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Die Wahl des richtigen Fahrradcomputers

Wenn man viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, dann will man ja auch wissen, was für Strecken man so zurückgelegt hat. Ich habe noch meinen alten Fahrradcomputer, den ich aber längst demontiert hab. Dieses Kabelgewirr war fürchterlich und zweimal musste ich für teures Geld einen neuen Kabelsatz kaufen, da er durchtrennt war. Gottseidank geht sowas heute auch Wireless und somit komm ich wieder in die Überlegung, mir einen neuen Fahrradcomputer anzuschaffen.

Es gibt so unzählig viele Angebote, dass man erstmal in Ruhe vergleichen muss. Für mich sind neben der normalen Geschwindigkeitsanzeige und den zurückgelegten Kilometern noch wichtig, wieviel ich so im Durchschnitt gefahren bin und am liebsten möchte ich auch die Höhenmeter angezeigt bekommen. Da ich jetzt nicht speziell radle um Gewicht zu reduzieren oder aus anderen kardiologischen Gesichtspunkten sind Funktionen wie Kalorienverbrauch oder Herzfrequenz eher nebensächlich, aber ein Gerät was alles anzeigt ist auch wiederum praktisch. Da ich sowieso kein Freund von Uhren am Handgelenk bin wäre das also eine gute Alternative zur Pulsuhr. Aber mal sehen, was es so am Markt gibt:

Der Cat Eye Radcomputer CD 300 DW bringt von Haus aus viele nützliche Funktionen mit. Mittels eines Sensors, der an der linken Kettenstrebe montiert wird, werden Geschwindigkeit und Trittfrequenz an den Computer übermittelt. Das Signal wird mit einem Kodierungssystem verschlüsselt, so dass sich andere Computer nicht stören. Das Display ist 3 geteilt und hintergrundbeleuchtet, es lassen sich gleichzeitig aktuelle und durchschnittliche Werte anzeigen.

Die Funktionen im Überblick:

  • Momentangeschwindigkeit
  • Höchstgeschwindigkeit
  • Durchschnitt Geschwindigkeit I
  • Durchschnitt Geschwindigkeit II
  • Durchschnitt Geschwindigkeit pro Runde
  • Fahrzeit I & II
  • Fahrdistanz i & II
  • Fahrstrecke pro Runde
  • Gesamtkilometer
  • Gesamtrundenzeit
  • Uhr 12/24
  • Gesamtzeit
  • Datum
  • Trittfrequenz + max. Trittfrequenz
  • Durchschnitt Trittfrequenz
  • Trittfrequenz pro Runde
  • Gesamte –Kurbelumdrehung
  • Auto Start/Stopp
  • Auto-Energiesparmodus
  • Auto-Schlafmodus
  • Kilometerstand einstellbar
  • Hintergrundbeleuchtung
  • Abweichung v. Durchschnitt-Geschwindigkeit mit Pfeilanzeige
  • Kabellos
  • 2 Reifenumfänge speicherbar
  • Universalhalterung für Computer (Lenker + Vorbau)

Preislich liegt er bei 129,- Euro. Ausstattung ist wirklich sehr umfangreich, Desing gefällt mir bei Cat Eye persönlich sowieso und Materialanmutung ist ebenfalls sehr hochwertig. Jedoch fehlt mir persönlich hier der Höhenmeter.

Der VDO MC 1.0+ Bike Computer hat genau die Funktionen, die ich mir bei einem Computer wünsche. Neben der aktuellen Geschwindigkeit und den gefahrenen Kilometern gibt er auch die aktuelle Steigung/Gefälle an, misst die Temperatur und wertet die gefahrenen Höhenmeter aus. Als besonderes Gimmick lässt sich ein Wartungsintervall ablesen, somit weiss man immer, wann das Bike zur Inspektion muss. Auch dieser Computer kommt kabellos daher, lästiges Strippenziehen ist also auch hier überflüssig.

Die Funktionen im Überblick:

  • Permanenter Vergleich KMH zu KMH-Durchschnitt
  • total Fahrzeit der Tour
  • Uhr/Stoppuhr
  • Roadbook
  • Service-Intervall-Anzeige
  • Altimeter-Funktionen: aktuelle Höhe, aktuelle Steigung/Gefälle, aktuelle Temperatur Tageshöhenmetermax. Tageshöhe Durchschnitt-Steigung der Tour, Max Steigung der Tour, Jahreshöhenmeter Max. Jahreshöhe
  • Funkübertragung analog
  • 3-zeiliges Display
  • Volltext-Anzeige in 7 Sprachen wählbar
  • Auto Start/StopSleep Modus (Display-Abschaltung)
  • Stoppuhr-Indikator (blinkt wenn Stoppuhr läuft)
  • einstellbare Starthöhe, Rekalibrierung der Starthöhe, Korrektur der aktuellen Höhe
  • Gesamtkilometer einstellbar
  • Twist-Click-Lenkerhalterung

Mir persönlich ist das Display zu unaufgeräumt, das komplette Design ist ebenfalls sehr bieder. Hier fehlen die Kardiofunktionen, auf die ich aber zugunsten der Altimeterfunktionen gerne verzichten kann. Preislich liegt der VDO bei 79,90 Euro, also schon deutlich günstiger als der Cat Eye.

Die eierlegende Wollmilchsau kommt von SIGMA und heisst SIGMA SPORT Bike Computer ROX 9.0. Mit einem Preis von 189,- Euro ist er doppelt so teuer wie der VDO, bietet dafür aber auch eine Unmenge an Funktionen. Das Design gefällt mir recht gut, das Display scheint auch ganz übersichtlich und Wireless hat er obendrein. Als Schmankerl lässt sich der SIGMA an den heimischen PC anschließen, um die Daten auszulesen und verwerten zu können. Das nenne ich mal vernünftig, denn so kann ich mir tatsächlich meine eigene Statistik zur gefahrenen Route erstellen.

