Posts tagged: Wandern

Wie ein Rucksack gepackt wird

Plant man eine Wandertour, so steht auch schnell die Packliste für den Rucksack. Diese Packliste unterscheidet sich dann je nachdem, ob man in kälteren oder wärmeren Gegenden läuft, wie lang die Tour wird und ob Zelt oder Herberge als Übernachtungsmöglichkeit dient. Hat man dann alles zusammen, möchte man dieses am liebsten einfach nur in den Rucksack stopfen, aber schon kleinste Veränderungen der Verstauung können eine sehr große Wirkung haben. Aber zunächst teilen wir den Rucksack mal in seine unterschiedlichen Zonen ein:

Deckelfach
Im Deckelfach sollten die leichten Sachen verstaut werden und die, an die wir schnell herankommen müssen wie etwa Taschentücher, Geldbeutel und Kartenmaterial. Es empfiehlt sich hier einen kleinen Plastikbeutel zu nutzen, damit bei einem Regenguss nicht gleich alle Teile aufgeweicht sind. Ganz dicht ist so ein Rucksack nämlich nie.

Mittelfach
Das Mittelfach ist bei großen Trekking-Rucksäcken auch das größte Fach und hier kommen die schweren und mittelschweren Sachen rein. Vom Campingkocher über Kleidung und Lebensmitteln sollte hier alles gut und ordentlich verstaut werden. Auch hier empfiehlt es sich, die unterschiedlichen Kategorien in farbige Plastikbeutel zu stecken, damit ein wenig Ordnung herrscht. Eine kleine Regel ist hier zu beachten: Die schweren Teile mehr in Richtung Rücken, die leichten weiter nach außen. Sonst verliert man schnell das Übergewicht und purzelt nach hinten.

Bodenfach
Das Bodenfach ist bei meinem Rucksack durch eine Zwischenwand vom Hauptfach getrennt und ich könnte dadurch ein größeres Mittelfach erstellen. Demnach rutschen die schweren Sachen aber ganz nach unten, das will ich gar nicht. Ins Bodenfach kommt in dem Falle der Schlafsack und dieser sollte das Fach auch komplett ausfüllen, damit der Rucksack an Stabilität gewinnt. Oft geht auch noch die Isomatte mit rein, das muss man ausprobieren.

Seitentaschen
Große Seitentaschenregel Nr. 1: Immer gleich schwer beladen. Eigentlich logisch, aber hier hab ich schon die tollsten Dinger erlebt. Regel Nr. 2: Ohne Seitentaschen tritt Regel Nr. 1 außer Kraft. Aber Spaß beiseite, hier kommen die Sachen rein, die schnell zur hand sein müssen wie Regenzeug etc. Es ist bei einigen Modellen möglich, hier die Trinksysteme zu verstauen, das habe ich allerdings selber noch nicht probiert. Ich finde, die Blase ist besser im Mittelfach aufgehoben.

Außen am Rucksack
Einiges an material, welches wir für unsere großen Wandertouren brauchen, hat bisher noch keinen Platz gefunden und dafür sollte Eurer Rucksack außen ein paar Ösen und Schlaufen besitzen. Hier können wir dann z.B. das Zelt unten in Position des Bodenfachs befestigen, die Isomatte unter dem Deckelfach und Geschirr an den Seiten. Wichtig ist dabei, dass nichts herumbaumelt und uns damit ständig zum Ausgleichen dieser Bewegung zwingt. Das kostet auf einer Tour viel Kraft. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass es nicht wer weiß wie weit hinausragt und damit jeden Ast mitnimmt, der uns im Weg rumhängt.

Wenn der Rucksack so gepackt wird, dann erleichtert es schon ungemein. Erstens finden wir alles schnell wieder, denn es ist im Grunde immer am gleichen Platz und zweitens ist die optimale Gewichtsverteilung eine enorme Erleichterung auf dem Rücken. Vom Gewicht her sollte der Rucksack nicht mehr als 1/4 unseres Körpergewichts haben, das richtet sich ein wenig nach der Strecke. Auch die Packbreite sollte der Wegbeschaffenheit angepasst werden, auf schmalen Gebirgspfaden ist das schon anders als auf breiten Feldwegen.

