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Fahrradhelm Bell Slant Fusion Sport 2009


Nun fahre ich wieder auf Nummer Sicher und kann getrost meinen alten Helm entsorgen, denn soeben habe ich meinen neuen Bell Slant Fusion Sport bekommen. Ich habe mich für diese Modell entschieden, da der Helm hervorragend auf meinem Kopf sitzt. Und das ist, wie auch bei Skihelmen, einer der wesentlichen Punkte überhaupt. Natürlich spielen für mich auch Dinge wie Optik und Gewicht eine Rolle, auch das ist beim Bell ausgezeichnet. Für unter 70 Euro bekommt man also einen sehr guten, alltagstauglichen Helm, die Zeitschrift MountainBIKE bewertet ihn sogar mit “sehr gut”. In diesem Test wurden je zwei Helme der Hersteller im Preisbereich von 50 bis 180 Euro getestet, also nicht immer ist teuer auch besser.

Fahrradhelme sollen übrigens nach 5 Jahren ausgemustert und durch einen neuen Helm ersetzt werden. Ebenso, wenn sie starker Hitze ausgesetzt waren oder einen Sturz hinter sich haben. Auch wenn äußerlich keine Beschädigungen sichtbar sind, sollte der Fahrradhelm definitiv entsorgt werden. Mein alter Specialized und erster Radhelm überhaupt wird deshalb schon lange nicht mehr gefahren, der hat nämlich auch schon mindestens 18 Jahre auf dem Buckel. Den hebe ich nur auf, weil er mir schon den Kopf bei einem Überschlag gerettet hat.

Die Wahl des richtigen Fahrradcomputers

Wenn man viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, dann will man ja auch wissen, was für Strecken man so zurückgelegt hat. Ich habe noch meinen alten Fahrradcomputer, den ich aber längst demontiert hab. Dieses Kabelgewirr war fürchterlich und zweimal musste ich für teures Geld einen neuen Kabelsatz kaufen, da er durchtrennt war. Gottseidank geht sowas heute auch Wireless und somit komm ich wieder in die Überlegung, mir einen neuen Fahrradcomputer anzuschaffen.

Es gibt so unzählig viele Angebote, dass man erstmal in Ruhe vergleichen muss. Für mich sind neben der normalen Geschwindigkeitsanzeige und den zurückgelegten Kilometern noch wichtig, wieviel ich so im Durchschnitt gefahren bin und am liebsten möchte ich auch die Höhenmeter angezeigt bekommen. Da ich jetzt nicht speziell radle um Gewicht zu reduzieren oder aus anderen kardiologischen Gesichtspunkten sind Funktionen wie Kalorienverbrauch oder Herzfrequenz eher nebensächlich, aber ein Gerät was alles anzeigt ist auch wiederum praktisch. Da ich sowieso kein Freund von Uhren am Handgelenk bin wäre das also eine gute Alternative zur Pulsuhr. Aber mal sehen, was es so am Markt gibt:

Der Cat Eye Radcomputer CD 300 DW bringt von Haus aus viele nützliche Funktionen mit. Mittels eines Sensors, der an der linken Kettenstrebe montiert wird, werden Geschwindigkeit und Trittfrequenz an den Computer übermittelt. Das Signal wird mit einem Kodierungssystem verschlüsselt, so dass sich andere Computer nicht stören. Das Display ist 3 geteilt und hintergrundbeleuchtet, es lassen sich gleichzeitig aktuelle und durchschnittliche Werte anzeigen.

Die Funktionen im Überblick:

  • Momentangeschwindigkeit
  • Höchstgeschwindigkeit
  • Durchschnitt Geschwindigkeit I
  • Durchschnitt Geschwindigkeit II
  • Durchschnitt Geschwindigkeit pro Runde
  • Fahrzeit I & II
  • Fahrdistanz i & II
  • Fahrstrecke pro Runde
  • Gesamtkilometer
  • Gesamtrundenzeit
  • Uhr 12/24
  • Gesamtzeit
  • Datum
  • Trittfrequenz + max. Trittfrequenz
  • Durchschnitt Trittfrequenz
  • Trittfrequenz pro Runde
  • Gesamte –Kurbelumdrehung
  • Auto Start/Stopp
  • Auto-Energiesparmodus
  • Auto-Schlafmodus
  • Kilometerstand einstellbar
  • Hintergrundbeleuchtung
  • Abweichung v. Durchschnitt-Geschwindigkeit mit Pfeilanzeige
  • Kabellos
  • 2 Reifenumfänge speicherbar
  • Universalhalterung für Computer (Lenker + Vorbau)

Preislich liegt er bei 129,- Euro. Ausstattung ist wirklich sehr umfangreich, Desing gefällt mir bei Cat Eye persönlich sowieso und Materialanmutung ist ebenfalls sehr hochwertig. Jedoch fehlt mir persönlich hier der Höhenmeter.

