Von Vils über’s Füssener Jöchle nach Grän

Es ist inzwischen schon wieder ein paar Wochen her, dass ich mit einer Freundin und ihrem Arbeitskollegen einekleine Bergtour in unserer Umgebung gemacht hab, aber ich wollte dazu hier unbedingt noch etwas schreiben. Denn diese Tour lohnt sich wirklich sehr, abwechslungsreich und landschaftlich spannend bietet sie eine ganze Menge Spaß.

Los ging es in Vils am Parkplatz beim Steinbruch hinauf zur Vilser Alm. Diese Strecke lässt sich entspannt in einer 3/4 Stunde laufen, wobei wir uns auf einem gut befestigten Fahrweg befinden. Die Vilser Alm selbst lässt sich also auch mit dem Auto erreichen, wobei hier nicht das Eigene gemeint ist, sondern man lässt sich von oben abholen. Hier haben wir schon gefeiert und Gäste, die aus gesundheitlichen Gründen den Aufstieg nicht geschafft haben, wurden kurzerhand vom Hüttenwirt abgeholt. Sehr praktisch.

Vilser Alm

Unsere Tour startete leider bei nicht so schönem Wetter und unterwegs zur Vilser Alm fing es auch noch an zu regnen. Nicht wirklich stark, aber ungemütlich. So machten wir erst einmal Pause in der Hütte und warteten bei einem Kaffee ab, wie sich das Wetter weiter entwickelte. Tatsächlich klarte es auch schnell auf und wir setzen unsere Tour fort. Der Weg von der Vilser Alm aus wurde nun schmaler und steiler, so dass wir und in Reihe hintereinander immer weiter in den Berg nach oben schraubten. Im ersten Tal oben angekommen begrüßte uns gleich eine Herde junger Kühe, die springend und raufend auf uns zu stürmten. Komisches Gefühl, wenn man plötzlich so im Mittelpunkt einer halbstarken Rinderherde steht und so setzten wir unseren Weg schnell fort und verließen die “Idylle” weiter Richtung Füssener Jöchle.

Füssener Jöchle

Oben angekommen machten wir es uns erst mal in der Hütte auf der Terrasse bequem und legten eine Mittagspause ein. Es war gerade einmal 12 Uhr, also ideal für ein Weißbier ;-) Nachdem wir wieder zu Kräften gekommen waren, entschieden wir, die Tour nicht über den Lift nach unten abzukürzen, sondern per Pedes den Abstieg über die Sonnenalm nach Grän anzutreten. Das Wetter sah etwas ungewiss aus, die Sonne schien zwar, aber es waren auch beängstigende Wolken Richtung Westen zu erkennen. Eine Tour weiter über die Bad Kissinger Hütte und abwärts über den Breitenberg wäre damit zu lang gewesen und für diesen Tag auch einfach zu viel. Während des Abstieges konnte ich Bernhard, einem Mitwanderer, noch ein paar kleine Tricks der Fotografie vermitteln und so ist zum Beispiel das Foto der Wasserfälle entstanden. Ich selber habe auf dieser Tour auf meine Kamera verzichtet, das lenkt doch immer zu sehr vom Ganzen ab und letztendlich stört sie mehr, als dass sie nützlich ist. Hier hat Bernhard aber die Lücke hervorragend gefüllt und wirklich tolle Fotos gemacht.

Bild3_klein

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Nachdem wir uns bis ins Tal herunter gearbeitet hatten, versuchten wir unseren Kalorien-Spiegel so schnell wie möglich wieder auf den richtigen Pegel zu bringen und gönnten uns ein leckeres, riesiges Eis im Hotel Bergblick.

Wanderkarte_klein

Hier die Karte unserer Tour im Überblick. Insgesamt waren es etwas über 10 Kilometer bei 700 Höhenmetern. Gebraucht haben wir für die Strecke etwas über 7 Stunden, wobei ich die Pausen auf Vilser Alm und Füssener Jöchle schon gestoppt habe. Auf dem Satellitenbild sieht das ja schon etwas harmlos aus, fühlte sich aber gar nicht so an ;-) Die Tour ist aber auch mit kleinen Kindern durchaus zu bewältigen, sofern sie es von der Kondition her schaffen. Gefährlich ist es aber zu keiner Zeit, wenn man sich an die allgemeinen Regeln im Berg hält.
(Fotos: Bernhard Fink)

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Aufsteckblitz Yongnuo YN560-III

Yongnuo YN560-III_big (1 von 6)Ich habe mir einen zusätzlichen Aufsteckblitz von Yongnuo gekauft, den YN-560 Mark III. Das ist die Firma aus China, die auch die kleinen günstigen Funkauslöser anbietet und mit denen ich super zufrieden bin. Ein zusätzlicher Blitz war eh schon lange in Planung und als ich vom neuen 560er las, hab ich das Teil kurzerhand geordert. Im Gegensatz zum Vorgänger 560-II hat der 3er den Funkempfänger gleich eingebaut, er ist somit kompatibel mit den RF-602 und RF-603 von Yongnuo. Man wählt dazu im Menü eines der beiden Systeme aus und kann dann entfesselt blitzen. Man muss sich allerdings darüber im klaren sein, dass TTL nicht unterstützt wird, das kann weder der Blitz noch die Funkteilchen, aber ich regel die Blitze eh lieber manuell und von Hand. Außerdem kann man mit den RF-Funkauslösern nichts einstellen, das muss man wirklich alles direkt an den Blitzen machen. Aber man kann ihn im TTL-Modus immerhin benutzen, denn stellt man auf den Modus S2 ignoriert er den Messblitz der Kamera.