24 Stunden von Bayern kommt nach Pfronten

Dieses Jahr habe ich leider keinen Platz mehr zu den 24 Stunden von Bayern bekommen, ich nächsten Jahr hab ich aber die Chance, die Veranstaltung direkt vor der Haustür zu haben. Ab dem 10.08. kann man unter 3 Regionen abstimmen und mitentscheiden, wo die Veranstaltung 2011 stattfindet. Und natürlich ist Pfronten auch mit dabei. Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas: 5x 2 Starterplätze für die “24 Stunden von Bayern”, 2 hochwertige Ferngläser von NIKON Sport Optics und 2 Paar Wanderstiefel von Hanwag. Es lohnt sich also mitzumachen.

Zur Abstimmung geht es direkt hier!

Der Junge kommt gut voran!

Gute zwei Wochen ist der Bielefelder Phillip Gätz bereits unterwegs und schon ein richtig gutes Stück voran gekommen. Sein Start im hohen Norden verlief planmäßig und jetzt ist er bereits zwischen Ratzeburg und irgendwo im Nirgendwo ;-) Sehr interessant: Auf seinem Blog www.reiseindenverstand.de kann man seine aktuelle Wanderposition sehen.

Ich überlege ernsthaft, ob ich mich ihm mal ein, zwei Tage anschließe. Immerhin habe ich bald Urlaub, ein Testbericht über den Deuter Act Lite muss auch noch raus und seine Tour führt quasi direkt durch meine zukünftige neue Heimat. Nur Phillip weiß noch nichts von seinem Glück ;-)

Übrigens: Auf facebook kann man natürlich auch Fan seiner Seite werden und all seine Stationen mit vielen Fotos und auch Videos verfolgen.

Outdoornews aus Friedrichshafen

Irgendwie war jeder in Friedrichshafen, nur ich nicht. Dabei ist das wirklich um die Ecke und einen Abstecher hätte ich ruhig mal machen können, aber ich hatte tatsächlich keine Zeit. Gottseidank ändert sich das ja bald. Immerhin gibt es andere fleissige Blogger, die von der Outdoormesse in Friedrichshafen berichtet haben und wie zum Besipiel Ander vom Trekking Blog die Neuheiten vorstellen. Im heutigen 4. Teil seiner Serie berichtet er über Schlafsäcke und Matten und die neuesten Technologien. Nächstes mal werd ich mir das dann aber nicht mehr entgehen lassen und dort mal aufkreuzen, immerhin gibt es selten so viele tolle Sachen zu sehen wie dort ;-)

Ich bin ein kleiner Crocs-Fan geworden

Wer hätte das gedacht, ich und diese Gummipuschen! Aber nachdem meine Freundin in ihren fast schläft, musste ich mich auch mal näher damit beschäftigen. Was mich ja immer beeindruckt hat, dass man in diesen Plastikteilen überhaupt nicht schwitzt, bei Füßen das leckerste, was mir gerade so in den Sinn kommt. Aber das Material ist so hervoragend, dass der Käsemaukenfaktor direkt gegen Null geht. Ich hab mir nun also auch Crocs gekauft, erstmal in der ganz klassischen Variante. Aber im Laden sind mir gleich die mit dem Band aufgefallen und je länger ich darüber nachdenke, umso dringender muss ich die haben. Und auf einer ausgedehnten Wandertour sind die Dinger gleich nochmal gut: Durch das geringe Gewicht kann man sie locker mitnehmen, um Abends mal aus den schweren Wanderstiefeln auszusteigen.

