Diese Frage stelle ich mir seit ein paar Wochen immer und immer wieder und ich komme absolut zu keiner vernünftigen Antwort. Ob es das Skifahren ist, welches ich quasi im Februar wieder entdeckt habe oder ganz aktuell das Mountainbikefahren, es macht nicht nur unendlich viel Spaß, ich hab auch anscheinend nichts davon verlernt. Für mich stehen also ganz klare Ziele im Raum: Zum Winter hin werde ich verstärkt Skifahren und mir bis dahin eine passende Ausrüstung zulegen und jetzt kümmere ich mich um mein MTB und die passenden Klamotten. Fehlt nur noch, dass ich wieder mit dem Golfen anfange, vielleicht werd ich ja auch wieder Clubmeister
Ja, Skifahren ist wirklich wie Fahrradfahren, man verlernt es eben einfach nicht. Viele Jahre habe ich nicht auf den Brettern gestanden und da hatte ich beim Anblick der steilen Pisten doch etwas Muffensausen. Klar, runter kommt man immer, aber auch auf dem schmerzfreien Weg? Aber mal ganz von Vorne. Da ich wie gesagt schon Jahre nicht mehr Ski gefahren bin, musste also erstmal Ausrüstung her. Kaufen kam nicht in Frage, zumal ich erstmal gucken wollte, wie das überhaupt noch so klappt. Also direkt in Pfronten in den Skiverleih und die passenden Ski samt Schuhen und Stöckern ausgesucht. Der Sicherheit zuliebe natürlich noch einen Skihelm, denn aus den Tragödien der Vergangenheit hat man ja doch gelernt. Die heutigen Skier sind entgegen meiner “Alten” ein ganzes Stück kürzer, meine Retroausrüstung ist nun auch knapp 18 Jahre alt und mit dem modernen Carvingski absolut nicht zu vergleichen. Die Taillierung des Skis ermöglicht ein gleiten auf den Kannten und damit sicheres Fahren um die Kurven. Auch die Skischuhe sind nicht mehr ganz so steif, obwohl man immer noch damit rumlatscht wie ein Transformer. Ja und einen Helm hatte ich schon als 4-Jähriger bei meinem ersten Skikurs auf, aber die heutigen Helme sind da auch wieder absolut nicht mit zu vergleichen.
Ok, die Ausrüstung stand und nun gings ins schöne Tannheimertal nach Österreich, direkt hoch aufs Füssener Jöchle. Das Skigebiet liegt auf knapp 1.900m Höhe und bietet ein unheimliches Panorama und so konnten wir bei bestem Wetter die Pistensau rauslassen. Zuerst habe ich eigentlich damit gerechnet, die komplette Strecke im Schneepflug zurück zu legen, umso erstaunter war ich dann doch, dass ich tatsächlich noch so richtig fahren konnte. Ok, entgegen meiner Begleitung, die das im Grunde fast täglich macht, fehlte mir doch die Kondition und besonders auf der großen Talabfahrt hat es mich dann einige Male in den Schnee gehauen. Aber ich habe wieder Blut geleckt und kann irgendwie gar nicht mehr verstehen, weshalb ich so lange nicht mehr Ski gefahren bin. Nun heisst es also auf die nächste Saison warten und bis dahin eine gute Ausrüstung besorgen


Gestern war ich mal wieder in der Stadt ein bisschen Shoppen und habe unter Anderem nach einer neuen Jeans Ausschau gehalten. Zu meiner großen Verwunderung musste ich dann zweimal aus der Kabine raus, um mir noch eine Nummer kleiner zu holen, als ich gerade an hatte. Es ist unglaublich, innerhalb von nur 4 Monaten bin ich von Jeansgröße 32 auf 29 gerutscht, was aber auch soviel heisst, dass meine “alten” Jenas nun hängen wie ein Sack. Aber man mustert ja gerne Sachen aus, weil sie zu weit geworden sind. Jemand hier, der in meiner Größe mit leichtem Bauchansatz Klamotten braucht? Hätte da son paar gute Hosen von T…. H…….. abzugeben
Schrecklich, wie man immer schwerer und schwerer (ok, fetter und fetter) wird, wenn man sich einfach nicht genug um den eigenen Körper kümmert. nachdem ich 2005 mal mein Idealgewicht erreicht hatte, ging es ab da doch langsam wieder höher und höher. schlussendlich hatte ich anfang September mein absolutes Spitzengewicht von 84 Kilo erreicht, womit ich mich mehr als unwohl gefühlt habe. Aber die Arbeit in Hamburg, Mittags immer zum goldenen M und Abends irgendwie auch nichts richtges mehr Kochen ausser fertig holen vom Dönermann um die Ecke haben mir da einfach den Rest gegeben. Doch seit knapp zwei Monaten geht es wieder nach unten, und zwar richtig! Es liegt sicher daran, dass ich nun wieder jede menge Sport treibe, täglich mit dem Fahrrad fahre und mindestens einmal in der Woche zusammen mit meinem Cousin eine schöne lange Tour laufe.
Heute jedenfalls hat meine Waage das erste Mal die 75 vor dem Komma angekrazt, das bedeutet unterm Strich knapp 9 Kilo in 8 Wochen. Also ich bin stolz und hoffe, dass ich erstens noch etwas weiter nach unten komme, denn 70 KG ist meine angepeilte Bemessungsgrundlage und zweitens, dass ich das auch halte! Jedenfalls freue ich mich sehr darüber, endlich wieder meine schönen Hemden anziehen zu können, die ich aus sportlichem Ergeiz nie entsorgt hatte!