Yongnuo YN560-III_big (2 von 6) Yongnuo YN560-III_big (3 von 6)

Der Blitz ist kompatibel mit Nikon und Canon Kameras und hat eine Leitzahl von 58 bei ISO 100, die Farbtemperatur wird mit 5600 Kelvin angegeben. Schön ist, dass er deutlich piept, wenn er wieder voll aufgeladen ist (lässt sich aber auch abstellen). Die Bedienung der einzelnen Funktionen ist über diverse Knöpfe sehr komfortabel, man muss für die Hauptfunktionen nicht erst in irgendein Menü. Die Leistung und der Zoom lassen sich direkt einstellen, auch die verschiedenen Modi wie zB. die Aktivierung des Empfängers schaltet man ebenfalls mit einem Knopf um. Den An-/Ausschalter muss man eine Weile gedrückt halten, bevor das Gerät startbereit ist oder ausgeschaltet. Zusätzlich zur Funksteuerung lässt sich der Blitz auch optisch auslösen (S1), hier beträgt die größte Distanz 25 Meter.

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Befüllt wird der Blitz mit 4 AA-Batterien oder Akkus, das ist ja völlig normal und auch praktisch, da ich davon mehr als genug habe. Es lässt sich aber auch ein Powerpack anschließen, dafür gibt es auf der linken Seite noch eine zusätzliche Klappe. Hinter ihr verbirgt sich auch ein PC-Port. Wie beim Nikonblitz lässt sich eine integrierte Streuscheibe und eine Reflexkarte ausziehen. Ich finde das Teil wirklich sehr praktisch, da ich hier keinen extra Empfänger drunter packen muss. So ist der Blitz klein und mobil und auf dem mitgelieferten Standfuß noch sehr stabil. Also zusätzlichen Blitz für knapp unter 100,- Euro ein echtes Schnäppchen!

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Fruchtalarm – Du musst kein Obst sein, um zu helfen

Dies ist ein Gastbeitrag des Projekts “Fruchtalarm”, das durch einen Freund von mir ins Leben gerufen wurde. Aufgrund unserer beider tragischen Gemeinsamkeit möchte ich hiermit einen kleinen Beitrag leisten und Euch das Projekt vorstellen.

Frucktalarm_Logo_aktuellIndividuell – Stimulierend – Lebensbejahend
Fruchtalarm“! – so heißt es wöchentlich auf verschiedenen Kinderkrebsstationen.

Mit einer mobilen Kinder-Cocktailbar bringt “Fruchtalarm” zuverlässig und langfristig Begeisterung und Freude in den Alltag der jungen an Krebs erkrankten Patienten.

Das Projekt “Fruchtalarm” unterstützt krebskranke Kinder mit  rfrischenden und farbenfrohen Fruchtcocktails während der belastenden Behandlung in den Kliniken.

Ein Krankenhausaufenthalt ist für jeden Menschen ein Einschnitt in den normalen Alltag. Kinder und Jugendliche, die an Krebs erkrankt sind, sind hier besonders betroffen. Ihre Therapien erstrecken sich über Wochen und Monate, zum Teil über Jahre. Dadurch sind sie oft sehr isoliert; dürfen nicht in den Kindergarten, in die Schule, nicht zu Freunden, ins Kino oder zu anderen Aktivitäten.

Während die Kinder die Behandlung ihrer Krebserkrankung passiv über sich ergehen lassen müssen – regelmäßige Untersuchungen, Operationen, Chemo- und Strahlentherapien und auch die Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Entzündung der Schleimhäute und andere Dinge – dürfen sie – wenn „Fruchtalarm“ ist – eigenständig entscheiden. Sie dürfen selbst „Chef und Bestimmer“ sein!

Gemeinsam mit dem „Fruchtalarm“-Team mixen die Kinder und Jugendlichen fruchtige (und natürlich alkoholfreie) Cocktails an der mobilen, fröhlich bemalten Bar. Mit verschiedenen Säften und Nektaren, einer Auswahl an Sirup-Sorten und Eiswürfeln werden bunte und geschmacksintensive Fruchtcocktails kreiert. Ob dabei der mit grünem Waldmeister gemixte „Monstercocktail“ oder bunte „Zauberdrinks“ mit Ananas, Maracuja und Cranberry entstehen, das dürfen die jungen Patienten selbst entscheiden. Sie können ihren Cocktail dann auch selbst mixen oder auch mixen lassen.

Schon einige Eltern haben bei der „kreativen“ Zusammenstellung der Rezepte ihrer Kinder große Augen gemacht. Auf einer bunten Karte wird das erfundene Rezept als Andenken oder zum Nachmixen aufgeschrieben. Und ein passender Name für den Cocktail findet sich mit Hilfe der Kinder auch immer ganz schnell. Die Kinder und Jugendlichen werden so aktiv und es entsteht ein wichtiges soziales Miteinander, nicht nur mit dem  Fruchtalarm“-Team, sondern auch mit anderen Kindern und Jugendlichen und mit den Familien. Das speziell fachlich und psychologisch geschulte „Fruchtalarm“-Team beschert den Kindern und Jugendlichen einen fröhlichen, lustigen, anregenden und fruchtigen Nachmittag.

Es steckt mehr dahinter, als man denkt:
Es geht primär um den Spaß an der Sache, jedoch mit einem sehr wertvollen Hintergrund: Durch die chemotherapeutische Behandlung verändert sich im Laufe der Therapie immer wieder der Geschmacks- und Geruchssinn der Kinder. Die so wichtige Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme ist dadurch erschwert, oft lehnen die Kinder diese auch vollständig ab. Das einstige Lieblingsessen schmeckt von einem Tag auf den anderen nicht mehr und die gerade bestellte Pizza ist bei der Lieferung auch schon wieder aus dem Rennen. Essen und Trinken wird zur leidigen Pflicht. Die Fruchtcocktails stimulieren alle Sinne der jungen Patienten – besonders aber die Geschmacks- und Geruchsnerven. Und ganz nach dem momentanen Geschmack kann die Motivation zum Trinken gesteigert werden. Die regelmäßigen, wöchentlichen Besuche des „Fruchtalarm“-Teams auf den onkologischen Stationen bieten den kleinen Patienten daher eine willkommene Gelegenheit, ihren durch Strahlen- und Chemotherapie bestimmten Klinikalltag ein Stück abwechslungsreicher und selbstbestimmter zu gestalten.