Interaktive Wanderkarte Ostallgäu

Es geht doch nichts über eine gute Wanderplanung. Speziell für die Region Ostallgäu hat der Landkreis eine interkative Karte ins Netz gestellt. Mit dieser Karte kann man sich die verschiedenen Touren nach ganz bestimmten Kriterien zusammen stellen, so ist es zb. möglich, nach Bergtouren zu suchen, sich Wanderungen zu bestimmten Themen anzeigen zu lassen oder einen kulinarischen Tripp zu unternehmen.

Ich hab mir da mal eine schöne Bergtour herausgesucht, die in Pfronten Kappel startet und rund um den Edelsberg führt. In einem weiteren Fenster wird mir nun der gesamte Streckenverlauf angezeigt, inkl. Höhenprofil und der geschätzen Wanderzeit. Dazu kann ich mir noch den GPS-Track downloaden und die Karte auch gleich ausdrucken. Auch eine Bewertung der Strecke ist dort zu finden die den Erlebniswert und die Eignung für Familien oder Nordic Walker einschätzt.

Hier gehts zur Karte. Viel Spaß beim Touren!

1.111 Kilometer zu Fuß quer durch Deutschland

Als ich irgendwann in den 90ern eine mehrtägige Radtour in den Süden Deutschlands unternahm, traf ich auf dem Weg einen netten Mann aus Minneapolis, der auf den Spuren seiner Vorfahren eine Radtour von Norden nach Süden unternahm. Aber eben mit dem Rad. Jetzt will der Bielefelder Student Phillip Gätz diese Strecke zu Fuß bewältigen. 1.111 Kilometer, 11 Wochen, 1 Mann, 1 Fotoapparat, 1 Diplom – so sein Motto. Der Fotografiestudent hat kürzlich die letzte Prüfung absolviert und ist, so sagt er, seiner FH und sich nur noch das Diplom schuldig. Er weiss, dass er auf dieser Reise an seine Grenzen kommen wird und verspricht, diese mit der Kamera festzuhalten. Ein sehr interessantes Projekt, was ich unter Reise in den Verstand weiter verfolgen werde.

Die Lesebank in Davos

Wer gern wandert und dazu auch noch eine Leseratte ist, der sollte sich mal in Davos auf Tour begeben. Dort wird heuer zum zweiten Mal die Lesebank fortgeführt, eine Bibliothek in freier Natur. An mehreren Bänken sind Behältnisse aufgestellt, die morgens mit Büchern befüllt werden und abends wieder geleert, mittlerweile sogar fremdsprachige Literatur. Seit Anfang Juni stehen sie so den Lesern zur Verfügung, Im Kurpark, an der hohen Promenade oder am Davoser Wolfgangsee kann man so seine Rast zur Fortbildung oder Unterhaltung nutzen. Dabei bietet aus meiner Erfahrung der See eine ganz besondere Anlaufstelle, hier kann man nebenbei noch die Eichhörnchen füttern.

Mehr Infos und die Standorte findet Ihr hier.

Foto: www.davos.ch

24 Stunden von Bayern – das Rahmenprogramm

Leider habe ich mich dieses Jahr zu spät beworben und konnte so nicht einen der begehrten Plätze für die 24 Stunden von Bayern ergattern. Dieser rund-um-die-Uhr Gewalltmarsch passend zur Sommersonenwende ist schon ein ganz besonderes Erlebnis. Hier kommt es nicht darauf an, als Erster irgendein bestimmtes Ziel zu erreichen, sondern einfach nur dabei zu sein und auf der vorgegebenen Strecke unterwegs zu sein. Dabei kann man so schnell oder langsam gehen wie man will und auch nach eigenem Ermessen Pausen machen.

Hier gibts nun das Rahmenprogramm im pdf-Format mit vielen Tips und einer Karte.

Zwei Jungs auf Weltreise und du bestimmst wohin

Die beiden Aachener Simon Hallmann und Paul Geller haben sich gestern auf eine ganz aussergewöhnliche Weltreise gemacht. Über die Website yourworldtrip.com kannst du bestimmen, wohin ihre nächste Etappe geht. Jeden Tag stellen die Beiden ein paar alternative Routen vor, aus denen man dann wählen kann. Über den Partnerkalender werden Gelder gesammelt, die ausschließlich zur Finanzierung der Reise einegsetzt werden, jeder kann hier mitmachen.

