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Rundwandern auf dem Hermannsweg von den Donoper Teichen zu den Externsteinen und zurück


Ich sags mal vorweg so wie es war: Sauanstrengend! Ich habe auf dieser Tour zweimal den berühmten Schweinehund gekillt und hab mich deshalb hinterher richtig gut gefühlt! Aber nun mal zur Tour:

Unsere Planung war ja einfach nur vom Hermannsdenkmal zu den Externsteinen zu laufen und dann auf einer alternativen Route zurück. Irgendwie schaffen wir es aber jedesmal, unsere Tourenplanung über den Haufen zu werfen und bauen dann doch noch was anderes mit ein. In diesem Fall dachten wir uns, wir parken an den Donoper Teichen und schliessen unsere Lücke von dort zum Hermannsdenkmal. Das taten wir auch und der Weg von dort nach oben war schon nicht ohne. Es geht ziemlich gleichmässig bergauf und zwar richtig. Dann endlich oben angekommen haben wir uns erstmal am Fusse des Denkmals auf einer Bank unsere Sandwiches schmecken lassen um frisch gestärkt etwa 20 Minuten später gen Süden aufzubrechen.

Nun ging es erstmal ne ganze Zeit bergab, was aber bekanntlich nicht weniger anstrengend ist. Ab dem Restaurant Hangstein klarte nun auch der Himmel schön auf und die Sonne bruzelte im wahrsten Sinne des Wortes. Herrliches Wetter und wir näherten uns der Adlerwarte in Berlebeck. Als nächstes schlengelten wir uns durch den kleinen Ort Berlebeck weiter bis zur nächsten Etappe, dem Hotel Restaurant Bärenstein. Hier gönnten wir uns im leider viel zu gut beheizten Wintergarten erstmal einen leckeren Kaffee und überlegten, wie wir nun weiter gehen wollten. Da wir ja nun schon vor dem Hermannsdenkmal die Tour gestartet sind wollten wir hier nun eigentlich wieder kehrt machen, immerhin wären das auch schon gute 20 Kilometer gewesen bis zurück zum Auto. Aber wir hatten plötzlich die Idee, einfach weiter zu laufen und dann ab den Externsteinen gemütlich zurück mit dem Bus nach Detmold. Gesagt getan, auf zu den Externsteinen. Der Weg ist im Übrigen wirklich abwechslungsreich und auch landschaftlich sehr schön. Hin und wieder kommen ein paar Steigungen die auch wirklich nicht ohne sind, aber das macht diese Tour ja grad aus.


An den Externsteinen angekommen haben wir erneut Pause gemacht und dann zu unserem großen Entsetzen festgestellt, dass die Busse nur am Wochenende fahren. Toll! Nun half alles Überlegen nichts und wir machten uns auf den Rückweg, dieses Mal aussen ein kurzes Stück an der leider viel befahrenen Landstrasse vorbei Richtung Holzhausen und von dort weiter durch das Dorf Richtung Berlebeck.

In Berlebeck angekommen entschieden wir uns, den Pulverweg hinauf bis zum Hermannsweg zu laufen, was sich als wirklich große Herausforderung nach diesen zurück gelegten Kilometern herausstellte. Der Pulverweg steigt enorm an und zieht sich so den ganzen Berg hinauf, ohne auch nur ein kleines Stück mal gerade zu verlaufen. Endlich oben angekommen geht es dann dafür mal wieder ein Weilchen geradeaus Richtung Hangstein, von dort aus haben wir auf dem A2 den Weg zum Vogelpark Detmold eingeschlagen. Als wir dort unten endlich ankamen, waren wir das zweite Mal an dem Punkt, wo uns ein Bus hätte gut getan, aber auch hier war der Fahrplan nur auf Samstag und Sonntag ausgelegt. Die Kilometerangabe nach Hiddesen betrug 5,2 Kilometer, was uns jetzt vorkam wie eine unüberwindbare Entfernung. Aber wir hatten ja keine Wahl und machten uns auf den Weg, wieder hoch zum Hermannsdenkmal. Kurz davor zweigt links der Wanderwg A1 ab, der ein bisschen die Strecke abkürzt und unterhalb wieder au den Hermannsweg führt. Von hier aus liefen wird nun wieder Richtung Donoper Teichen, wo wir das Auto geparkt hatten.

Alles in Allem haben wir wohl gute 30 Kilometer zurück gelegt, wobei sich das Gepäck noch im ehr witzigen Bereich hielt. Flüssigkeit muss ich deutlich mehr mitnehmen, meine 1,5 Liter waren doch zu schnell leer. Aber es hat sich wirklich gelohnt und auch am nächsten Tag hätte ich schon wieder weiter laufen können.

Sehenswürdigkeiten gibt es übrigens auf diesem Weg mehr als genug. Vom Hermannsdenkmal angefangen über die Adlerwarte Berlebeck bis zu den Externsteinen. Dazwischen befindet sich die Ruine der Falkenburg, dann die Vogeltaufe und natürlich der Vogel- und Blumenpark Heiligenkirchen.

Wandern auf dem Hermannsweg von Oerlinghausen zu den Donoper Teichen

Unsere letzte Tourenplanung haben wir heute in die Tat umgesetzt und gleich etwas erweitert. Wir sind nämlich schon in Oerlinghausen gestartet und auf den Tönsberg hinauf. Dort ist eine Menge Archäologie zu bewundern und neben dem Mahnmal auch die wirklich interessante Hünenkapelle aus dem 15. Jahrhundert zu sehen. Das Wetter war heute mal wieder mehr als gut, zunächst starteten wir noch bei bedecktem Himmel, das änderte sich aber leider schnell zu einem Dauerregen. Hier zeigt sich wieder mal, was gute Kleidung ausmach, trotzdem nagt das ganz schön an den Knochen.

Nachdem wir unser Picknick noch im Trockenen abhalten konnten, sind wir weiter zum Gasthaus Bienen-Schmidt gewandert und ab hier habe ich mich über den kleinen Regenschirm in meinem Rucksack gefreut. Der Weg an sich ist wirklich mehr als lohnenswert, Landschaftlich sehr reizvoll, auch wenn man wegen des dichten Nebels nicht sehr viel von der Umgebung sehen konnte. Ein etwas in die Jahre gekommener Trimm-Dich-Pfad lockte fast zu albernen Spielchen, die aber wegen des Regens doch ausgefallen sind.

Wir sind aber dennoch sehr zufrieden mit unserer Route gewesen und haben auch gleich einen großen Plan geschmiedet, dazu aber in einem anderen Beitrag mehr.

Aber man merkt auch mal wieder, wo die Grenzen der modernen Technik sind. Als wir unser “Taxi” vom Parkplatz an den Donoper Teichen anrufen wollten, war dies mangels Handy-Netz gar nicht möglich. Da standen wir zwei nun wie bestellt und nicht abgeholt. Es regnete in Strömen und wir konnten nicht telefonieren. Also sind wir so lange weiter gelaufen, bis wir endlich ein Netz hatten, da waren wir allerdings auch schon in Hiddesen bei Detmold.

Nächste Tour: Vom Bienen-Schmidt zu den Donoper Teichen

Am kommenden Dienstag wollen wir die nächste Tour auf dem Hermannsweg machen. diesmal wollen wir vom Bienen-Schmidt zu den Donoper Teichen wandern und über eine alternative Strecke wieder zurück. Das sind gute 17 Kilometer und ich denke, wenn wir uns in dem Tempo steigern können wir bald den ganzen Hermannsweg an einem Tag gehen. ;-)

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