Posts tagged: Fotografie

Ein gut’s neues Jahr 2014

Heute ist der erste Tag im Jahr und obwohl noch die harte “Arbeit” der letzten Nacht in mir steckt, geht es langsam los. Ich habe viel vor, sehr viel für das kommende Jahr. Im Studio liegen bereits einige neue Spielzeuge, die ausprobiert werden wollen, die ersten Workshops stehen an und wie ja schon angekündigt gibt es einige interessante Reisen. Den Anfang macht in wenigen Wochen London, wo ich ganz im Sinne von Sightseeing und Romantik das Geburtstagsgeschenk meiner Maus genießen werde. Ich war zwar schon mal in London, aber das ist inzwischen schon 23 Jahre her und ich kann mich nicht mehr so wirklich daran erinnern. Vorgenommen habe ich mir aber einige Langzeitbelichtungen und ein bisschen Streetfotografie, dazu werde ich aber auch nur mit kleinem Fotogepäck reisen. Den großen Rucksack lasse ich diesmal zu Hause, ich will einfach ganz komfortabel durch die Stadt schlendern und einfach das einfangen, was ich dort sehe. Ein Stativ nehme ich wohl mit, aber außer ein paar Objektiven mehr auch nicht.

Dann gibt es ja hier mittlerweile einen kleinen Shop – aktuell könnt Ihr dort meine beliebtesten Lightroompresets kaufen – den ich von Zeit zu Zeit immer wieder mit ein paar interessanten Downloads füllen werde. Ich bin auch noch nicht so hundertprozent mit dem Plugin zufrieden, aber es funktioniert. Bezahlen kann man im Moment nur mit Paypal. Aber selbst wenn man kein Paypalkonto hat, kann man darüber wieder mit Kreditkarte bezahlen, ohne sich bei Paypal anmelden zu müssen.

Zu guter Letzt gibt es in diesem Jahr einige Fotoprojekte, wo es mal mehr auf ein bestimmtes Foto ankommt, als auf eine ganze Serie. Hierzu habe ich mir ein kleines aber feines Team zusammen gestellt, mehr möchte ich jedoch noch nicht verraten. bleibt einfach hier am Ball ;-)

Mit dem Reflektor die Sonne umlenken

Portraitfotos bei Gegenlicht bedeuten in der Regel: heller Hintergrund und dunkles Motiv. Hier muss einfach zusätzliches Licht ins Gesicht der Person, die man ablichten will. Das kann man entweder mit einem Blitz machen, oder eben auch mit einem Reflektor. In meinem Workshop in New York haben wir das mit einem California Sunbounce gemacht, einem ovalen Reflektor, der auf der einen Seite weiß, auf der anderen Seite silbern beschichtet ist. Er ist absolut formstabil und lässt sich für den Transport durch verdrehen erheblich verkleinern. Zwei Griffe ermöglichen das korrekte Ausrichten, wobei hier das Prinzip “Eintrittswinkel gleich Austrittswinkel” gilt. Mir ist das am Anfang nicht ganz so leicht gefallen, da ich zunächst den Lichtschein nicht gleich auf dem Boden erkannt hatte. Wenn man ihn aber einmal gefunden hat, so lässt sich der Lichtspot einfach auf das Motiv lenken und wunderbar ausleuchten.

Gut ist, wenn man einen Assistenten hat, der einem den Sunbouncer hält, dann kann man sich vollkommen als Fotograf auf sein Motiv konzentrieren und coole Shots machen. So ein Assi ist aber nicht immer mal eben so zur Hand, daran muss ich definitiv noch arbeiten. Jedenfalls ist der California Sunbounce die nächste Anschaffung, die aus dem tollen Shooting in Brooklyn resultiert.

Meine bisherigen Erfahrungen mit der Nikon D5100

Nun sind bereits ein paar Wochen vergangen, seit ich mir die neue Kamera gekauft habe und ich war gestern echt überrascht, dass ich bereits 2.500 mal auf den Auslöser gedrückt habe. Und wo sind die Bilder? das wird sich jetzt sicher der ein oder andere fragen und dazu sag ich nur: auf meiner Festplatte oder im Papierkorb ;-) Also mal im Ernst, ich hab natürlich viel rumprobiert und im Wohnzimmer immer wieder das gleiche geknipst, um einfach die verschiedenen Funktionen meiner Nikon D5100 besser kennen zu lernen. Einige Fotos haben ja auch schon den Weg ins Netz gefunden, also ganz unproduktiv war es dann auch wieder nicht.