Ich finde das Projekt echt cool, wenn ich mehr zeit hätte, würd ich sowas auch machen! Übrigens kann man das Projekt auf Facebook, Flickr, Youtube und MeinVZ verfolgen.

GPS Pulsmessuhr bei Tchibo

Der Kaffeeröster Tchibo bietet derzeit eine GPS Pulsmessuhr in seinem Sortiment. Die Uhr gibt neben Herzfrequenz, Uhrzeit und Weckfunktion auch eine Trainingsanzeige für Laufen, Wandern und Radfahren. Zusätzlich kann man das Gerät zur Datenanalyse am PC anschließen, das passende USB Kabel wird gleich mitgeliefert. Für 140,- Euro kann man diesen Allrounder ergattern, ein recht günstiges Angebot, sofern die Qualität passt. Auf dem Foto sieht er aber schon recht groß aus, muss ich mir doch mal in einem Tchiboladen angucken. Bisher habe ich jedenfalls nur sehr positive Erfahrungen mit den Produkten gemacht, im Trekking-Bereich hab ich schon das ein oder andere Gimmick im Einsatz. Bei den Preisen ist es jedenfalls egal, wenn man es dann nach einer Saison wieder ausmustert.

Hat Jemand Erfahrung mit der Uhr?

Montag ist wieder Wandertag

Jetzt sind einige Wochen ins Land gegangen, in denen wir leider nicht wandern konnten. Bei mir wars durch gesundheitliche Einschränkungen wie OP und Grippe einfach nicht möglich, dafür sind wir jetzt aber wieder beide fit. Zusätzlich kommen eine Menge neuer Klamotten zum Einsatz, unter anderem die Mammut Alpine Underwear. Wenn es allerdings wieder regnen sollte, verschieben wir das dann doch noch einmal, schon wieder ne Erkältung ist einfach nicht drin.

Xtend Breeze 2 von Xtend Adventure


Auf der Suche nach einem geeigneten Zelt bin ich gerade auf das Xtend Breeze 2 von Xtend Adventure gestoßen. Unsere Anforderungen an ein Zelt setzen sich aus verschiedenen Punkten zusammen, die nicht so einfach erfüllt werden können. So ist uns das Packmaß beispielsweise nicht ganz so wichtig, da wir das Zelt sowieso auf beide Rucksäcke verteilen, dafür sollte aber das Gewicht passen und vor Allem genug Platz für das ganze Gepäck vorhanden sein. Das Xtend Breeze 2 hat dafür eine großzügige Abside, die genug Platz für die Rucksäcke und auch die zu trocknenden Klamotten und Schuhe bietet. Dazu ist der Innenraum ebenfalls ausreichend für 2 Personen und noch diverse Packstücke, so daß wir mit diesem Zelt sicher keine großen Kompromisse eingehen müssen. Das komplette Gewicht beträgt 2,7 KG, was in Anbetracht der Größe schon wirklich gut ist. Preislich bewegt sich das Zelt in der oberen Region ab 350,- Euro, aber wenn man bedenkt, dass man damit 5 bis 6 Wochen unterwegs ist, dann ist der Preis umgerechnet auf 2 Personen durchaus gerechtfertigt. Jetzt muss ich nur mal schauen, wo ich dieses Zelt mal zu Gesicht bekomme um mir noch einen besseren Eindruck über Verarbeitung und Platzangebot machen zu können. Dann werde ich auf jedenfall hier Berichten.

Nächste Tour: Wir schliessen die Lücke von Lämmershagen bis Oerlinghausen

Die nächte Tour steht an und dieses Mal haben wir uns nicht ganz so viel vorgenommen. Das liegt aber in diesem Fall nicht an der mangelnden Kondition, sondern ehr daran, dass jetzt bei zunehmend schlechterem und kälterem Wetter die Ausrüstung fehlt. T-Shirt geht ja nun nicht mehr und wir sind grad beide auf der Suche nach vernünftigen Klamotten.

