Posts tagged: Wandern

Die runtastic Sportapp für Android, iPhone und Sportuhren

Wandertouren sind meistens recht individuell und laufen nicht nach einer schon eingezeichneten Vorlage ab. Oft läuft man einen Weg hin und über eine alternative Route wieder zurück. Das kann man sich dann anschließend am PC zwar auf einer Karte einzeichnen und weiss dann auch so in etwa, wie weit man gelaufen ist, aber sehr genau ist das alles nicht. Also habe ich nach einer App gesucht, die das mittels GPS aufzeichnet und auswertet. Da bin ich auf die runtastic PRO App gestoßen, die mir genau das bietet. Aber mal der Reihe nach.

Zuerst geht man auf www.runtastic.com und registriert sich dort. Das geht auch mittels Facebook-Daten, so erstellt man schon automatisch eine Verknüpfung der beiden Konten. Dann lädt man sich im Android Market (oder Appstore) kostenlos die runtastic Pro App runter und kann eigentlich direkt starten. Ich habe zunächst in meinem Profil bei runtastic noch meine ganzen Daten wie Größe, Gewicht etc. eingegeben, so kann man sich auch gleich einen Trainigsverlauf einrichten. Nun aber mal der erste Test. Dazu sind wir am Sonntag einfach mal ne Runde um den Block spaziert, man kann auch genau das am Anfang auswählen. Natürlich ist auch Laufen, Wandern, Skifahren, Fahrradfahren und und und dabei, aber wir haben eben einfach nur mal “spazieren” ausgewählt. Nach dem ersten Kilometer bekommt man per Sprachausgabe die aktuelle Zeit und Distanz angesagt, das geht so bei jedem weiteren Kilometer, sofern man diese Option nicht deaktiviert. Zwischendurch kann man direkt aus der App Fotos schießen, diese werden dann innerhalb der Route gespeichert und mit den GPS Daten versehen. Pausieren der Route und benutzen des Telefons ist auch jederzeit möglich, das Handy ist in dieser Zeit also nicht Out of Order. Nach einer kleinen Runde konnten wir schon direkt die gelaufenen Kilometer, die Höhenmeter und verbrannten Kalorien ablesen, außerdem war auf der Karte direkt der Weg eingezeichnet, den wir zurückgelegt hatten. Durch einen Klick auf Upload wird die Route auf runtastic.de übertragen und im eigenen Profil abgelegt, wer möchte, kann das ganze dann noch mit seinen Facebook-Freunden teilen oder bei Twitter posten.

Der erste Eindruck von runtastic hat mich bisher überzeugt und das Programm bietet genau das, was ich suchte und brauche. Schön, wenn man nach einer Wandertour seine komplette Route als Karte präsentiert bekommt und genau weiss, wie weit und wie hoch man gelaufen ist.

Interaktive Allgäu-Karte

Seit heute gibt es die interaktive Allgäu-Karte auf Allgäu.info, Wanderungen, Skitouren und Mountainbikefahrten lassen sich nun so bequem planen. Besonders interessant ist dabei die Verknüpfung mit Wikipedia, die überall ein kleines “w” auf der Karte platziert, wo es etwas zu erzählen gibt. Und das ist im Allgäu natürlich an wirklich jeder Ecke. Auch die Suche nach Webcams bietet eine Menge Ergebnisse, von den Bildern der Region ganz zu schweigen. Mit den interaktiven Karten vom Allgäu haben der Tourismusverband Allgäu/ Bayerisch-Schwaben e.V. und das Unternehmen Alpstein eine schöne und übersichtliche Kartenplanung geschaffen, die viele Möglichkeiten bietet. Routenplanung, Unterkunftsuche und Einkaufsmöglichkeiten sind dabei ebenso wenig vernachlässigt worden wie ein Merkzettel, der die verschiedenen persönlichen Planungen speichert.

Produkttest: Deuter Act Lite 50+10

Vor ein paar Monaten hat mir Klaus von Bergzeit einen Deuter Act Lite 50+10 geschickt mit der Bitte, diesen einmal ausführlich zu testen. Dieser bin ich natürlich in diesem Sommer nachgekommen und möchte Euch nun hier das Ergebnis präsentieren. Ich war schon länger auf der Suche nach einem neuen Rucksack und klar war von vornherein, dass es ein Deuter Rucksack wird. Ich habe bereits ein kleineres Daypack für Tagestouren und was Tragekomfort und Verarbeitung angeht kommt da meiner Meinung nach nichts dran. Auch der große Deuter ist in Puncto Komfort wirklich zu empfehlen, da hatte ich schon ganz andere Boliden auf den Schultern und anschließend einen klitschnassen Rücken.