Aber nun mal zu meinen bisherigen Erfahrungen mit meiner Nikon D5100.
Ich habe mir ein Bundle gekauft, also ein sog. Kit mit einem 18-55mm und einem 55-200mm, um überhaupt erstmal loszuknipsen und zu gucken. Aus heutiger Sicht bin ich auch froh darüber, aber wirklich gebrauchen kann man die plastik Objektive nicht. Sie fokussieren langsam und machen keinen besonders wertigen Eindruck. Froh bin ich über den Kauf, weil ich es nun so selber gesehen habe. Erzählen können andere ja viel, ich brauch da immer selbst den Lerneffekt. Aber was mir am meisten gebracht hat, ist das herumspielen mit den einzelenen Brennweiten. Da ist mir zum Beispiel schnell klar geworden, dass ich für meine Art der Fotos, also die Motive, die ich am liebsten ablichte, eher eine kleine Brennweite bevorzuge, das Teleobjektiv war demnach immer in der Tasche vergraben. An seiner Stelle hätte ich mir oft ne Dose Cola gewünscht, Platztechnisch wäre das wohl auf das selbe herausgekommen und hätte mir auf dem Buchenberg schnell den Durst gelöscht. Dafür ergab sich die Notwendigkeit einer ganz anderen Brennweite, nämlich deutlich unter 18mm. Mehr Winkel, den etwas verkrümmten Effekt, den wollte ich haben, wenn ich oben auf einem Berg stehe oder für die Häuserschluchten meines baldigen New York Tripps. So habe ich mir das 10-24mm Weitwinkelzoom von Tamron bestellt und damit bereits die ersten Fotos geschossen. Gleich der erste Eindruck, was Materialanmutung, technische Handhabung und Optik angeht, war ich sehr positiv überrascht, denn dagegen kann das Kitobejktiv von Nikon absolut nicht anstinken. Sicher, die vergleichbare Linse von Nikon wird bestimmt wieder das Tamron schlagen, dafür kostet sie auch gleich mal das Doppelte.

Blick vom Falkenstein – Nikon D5100 mit Tamron 10-24mm F/3.5-4.5 SP Di II

Alle Funktionen der Nikon D5100 habe ich noch nicht ausprobieren können, aber das was ich brauche und nutze, ist wirklich kinderleicht. Ich würde mir inzwischen noch den ein oder anderen zusätzlichen Knopf wünschen, um bei manchen Einstellungen nicht umständlich übers Menü gehen zu müssen, aber die drei wichtigen Werte wie Verschlußzeit, Blende und ISO kann ich direkt einstellen. Wer jetzt den ISO-Knopf sucht: Den habe ich mir auf den fn-Button gelegt, der ist frei belegbar.

Am 30.04. besuche ich einen Workshop zum Thema People-Fotografie, vielleicht lecke ich da ja Blut. Dann brauche ich allerdings wieder neue Linsen und ich fürchte, dieses Jahr wird meine Kohle für Urlaube und Objektive drauf gehen!

Nehme ich ein Stativ mit, Ja oder Nein?

Ich bin gerade etwas unsicher, was die Mitnahme eines Stativs (oder sagt man Statives?) in den bevorstehenden Urlaub nach New York angeht. Vor meinem geistigen Auge sehe ich mich an hochinteressanten Stellen der Metropole stehen und gigapixelgroße Panoramen schießen, aber das ist ohne Stativ nicht wirklich möglich. Andererseits kenne ich mich und habe auf die Schlepperei nicht wirklich Bock. Mein altes Cullamann Dreibeinstativ kommt definitiv nicht mit, das ist viel zu sperrig und schwer, die Kilos will ich mir lieber für Mitgebrachtes reservieren. Es gibt einige leichte und von den Packmaßen her kleine Tripods diverser anbieter und gebrauchen kann ich so etwas auch für die ein oder andere Bergtour allemal, aber lohnt das wirklich? Vielleicht kauf ich mir auch einfach eins vor Ort, da wirds ja wohl Fotoläden geben. Könnte tatsächlich die beste Wahl sein…