Die Entstehung
„Fruchtalarm“ entstand vor dem Hintergrund der persönlichen Betroffenheit eines Bielefelder Elternpaares, das ihr 8-jähriges Kind durch eine unheilbare Krebserkrankung verlor. Eigentlich auf der Sonnenseite des Lebens stehend, wurde die Familie durch die Erkrankung ihres Kindes mit einer Lebensrealität konfrontiert, die sich wohl niemand für sich persönlich vorstellen möchte.

Besonders einschneidend war dabei die Erfahrung auf der onkologischen Station eines Bielefelder Krankenhauses: Die vielen schwersterkrankten Kinder, viele von ihnen mit minimalen Heilungschancen, und der häufig trostlose Alltag über Monate und manchmal auch Jahre, das alles hat die Idee für das Projekt „Fruchtalarm“ entstehen lassen.

Einen Nachmittag in der Woche den Kindern mit einer Überraschung eine Freude machen, um zumindest für ein paar Stunden den bedrückenden Alltag vergessen zu lassen, das war und ist das Ziel dieses Projektes. Seit Herbst 2010 wird „Fruchtalarm“ regelmäßig dienstags auf der onkologischen Station der Kinderklinik Bielefeld-Bethel umgesetzt. Die Finanzierung und Durchführung wurde anfangs durch Charity- eranstaltungen einer Bielefelder Event-Agentur realisiert.

Das Ziel
Die freudigen Reaktionen der Kinder und ihr Wunsch und die Hoffnung, „Fruchtalarm“ immer wieder erleben zu können, haben zu der Überlegung geführt, „Fruchtalarm“ auf alle onkologischen Kliniken für Kinder und Jugendliche auszuweiten.
In Deutschland sind es 57.

Damit diese Idee langfristig, sinnvoll geplant und rechtlich auch einwandfrei umgesetzt werden kann, wurde das Projekt im Sommer 2012 vom Initiator an die von Laer Stiftung übergeben, einem Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Bielefeld. Von dort aus wird das Projekt nun erweitert und koordiniert. Unterstützt wird „Fruchtalarm“ durch den Service-Club „Round Table“, Sponsoren und zahlreiche ehrenamtliche Helfer.

Neben der onkologischen Kinderklinik in Bielefeld-Bethel gibt es „Fruchtalarm“ seit 2012 auch jede Woche in der Uniklinik Münster und im Johannes-Wesling Klinikum in Minden und seit Februar dieses Jahres auch an der MH Hannover. Vier weitere Standorte sind noch in diesem Jahr in Planung.

Weitere Infos: www.fruchtalarm.info

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Premium Hotels am Wörthersee

premiumhotels wörtherseeNoch mal ein ganze Stück von Pfronten entfernt liegt der Wörthersee in Österreich, dazu muss ich von hier rund 400 Kilometer auf mich nehmen. Aber dort ist es einfach traumhaft schön, vielleicht wird der ein oder andere sich ja noch an die alte Fernsehserie von Anfang der 90er Jahre erinnern, wo Roy Black dort ein Hotel leitete. Auch wenn das schon gefühlt ewig her ist, so hat der Wörthersee seitdem nichts von seinem Charme verloren, ganz im Gegenteil. Viele Hotels gibt es hier, teilweise direkt am Ufer des wärmsten Alpensees mit einer Fläche von etwas über 19 Km², da lässt es sich aushalten. Unter dem Label “Premium Hotels Wörthersee” findet man auf der gleichnamigen Webseite 9 Hotels, die diesem Standard entsprechen. Dabei handelt es sich um Häuser, die entweder mit 4 Sterne Superior oder 5 Sternen bewertet wurden oder 5 von 5 Wörthersee-Segeln bekommen haben.
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Die Homepage ist schön übersichtlich gestaltet und bietet sämtliche Informationen zu den gelisteten 9 Hotels. Hier kann man sich nicht nur über die Region mit ihren zahlreichen Aktivitäten informieren, sondern auch gleich noch gesammelt die Angebote der einzelnen Häuser anzeigen lassen. So gibt es zum Beispiel ein sehr interessantes Arrangement im Hotel Schloss Leonstain: 3 Nächte im Doppelzimmer mit luxuriösem Frühstück sowie Galadiners und Picknickausflug für ab 272,- Euro pro Person. Klingt wirklich verlockend.
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Aber nicht nur die einzelnen Hotels werden auf der Seite http://premium.woerthersee.com aufgeführt. Möchte man außerhalb des Hotels zum Beispiel auf eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen irgendwo einkehren, so findet man auch diese Möglichkeiten gut sortiert. Das Gleiche gilt auch für das Abendprogramm, man wird also nicht allein gelassen.
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Alles zum Thema “Sehenswertes” findet man ebenfalls in der gleichnamigen Kategorie auf der Webseite, hier lässt sich ein tolles Tagesprogramm zusammenstellen. Die Gegend rund um den Wörthersee bietet abwechslungsreich sämtliche Unternehmungen, dazu eignet sich nicht zuletzt die Stadt Klagenfurt mit ihrer historischen Altstadt.

Weitere Infos und Links:

Premium Hotels am Wörthersee - Homepage
Premium Hotels am Wörthersee – Unterkünfte
Premium Hotels am Wörthersee - Hotel Angebote
Premium Hotels am Wörthersee – Angebote
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Jinbei Funkauslöser TR-A4 für den FL-II 500

Nachdem ich meinen heissgeliebten Jinbei FL-II 500 Blitzgenerator dank ein paar kleinen technischen Problemen einschicken musste, kam er schon eine Woche später wieder zu mir zurück. Wobei, mein Generator war es gar nicht, den ich heute auspackte, sondern ein Nagelneuer inkl. neuem Akku. Da hat Foto Morgen echt ganze Arbeit geleistet und sich wirklich sehr beeilt, denn ich war schon etwas unter Zeitdruck zwischen den Aufträgen. Direkt gewundert hatte ich mich über eine neue USB-Schnittstelle auf der Oberseite des Jinbei, mit der ich zunächst so gar nichts anfangen konnte. Also hab ich mich im Netz auf die Suche gemacht und konnte erstaunt feststellen, dass es hierfür nun auch spezielle Funkauslöser gibt. Der TR-A4 wird als USB-Stick nun direkt in den Jinbei-Porty eingesteckt, der Sender kommt, wie nicht anders zu erwarten, oben auf die Kamera.

