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Rundwanderweg: Skizentrum Pfronten – Fallmühle – Tiroler Stadl

Eine schöne Rundtour am Fuße des Breitenberg für die ganze Familie mit vielen Rastmöglichkeiten. Über rund 13 Kilometer legt man etwa 700 Höhenmeter zurück.

Ausgangspunkt dieser rund 3 stündigen Tour ist der Parkplatz des Skizentrums Pfronten – Steinach am Fuße des Breitenbergs. Hier sind genügend kostenlose Parkmöglichkeiten vorhanden und der Rundweg endet auch genau hier. Los geht es Richtung Norden über die Ach und dann direkt links in die Enzianstrasse. Diese geht bald in einen breiteren Feldweg über, schlängelt sich immer an der Ach entlang am Sägewerk, dem Tennisclub bis zur Fallmühle. Dies wäre auch gleich die erste  Einkehrmöglichkeit, wenn dieser Umweg eingeschlagen wird. Ansonsten bleiben wir nämlich links der Hauptstrasse und schlagen gegenüber der Fallmühle den Fahrweg Richtung Breitenberg ein. Dieser schlängelt sich nun eine Weile steil nach oben, hier kommt dann auch bald die Abzweigung richtung Ostlerhütte. Wir bleiben aber auf dem Weg und bewegen uns  weiter westwärts.

Später führt der Weg relativ frei am Berg entlang und man hat einen vorzügliche Aussicht auf den Kienberg und Pfronten Steinach sowie Meilingen. Jetzt geht es ein Stück abwärts, wo der Fahrweg plötzlich endet und ein kleiner Fußweg weiter führt, der schließlich nur noch in einen Trampelpfad übergeht. In einer scharfen Linkskurve durchqueren wir einen Bachlauf und kommen dann in ein dichtes Waldstück, aber immer noch auf deutlich erkennbarem Weg. Den Wald verlassen wir direkt oberhalb der Damenabfahrt, hier bietet sich auch ein beschauliches Plätzchen für ein Picknick.

Der Weg führt nun weiter rechts den Hang hinauf und führt auf den Wegweiser vom Tiroler Stadl. Ab hier sind es noch etwa 10 Minuten bis zur bewirtschafteten Hütte, allerdings mit wenig Aussenplätzen. Dafür werden wir mit einer tollen Aussicht belohnt und können weit in das Pfrontener Tal hinabblicken. Der Weg nach unten führt nun im Zickzack relativ steil abwärts, unterwegs sind aber immer wieder Bänke, die zum Rasten einladen. Hier kann man bereits unten den Parkplatz unseres Ausgangspunktes erkennen und nach etwa 3 Stunden ist dieser dann erreicht.

Länge: etwa 13 Kilometer
Dauer: ca. 3 Stunden
Höhenmeter: 700m
Festes Schuhwerk erforderlich
Einkehrmöglichkeiten: Fallmühle, Tiroler Stadl
Parkmöglichkeiten: Skizentrum Pfronten Steinach (kostenlos)

Die Allgäu-App für Android ist da

Seit gestern ist sie nun offiziell da, die Allgäu-App für Android Handys. Ich habe sie mir natürlich gleich aus dem Android Market runtergeladen, das geht direkt vom Handy oder übers Internet über diesen Link. Neben allerlei Informationen zu Sehenswürdigkeiten bietet die App Wanderwege, Themen- und Pilgerwege und deckt alle gängigen Sportarten wie Radeln, Transalptouren oder Rennradtouren, Nordic-Walking-Strecken, Joggingrunden, Trailrunnings oder Inline-Skate-Touren, Klettersteige und Bergtouren, Winterwandertouren, Rodel-, Ski- und Schneeschuhtouren ab. Zu Allen Touren gibt es ausreichend Bilder und Tipps zur Einkehr mit wieder ausführlichen Infos. So kann man z.B. Den Startparkplatz gleich über Google Navigation anvisieren oder sich die Telefonnummer der Hütte zur Übernachtung raussuchen.

Über zoombare topografische Outdoorkarten im Maßstab 1:25.000 für ganz Deutschland und Österreich werden diese Touren dargestellt. Filterbare Infos zu Unterkünften, Essen und Trinken, Ausflugszielen, Service, Gesundheit, Sport & Freizeit, Einkaufen oder zu Orten und Städten lassen sich auf der Karte einsehen. Natürlich lassen sich auch die aktuellen Nachrichten aus der Region abrufen und den Wetterbericht gibts auch noch obendrauf.

Das ist in meinen Augen wieder mal eine absolute Topp-App, die auf keinem Handy fehlen sollte, sofern es sich hier in die Region bewegt.