Das Trägersystem
Rücken ist eigentlich das Stichwort bei einem Rucksack, vollpacken kann jeder, aber komfortabel ist dann schon die Kür. Zunächst einmal war mir wichtig, dass sich das Gurtsystem verstellen lässt, da ich selbst eher unter der Norm bin brauche ich das etwas individueller. Per Klettverschluss lassen sich die Träger zentral lösen und dann nach Wunsch versetzen. Das ist wirklich Kinderleicht und kann ohne weiteres auch bei gepacktem Rucksack gemacht werden. Sollte man unterwegs einmal feststellen, dass hier was nicht passt, so ist das dann kein Problem.

Die Rückenbelüftung
Ein Rucksack, der großflächig am Rücken aufliegt mag ja das Gewicht gut verteilen, führt aber unweigerlich zu Unbehagen und unangenehmer Schweissbildung. Nichts ist schlimmer, als mit klitschnassem Rücken zu laufen. Das so genannte Aircontact-System von Deuter besteht aus Polstern, die zum einen nur dort aufliegen, wo das Gewicht tatsächlich verteilt werden muss und zum anderen bestehen sie aus einer Materialkombination, die zusätzlich Feuchtigkeit transportiert. Laut Deuter reduziert das System die Hitze so, dass man 15% weniger schwitzt. So genau kann ich das nicht beurteilen, da ich keinen so großen Rucksack im Vergleich habe, aber bei meinem kleinen, der ein ähnliches System hat, ist es definitiv weniger, als bei seinem Vorgänger.

Die Verstaumöglichkeiten
Ich will hier nicht jeden Riemen beschreiben, der an diesem Rucksack angebracht ist, Nur die wichtigsten Punkte. Und einer dieser Punkte ist für mich die Unterbringung meines Trinksystems. Ich möchte absolut nicht mehr auf einen Trinkschlauch verzichten, daher ist eine separate Öffnung dafür auch notwendig. Aber das ist eigentlich nichts besonderes mehr, das haben heute so gut wie alle Rucksäcke auf dem Markt. Schön an diesem Rucksack ist, dass sich das Deckelfach in der Höhe verstellen lässt und man so, je nach Beladungszustand, immer einen optimal geschlossenen Deckel hat. Durch seitliche Gurte lässt sich der gepackte Rucksack gut zusammenschnüren. Das ist wichtig, damit nichts lose während des Gehens hin- und herschaukeln kann und dem Wanderer so die Kräfte raubt. Das Bodenfach lässt sich hier öffnen und bildet dann mit dem Mittelfach ein Großes. Je nach Einsatz kann man hier also flexibel verfahren. Hier habe ich mal aufgeschrieben, wie man einen Rucksack richtig packt.

Die Verarbeitung
Wie ich bereits eingangs erwähnte, ist das für mich ein wichtiger Punkt. Natürlich muss das Teil auch optisch was hermachen, aber es geht eben nichts über Qualität. Hier punktet der Deuter in meinen Augen und setzt für mich Maßstäbe. Reißverschlüsse, Riemen und Ösen und auch die Nähte erwecken den Eindruck, dass sie lieber Outdoor leben wollen als irgendwo anders. Was mir oft passiert, dass sich im Reißverschluss irgendein Stofffetzen einklemmt, blieb bei diesem Rucksack aus. Woran das genau liegt, weiß ich nicht, aber darüber will ich mir ja eigentlich auch keine Gedanken machen.

Fazit
Mein Fazit ist rundherum empfehlenswert. der Rucksack kostet nicht die Welt, rund 150,- Euro sind da absolut gerechtfertigt. Mit der Größe muss man natürlich etwas experimentieren, mir reichen die 60 Liter für längere Touren inkl. Zelt und Schlafsack locker aus. Wer natürlich seinen halben Kleiderschrank mitnehmen will, der muss eben eine Nummer größer wählen. Auf jedenfall macht man nichts falsch und ist komfortabel unterwegs.