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Viel kann und sollte man nicht von dem Auslöser erwarten, mehr als die kleinen Yongnuos kann er auch nicht. Blitzsynchronzeit bis 1/200 bei einer Reichweite von 35m sind für den Einsatz im Studio völlig ausreichend. Während der Empfänger seine Energie über die USB-Schnittstelle bezieht, wird der Sender über 2 AAA Batterien versorgt, was schon mal recht unkompliziert ist.

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Der für mich auf den ersten Blick erkennbare Vorteil ist die kompakte Bauweise des Empfängers. Nichts baumelt mehr am Generator rum, was bei den anderen Empfängern teilweise echt nervig ist. Allerdings war es das aus meiner Sicht auch schon. Leider lässt sich auf den Sender kein Weiterer aufstecken, somit ist eine Kombination so nicht möglich und zusätzliche Blitze lassen sich nur, sofern vorhanden, über Photozellen steuern. Hier hätte ich mir gewünscht, einen weiteren Sender einfach oben drauf zu stecken, um andere Blitze, beispielsweise über die Yongnuos, auszulösen. Auch die Synchronzeit von 1/200 ist jetzt nicht überwältigend, aber man kann damit leben. Vor Allem, wenn man sich den Preis von 32,90 Euro für das Set anschaut, gibt es da nicht viel zu meckern.

Den neuen Blitzgenerator habe ich bisher noch nicht getestet, aber da wird ansonsten nicht viel anders dran sein.

Hier geht es zu Foto Morgen und dem Jinbei TR-A4 Funkauslöser.

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Fotografie-Workshop: Zum Sonnenaufgang auf den Breitenberg

Im vergangenen März habe ich ja mit meinen Fotofreunden diesen tollen Ausflug auf den Breitenberg unternommen, ich hatte hier davon berichtet. Ich habe lange hin und her überlegt, wie sich das denn in einen Workshop packen lässt und nun ist die ganze Sache in trockenen Tüchern. Die Zimmer sind gebucht, das Programm erstellt und so möchte ich vom 26. auf den 27.10. mit meinen Teilnehmern auf den Breitenberg, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Natürlich sollte das Wetter auch passen, denn völlig bewölkt sieht man ja nichts von der Sonne. Aber dafür habe ich einen kleinen Plan B in der Tasche, lasst Euch also überraschen ;-)

Anmelden solltet Ihr Euch bis spätestens 13. Oktober, denn ich möchte Fred nicht erst kurz vor knapp die Teilnehmer ankündigen.

Hier geht es zum Workshop!

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Baumkronenweg Ziegelwies bei Füssen im Allgäu

Gerade vor einer Woche hat der Baumkronenweg Ziegelwies in Füssen eröffnet und da musste ich doch mal hin. Ich finde ja solche Sachen total spannend, da kommt irgendwie das Kind in mir wieder hoch (war es jemals gänzlich fort???). Wer sich darunter jetzt nichts vorstellen kann, das ist ganz einfach erklärt: Eine hängebrückenähnliche Konstruktion führt in unmittelbarer Höhe der Baumkronen von Plattform zu Plattform, so dass man eine wunderbare Sicht rundum hat und die Natur mal von oben genießen kann. Baumwipfelpfad oder Bamkronenweg, dafür gibt es eben auch unterschiedliche Begriffe. Zumindest gibt es jetzt einen hier in der direkten Nachbarschaft und ich glaube, da muss ich mal das ein oder andere Fotoshooting machen.
Baumwipfelpfad Füssen-1  Baumwipfelpfad Füssen-4
Es ist allerdings nichts für Leute, die leicht Seekrank werden, denn die Brücken schwanken schon gewaltig (wenn man ein bisschen nachhilft noch viel mehr ;-) ), aber sie sind eng beplankt, so dass man nicht auf den Boden sehen kann. 1,80 Meter breit führen Sie auf Plattformen, die bis zu 21 Meter über dem Boden stehen. Mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator ist das ganze auch begehbar, da es völlig barrierefrei ist und keinerlei stufen oder Hindernisse den Weg versperren. Mittendrin quert man die Österreichische Grenze, dazu soll es in Zukunft auch noch eine Hinweistafel geben, genau wie Sitzgelegenheiten auf den Plattformen. Erwachsene zahlen 4 Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren sowie Menschen mit Behinderungen dürfen den Weg kostenfrei nutzen.
Baumwipfelpfad Füssen-3  Baumwipfelpfad Füssen-2
Direkt unter dem Baumkronenweg befindet sich das Walderlebniszentrum, das ist das ganze Jahr kostenfrei zugänglich und für Familien sehr empfehlenswert. Weitere Infos dazu könnt Ihr auch direkt auf der Füssener Homepage lesen.

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Mit dem eBike auf den Breitenberg