Die Funktionen im Überblick:

  • digitaler 3-Kanal-Funkübertragung, Höhenmesser und Pulsmesser
  • 11 Allgemeine Funktionen
  • 7 Fahrrad-Funktionen
  • 3 Trittfrequenz-Funktionen
  • 9 Herzfrequenz-Funktionen
  • 7 Zeit-Funktionen
  • 3 Temperatur-Funktionen
  • 6 Höhenmess-Funktionen
  • 9 Bergauf-Funktionen
  • 8 Bergab-Funktionen
  • 2 Favoriten Funktionen
  • 10 Gesamtwerte
  • 10 PC Schnittstelle/Speicher-Funktionen
  • 12 Software DATA CENTER-FUNKTIONEN

Alle Funktionen hier aufzuführen sprengt bei dem Fahrradcomputer tatsächlich mal den Rahmen. Aber rein in der Theorie macht er, trotz des hohen Preises, die beste Figur. Und dass er mit dem PC Daten austauschen kann schiebt ihn für mich schonmal auf Position 1.

So funktioniert Google Chrome

Auch Computer Bild hat ein Video mit einer Anleitung zu Google Chrome veröffentlicht. Einfach mal anschauen, es ist sehr verständlich erklärt und macht deutlich, wie gut der Browser funktioniert. Auch wenn es noch die Beta ist. Aber wollten wir nicht schon alle mal Betatester sein? ;-)

Computerspiele aus meiner Jugend

 Eigentlich war ich ja nie so der Zocker, Computerspiele haben mich nicht sonderlich interessiert. Trotzdem gabs die Zeiten, wo mein Onkel als einer der Ersten einen Commodore64 mit Diskettenlaufwerk in seiner Funk-Kammer stehen hatte und wir Kinder dann auf Familienfeiern immer den ganzen Abend gespielt haben. Meistens haben wir Killerwatt gespielt, man musste mit einem Uboot durch ein Labyrinthartiges Tunnelsystem schwimmen, um am Ende den nächsten Level zu erreichen.

 Oder auch ganz weit vorne war Blue Max, ein kleines Propellerflugzeug welches seine Gegner per MG in der Luft bekämpfen und Ziele auf dem Boden mit Bomben zerstören konnte. Wichtig war hier, daß man auf den Sprit geachtet hat, denn Man konnte nur am nächsten Flughafen auftanken.

Dann hatte ich tatsächlich irgendwann meinen eigenen C64, allerdings schon in der schickeren Edition, die nicht mehr wie ein Brotkasten aussah. Natürlich waren die oben genannten Spiele in meiner Sammlung, aber ich habe auch gern Bob’n Rumble gespielt, einfach ein paar Leute vermöbeln;-)

Nun kam mein erster PC ins Spiel, ein 80 286er mit einem Windows 3.11 und schwarz-weiß Monitor. Hier habe ich ausser Solitaire rein gar nichts gespielt. Aber Solitaire ist das einzige Spiel, welches immer mal wieder meine Zeit raubt, mittlerweile sogar auf meinem Handy.

 Als nächstes hatte ich einen 486er mit einem 2-fach CD-Rom, 16 MB Arbeitsspeicher und einer gigantischen 4 MB Grafikkarte. Auf dieser Kiste habe ich die guten alten Lucas Arts Games verschlungen, Monkey Island, Day of Tentacle oder Indiana Jones habe ich alle durch. Sogar Tomb Raider 1 und 2 habe ich darauf glaub ich gezockt, allerdings hatte ich dann schon eine ATI Grafikkarte mit 8 MB, Lara Croft sah allerdings noch lange nicht so aus wie Angelina Jolie!

 Nun wuchs mein rechner auch immer schneller und schneller, die Teile wurden immer billiger und so wurde aus einem Pentium mit 100 MHZ schnell ein 233er, dann ein 400er und schließlich ein AMD Athlon 1,4 GHZ mit sage und schreibe 512MB Speicher. Hier habe ich die restlichen Teile von Tomb Raider bis zum Schluß durchgezockt, manchmal bis morgens früh.  Parallel dazu kam die Ära der Netzwerkspiele auf, hier habe ich mit Kumpels in deren Büro Anno 1602 oder auch mal Delta Force gespielt. Letzteres bei mir zu Hause, dort stand mittlerweile ein Netzwerk von 3 Kisten, alle spielbereit. Geärgert habe ich mich später, als ich mir Anno 1503 zugelegt habe, welches nie einen ordentlichen Netzwerkpatch erhielt. Alleine macht das nämlich kaum Spaß, wenn erstmal die Stadt errichtet ist. Andere Spiele wie Age of Empires, Warcraft etc. haben mich auch eine ganze Zeit gefesselt.

 Dann hatte ich ne Zeitlang gar nichts mehr mit Spielen am Hut und habe den “Trend” von BattleField verpasst, denn als ich das endlich angefangen hatte, waren alle anderen schon wlängst in den Weiten von World of Warcraft unterwegs. Auch das habe ich viel zu spät begonnen, aber immerhin beschäftige ich mich damit noch so das ein oder andere Mal.

Jaja, lange ist es her. Aber irgendwann pack ich meinen C64 wieder aus, mal sehen wie der so auf nem 42er Monitor aussieht, da kann man wahrscheinlich auf den Pixeln Schach spielen ;-)


Bilderquelle: www.thelegacy.de

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