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Der Wanderhype bricht aus

Wandern kommt immer mehr in Mode, das macht aktuell auch mal wieder Joey Kelly deutlich. Er ist gerade auf dem Weg einmal quer durch Deutschland per Schusters Rappen, von Wilhelmshafen bis zur Zugspitze. Auf seine Speisekarte kommen nur Gerichte, die ihm die Natur bereit hält. Bis Ende September will er dann da sein und macht dies seinem Ausbilder Rüdiger Nehberg nach, der die gleiche Tour unter spärlichsten Bedingungen Anfang der 80er machte. Parallel läuft ja auch der Bielefelder Phillip Gätz von Flensburg bis Füssen, er hat bereits den Großteil seiner Strecke hinter sich und befindet sich quasi auf der Zielgeraden. Wer also ähnliches vorhat, kann sich bei den beiden genannten Tipps holen. Entweder bei Kelly, wie er sich ein Erdloch gräbt um darin zu schlafen, oder beim Gätz, wie man lecker selbstgebrautes Bier von Klosterbrüdern ergattert. Wenn ich mich auf eine solche Tour begeben würde, dann wohl auch eher nach der Gätz’schen Methode, andernfalls würde ich spätestens am zweiten Tag verhungernd an der Tür vom nächsten Mc Donalds kratzen.

Blogger Trip nach Murten

[Trigami-Review]

Ich hatte es ja bereits angekündigt und nun will ich mit meinem Bericht über den Blogger Trip nach Murten in der Schweiz nicht weiter hinterm Berg halten. Der Tourismusverband der Region Fribourg hatte mich eingeladen, das kleine beschauliche Städtchen am Murtensee zu besuchen und mich gebeten, ein kleines Video über meinen Besuch zu drehen. Im Vorfeld wurde ich sehr gut mit den nötigen Informationen versorgt, so dass ich mich am vergangenenen Wochenende auf die Reise gemacht habe. Leider bin ich durch einen bösen Stau etwas zu spät angekommen und konnte die Radtour nicht mitmachen, aber zum späteren Essen war ich dann endlich da.

Aber erstmal ein paar Infos zu Murten:

Murten liegt mitten im Seebezirk des Kantons Freiburg und wurde etwa um 1170 am südlichen Seeufer des Murtensees errichtet. Durch die Schutzherrschaft und verschiedener Bündnisse umliegender Städte war die Stellung Murtens relativ gesichert, erst aber durch den Befreiungsschlag der Eidgenossen gegen Karl den Kühnen im Jahre 1476 entschied sich deren Unabhängigkeit. 1484 wurde Murten für mehr als 300 Jahre der gemeinsamen Herrschaft der Städte Bern und Fribourg unterstellt. Der große Einfluss Berns ist im Übrigen dafür verantwortlich, dass noch heute etwa 70% der Murtner Deutsch als Muttersprache lernen.

Unser Programm startete am nächsten morgen direkt nach dem Frühstück mit einer Fahrt im Stedtlibummler, einer kleinen Bimmelbahn, die neugierige Touristen durch die historischen Gassen führt. An Bord ist neuerdings ein Audioguide in verschiedenen Sprachen, der nützliche Informationen zu den angefahrenen Punkten gibt.

Anschließend ging es zum 5 Sterne Relais & Châteaux Hotel “Le Viex Manoir“, welches sich direkt am Murtensee, dem Lac de Morat befindet. Sehr rührend auch die Geschichte zur Erbauung des Hotels, so ließ es der damalige Besitzer, damals noch als rein privater Landsitz, in Liebe zu seiner Frau errichten. Wir nahmen nun auf der Terrasse Platz, wo wir vom Hotel Direktor persönlich begrüßt wurden und uns kurz darauf den kulinarischen Köstlichkeiten ergaben. Zwischendurch nutzte ich die Gelegenheit, den Park zu erkunden, in dem immer wieder Oasen mit Sitzgruppen zum Verweilen einluden. Anschließend durften wir uns noch einige der Suiten ansehen, was mich und meine beiden Begleiter schon sehr beeindruckte. Ich denke, ich werde dem Hotel mal einen eigenen Beitrag widmen, genug Material habe ich dafür schon gesammelt. ;-)

Nachdem wir uns so hervorragend gestärkt hatten ging es auch schon zur letzten Station dieser kleinen Reise, ins Papiliorama ins benachbarte Kerzers. Hierbei handelt es sich um eine subtropische Anlage, die 70 verschiedene Arten von lebenden, sich frei bewegenden Schmetterlingen beherbergt.