Also haben wir uns vorgenommen, die Lücke von Lämmershagen nach Oerlinghausen zu schliessen und auf einer alternativen Route zurück. Das sind insgesamt dann rund 12 Kilometer und zum ausprobieren unserer neuen Gadgets genau das richtige.

Bericht folgt wie immer…

Rundwandern auf dem Hermannsweg von den Donoper Teichen zu den Externsteinen und zurück


Ich sags mal vorweg so wie es war: Sauanstrengend! Ich habe auf dieser Tour zweimal den berühmten Schweinehund gekillt und hab mich deshalb hinterher richtig gut gefühlt! Aber nun mal zur Tour:

Unsere Planung war ja einfach nur vom Hermannsdenkmal zu den Externsteinen zu laufen und dann auf einer alternativen Route zurück. Irgendwie schaffen wir es aber jedesmal, unsere Tourenplanung über den Haufen zu werfen und bauen dann doch noch was anderes mit ein. In diesem Fall dachten wir uns, wir parken an den Donoper Teichen und schliessen unsere Lücke von dort zum Hermannsdenkmal. Das taten wir auch und der Weg von dort nach oben war schon nicht ohne. Es geht ziemlich gleichmässig bergauf und zwar richtig. Dann endlich oben angekommen haben wir uns erstmal am Fusse des Denkmals auf einer Bank unsere Sandwiches schmecken lassen um frisch gestärkt etwa 20 Minuten später gen Süden aufzubrechen.

Nun ging es erstmal ne ganze Zeit bergab, was aber bekanntlich nicht weniger anstrengend ist. Ab dem Restaurant Hangstein klarte nun auch der Himmel schön auf und die Sonne bruzelte im wahrsten Sinne des Wortes. Herrliches Wetter und wir näherten uns der Adlerwarte in Berlebeck. Als nächstes schlengelten wir uns durch den kleinen Ort Berlebeck weiter bis zur nächsten Etappe, dem Hotel Restaurant Bärenstein. Hier gönnten wir uns im leider viel zu gut beheizten Wintergarten erstmal einen leckeren Kaffee und überlegten, wie wir nun weiter gehen wollten. Da wir ja nun schon vor dem Hermannsdenkmal die Tour gestartet sind wollten wir hier nun eigentlich wieder kehrt machen, immerhin wären das auch schon gute 20 Kilometer gewesen bis zurück zum Auto. Aber wir hatten plötzlich die Idee, einfach weiter zu laufen und dann ab den Externsteinen gemütlich zurück mit dem Bus nach Detmold. Gesagt getan, auf zu den Externsteinen. Der Weg ist im Übrigen wirklich abwechslungsreich und auch landschaftlich sehr schön. Hin und wieder kommen ein paar Steigungen die auch wirklich nicht ohne sind, aber das macht diese Tour ja grad aus.


An den Externsteinen angekommen haben wir erneut Pause gemacht und dann zu unserem großen Entsetzen festgestellt, dass die Busse nur am Wochenende fahren. Toll! Nun half alles Überlegen nichts und wir machten uns auf den Rückweg, dieses Mal aussen ein kurzes Stück an der leider viel befahrenen Landstrasse vorbei Richtung Holzhausen und von dort weiter durch das Dorf Richtung Berlebeck.