Bernd Ritschel kommt nach Füssen

Seit 20 Jahren fotografiert Bernd Ritschel das, was auch mich so fasziniert: Berge! Im letzten Jahr hat er zusammen mit 3 Freunden die Dolomiten von Norden nach Süden an ihrer breitesten Stelle überquert und dabei rund 205 Kilometer und 17.000 Höhenmeter zurückgelegt. Auf dieser Tour, die nach dem Motto “Spaß statt Speed” ausgelegt war, sind wieder unzählige Fotos entstanden, die Bernd nun auf seiner Vortragsreise “Dolomiten Cross 2010 – The perfect Line” zeigt. Neben vielen Terminen rund um München gastiert er auch im Nachbarstädtchen Füssen, da muss ich also unbedingt hin. Schließlich muss ich mir noch ein paar Anregungen und Tipps für unser großes Sommerevent holen, auf welchem ich neben Fotos auch einen Film drehen werde. Aber dazu später mehr ;-)

Aktuell ist im Bergverlag Rother das Buch Fotografie: Berge, Landschaft, Outdoor, Action erschienen, welches ich mir unbedingt holen muss. Eine Leseprobe hatte ich bereits im Vorfeld erhalten und darin wird genau das beschrieben, was mich interessiert. Ich hoffe ja nun, dass ich das am Donnerstag direkt auf der Veranstaltung kaufen kann, dann muss Bernd nämlich gleich mal was reinkritzeln.

Hier mal die restlichen Termine von “The perfect Line”:

Mittwoch 11. April 2011
Ergolding bei Landshut
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Bürgersaal Ergolding
(Vorverkauf bei Alpenstrand, Landshut)

Donnerstag, 14. April 2011
Füssen
Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Haus Hopfensee, Hopfen/Füssen, Höhenstr. 14
(Vorverkauf bei: Nur Abendkasse!!!)

Freitag, 13. Mai 2011
Freiburg
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Sport Kiefer
(Vorverkauf bei Sport Kiefer, Freiburg)

Freitag, 21. Oktober 2011
Köln-Nippes
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Aula der städt. Kollegschule
(Vorverkauf bei DAV Sektion Köln)

Alle Bildbände von Bernd Ritschel

Panoramaversuch: Ich stoße an Grenzen

                                                                                                                                   Gestern war ich kurz vor Einbruch der Dämmerung auf dem Falkenstein, Deutschlands höchster Burgruine. Von dort oben hat man eine gigantische Aussicht über Pfronten bis nach Füssen und sogar das Königsschloss Neuschwanstein. Mit meiner Kamera und einem Stativ ausgerüstet bin ich bis ganz nach oben gegangen und habe direkt angefangen, ein Panorama zu fotografieren. Leider besitze ich keinen Panoramakopf, so lassen sich die Verzerrungen durch die verschobene Achse des Fokusses nicht vermeiden. Zusätzlich habe ich das Pano lediglich schnell im Photoshop zusammen gesetzt. Hier könnte man nochmal nachlegen und wenigstens händisch bearbeiten, mir gehts aber jetzt erstmal darum, überhaupt ein interkatives Panorama zu erstellen. Das ist mir hiermit also schonmal gelungen. Ich werde mich also in Zukunft mit weiterer Software beschäftigen, Zum Stichen scheint ja PTGui ganz nett zu sein.

 

Panorama Versuch

Heute hat es mich gepackt und ich bin mit meiner nostalgischen Kamera den Berg naufkraxelt, hab mein Stativ in den Boden gerammt und mich an einem Panorama-Foto versucht. Inspiriert von Patricks guten Schüssen wollte ich sowas auch mal machen, hier komme ich allerdings wirklich an die Grenzen meiner Uraltcam mit für solche Zwecke mangelhafte Einstellmöglichkeiten. Mein Display ist quasi unbrauchbar, der Sucher selber ist leider auch nur ein Display, nur noch verpixelter. Immerhin hab ich schonmal verstanden, wie es funktioniert und ich erhebe auch nicht den Anspruch, dass es gleich beim ersten mal toll sein muss. Trotzdem quäle ich Euch jetzt mit dem Ergebnis. Aber auch nur, weil ich dafür extra in glühender Mittagshitze einen kleinen Gewaltmarsch unternommen habe ;-)

45 Gigapixel Panorama von Dubai

Der US Fotograf Gerald Donovan hat aus über 4.250 Einzelbildern ein 45 Gigapixel großes Panorama von der Wüstenstadt Dubai geschossen. Dabei kann man wirklich bis in jedes Wohnzimmer zoomen und sich einen Rundumblick von 243 Grad verschaffen. Allerdings finde ich die Aufnahme nicht ganz so schön, hier ist einfach nur eine riesige Baustelle fotografiert.

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