Ich habe neben dem Videodreh auch einige Fotos geschossen, die vielleicht einen kleinen Eindruck dieses tollen Trips wieder geben:

Zuletzt möchte ich mich noch einmal herzlich bei Andreia und dem Tourismusverband Fribourg bedanken, die mich zu dieser wirklich tollen Reise eingeladen haben. Ich werde ganz sicher einmal wieder kommen und vielleicht eine Nacht im Baumhaus verbringen.

Und jetzt hir noch das versprochene Video:

Jetzt zur Ferienregion

Wie ein Rucksack gepackt wird

Plant man eine Wandertour, so steht auch schnell die Packliste für den Rucksack. Diese Packliste unterscheidet sich dann je nachdem, ob man in kälteren oder wärmeren Gegenden läuft, wie lang die Tour wird und ob Zelt oder Herberge als Übernachtungsmöglichkeit dient. Hat man dann alles zusammen, möchte man dieses am liebsten einfach nur in den Rucksack stopfen, aber schon kleinste Veränderungen der Verstauung können eine sehr große Wirkung haben. Aber zunächst teilen wir den Rucksack mal in seine unterschiedlichen Zonen ein:

Deckelfach
Im Deckelfach sollten die leichten Sachen verstaut werden und die, an die wir schnell herankommen müssen wie etwa Taschentücher, Geldbeutel und Kartenmaterial. Es empfiehlt sich hier einen kleinen Plastikbeutel zu nutzen, damit bei einem Regenguss nicht gleich alle Teile aufgeweicht sind. Ganz dicht ist so ein Rucksack nämlich nie.

Mittelfach
Das Mittelfach ist bei großen Trekking-Rucksäcken auch das größte Fach und hier kommen die schweren und mittelschweren Sachen rein. Vom Campingkocher über Kleidung und Lebensmitteln sollte hier alles gut und ordentlich verstaut werden. Auch hier empfiehlt es sich, die unterschiedlichen Kategorien in farbige Plastikbeutel zu stecken, damit ein wenig Ordnung herrscht. Eine kleine Regel ist hier zu beachten: Die schweren Teile mehr in Richtung Rücken, die leichten weiter nach außen. Sonst verliert man schnell das Übergewicht und purzelt nach hinten.

Bodenfach
Das Bodenfach ist bei meinem Rucksack durch eine Zwischenwand vom Hauptfach getrennt und ich könnte dadurch ein größeres Mittelfach erstellen. Demnach rutschen die schweren Sachen aber ganz nach unten, das will ich gar nicht. Ins Bodenfach kommt in dem Falle der Schlafsack und dieser sollte das Fach auch komplett ausfüllen, damit der Rucksack an Stabilität gewinnt. Oft geht auch noch die Isomatte mit rein, das muss man ausprobieren.

Seitentaschen
Große Seitentaschenregel Nr. 1: Immer gleich schwer beladen. Eigentlich logisch, aber hier hab ich schon die tollsten Dinger erlebt. Regel Nr. 2: Ohne Seitentaschen tritt Regel Nr. 1 außer Kraft. Aber Spaß beiseite, hier kommen die Sachen rein, die schnell zur hand sein müssen wie Regenzeug etc. Es ist bei einigen Modellen möglich, hier die Trinksysteme zu verstauen, das habe ich allerdings selber noch nicht probiert. Ich finde, die Blase ist besser im Mittelfach aufgehoben.

Außen am Rucksack
Einiges an material, welches wir für unsere großen Wandertouren brauchen, hat bisher noch keinen Platz gefunden und dafür sollte Eurer Rucksack außen ein paar Ösen und Schlaufen besitzen. Hier können wir dann z.B. das Zelt unten in Position des Bodenfachs befestigen, die Isomatte unter dem Deckelfach und Geschirr an den Seiten. Wichtig ist dabei, dass nichts herumbaumelt und uns damit ständig zum Ausgleichen dieser Bewegung zwingt. Das kostet auf einer Tour viel Kraft. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass es nicht wer weiß wie weit hinausragt und damit jeden Ast mitnimmt, der uns im Weg rumhängt.