Gestern morgen hab ich mir ganz spontan überlegt, auf den Breitenberg zu Radeln. Das Wetter war super, meine Lust dazu auch und so schnürte ich meinen Ranzen und radelte los. Ok, ich fang nochmal von vorne an. Obwohl, die ersten punkte waren nicht gelogen, das Wetter war wirklich super und Lust hatte ich tatsächlich auch. Nur in meiner aktuellen Konstitution ist an hochradeln wirklich nicht zu denken und so borgte ich mir bei meinem Freund David ein eBike. Ich bin mit so einem Teil bisher noch nicht wirklich gefahren, außer mal die Straße rauf und runter, aber sonst nicht weiter im Gelände, geschweige denn bergauf. Ich musste auch nach kurzem Anstieg bereits feststellen, dass man trotzdem ordentlich strampeln muss, um überhaupt eine Unterstützung des Rades abzurufen. Hier hatte ich zu Beginn noch den Fehler gemacht, mit ordentlich Tempo nach oben zu kommen, das rächte sich gleich in einem herzinfarktähnlichen Kollaps. Erschwerend hinzu kam die große Hitze, die hier schon um 10 Uhr ordentlich dampf machte. Teilweise vorhandene Schattenplätze suchte ich so immer wieder auf, um meinen Trinksack zu erleichtern und mir wieder Luft zuzuführen. Erst etwa nach der Hälfte hatte ich dann meine Trittfrequenz gefunden und so konnte ich den Rest der Strecke ohne weiteres Absteigen bewältigen. Nur kurz vor der Hütte gab der Akku des Rades auf, den ich nur knapp halb voll übernommen hatte, denn zeit meiner Ankündigung bis zur Abfahrt konnte David diesen nicht mehr vollständig laden. Hier merkt man dann, was so ein Teil wiegt. Neben dem “normalen” Fahrradgewicht kommt noch der Motor, der Akku und eine ganze Menge Kabel mit auf die Waage, somit ist man schnell bei über 20 Kilo. Das ist doppelt so viel, wie mein eigenes Mountainbike wiegt, ohne Unterstützung fährt man damit also nicht mal eben so nach oben.
Wheeler eEagle am Breitenberg
Auf der Hütte genehmigte ich mir mein erstes alkoholfreies Weizen in meinem Leben, denn ich wollte die viel umworbenen guten Eigenschaften dieses Getränks unbedingt mal ausprobieren. Komisches Gefühl, wenn man beim Anblick des leeren Bierglases noch völlig nüchtern ist und so kann man sich zumindest mal ein bisschen in einen Alkoholiker versetzen, der nach dem ersten Bier sicher auch noch nichts merkt.

Runter zu ging es dann recht flott. Hier habe ich nun Schubumkehr betrieben und die Motorbremse eingesetzt. Über die Rekuperation lud der Akku also wieder auf und ich konnte das Rad im Tal mit einem ganzen Strich auf der Skala wieder abgeben. Es war übrigens ein Wheeler eEagle 29″er, wer sich dafür näher interessiert, sollte mal beim David von needful-bikes anrufen. Der verleiht die Teile nicht nur, sondern man kann sie bei ihm auch gegen eine geringe Spende zugunsten seiner Familie käuflich erwerben. Schlappe 2.800,- Euro kostet so ein Teil, dafür können aber auch so untrainierte Säcke wie ich mal eben zum Frühshoppen auf den Breitenberg fahren.

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Sonnenbrillentrends 2013 und mein Bloggeburtstag

Ja, was haben diese beiden Dinge denn nun gemeinsam, Sonnenbrillentrends und ein Bloggeburtstag? Das ist ganz einfach, denn anlässlich meines 6. Bloggeburtstages hier auf extremniki.de habe ich mir etwas überlegt, um auch mal meine Fans zu belohnen. Hierzu habe ich ein Gewinnspiel gestartet (ab heute), und mir dazu einen Sponsor geangelt, der eben Profi auf dem Gebiet der Brillen ist und meinen Blog bereits seit einigen Jahren unterstützt. Die Jungs von Mister Spex haben sich auch nicht lumpen lassen und gleich mal einen Gutschein für eine trendige, originale Ray-Ban Aviator rausgehauen. Das sind die Teile, mit denen Tom Cruise schon in Top Gun den Mädels den Kopf verdreht hat und die spätestens diesen Sommer wieder total angesagt sind. Ich hatte damals, als der Film gerade in den Kinos lief, genauso eine lässige Sonnenbrille, die ich Schussel leider verlegt habe. Entweder liegt sie irgendwo in einem der Kartons auf dem Speicher, oder ein glücklicher Finder trägt sie seitdem auf der Nase, ich weiß es nicht. Aber mittlerweile besitze ich auch wieder eines der aktuellen Modelle und nun möchte ich einen meiner treuen Leser mit so einer Brille verwöhnen. Was Ihr dazu tun müsst, erfahrt Ihr weiter unten.

Nicht nur die Aviator Modelle von Ray-Ban sind bei Mister Spex im Angebot, als autorisierter Ray-Ban Händler könnt Ihr dort natürlich auch die nerdigen Wayfarer und alle anderen Brillen bekommen. Die meisten der Sonnenbrillen lassen sich sogar mit Sehstärke bestellen, dazu gibt es gleich einen Gutschein für einen Sehtest beim Optiker dazu. Ich selber besitze aktuell zwei Brillen mit Sehstärke von Mister Spex, eine “Normale” und eine mit getönten Gläsern als Sonnenbrille. Einen Unterschied zum Optiker vor Ort kann ich, außer dem viel günstigeren Preis, wirklich nicht feststellen. Damit will ich den Optiker nicht schlecht machen, ein persönlicher Kontakt und Beratung im Laden kann auch ein Onlineoptiker niemals ersetzen, aber wenn es um Marken wie eben Ray-Ban geht, dann muss man die oftmals nicht anprobieren, die passen einfach.

Neben den normalen Sonnenbrillen gibt es auch die sogenannten Polarized Brillen. Das sind Gläser, die quasi wie in der Fotografie mit Polfiltern ausgerüstet sind, also satte Farben und schärfere Kontraste darstellen. Kennt man auch von guten Skibrillen (gibt es übrigens auch bei Mister Spex), die die Konturen des Schnees viel besser herausholen und so vor bösen Huckeln und Kuhlen warnen.

Die Sonnenbrillentrends 2013 beinhalten natürlich nicht nur Modelle von Ray Ban, hier findet man von Adidas bis Xray etliche Hersteller und völlig unterschiedliche Brillen. Gemeinsam haben sie jedoch alle sehr kräftige Farben und bunte Gläser, hier ist schwarz/weiß nicht unbedingt ganz oben angesiedelt. Ray Ban Aviator GewinnspielDoch nun zum Gewinnspiel:
Es ist eigentlich ganz einfach. Ihr geht über diesen Link auf meine Fanseite bei Facebook und tragt dort Euren Namen und Emailadresse ein. Zu gewinnen gibt es eine original Ray-Ban Aviator Sonnenbrille im coolen, trendigen Design zum Sommer 2013. Keine der dort eingegebenen Daten taucht irgendwo auf, ich benötige sie wirklich nur für das Gewinnspiel. Das ganze läuft bis zum 20.07.2013 und der Gewinner wird dann von mir mittels einer Random-App gezogen. Nur diesen Namen und die dazugehörige Emailadresse gebe ich an Tobias von Mister Spex weiter, der sich dann mit dem oder der Gewinner/in kurzschließt, um den Gutschein für die Sonnenbrille zu übermitteln. Super wäre es natürlich, wenn wir bis zu meinem Bloggeburtstag am 12.07.2013 die 1.000er Marke knacken könnten, dazu bitte ich Euch einfach, das Gewinnspiel am Ende zu teilen. Einen Button dafür findet Ihr direkt nach dem Absenden Eurer Daten. Das wäre mein Wunsch für den 6. Bloggeburtstag, der hoffentlich in Erfüllung geht ;-)

Und für alle, die bei dem Gewinnspiel leer ausgehen, habe ich hier wieder einen Gutschein über 10,- Euro für Eure erste Bestellung. Damit könnt Ihr Euch jede Brille aussuchen und spart somit etwas Kohle.

