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Die große Tour

Manchmal im Leben kommt man an die Stelle, wo man sich für Rechts oer Links entscheiden muss. Ich glaube, genau da bin ich gerade und bei dieser Entscheidung spielen ein paar ganz bestimmte Dinge, die ich in den letzten Wochen erlebt habe, eine große und entscheidende Rolle. Da das Wandern und Trekken eh schon eines meiner größten Hobbies ist und ich in meinem Cousin einen großen und begeisterten Anhänger dieses Sports habe, sind wir auf unserer letzten Tour zu dem Entschluss gekommen, den Jakobsweg zu meistern. Nicht unbedingt in erster Linie, um Erleuchtung und Gnade zu finden, viel mehr um einfach mal genau das wesentliche unseres Seins zu hinterleuchten und um uns vielleicht auch in irgendeiner Weise darüber Klarheit zu verschaffen, was wir beide eigentlich wollen und wozu unser Leben bisher eigentlich lohnenswert war oder noch sein wird. Keine Sorge, wir Beide sind nicht am Rande der Depression, aber so ein Ausstieg und danach Neuanfang kann ja so schlecht nicht sein. Der Jakobsweg scheint dafür jedenfalls genau das Richtige zu sein, zumindest bin ich, oder vielleicht auch wir, danach fit für meinen Traum, dem Weg zum Machu Picchu.

In unserem gemeinsamen Blog werden wir auf jedenfall demnächst sämtliche Vorbereitungen für den Jakobsweg genauestens schildern und wenn es dazu kommt, auch einen täglichen live Bericht schreiben. Auf jedenfall werden wir in den kommenden Monaten alle Fürs und Wieders ausführlichst miteinander besprechen und im Dezember dann definitiv klären, ob wir es machen oder auch nicht. Als Termin haben wir bisher das kommende Frühjahr angepeilt und uns ausgerechnet, dass wir so ca. 6 Wochen für die 800 Kilometer brauchen werden. Ich halte Euch auf dem Laufenden ;-)

Wassersack oder Trinkflasche

Auf einer ausgedehnten Trekking Tour ist eins besonders wichtig: Trinken, trinken, trinken! Hier stellt sich die Frage, wie transportiert man das kostbare Nass am besten, was stört nicht oder nimmt am wenigsten Platz weg? Früher gabs ja die gute alte Bundeswehr-Feldflasche, die man sich an den Rucksack geschnallt hat. Nachteil: Das Behältnis ist immer gleich groß, ob es voll oder leer ist und nimmt damit immer den selben Platz weg. Dann gibt es die schönen Alu-Flaschen verscheidener Hersteller, für mein Fahrrad habe ich da auch eine. Aber beim Fahrrad ist es auch egal, da es dafür ja die Flaschenhalter gibt. Für den Rucksack eigenen sich aber besonders gut die sog. Wassersäcke aus weichem Kunsstoff. Die befüllt man so, wie man es braucht und dadurch nimmt auch der Platzbedarf je nach Füllstand zu oder ab. Mittels eines Schlauchs ist man in der Lage, ständig und nach belieben Flüssigkeit zu entnehmen, ohne dass man die Flasche bzw. den Wassersack dabei aus dem Rucksack nehmen muss. Ein weiterer Vorteil des Wassersacks ist die Möglichkeit der Reinigung. Die große Öffnung erlaubt es, mit der kompletten Hand die Innenseite zu reinigen, so dass sich Bakterien und Keime nicht großartig halten.

Für unsere große Tour auf dem Jakobsweg werden wir uns wahrscheinlich auch jeweils zwei dieser Wassersäcke zulegen. Da gibt es zum Beispiel den Deuter Streamer 2.0 in 2 oder 3 Liter Varianten, davon einen Links und einen Rechts im Rucksack ist das schon genau das Richtige.

Deuter Aircontact Pro Trekking Rucksack

Eben waren wir bei Sport Kuhlmann in Bielefeld und haben uns mal ausgiebig beraten lassen, was man in Sachen Rucksack so für die große Tour nehmen sollte. Dabei haben wir uns den Deuter Aircontact Pro angeschaut, den es als Herrenmodell auch als 50 Plus 15 Liter Rucksack gibt. Das Aircontact Pro System bietet hierbei eine sehr gute Passform am Rücken des Trägers und sorgt zudem für eine ausreichende Belüftung. Die variabel einstellbaren Seitenflossen sorgen dabei zusätzlich für einen guten Sitz und ausreichend Halt. Das Eigengewicht beträgt gerade mal 2.900 Gramm, das ist bei der Größe und dem Komfort schon wirklich wenig. Ich denke mal, das dieser in die Engere Wahl kommen wird.