Wenn der Rucksack so gepackt wird, dann erleichtert es schon ungemein. Erstens finden wir alles schnell wieder, denn es ist im Grunde immer am gleichen Platz und zweitens ist die optimale Gewichtsverteilung eine enorme Erleichterung auf dem Rücken. Vom Gewicht her sollte der Rucksack nicht mehr als 1/4 unseres Körpergewichts haben, das richtet sich ein wenig nach der Strecke. Auch die Packbreite sollte der Wegbeschaffenheit angepasst werden, auf schmalen Gebirgspfaden ist das schon anders als auf breiten Feldwegen.

24 Stunden von Bayern kommt nach Pfronten

Dieses Jahr habe ich leider keinen Platz mehr zu den 24 Stunden von Bayern bekommen, ich nächsten Jahr hab ich aber die Chance, die Veranstaltung direkt vor der Haustür zu haben. Ab dem 10.08. kann man unter 3 Regionen abstimmen und mitentscheiden, wo die Veranstaltung 2011 stattfindet. Und natürlich ist Pfronten auch mit dabei. Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas: 5x 2 Starterplätze für die “24 Stunden von Bayern”, 2 hochwertige Ferngläser von NIKON Sport Optics und 2 Paar Wanderstiefel von Hanwag. Es lohnt sich also mitzumachen.

Zur Abstimmung geht es direkt hier!

Der Junge kommt gut voran!

Gute zwei Wochen ist der Bielefelder Phillip Gätz bereits unterwegs und schon ein richtig gutes Stück voran gekommen. Sein Start im hohen Norden verlief planmäßig und jetzt ist er bereits zwischen Ratzeburg und irgendwo im Nirgendwo ;-) Sehr interessant: Auf seinem Blog www.reiseindenverstand.de kann man seine aktuelle Wanderposition sehen.

Ich überlege ernsthaft, ob ich mich ihm mal ein, zwei Tage anschließe. Immerhin habe ich bald Urlaub, ein Testbericht über den Deuter Act Lite muss auch noch raus und seine Tour führt quasi direkt durch meine zukünftige neue Heimat. Nur Phillip weiß noch nichts von seinem Glück ;-)

Übrigens: Auf facebook kann man natürlich auch Fan seiner Seite werden und all seine Stationen mit vielen Fotos und auch Videos verfolgen.

Outdoornews aus Friedrichshafen

Irgendwie war jeder in Friedrichshafen, nur ich nicht. Dabei ist das wirklich um die Ecke und einen Abstecher hätte ich ruhig mal machen können, aber ich hatte tatsächlich keine Zeit. Gottseidank ändert sich das ja bald. Immerhin gibt es andere fleissige Blogger, die von der Outdoormesse in Friedrichshafen berichtet haben und wie zum Besipiel Ander vom Trekking Blog die Neuheiten vorstellen. Im heutigen 4. Teil seiner Serie berichtet er über Schlafsäcke und Matten und die neuesten Technologien. Nächstes mal werd ich mir das dann aber nicht mehr entgehen lassen und dort mal aufkreuzen, immerhin gibt es selten so viele tolle Sachen zu sehen wie dort ;-)

Ich bin ein kleiner Crocs-Fan geworden

Wer hätte das gedacht, ich und diese Gummipuschen! Aber nachdem meine Freundin in ihren fast schläft, musste ich mich auch mal näher damit beschäftigen. Was mich ja immer beeindruckt hat, dass man in diesen Plastikteilen überhaupt nicht schwitzt, bei Füßen das leckerste, was mir gerade so in den Sinn kommt. Aber das Material ist so hervoragend, dass der Käsemaukenfaktor direkt gegen Null geht. Ich hab mir nun also auch Crocs gekauft, erstmal in der ganz klassischen Variante. Aber im Laden sind mir gleich die mit dem Band aufgefallen und je länger ich darüber nachdenke, umso dringender muss ich die haben. Und auf einer ausgedehnten Wandertour sind die Dinger gleich nochmal gut: Durch das geringe Gewicht kann man sie locker mitnehmen, um Abends mal aus den schweren Wanderstiefeln auszusteigen.

Interaktive Wanderkarte Ostallgäu

Es geht doch nichts über eine gute Wanderplanung. Speziell für die Region Ostallgäu hat der Landkreis eine interkative Karte ins Netz gestellt. Mit dieser Karte kann man sich die verschiedenen Touren nach ganz bestimmten Kriterien zusammen stellen, so ist es zb. möglich, nach Bergtouren zu suchen, sich Wanderungen zu bestimmten Themen anzeigen zu lassen oder einen kulinarischen Tripp zu unternehmen.

