn schonmal jemand so eine Tour gemacht hat oder jemanden kennt der mit einem Verwandt ist der schonmal da war, dann wünsche ich mir fleißig Kommentare und Tipps. Oder will wer mitkommen? Ich hatte so Frühjahr 2009 angedacht…

Lowa Khumbu GTX

Wie schon erwähnt habe ich in den schweizer Alpen festgestellt, daß meine Dachstein-Bergstiefel deutlich zu alt und zu schwer geworden sind. Schon in Davos habe ich mehrere Schuhläden aufgesucht und mir ein paar Tipps von den Einheimischen geholt, was so “Trendy” ist, wenn man sich ins Gebirge wagt. Dabei ist für mich neben dem Tragekomfort und der Verarbeitung auch immer ein bisschen die Optik maßgebend und so bin ich zum Lowa Khumbu GTX gekommen. Der Schuh wiegt grad mal 580 Gramm und hat einen echt guten Abrollkomfort. Auch die Schnürung ist sehr angenehm und präzise vorzunehmen. Hier in Bielefeld habe ich haben sie ihn leider nicht in meiner Größe, diese ist aber bestellt und ich hoffe ich kann diese Woche noch einsteigen. Dann werde ich von meiner ersten Tour berichten im Lowa Khumbu GTX.

Grüezi miteinand

Unser kleiner Kletter- und Trekkingausflug in die Schweiz ist nun leider schon wieder vorbei und das gute alte Bielefeld hat uns wieder. Dank der neuen Regelung in Davos kann man mit der Gästekarte (Kurtaxe) alles was sich auch nur irgendwie bewegt kostenfrei nutzen. Das war natürlich genau nach meinem Geschmack und so sind wir mit sämtlichen Seilbahnen, Gondeln und Bussen in den Schweizer Alpen unterwegs gewesen, die längste Tour war etwa 25 Kilometer über fast 1.000 Höhenmetern mit einem unglaublichen Panorama. Man hab ich das lange nicht gehabt und da wurde mir gleich wieder bewußt, was mir die letzte Zeit gefehlt hat: Das Wandern! Über 500 Fotos haben wir gemacht, aber keine Sorge, die steck ich hier nicht alle rein ;-)

Nur meine Ausrüstung ist doch etwas in die Jahre gekommen, meine guten alten Dachstein waren schwer an den Füßen und neidisch habe ich all die anderen Wanderer beäugt, die mit modernster Schuhtechnik unterwegs waren. Ich habe nun auch gleich mal recherchiert, aber dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Schön frische Luft schnappen

Heut sind wir mal gewandert. Erst nach Olderdissen gefahren und von dort auf den Rundwanderweg A2 über den Jostberg, die Stapenhorst Hütte und zurück. Ein bisschen was zu trinken und zu knabbern hatten wir auch mit, haben aber festgestellt, daß ein richtiges Schnitzel einfach das Beste ist und uns gleich für Freitag erneut zu einer noch größeren Tour verabredet. Irgednwie müssen wir ja Kondition aufbauen, wenn es nächste Woche in die Berge geht ;-)

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