Der VDO MC 1.0+ Bike Computer hat genau die Funktionen, die ich mir bei einem Computer wünsche. Neben der aktuellen Geschwindigkeit und den gefahrenen Kilometern gibt er auch die aktuelle Steigung/Gefälle an, misst die Temperatur und wertet die gefahrenen Höhenmeter aus. Als besonderes Gimmick lässt sich ein Wartungsintervall ablesen, somit weiss man immer, wann das Bike zur Inspektion muss. Auch dieser Computer kommt kabellos daher, lästiges Strippenziehen ist also auch hier überflüssig.

Die Funktionen im Überblick:

  • Permanenter Vergleich KMH zu KMH-Durchschnitt
  • total Fahrzeit der Tour
  • Uhr/Stoppuhr
  • Roadbook
  • Service-Intervall-Anzeige
  • Altimeter-Funktionen: aktuelle Höhe, aktuelle Steigung/Gefälle, aktuelle Temperatur Tageshöhenmetermax. Tageshöhe Durchschnitt-Steigung der Tour, Max Steigung der Tour, Jahreshöhenmeter Max. Jahreshöhe
  • Funkübertragung analog
  • 3-zeiliges Display
  • Volltext-Anzeige in 7 Sprachen wählbar
  • Auto Start/StopSleep Modus (Display-Abschaltung)
  • Stoppuhr-Indikator (blinkt wenn Stoppuhr läuft)
  • einstellbare Starthöhe, Rekalibrierung der Starthöhe, Korrektur der aktuellen Höhe
  • Gesamtkilometer einstellbar
  • Twist-Click-Lenkerhalterung

Mir persönlich ist das Display zu unaufgeräumt, das komplette Design ist ebenfalls sehr bieder. Hier fehlen die Kardiofunktionen, auf die ich aber zugunsten der Altimeterfunktionen gerne verzichten kann. Preislich liegt der VDO bei 79,90 Euro, also schon deutlich günstiger als der Cat Eye.

Die eierlegende Wollmilchsau kommt von SIGMA und heisst SIGMA SPORT Bike Computer ROX 9.0. Mit einem Preis von 189,- Euro ist er doppelt so teuer wie der VDO, bietet dafür aber auch eine Unmenge an Funktionen. Das Design gefällt mir recht gut, das Display scheint auch ganz übersichtlich und Wireless hat er obendrein. Als Schmankerl lässt sich der SIGMA an den heimischen PC anschließen, um die Daten auszulesen und verwerten zu können. Das nenne ich mal vernünftig, denn so kann ich mir tatsächlich meine eigene Statistik zur gefahrenen Route erstellen.

Die Funktionen im Überblick:

  • digitaler 3-Kanal-Funkübertragung, Höhenmesser und Pulsmesser
  • 11 Allgemeine Funktionen
  • 7 Fahrrad-Funktionen
  • 3 Trittfrequenz-Funktionen
  • 9 Herzfrequenz-Funktionen
  • 7 Zeit-Funktionen
  • 3 Temperatur-Funktionen
  • 6 Höhenmess-Funktionen
  • 9 Bergauf-Funktionen
  • 8 Bergab-Funktionen
  • 2 Favoriten Funktionen
  • 10 Gesamtwerte
  • 10 PC Schnittstelle/Speicher-Funktionen
  • 12 Software DATA CENTER-FUNKTIONEN

Alle Funktionen hier aufzuführen sprengt bei dem Fahrradcomputer tatsächlich mal den Rahmen. Aber rein in der Theorie macht er, trotz des hohen Preises, die beste Figur. Und dass er mit dem PC Daten austauschen kann schiebt ihn für mich schonmal auf Position 1.

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