Ich hab mir da mal eine schöne Bergtour herausgesucht, die in Pfronten Kappel startet und rund um den Edelsberg führt. In einem weiteren Fenster wird mir nun der gesamte Streckenverlauf angezeigt, inkl. Höhenprofil und der geschätzen Wanderzeit. Dazu kann ich mir noch den GPS-Track downloaden und die Karte auch gleich ausdrucken. Auch eine Bewertung der Strecke ist dort zu finden die den Erlebniswert und die Eignung für Familien oder Nordic Walker einschätzt.

Hier gehts zur Karte. Viel Spaß beim Touren!

1.111 Kilometer zu Fuß quer durch Deutschland

Als ich irgendwann in den 90ern eine mehrtägige Radtour in den Süden Deutschlands unternahm, traf ich auf dem Weg einen netten Mann aus Minneapolis, der auf den Spuren seiner Vorfahren eine Radtour von Norden nach Süden unternahm. Aber eben mit dem Rad. Jetzt will der Bielefelder Student Phillip Gätz diese Strecke zu Fuß bewältigen. 1.111 Kilometer, 11 Wochen, 1 Mann, 1 Fotoapparat, 1 Diplom – so sein Motto. Der Fotografiestudent hat kürzlich die letzte Prüfung absolviert und ist, so sagt er, seiner FH und sich nur noch das Diplom schuldig. Er weiss, dass er auf dieser Reise an seine Grenzen kommen wird und verspricht, diese mit der Kamera festzuhalten. Ein sehr interessantes Projekt, was ich unter Reise in den Verstand weiter verfolgen werde.

Die Lesebank in Davos

Wer gern wandert und dazu auch noch eine Leseratte ist, der sollte sich mal in Davos auf Tour begeben. Dort wird heuer zum zweiten Mal die Lesebank fortgeführt, eine Bibliothek in freier Natur. An mehreren Bänken sind Behältnisse aufgestellt, die morgens mit Büchern befüllt werden und abends wieder geleert, mittlerweile sogar fremdsprachige Literatur. Seit Anfang Juni stehen sie so den Lesern zur Verfügung, Im Kurpark, an der hohen Promenade oder am Davoser Wolfgangsee kann man so seine Rast zur Fortbildung oder Unterhaltung nutzen. Dabei bietet aus meiner Erfahrung der See eine ganz besondere Anlaufstelle, hier kann man nebenbei noch die Eichhörnchen füttern.

Mehr Infos und die Standorte findet Ihr hier.

Foto: www.davos.ch

24 Stunden von Bayern – das Rahmenprogramm

Leider habe ich mich dieses Jahr zu spät beworben und konnte so nicht einen der begehrten Plätze für die 24 Stunden von Bayern ergattern. Dieser rund-um-die-Uhr Gewalltmarsch passend zur Sommersonenwende ist schon ein ganz besonderes Erlebnis. Hier kommt es nicht darauf an, als Erster irgendein bestimmtes Ziel zu erreichen, sondern einfach nur dabei zu sein und auf der vorgegebenen Strecke unterwegs zu sein. Dabei kann man so schnell oder langsam gehen wie man will und auch nach eigenem Ermessen Pausen machen.

Hier gibts nun das Rahmenprogramm im pdf-Format mit vielen Tips und einer Karte.

Zwei Jungs auf Weltreise und du bestimmst wohin

Die beiden Aachener Simon Hallmann und Paul Geller haben sich gestern auf eine ganz aussergewöhnliche Weltreise gemacht. Über die Website yourworldtrip.com kannst du bestimmen, wohin ihre nächste Etappe geht. Jeden Tag stellen die Beiden ein paar alternative Routen vor, aus denen man dann wählen kann. Über den Partnerkalender werden Gelder gesammelt, die ausschließlich zur Finanzierung der Reise einegsetzt werden, jeder kann hier mitmachen.

Ich finde das Projekt echt cool, wenn ich mehr zeit hätte, würd ich sowas auch machen! Übrigens kann man das Projekt auf Facebook, Flickr, Youtube und MeinVZ verfolgen.