In Berlebeck angekommen entschieden wir uns, den Pulverweg hinauf bis zum Hermannsweg zu laufen, was sich als wirklich große Herausforderung nach diesen zurück gelegten Kilometern herausstellte. Der Pulverweg steigt enorm an und zieht sich so den ganzen Berg hinauf, ohne auch nur ein kleines Stück mal gerade zu verlaufen. Endlich oben angekommen geht es dann dafür mal wieder ein Weilchen geradeaus Richtung Hangstein, von dort aus haben wir auf dem A2 den Weg zum Vogelpark Detmold eingeschlagen. Als wir dort unten endlich ankamen, waren wir das zweite Mal an dem Punkt, wo uns ein Bus hätte gut getan, aber auch hier war der Fahrplan nur auf Samstag und Sonntag ausgelegt. Die Kilometerangabe nach Hiddesen betrug 5,2 Kilometer, was uns jetzt vorkam wie eine unüberwindbare Entfernung. Aber wir hatten ja keine Wahl und machten uns auf den Weg, wieder hoch zum Hermannsdenkmal. Kurz davor zweigt links der Wanderwg A1 ab, der ein bisschen die Strecke abkürzt und unterhalb wieder au den Hermannsweg führt. Von hier aus liefen wird nun wieder Richtung Donoper Teichen, wo wir das Auto geparkt hatten.

Alles in Allem haben wir wohl gute 30 Kilometer zurück gelegt, wobei sich das Gepäck noch im ehr witzigen Bereich hielt. Flüssigkeit muss ich deutlich mehr mitnehmen, meine 1,5 Liter waren doch zu schnell leer. Aber es hat sich wirklich gelohnt und auch am nächsten Tag hätte ich schon wieder weiter laufen können.

Sehenswürdigkeiten gibt es übrigens auf diesem Weg mehr als genug. Vom Hermannsdenkmal angefangen über die Adlerwarte Berlebeck bis zu den Externsteinen. Dazwischen befindet sich die Ruine der Falkenburg, dann die Vogeltaufe und natürlich der Vogel- und Blumenpark Heiligenkirchen.

Die längste Etappe unserer Teutoburger Wald Tour

Am vergangenen Dienstag haben wir die wohl längste Etappe unserer Tour auf dem Teutoburger Wald absolviert. Dabei sind wir an den Donoper Teichen gestartet und zunächst zum Hermannsdenkmal gelaufen. Dort haben wir die erste Rast gemacht und uns dann weiter zur Adlerwarte Berlebeck begeben. Hier runter durch den kleinen Ort Berlebeck und zum Hotel restaurant Bärenstein, wo wir uns erstmal schön im Wintergarten einen Kaffee gegönnt haben. Nach dieser Pause ging es von dort aus weiter zu den Externsteinen und dann alles auf einer alternativen Route wieder zurück. Insgesamt waren das gut 35 Kilometer und wir haben für diese Tour knapp 8 Stunden gebraucht, so für die erste richtige Tour gar nicht mal so schlecht. Auch meine neunen Meindl Jersey Pro haben nicht ein Stück gedrückt und mich den ganzen Weg gut getragen.

Nächste Tour: Vom Hermannsdenkmal zu den Externsteinen

Am kommenden Dienstag geht es, nach 1 wöchiger Pause dank meiner Erkältung, wieder auf Tour. Diesesmal wollen wir uns vom Hermannsdenkmal auf in Richtung Externsteine machen und von dort über eine alternative Route zurück zum Ausgangspunkt nach Detmold. Die komplette Tour wird insgesammt rund 25 Kilometer lang sein, langsam wollen wir diese Streckenlänge zu unserem Standart machen. Wie immer werden wir direkt im Anschluss hier eine ausführliche Tourenbeschreibung abliefern und ein paar schöne Bilder posten. Hoffentlich regnet es nicht wieder so ununterbrochen, das könnte dann nämlich ziemlich hart werden.

Die nächste Tour kommt bestimmt!

Wer hier die letzte Tourenplanung vermisst hat und damit glaubt, wir seien vergangenen Dienstag heimlich im Teutoburger Wald unterwegs gewesen, dem sei versichert, dass wir nix gemacht haben. Zum Einen liegt es daran, dass mich eine ätzende Erkältung gepackt hat und zum Anderen haben wir gewartet, bis ein teil unserer neuen Ausrüstung da war. Diese Woche sind wir also nicht gewandert, dafür kommt hier in den nächsten Tagen aber die neue Tourenplanung für die kommende Woche. Ich habe da auch schon eine Idee, aber mehr verrate ich hier noch nicht.