Wir erwandern den Jakobsweg

Wir wollen ja gern mal eine richtig lange ausgedehnte Trekking-Tour machen und auf unserer heutigen Etappe sind wir uns einig geworden, dass es der Jakobsweg wird. Wann wir das genau machen werden, steht noch in den Sternen, evtl. im kommenden Frühjahr. Aber dazu wollen wir in den kommenden Monaten erst einmal alle nötien Infos hernaholen, uns das genau durchplanen und dann Ende Dezember Anfang Januar entscheiden, ob dann im März oder April los wollen. Wir schätzen, dass wir so ca. 6 Wochen benötigen für die rund 800 Kilometer lange Strecke, aber das muss eben noch genau erforscht werden.

Jetzt heisst es erstmal Infos sammeln. Auf jedenfall werden wir, sollten wir irgendwann mal auf Tour sein, hier ein Live Tagebuch von unserer Wanderung auf dem Jakobsweg veröffentlichen. Auch dafür gilt es, die nötige Technik zusammen zu tragen. Denn ich befürchte, dass auch dort häufig mal kein Handy-Netz sein wird.

Wandertag

Wir haben nun den Dienstag zu unserem Wander- und Trekking Tag erkoren und sind gleich vergangene Woche von der Habichtshöhe nach Lämmershagen gewandert. Den kompletten Bericht findet Ihr hier!

Nächste Tour: Vom Bienen-Schmidt zu den Donoper Teichen

Am kommenden Dienstag wollen wir die nächste Tour auf dem Hermannsweg machen. diesmal wollen wir vom Bienen-Schmidt zu den Donoper Teichen wandern und über eine alternative Strecke wieder zurück. Das sind gute 17 Kilometer und ich denke, wenn wir uns in dem Tempo steigern können wir bald den ganzen Hermannsweg an einem Tag gehen. ;-)

Mein neues Projekt: trekking-blogger.de

Zusammen mit meinem Cousin David habe ich in den letzten Tagen ein neues Projekt gestartet und werde mit ihm in Zukunft auf einer ganz speziellen Plattform über unser gemeinsames Hobby, Trekking – Wandern – Outdoor, berichten. Dieser Blog wird sicher nicht so viele Posts bekommen wie dieser hier, dafür sollen dort aber alle wander- und outdoorbegeisterten interessante Tipps zu Ausrüstung, Routen und Adressen finden.

Viel Spass beim Lesen auf www.trekking-blogger.de

Expeditions-Rundreise Peru-Bolivien-Brasilien

Ich habe soeben genau das gefunden, wonach ich schon seit Wochen suche: eine richtig gut organisierte Tour durch den Urwald und vor Allem nach Machu Picchu in Peru. Die Reise ist jetzt zwar sehr kurzfristig schon in diesem November, aber ich geh mal davon aus, dass ich für kommendes Jahr auch Termine finden werde. Auf jedenfall klingt die Reisebeschreibung sehr geil, genau so habe ich mir das vorgestellt.

Ich möchte Euch die Route hier nicht vorenthalten:

25-Tage-Tour

1. Tag: DO Abflug – Lima

Abflug von Deutschland via Madrid nach Lima. Ankunft abends. Transfer zum unserem kleinen Kolonialhotel**.

2.-7. Tag: FR-MI Trekking zur Amazonas-Quelle / FMA

Erst im Juli 2000 wurde von einer 22-köpfigen, internationalen Expedition unterstützt vom “National Geographic Society´s Expeditions Council” der Apurimac Fluss in Peru, der in der fast 5.600 m hohen Andenlagune “Nevado de Mismi” als Quelle des Amazonas endet, gefunden. Diese Lagune in herrlicher Andenlandschaft werden wir nach einer kurzen Akklimatisierung und einer dreitägigen Hochgebirgswanderung (täglich 5 bis 10 Std.) erreichen. Begleiten wird uns hier ein Team von erfahrenen, peruanischen Bergführern. Neben dem eigenen Gepäck, das selbst getragen wird, übernehmen Mulis den Transport der kompletten Ausrüstung.

8.-9. Tag: DO-FR Cuzco – Machu Picchu / FMA

Fahrt nach Cuzco. Der nächste Tag steht für einen optionalen Besuch Machu Picchus zur freien Verfügung.