GPS Pulsmessuhr bei Tchibo

Der Kaffeeröster Tchibo bietet derzeit eine GPS Pulsmessuhr in seinem Sortiment. Die Uhr gibt neben Herzfrequenz, Uhrzeit und Weckfunktion auch eine Trainingsanzeige für Laufen, Wandern und Radfahren. Zusätzlich kann man das Gerät zur Datenanalyse am PC anschließen, das passende USB Kabel wird gleich mitgeliefert. Für 140,- Euro kann man diesen Allrounder ergattern, ein recht günstiges Angebot, sofern die Qualität passt. Auf dem Foto sieht er aber schon recht groß aus, muss ich mir doch mal in einem Tchiboladen angucken. Bisher habe ich jedenfalls nur sehr positive Erfahrungen mit den Produkten gemacht, im Trekking-Bereich hab ich schon das ein oder andere Gimmick im Einsatz. Bei den Preisen ist es jedenfalls egal, wenn man es dann nach einer Saison wieder ausmustert.

Hat Jemand Erfahrung mit der Uhr?

Montag ist wieder Wandertag

Jetzt sind einige Wochen ins Land gegangen, in denen wir leider nicht wandern konnten. Bei mir wars durch gesundheitliche Einschränkungen wie OP und Grippe einfach nicht möglich, dafür sind wir jetzt aber wieder beide fit. Zusätzlich kommen eine Menge neuer Klamotten zum Einsatz, unter anderem die Mammut Alpine Underwear. Wenn es allerdings wieder regnen sollte, verschieben wir das dann doch noch einmal, schon wieder ne Erkältung ist einfach nicht drin.

Xtend Breeze 2 von Xtend Adventure


Auf der Suche nach einem geeigneten Zelt bin ich gerade auf das Xtend Breeze 2 von Xtend Adventure gestoßen. Unsere Anforderungen an ein Zelt setzen sich aus verschiedenen Punkten zusammen, die nicht so einfach erfüllt werden können. So ist uns das Packmaß beispielsweise nicht ganz so wichtig, da wir das Zelt sowieso auf beide Rucksäcke verteilen, dafür sollte aber das Gewicht passen und vor Allem genug Platz für das ganze Gepäck vorhanden sein. Das Xtend Breeze 2 hat dafür eine großzügige Abside, die genug Platz für die Rucksäcke und auch die zu trocknenden Klamotten und Schuhe bietet. Dazu ist der Innenraum ebenfalls ausreichend für 2 Personen und noch diverse Packstücke, so daß wir mit diesem Zelt sicher keine großen Kompromisse eingehen müssen. Das komplette Gewicht beträgt 2,7 KG, was in Anbetracht der Größe schon wirklich gut ist. Preislich bewegt sich das Zelt in der oberen Region ab 350,- Euro, aber wenn man bedenkt, dass man damit 5 bis 6 Wochen unterwegs ist, dann ist der Preis umgerechnet auf 2 Personen durchaus gerechtfertigt. Jetzt muss ich nur mal schauen, wo ich dieses Zelt mal zu Gesicht bekomme um mir noch einen besseren Eindruck über Verarbeitung und Platzangebot machen zu können. Dann werde ich auf jedenfall hier Berichten.

Nächste Tour: Wir schliessen die Lücke von Lämmershagen bis Oerlinghausen

Die nächte Tour steht an und dieses Mal haben wir uns nicht ganz so viel vorgenommen. Das liegt aber in diesem Fall nicht an der mangelnden Kondition, sondern ehr daran, dass jetzt bei zunehmend schlechterem und kälterem Wetter die Ausrüstung fehlt. T-Shirt geht ja nun nicht mehr und wir sind grad beide auf der Suche nach vernünftigen Klamotten.

Also haben wir uns vorgenommen, die Lücke von Lämmershagen nach Oerlinghausen zu schliessen und auf einer alternativen Route zurück. Das sind insgesamt dann rund 12 Kilometer und zum ausprobieren unserer neuen Gadgets genau das richtige.

Bericht folgt wie immer…

Rundwandern auf dem Hermannsweg von den Donoper Teichen zu den Externsteinen und zurück


Ich sags mal vorweg so wie es war: Sauanstrengend! Ich habe auf dieser Tour zweimal den berühmten Schweinehund gekillt und hab mich deshalb hinterher richtig gut gefühlt! Aber nun mal zur Tour:

Unsere Planung war ja einfach nur vom Hermannsdenkmal zu den Externsteinen zu laufen und dann auf einer alternativen Route zurück. Irgendwie schaffen wir es aber jedesmal, unsere Tourenplanung über den Haufen zu werfen und bauen dann doch noch was anderes mit ein. In diesem Fall dachten wir uns, wir parken an den Donoper Teichen und schliessen unsere Lücke von dort zum Hermannsdenkmal. Das taten wir auch und der Weg von dort nach oben war schon nicht ohne. Es geht ziemlich gleichmässig bergauf und zwar richtig. Dann endlich oben angekommen haben wir uns erstmal am Fusse des Denkmals auf einer Bank unsere Sandwiches schmecken lassen um frisch gestärkt etwa 20 Minuten später gen Süden aufzubrechen.