Die große Tour

Manchmal im Leben kommt man an die Stelle, wo man sich für Rechts oer Links entscheiden muss. Ich glaube, genau da bin ich gerade und bei dieser Entscheidung spielen ein paar ganz bestimmte Dinge, die ich in den letzten Wochen erlebt habe, eine große und entscheidende Rolle. Da das Wandern und Trekken eh schon eines meiner größten Hobbies ist und ich in meinem Cousin einen großen und begeisterten Anhänger dieses Sports habe, sind wir auf unserer letzten Tour zu dem Entschluss gekommen, den Jakobsweg zu meistern. Nicht unbedingt in erster Linie, um Erleuchtung und Gnade zu finden, viel mehr um einfach mal genau das wesentliche unseres Seins zu hinterleuchten und um uns vielleicht auch in irgendeiner Weise darüber Klarheit zu verschaffen, was wir beide eigentlich wollen und wozu unser Leben bisher eigentlich lohnenswert war oder noch sein wird. Keine Sorge, wir Beide sind nicht am Rande der Depression, aber so ein Ausstieg und danach Neuanfang kann ja so schlecht nicht sein. Der Jakobsweg scheint dafür jedenfalls genau das Richtige zu sein, zumindest bin ich, oder vielleicht auch wir, danach fit für meinen Traum, dem Weg zum Machu Picchu.

In unserem gemeinsamen Blog werden wir auf jedenfall demnächst sämtliche Vorbereitungen für den Jakobsweg genauestens schildern und wenn es dazu kommt, auch einen täglichen live Bericht schreiben. Auf jedenfall werden wir in den kommenden Monaten alle Fürs und Wieders ausführlichst miteinander besprechen und im Dezember dann definitiv klären, ob wir es machen oder auch nicht. Als Termin haben wir bisher das kommende Frühjahr angepeilt und uns ausgerechnet, dass wir so ca. 6 Wochen für die 800 Kilometer brauchen werden. Ich halte Euch auf dem Laufenden ;-)

Wassersack oder Trinkflasche

Auf einer ausgedehnten Trekking Tour ist eins besonders wichtig: Trinken, trinken, trinken! Hier stellt sich die Frage, wie transportiert man das kostbare Nass am besten, was stört nicht oder nimmt am wenigsten Platz weg? Früher gabs ja die gute alte Bundeswehr-Feldflasche, die man sich an den Rucksack geschnallt hat. Nachteil: Das Behältnis ist immer gleich groß, ob es voll oder leer ist und nimmt damit immer den selben Platz weg. Dann gibt es die schönen Alu-Flaschen verscheidener Hersteller, für mein Fahrrad habe ich da auch eine. Aber beim Fahrrad ist es auch egal, da es dafür ja die Flaschenhalter gibt. Für den Rucksack eigenen sich aber besonders gut die sog. Wassersäcke aus weichem Kunsstoff. Die befüllt man so, wie man es braucht und dadurch nimmt auch der Platzbedarf je nach Füllstand zu oder ab. Mittels eines Schlauchs ist man in der Lage, ständig und nach belieben Flüssigkeit zu entnehmen, ohne dass man die Flasche bzw. den Wassersack dabei aus dem Rucksack nehmen muss. Ein weiterer Vorteil des Wassersacks ist die Möglichkeit der Reinigung. Die große Öffnung erlaubt es, mit der kompletten Hand die Innenseite zu reinigen, so dass sich Bakterien und Keime nicht großartig halten.

Für unsere große Tour auf dem Jakobsweg werden wir uns wahrscheinlich auch jeweils zwei dieser Wassersäcke zulegen. Da gibt es zum Beispiel den Deuter Streamer 2.0 in 2 oder 3 Liter Varianten, davon einen Links und einen Rechts im Rucksack ist das schon genau das Richtige.

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