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Smartphone rettet Leben

Unglaublich, da überlebt ein Mann, weil er ein Handy in der Tasche hat. Ok, das ist jetzt nicht so verwunderlich, wenn man damit Hilfe ruft. Aber das hat der Mann gar nicht getan, sondern konnte seine tiefe Schnittwunde fachgerecht verarzten, weil er ein Erste-Hilfe-App auf dem Gerät hatte. Dieses zeigte ihm Schritt für Schritt, wie man diese Wunde versorgt. Dann hat er sich den Wecker dieses Telefons alle 20 Minuten gestellt, falls er in einen Schockzstand fallen sollte. Und da es dunkel war, nutzte er sein Handy gleich noch als Taschenlampe und schleppte sich so zu einem Aufzug und gelangte in die Freiheit.

Hey, McGyver, waren das etwa Ausschnitte aus einem geheimgehaltenen Kniofilm von Dir? Nee, das hab ich grad auf Radio Bielefeld gehört und fands einfach nur geil!

Das RECCO Lawinenverschütteten Suchsystem

Auch wenn ich selber nicht in Gebieten Ski fahre, wo Lawinengefahr herrsch, so bin ich doch etwas beruhigter, dass mittlerweile fast alle Hersteller ihre Skikleidung mit den RECCO Lawinenverschütteten Suchsystem ausrüsten. Das ist ein passiver Sensor, der keine eigene Energiequelle braucht und in die Kleidung fest eingenäht ist. Durch ein spezielles Suchgerät kann dieser Sensor aufgespürt werden und damit der in einer Lawine verschüttete Mensch. Das System selbst ist seit etwa 20 Jahren auf dem Markt und hat sich inzwischen, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, in der Wintersportgemeinde etabliert. Kritikpunkte gibt es allerdings auch, denn viele gehen dank der falsch verstandenen Sicherheit etwas sorglos mit den Sicherheitswarnungen im Lawinensperrgebiet um. Das RECCO System ist keine Überlebensgarantie, es hilft nur den Rettungsmannschaften, verschüttete Personen besser zu orten und dient lediglich als Zusatzinstrument neben der Sondierung und Rettungshunden.

Ich hab so einen Sensor sowohl in meiner Jacke, als auch in der Hose. Ob ich jedoch wirklich mal in so eine Situation komme, wage ich noch zu bezweifeln.

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