Und nun wünsche ich Euch viel Glück!

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Making of von “New York City Lovers”

Heute will ich mal ein kleines Making Of zeigen. Es handelt sich um ein Bild, welches ich kürzlich von einem befreundeten Pärchen in New York geschossen habe. Die Lokation ist großartig, im Hintergrund typisch viel Getummel und – ganz prägnant im Bild – ein Polizeiauto mit Blinki-Blinki.

Zuerst mal etwas zu den Kameraeinstellungen: Fotografiert habe ich mit dem Nikon 50 mm 1,8G Objektiv bei ISO 1600, Blende 3,5 und 1/125 Sek. Belichtung. Von der Position bin ich selber noch tiefer, als die beiden auf dem Foto, wie man ganz gut auf dem Bild von Patrick sehen kann:
Niki auf Strasse in NYC

Lichttechnisch war eigentlich genug geboten. Da kam was vom Polizeiauto, von der Straßenbeleuchtung und den Reklameschildern, was ich als Referenz für die Kameraeinstellungen nutzte. Nun sollten die Beiden aber noch vom Hintergrund abgehoben werden, herausstechen und zum Hauptmotiv werden. Dazu brauchte ich einen Blitz (Nikon SB-700), der mit Durchlichtschirm kombiniert und dem orangen Farbfilter auf höchster Leistung (1/1) Feuer gab. Hierzu stellte sich Paddy etwas seitlich dazu auf die Straße und musste nun aufpassen, dass ihm von den vorbeifahrenden Autos nicht der Hintern abgefahren wird.
Blitzen mit Paddy

Jetzt hatte ich alles richtig ausgeleuchtet und vom Bildausschnitt war ich auch Top zufrieden. Ich machte also ein paar Bilder und wollte dann zu Hause am PC das Beste raussuchen. Aber wie das dann immer so ist, auf einem großen Monitor sieht man doch mehr, als auf dem kleinen Display der Kamera und so kam es, dass ich mich für ein Foto entschied, auf welchem die Beiden in die Kamera schauten. Aber auf genau diesem Bild waren die Lichter des Polizeiautos nun mal gerade nicht an, es sind ja Blinklichter und bei 1/125 kann es vorkommen, dass die in dem Moment gerade eben nicht brennen. Also musste ein zweites Foto her, wo das genau der Fall war und, ganz wichtig, es musste vom Bildausschnitt noch einigermaßen passen. Mein Vorhaben war nämlich, aus zwei Bildern Eins machen und freihändig ist das gar nicht so einfach. Glücklicherweise waren es die beiden direkt hintereinander geschossenen Fotos, so dass ich sie in Photoshop übereinander legen konnte. Hier mal die beiden Bilder:
Ausgangsbild 2Ausgangsbild 1
Nun habe ich das obere erst mal passend geschoben und etwas gedreht, so dass sie relativ deckungsgleich übereinander lagen. Jetzt Radiergummi an und an einigen Linien im Bild orientierend ausradiert, fertig. Wer jetzt mit der Lupe sucht, wird sicher ein paar kleine Missgeschicke finden, die im Bild aber nicht auffallen. Das fertige Bild sieht dann so aus:
NW-0314-1

Das einzige, was mich hier jetzt noch gewaltig stört ist das Rauschen. Bei ISO 1600 ist die Kamera am Ende und, was noch schlimmer ist, Fokussieren geht fast gar nicht mehr, selbst mit dem mittleren Punkt.

Danke an meinen Freund Paddy für den lebensmüden Einsatz mitten auf der Straße und an Sabrina & Sven für die Geduld! Und warum das Bild jetzt “New York City Lovers” heisst, weiss nur 500px und die Tatsache, dass unbenannte Bilder einfach sch****e sind ;-)

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Stirnlampe von LED LENSER – die SEO 7R

logo_ledlenserWieder einmal durfte ich ein Produkt der Firma Zweibrüder testen und dieses Mal war es eine Stirnlampe. Ehrlich gesagt habe ich auf so einen Produkttest schon ewig gewartet, denn eine “Hirebire”, wie man bei uns im Allgäu sagt, fehlt mir noch in meiner Sammlung. Es gibt auf Nachtwanderungen nichts praktischeres, als die Lampe direkt am Kopf zu tragen und somit das Licht immer genau dort zu haben, wo man hinschaut. Natürlich liegen in den Regalen der Outdoorläden reichlich dieser Stirnlampen herum, aber das sind meist funzeln, die nichtmal bis zu den Schuhen reichen oder sie kosten gleich ein heiden Geld. Da ich bereits mehrere Lampen von LED LENSER besitze und ihre Leuchtkraft wirklich gigantisch ist, wollte ich unbedingt auch mal was von denen testen und umso erfreuter war ich, als es hierzu endlich mal was gab.
Seo7R
Seo_Gruppe

Das ganze war natürlich mit einer Aufgabe verknüpft: Such Dir einen Sportler aus Deinem Freundes- und Bekanntenkreis, übergib ihm eine Lampe und begleite ihn den Tag über während seines Trainings. Nichts leichter als das, wohnt der David, seines Zeichens Radsportler mit eigenem Fahrradladen, schließlich direkt nebenan und so fragte ich ihn kurzerhand, ob er mir nicht für diesen Tag zur Verfügung stehen wollte. Na gut, ich fragte nicht, ich beschloß es einfach, denn ich wusste, dass auch ihm als Outdoorfreak und Nachtsportler so ein technisches Highlight extrem gut gefallen würde und so war die Sache abgemacht. Aber dazu später mehr, jetzt will ich mal kurz erzählen, um was es sich bei der LED LENSER SEO 7R eigentlich genau handelt.
David und ich mit der SEO 7R