10.-15. Tag: SA-DO Dschungeltour / FMA

Von Cuzco aus geht es per Flugzeug über die mächtigen Hochanden weiter in das Amazonasgebiet von Peru. Dort bleiben wir eine Nacht in der kleinen, quirligen, mit Motorrädern überfüllten Stadt Puerto Maldonado bevor wir mit einem Boot in einen der tierreichsten Gebiete des Amazonas, den Tambopata Nationalpark aufbrechen. Tief im Dschungel und fernab jeglicher Zivilisation können wir mit etwas Glück viele Tiere beobachten: Papageien, Wasserschweine, Affen, Kaimane, Faultiere, Schmetterlinge, Tukane und tropische Vögel in den buntesten Farben. Eine Nacht wird bei einer Urwald-Bauern-Familie übernachtet. Hier besteht die Möglichkeit, Ayahuasca unter Kontrolle des Schamanen einzunehmen. Ayahuasca, was in der Quechua Sprache “Liane der Seele” oder “Liane der Toten” bedeutet, ist ein Getränk, das von den Schamanen benutzt wird, um mit der Welt der Geister zu kommunizieren.

16.-17. Tag: FR-SA Flussexpedition / FMA

Von Peru aus wird mit unserem motorisierten Boot die Grenze nach Bolivien überquert. Hier werden kleine Paranuss-Anbausiedlungen besucht und illegale Goldwaschanlagen besichtigt, wo in den Dschungelflüssen Goldstaub ausgewaschen wird. Je nach Jahreszeit bedingt, kann es zu Programmänderungen kommen, wenn z.B. keine Erntezeit für die Pflücker besteht oder bei Hochwasser kein Gold gewaschen wird. Danach geht es auf einem offenen Pick-Up oder auf einem LKW durch den tiefen Dschungel und auf staubigen Pisten bis nach Brasilien, wobei einige Flüsse auf abenteuerlichen Fähren überquert werden müssen.

18.-19. Tag: SO-MO Rondónia / FMA

Hier gelangen wir nun in das abgelegene Rondónia-Gebiet, wo die Massenrodungen und Feuer der Farmer zu beobachten sind. In evtl. Gesprächen mit den Siedlern und bei einem evtl. Badetag mit Einheimischen an herrlichen Dschungelstränden bei Pôrto Velho besteht die Möglichkeit, einen Einblick in die Denkweisen der Siedler gewinnen zu können. Ferner wird hier noch das Eisenbahnmuseum besucht. Mit dem Ausbau der Eisenbahn vor über 150 Jahren begann die gezielte Besiedlung des bis dahin völlig unberührten Amazonasgebietes.

20.-22. Tag: DI-DO Frachtschifffahrt / FMA

Von Porto Velho aus bewegen wir uns dann 3 Tage auf einem Holzfrachtschiff den gewaltigen Rio Madera stromabwärts zu einer kleinen Handelsstadt. Übernachtet wird auf Deck in Hängematten. Der Kontakt zur Bevölkerung ist hier “hautnah” und sicherlich wird der Reiseleiter bei vielen interessanten Gesprächen um Übersetzung gebeten.

23. Tag: FR Manaus / F

Stadtrundgang durch Manaus, dem “Eingangstor Amazoniens”, Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Amazonas. Hier werden das Indiomuseum und die Oper besucht, soweit diese an diesem Tag geöffnet haben. Außerdem unternehmen wir eine Bootsfahrt zum Zusammenfluss des „braunen Wassers“ des Rio Solimôes und des „schwarzen Wassers“ des Rio Negro zum eigentlichen Beginn des Amazonas) und durch kleine Kanäle zu den riesigen Wasserrosen.

24. Tag: SA Rückflug

Abflug von Manaus nach Rio oder Sao Paulo und Weiterflug nach Deutschland.

25. Tag: SO Rückkunft

Ankunft in Madrid und Weiterflug nach Deutschland.
 

Die komplette Reisebeschreibung findet ihr hier! Vom Preis her habe ich mir schon sowas in der Richtung vorgestellt, finde das aber relativ ok. Nur muss ich jetzt erstmal ein bisschen sparen, immerhin muss ich ja für zwei Personen buchen!

Welcher Trekking/Wanderschuh für welchen Einsatzbereich?

Da ich grade ernsthaft auf der Suche nach neuen Wanderschuhen bin, beschäftige ich mich mit verschiedenen Modellen und deren Einsatzgebiete. Die großen Hersteller wie Lowa, Meindl oder auch Hanwag nutzen in etwa die gleichen Kategorien, um ihre Schuhe zu klassifizieren.

