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Acer Aspire 5930G zickt, was tun?

Seit August letzten Jahres habe ich ein Acer Aspire 5930G, welches ich mir aufgrund der sehr guten Erfahrungen mit dem Vorgänger 5920G gekauft habe. Neben intensiven Grafikprogrammen sollte es auch meine Leidenschaft unterstützen, nebenei ein wenig WOW zu zocken, was das 5920G ebenfalls mit bravour gemeistert hat. Zudem sind in meinem neuen Laptop nochmal mehr Arbeitsspeicher, eine größere Festplatte, eine schnelle NVIDIA 9600M GT mit echten 512 MB Speicher und ein Intel Core 2 Duo Prozessor mit 2,53 GHZ verbaut, sollte eigentlich reichen. Nachdem ich aber irgendwie von Anfang an erst kleinere Ruckler verspürte und dies auf eine Inkompatibilität des Spiels mit Vista vermuten ließ, wurde es zunehmend schlimmer. Als ich dann noch bei Need for Speed Prostreet gar nicht mehr spielen konnte, wurde ich extrem stutzig und habe mich mal um einige Benchmarks bemüht. Das Ergebnis war schockierend und somit habe ich mich an den Acer Kundenservice gewendet. Die haben mir nun heute eine Mail geschickt, vermuten darin, dass es sich um einen Hardwaredefekt handelt und mir gleich einen UPS-Aufkleber zukommen lassen, damit ich das Gerät kostenfrei zu ihnen schicken kann. Parallel dazu habe ich mich auch an Amazon gewendet, die mir nun anbieten, das Gerät gegen Erstattung des kompletten Kaufpreises zurück zu nehmen, da sie dieses Model bereits nicht mehr führen. Was also tun? Soll ich die Kiste von Acer reparieren lassen, evtl. Glück haben, dass ich von denen sogar ein neues Gerät bekomme oder soll ich mir die Kohle von Amazon auszahlen lassen und mir ein komplett neues Laptop kaufen? Gar nicht so einfach und mir stellt sich die Frage, ob ich später wieder Pech habe mit dem neuen Gerät, ob mein altes, repariertes Acer dann wieder gut läuft oder ob es dann komplett im Eimer ist.

Ich hab nun natürlich auch gleich mal bei Apple nach einem Macbook Pro geschaut, aber da ist die Differenz bei gleichwertiger Performance noch um die 1.000,- Euro, das ist zur Zeit einfach nicht drin.

Hemdenkauf mit Hindernissen

Gestern im Bielefelder Sinn Leffers: Ich wollte ein neues Hemd mit passender Krawatte für die Taufe meiner kleinen Nichte am heutigen Sonntag kaufen und spazierte gezielt in dieses Geschäft. Dort oben in der Hemdenabteilung angekommen platzierte ich mich gut als Kunde erkennbar vor den Regalen, doch leider war dort nur eine Verkäuferin, die nach meiner Ansprache noch etwas anderes zu erledigen hatte, als mir zu helfen. Immerhin kam sie von selbst auf die Idee, mir eine andere Kollegin zu schicken, die auch gleich recht freundlich mit einer offenen Frage die Bedarfsanalyse startete. Meine Wünsche schienen wohl sehr anspruchsvoll, denn wir mussten erst einmal quer durch den Laden laufen, um letztendlich wieder vor dem Regal zu stehen, auf das ich gleich zu Beginn ein Auge geworfen hatte. Dort befanden sich Hemden der Bielefelder Manufaktur, derer schon einige Exemplare meinen Kleiderschrank bewohnen und wo ich eigentlich nur zugreifen musste. Sie fragte mich nach meiner Kragenweite und also wolle sie mir nicht glauben nahm sie selber Maß. 42-43 war ihre doch recht spektakuläre Antwort. Sollte ich einen wesentlich dickeren Hals bekommen haben? Meine Laune in diesem Moment hätte dazu führen können und als gelehriger Kunde ließ ich mir zwei dieser kittelartigen Stoffgewänder in die Kabine schleppen. Das Anprobieren bereitete mir ebensoviel Spaß und als ich meine Arme ausbreitete war ich froh, dass es windstill in der Umkleide war. Ich muss vielleicht erwähnen, dass ich betont und deutlich nach einem taillierten Hemd gefragt habe! Die Verkäuferin mussterte mich mit genüsslichem Blick und bemerkte, dass es mir unheimlich gut stehen würde. Klar, ih stellte mir in diesem Moment auch grad einen Campingurlaub am Gardasee vor, da hätten meine Freundin und ich sicher ne Menge Platz! “NEIN,” sagte ich bestimmt, “dass ist mir deutlich zu weit und die Ärmel hängen ja auf dem Boden.” Ich erklärte ihr nun, dass ich ja bereits schon einige Hemden besässe, diese aber deutlich besser sitzen würden und ging wieder mit ihr zum Regal. Nun wusste ich nicht genau, ob ich das richtig gehört habe, aber meine Begleiterin mit ebenfalls schon gereizter Mine konnte es auch verstehen. Jedenfalls kam als Atwort, als ich meine Größe probieren wollte der geniale Ausruf: “Dann muss ich ihnen das ja auch noch auspacken!” Müssen tut hier Niemand was dachte ich mir und entschied mich kurzerhand das Etablissement zu verlassen.

Und das Ende der Geschichte? Ganz einfach! In einem anderen Laden habe ich ein Hemd in Kragenweite 40!!! gekauft, welches heute wundervoll gesessen und gepasst hat. Vielleicht lags ja daran, dass ich dann eben nicht mehr “son Hals” hatte ;-)


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