Wer die Stirnlampen von LED LENSER kennt, der weiss auch, dass diese bisher immer zweigeteilt waren, also vorne die Lampe, hinten am Kopf die Batterie. Nur so konnte man ordentlich Strom auf die Birne bringen, ohne dass diese vorne übergewichtig war. Die neuen Lampen der SEO-Serie stehen für “eine junge, emotionale Stirnlampenserie mit frischen Farben, coolem Design und herausragender Leuchtkraft.” – So findet man die Beschreibung des Herstellers dazu auf der Produktseite. 3 Modelle in 4 verschiedenen Farben, das sieht schonmal recht bunt aus. Das geringe Gewicht von 93 Gramm erziehlt die Lampe durch ein Kunststoffgehäuse, welches aber überhaupt nicht billig wirkt. Das Stirnband ist halt ein Stirnband, elastisch und waschbar, mehr ist dazu nicht zu sagen. Die Lampe verfügt über ein Batteriefach, in welches ein Akkupack gelegt wird. Dieses lässt sich mittels USB-Anschluß am PC aufladen, oder über den mitgelieferten Adapter auch in der Steckdose. Der Hersteller gibt eine Leistungsdauer von 5 Stunden bei voller Leistung an, getestet habe ich das aber bisher noch nicht.

Die Lampe hat vorne einen Fokusring, LED LENSER nennt das “Advance Fokus System“, mit dem man stufenlos fokussieren kann und somit eine Leuchtweite von bis zu 130 Metern erzielt. Also hier war ich das erste mal platt, denn, aus so einer Lampe einen solchen Lichtstrahl, das hab ich vorher noch nicht gesehen. Über den Tastschalter am Kopf der Lampe lässt sie sich einschalten, abdimmen und in einen Blinkmodus versetzen. Auch das hat einen Namen, den man bereits von anderen Modellen des Hauses kennt: SLT – Smart Light Technology. Hierzu sei noch zu erwähnen, dass der abgedimmte Modus noch einstellbar ist, also durch gedrückthalten des Schalters die Lichtmenge regelbar ist.

Ja und mehr ist dann aber auch wieder nicht zu einer Lampe zu erzählen, sie soll ja Licht machen und das tut sie wirklich gewaltig.

Wie aber eignet sich so eine Lampe im Alltag eines Sportlers? Dazu besuchte ich wie gesagt den David, der früh morgens schon vor seinem Haus auf dem Rad trainierte. Natürlich braucht man da nicht wirklich eine Hirebire, aber wir wollten ja mal testen, wie sich das gerät anfühlt und ob es eventuell stört. Es war 7 Uhr morgens, David saß bereits seit einer Stunde auf dem Crosser und er meinte, man merkt schon, dass da was ist, aber es ist nicht unangenehm.
David beim Training

Über den Tag ist eine Stirnlampe natürlich nicht wirklich sinnvoll, da muss David auch in seinem Fahrradladen stehen und in seiner Werkstatt die nach Kundenwünschen konfigurierten Bikes zusammenschrauben. Daher trafen wir uns am Abend zu einer kleinen Radltour und wir fuhren beide mit unseren Lampen in die Abenddämmerung. Ich muss gestehen, dass ich selber ein wenig enttäuscht war. Nein, nicht von der SEO 7R, sondern von meiner Radbeleuchtung, die ich nämlich im Lichtschein der Hirebire gar nicht mehr wahrgenommen habe. Das teure Teil kann also getrost weg, ok! Ich habe mal versucht, ein bisschen was davon im Video festzuhalten, aber erleben muss man das Teil wirklich selbst.

Preislich liegt die LED LENSER SEO 7R irgendwo um 90,- Euro. Das ist für so ein Gerät absolut Top und andere Hersteller sind da teilweise noch teurer. Lasst die Finger von den 20,- Euro-Teilen, die im Baumarkt im Regal hängen, das ist Schrott. Die SEO-Modelle fangen bei knapp 30,- Euro an und haben da schon 90 Lumen, das ist nicht wenig in der Preisklasse. Mir persönlich gefallen immer die Modelle mit dem “R” am besten, da sie aufladbar sind und man nicht ständig Batterien kaufen muss. Ist ja auch nachhaltiger, so umwelttechnisch gesehen.

Weitere Infos:
•LED LENSER SEO® Produktseite: http://www.ledlenser.de/SEO/
•Smart Light Technology : http://www.ledlenser.de/technologie/smart.php?id=smart
•Advanced Focus System: http://www.ledlenser.de/technologie/advanced_focus_system.php?id=afs_tec
•Led Lenser Gallery: http://www.ledlenser.de/gallery
•Led Lenser Forum: http://www.ledlenser.de/forum
•Facebook: https://www.facebook.com/LedLenserGer
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blab Statistik

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NY2013 – Wenig Internet und ein Workshop

Erstaunlicherweise können wir bis 4 Uhr durchschlafen und müssen jetzt nur noch die wenigen Stunden bis zum Kaffee durchhalten. Die Zeit überbrücken wir mit ein paar Folgen Bones, die wir uns vorher extra auf unser Laptop gezogen haben. Das Internet geht heute nicht, erst vermute ich, e liegt an meinem handy. Doch auch Laptop und Handy Nr. 2 wollen sich nicht mit dem WLAN verbinden, daher muss ich den ersten Beitrag schonmal in Word vorschreiben, ich komme ja nicht ins WordPress. Irgendwann wird es schon wieder funktionieren, so hoffen wir zumindest.