Nun ging es erstmal ne ganze Zeit bergab, was aber bekanntlich nicht weniger anstrengend ist. Ab dem Restaurant Hangstein klarte nun auch der Himmel schön auf und die Sonne bruzelte im wahrsten Sinne des Wortes. Herrliches Wetter und wir näherten uns der Adlerwarte in Berlebeck. Als nächstes schlengelten wir uns durch den kleinen Ort Berlebeck weiter bis zur nächsten Etappe, dem Hotel Restaurant Bärenstein. Hier gönnten wir uns im leider viel zu gut beheizten Wintergarten erstmal einen leckeren Kaffee und überlegten, wie wir nun weiter gehen wollten. Da wir ja nun schon vor dem Hermannsdenkmal die Tour gestartet sind wollten wir hier nun eigentlich wieder kehrt machen, immerhin wären das auch schon gute 20 Kilometer gewesen bis zurück zum Auto. Aber wir hatten plötzlich die Idee, einfach weiter zu laufen und dann ab den Externsteinen gemütlich zurück mit dem Bus nach Detmold. Gesagt getan, auf zu den Externsteinen. Der Weg ist im Übrigen wirklich abwechslungsreich und auch landschaftlich sehr schön. Hin und wieder kommen ein paar Steigungen die auch wirklich nicht ohne sind, aber das macht diese Tour ja grad aus.


An den Externsteinen angekommen haben wir erneut Pause gemacht und dann zu unserem großen Entsetzen festgestellt, dass die Busse nur am Wochenende fahren. Toll! Nun half alles Überlegen nichts und wir machten uns auf den Rückweg, dieses Mal aussen ein kurzes Stück an der leider viel befahrenen Landstrasse vorbei Richtung Holzhausen und von dort weiter durch das Dorf Richtung Berlebeck.

In Berlebeck angekommen entschieden wir uns, den Pulverweg hinauf bis zum Hermannsweg zu laufen, was sich als wirklich große Herausforderung nach diesen zurück gelegten Kilometern herausstellte. Der Pulverweg steigt enorm an und zieht sich so den ganzen Berg hinauf, ohne auch nur ein kleines Stück mal gerade zu verlaufen. Endlich oben angekommen geht es dann dafür mal wieder ein Weilchen geradeaus Richtung Hangstein, von dort aus haben wir auf dem A2 den Weg zum Vogelpark Detmold eingeschlagen. Als wir dort unten endlich ankamen, waren wir das zweite Mal an dem Punkt, wo uns ein Bus hätte gut getan, aber auch hier war der Fahrplan nur auf Samstag und Sonntag ausgelegt. Die Kilometerangabe nach Hiddesen betrug 5,2 Kilometer, was uns jetzt vorkam wie eine unüberwindbare Entfernung. Aber wir hatten ja keine Wahl und machten uns auf den Weg, wieder hoch zum Hermannsdenkmal. Kurz davor zweigt links der Wanderwg A1 ab, der ein bisschen die Strecke abkürzt und unterhalb wieder au den Hermannsweg führt. Von hier aus liefen wird nun wieder Richtung Donoper Teichen, wo wir das Auto geparkt hatten.

Alles in Allem haben wir wohl gute 30 Kilometer zurück gelegt, wobei sich das Gepäck noch im ehr witzigen Bereich hielt. Flüssigkeit muss ich deutlich mehr mitnehmen, meine 1,5 Liter waren doch zu schnell leer. Aber es hat sich wirklich gelohnt und auch am nächsten Tag hätte ich schon wieder weiter laufen können.

Sehenswürdigkeiten gibt es übrigens auf diesem Weg mehr als genug. Vom Hermannsdenkmal angefangen über die Adlerwarte Berlebeck bis zu den Externsteinen. Dazwischen befindet sich die Ruine der Falkenburg, dann die Vogeltaufe und natürlich der Vogel- und Blumenpark Heiligenkirchen.

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