Seegrund – Der Sagenumwobene Alatsee

Ja, der Titel “Seegrund: Kluftingers dritter Fall” stammt natürlich vom dritten Kluftinger, der Erfolgskrimiserie um den Allgäuer Kommissar des Autorenduos Volker Klüpfel und Michael Kobr. Alles dreht sich hierbei um den mysteriösen Alatsee, der so viele Rätsel aufweist und um den sich noch heute zahlreiche Legenden ranken. Durch eine einzigartige Pupur-Schwefelbaterienart ist der See bis etwa 18 Meter völlig normal, darunter jedoch liegt die sog. Todeszone. Im Zweiten Weltkrieg führten die nazis hier zahlreiche Tests ihrer Geheimwaffen durch und noch heute sind Relikte dieser Versuche auf dem Grund vorhanden. Ende des Krieges sollen dort Schätze aus Schloss Neuschwanstein versenkt worden sein, um sie vor den Alliierten zu schützen. Viele Schatzsucher tauchten danach, konnten aber bisher nichts finden, denn viele kamen gar nicht erst wieder an die Wasseroberfläche. Dank der tragischen Tauchunfälle ist im See seither absolutes Tauchverbot, nur mit Extra Genehmigungen gelingt es hin und wieder Wissenschaftlern, ihre Forschungen weiter zu führen. Die Einheimischen meiden den See zum Teil noch heute, weil sich so viele beängstigende Sagen um ihn reihen. Ein Grund dafür sind auch die zum Teil stark verwachsenen Bäume, die in der Dämmerung wirklich Furchterregend aussehen. Das liegt an den sehr heftigen Winden, die dank der umliegenden Berge dort vorherrschen. Wer eine spannende Lektüre sucht und zugleich Spaß an den Mysterien des Allgäus hat, der sollte sich das Buch “Seegrund” schnappen und lesen.

Interaktive Allgäu-Karte

Seit heute gibt es die interaktive Allgäu-Karte auf Allgäu.info, Wanderungen, Skitouren und Mountainbikefahrten lassen sich nun so bequem planen. Besonders interessant ist dabei die Verknüpfung mit Wikipedia, die überall ein kleines “w” auf der Karte platziert, wo es etwas zu erzählen gibt. Und das ist im Allgäu natürlich an wirklich jeder Ecke. Auch die Suche nach Webcams bietet eine Menge Ergebnisse, von den Bildern der Region ganz zu schweigen. Mit den interaktiven Karten vom Allgäu haben der Tourismusverband Allgäu/ Bayerisch-Schwaben e.V. und das Unternehmen Alpstein eine schöne und übersichtliche Kartenplanung geschaffen, die viele Möglichkeiten bietet. Routenplanung, Unterkunftsuche und Einkaufsmöglichkeiten sind dabei ebenso wenig vernachlässigt worden wie ein Merkzettel, der die verschiedenen persönlichen Planungen speichert.

Skigebiete rund ums Allgäu

Seit Tagen schneit es fast ununterbrochen und auch die Schneekanonen hier am Breitenberg sind in Betrieb, um die Pisten für die erste Abfahrt zu präparieren. Aber noch hängen keine Gondeln an den Liften und so wird es wohl noch ein paar Tage dauern, bis ich hier vor der Haustür Skifahren kann. Aber in der näheren Umgebung gibt es bereits die ersten Gebiete, die ihre Pisten geöffnet und in Betrieb genommen haben. Wer sich über den aktuellen Stand informieren möchte, der sollte mal auf Super Schnee schauen! Bisher wird noch der 18.12. als Saisonstart angegeben, aber das kann auch, wenn das Wetter so bleibt, deutlich früher passieren.

Abstimmung für Pfronten läuft

Ab heute könnt Ihr abstimmen und dazu beitragen, dass die 24 Stunden von Bayern nach Pfronten ins Allgäu kommen. Wie ich bereits erwähnt habe, gibt es auch was zu gewinnen. Also los, nicht lang fackeln und Eure Stimme abgeben.

24 Stunden von Bayern kommt nach Pfronten

Dieses Jahr habe ich leider keinen Platz mehr zu den 24 Stunden von Bayern bekommen, ich nächsten Jahr hab ich aber die Chance, die Veranstaltung direkt vor der Haustür zu haben. Ab dem 10.08. kann man unter 3 Regionen abstimmen und mitentscheiden, wo die Veranstaltung 2011 stattfindet. Und natürlich ist Pfronten auch mit dabei. Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas: 5x 2 Starterplätze für die “24 Stunden von Bayern”, 2 hochwertige Ferngläser von NIKON Sport Optics und 2 Paar Wanderstiefel von Hanwag. Es lohnt sich also mitzumachen.

Zur Abstimmung geht es direkt hier!

Trainingsrückstand

Na toll. Jetzt habe ich ein angepeiltes Ziel völlig aus den Augen verloren, weil ich einfach anderes im Kopf hatte. Dabei wollte ich dieses Jahr beim Pfronten Marathon mitfahren. Durch zufall erreicht mich grad ne Mail mit den Anmeldeformalitäten und führt mir vor Augen, dass die Veranstaltung ja bereits im Juli ist. Das klang anfang des Jahres noch so weit weg und schwups ist schon Mai. Aber in der kurzen Zeit werde ich meinen Trainingsrückstand wohl kaum aufholen, geschweige denn mein Bike in die passende Form bringen. Bleibt jetzt also nur die Möglichkeit, dass ich mich “just-for-fun” dort anmelde, so nach dem Motto: Dabei is alles! Nur wenn ich dann schon per Hubschrauber gesucht werde, weil sich mein Rückstand zum Feld auf mindestens ne Stunde aufgebaut hat, dann ist das auch nicht so wahnsinnig förderlich fürs Image ;-) Ich muss also in den kommenden Tagen mal die Strecke abfahren, vielleicht kann ich danach direkt sagen: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

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