Dabei unterschiedet man zunächst die Art der Bergschuhe:

  • Active Sports (A)
    Allroundschuhe – Wanderschuhe für leichte Touren (Stadt, Land, auf befestigten Wegen, Asphalt, Schotter) ohne größere Unebenheiten. Eigenschaften: Weicher, niederer Schaft mit speziell dämpfender Sohle.
  • Trekkingschuhe (B)
    Trekkingschuhe für Bergwandern und leichte Bergtouren (Wanderwege, Gelände, Wald, leichtes Gestein, Klettersteig mit breiten Tritten). Eigenschaften: Stabiler, höherer Schaft mit Profilsohle und sehr gutem Abrollverhalten.
  • Alpin – Trekking (C)
    Bergschuhe für alpines Gelände (Alpines, unwegsames Gelände, viele Hangquerungen, Klettersteige mit schmalen Tritten, Fels, Geröll). Eigenschaften: Stabiler, hoher Schaft mit verstärkter Sohlenkonstruktion.
  • Hochalpinschuhe (D)
    Hochgebirgsschuh (steigeisenfest, hochalpines Gelände, Gletscher, Schnee, Klettersteige mit kleinen Tritten). Eigenschaften: Festes Oberleder, Versteifungsmaterialien im Schaft mit steigeisenfester Spezial-Profilsohle.

Bis zu welchen Höhen begint man sich auf Tour:

  • bis ca. 500m (A)
  • bis ca. 2000m (B)
  • bis ca. 3000m (C)
  • bis ca. 4000m (D)

Wie ist die Bodenbeschaffenheit auf der geplanten Route:

  • Breite Asphalt- oder Schotterwege (A)
  • Schmale Schotterwege, Waldwege, Geröll und leichte Klettersteige (B)
  • Schmale Pfade im felsigen Gestein, schwierigere Klettersteige, Geröll, Tritte in Schnee u. Eis (C)
  • Schwieriges, steiles Gelände in Fels, Geröll, Schnee und Eis, teilweise mit Steigeisen (D)

Mit diesen drei Fragen hat man schonmal jeweils eine passende Antwort. Man addiert nun die Buchstaben, z.B. 2xB und 1xA und entscheidet sich für das, was am Ende überwiegt.

Für mich ist die Kategorie B am schwersten gewichtet. Das ist ein Schuh, der sowohl in den heimischen Gefilden des Teutoburger Waldes wie auch in den Alpen absolut ausreicht. Wir bewegen uns da immer in Höhen um die 2.500  Meter und darunter, von der Wegebeschaffenheit sind es von Waldwegeng über leichte Geröllwege und Klettereisen brauchen wir nicht. Nun heisst es also weiter suchen und weiter probieren, denn einen Schuh für solch einen Einsatz kauft man nicht mal eben so mit 5 Minuten anprobieren.

Rucksacktour zur Inkastadt Machu Picchu

Ich will ja nicht gleich größenwahnsinnig klingen, aber in letzter Zeit beschäftige ich mich ziemlich häufig mit dem Gedanken, einmal eine Rucksacktour zur Inkastadt Machu Picchu zu unternehmen. Die Stadt liegt auf etwa 2.360m Höhe und ist so versteckt in den Bergen, dass sie damals von den spanischen Eroberern nicht entdeckt werden konnte und somit verschont blieb. Irgendwie übt das ganze einen unheimlich Reiz aus und sowohl die Ruinen als auch das umliegende Land interessiert mich wahnsinnig. Leider lese ich nicht so gute Erfahrungen im Internet, es scheint doch ziemlich gefährlich zu sein dort in Südamerika. Wenn schonmal jemand so eine Tour gemacht hat oder jemanden kennt der mit einem Verwandt ist der schonmal da war, dann wünsche ich mir fleißig Kommentare und Tipps. Oder will wer mitkommen? Ich hatte so Frühjahr 2009 angedacht…

Lowa Khumbu GTX

Wie schon erwähnt habe ich in den schweizer Alpen festgestellt, daß meine Dachstein-Bergstiefel deutlich zu alt und zu schwer geworden sind. Schon in Davos habe ich mehrere Schuhläden aufgesucht und mir ein paar Tipps von den Einheimischen geholt, was so “Trendy” ist, wenn man sich ins Gebirge wagt. Dabei ist für mich neben dem Tragekomfort und der Verarbeitung auch immer ein bisschen die Optik maßgebend und so bin ich zum Lowa Khumbu GTX gekommen. Der Schuh wiegt grad mal 580 Gramm und hat einen echt guten Abrollkomfort. Auch die Schnürung ist sehr angenehm und präzise vorzunehmen. Hier in Bielefeld habe ich haben sie ihn leider nicht in meiner Größe, diese ist aber bestellt und ich hoffe ich kann diese Woche noch einsteigen. Dann werde ich von meiner ersten Tour berichten im Lowa Khumbu GTX.

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