Nach dem Kaffe laufen wir zum Macy’s, das sind nur ein paar Blocks von unserem Hotel aus und das Wetter ist heute erstklassig. Zunächst den Visitors-Pass im Kundencenter holen, denn damit bekommt man nochmal 10% auf die Artikel im Kaufhaus, die nicht irgendeiner anderen Rabattaktion unterliegen. Mittags essen wir Pizza und Eis von Ben & Jerry’s. Eigentlich zu viel Kalorien, aber bei der Rennerei hier verpufft das sofort wieder und wir fühlen uns sehr gut. Zurück im Hotel packe ich meine Tasche, denn es geht für mich direkt weiter zur Brooklynbridge, zum Treffpunkt meines ersten Workshops. Langzeitbelichtung steht auf dem Programm und dafür bietet sich Brooklyn mit Sicht auf Manhatten einfach ideal an. Wir experimentieren mit Graufilter und Belichtungszeiten, am Ende entscheide ich mich doch für ein Bild, dass ohne Filter entstand mit f/16, 10 mm und 30 Sekunden.
New York Panorama
Den Tag schließen wir mit einem leckeren Essen beim Italiener ab, doch das anschließende Bezahlen gestaltet sich als äußerst schwierig. Man möchte sich dort ungern die Arbeit machen, die ganzen Leute einzeln abzukassieren und lässt uns hier mit Rechnung, Tax und Tip ganz schön im Regen stehen. Schließlich le3gen 12 Leute einen Batzen Dollarnoten in die Mitte und es scheint alles in Ordnung zu sein. Die Ubahn-Fahrt nach Hause lässt den Jetlag noch einmal zuschlagen und so bin ich froh, dass ich nicht einschlafe. Ein erster Tag geht zu ende und ich freu mich auf die Weiteren.

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NY2013 – Früh aufstehen und Amerikaner werden

Eigentlich ist es ja noch viel zu früh, als der Wecker um kurz nach 2 Uhr in der Nacht klingelt. Aber wir haben mal wieder eine große Reise vor uns und so fällt es uns nicht schwer aufzustehen. Wir haben wieder einen Parkplatz in der Nähe des Münchner Flughafens gebucht, von dort fährt uns ein Shuttle direkt bis zum Terminal. Dieses Mal fliegen wir mit United Airlines, auch der Star Alliance angeschlossen, also im Grunde wieder Lufthansa. Der Check Inn geht echt schnell, um diese Uhrzeit ist einfach wenig los und so sind wir nach knapp 10 Minuten fertig und sind unsere Koffer los. Anschließend muss ich zum Zoll, denn aufgrund der mittlerweile sehr umfangreichen Fotoausrüstung habe ich mir zuvor zu Hause bereits eine Nämlichkeitsbescheinigung ausgefüllt, die nun vom Zoll kontrolliert und abgestempelt werden muss. Auch das geht schnell, hier bin ich ganz alleine und die Jungs dort ziemlich nett und entspannt. Ein einziges Objektiv haben die verglichen, den Rest einfach mal blind abgehakt. Da hätt ich ja wer weiß was drauf schreiben können ;-) Muss ich mir merken!

Nach weiteren Kontrollen, die der Sicherheit dienen sollen, sind wir im Wartebereich vor unserem Gate, heute ging es einfach extrem schnell. Ob es an der Zeit liegt? Ich kann mich noch erinnern, dass wir letztes Jahr deutlich länger in diversen Schlangen warten mussten, aber heute waren wir überall fast die Einzigen. Pünktlich um kurz vor 9 Uhr laden die Stewardessen Flugbegleiter zum Boarding ein und wir begeben uns in die Maschine zu unseren Plätzen. Ich mach mir ein bisschen Sorgen um mein Handgepäck, der Fotokoffer sieht einfach riesig aus im Gegensatz zu den kleinen Rollkoffern, die hier so neben mir rumstehen. Aber keiner meckert oder interessiert sich für mein Gepäck und so muss ich nur an meinem Platz feststellen, dass ich den Koffer nicht oben in das Fach bekomme. Also nur deswegen nicht, weil überall schon was drin liegt, daher schiebe ich ihn unter den Sitz vor mir und beschneide damit leider etwas meine Beinfreiheit. Aber es ist ja nur für einen kurzen Moment, nach 9 Stunden kann ich hier ja wieder raus…

AirplaneAber, auch hier keine Probleme dieses Mal, einfach alles sehr komfortabel. Ich finde auch, dass die Sitze irgendwie mehr Platz haben, oder ich bin eingelaufen. Das Essen schmeckt, die Filmauswahl ist super und so schaue ich mir den kleinen Hobbitt an und anschließend Skyfall, den ich allerdings aufgrund eines kleinen Nickerchens nicht zu Ende schaue. Naja, macht nichts, gucke ich den rest halt auf dem Rückflug oder doch, wie geplant, zu Hause über den Beamer. Ist eh besser, als auf so einem Mäusekino. Dann entdecke ich unter uns wieder Land, wir kommen über Boston rein Richtung New York. Der Pilot murmelt etwas von schleife und 40 Minuten, aber gut 10 Minuten später macht er dann doch Anstalten, den Flieger zu landen. Jetzt erwarte ich eine Schlange von etwa 90 Minuten Wartezeit, an dessen Ende wir unsere Fingerabdrücke abgeben müssen, nett in eine Kamera lächeln und unsere Reisepässe herzeigen. Aber was ist hier los auf dem New Yorker Flughafen Newark? Keine 10 Minuten und wir sind durch! Das war auf dem JFK bisher jedes Mal die Hölle, ob es an diesem Flughafen liegt, an der Zeit oder am Wochentag, kann ich alles nicht sagen. Und vergleiche zu anderen Zeiten habe ich auch nicht, es ist also mein erstes Mal auf diesem Airport. Aber perfekt.

Mit einem Shuttle werden wir zu unserem Hotel gefahren, wir sind dieses Mal im POD39 in der 39 Straße. Ein junges, sehr modernes Hotel mit winzigen Zimmern. Ich hab mir das wirklich nicht so klein vorgestellt, aber im Grunde reicht so ein Zimmer ja. Kein Vergleich zum Yotel vom letzten Jahr, aber das war dieses Jahr einfach nicht zu bezahlen, mehr als doppelt so teuer und wir sind ja zu dritt. Aber die erste Nacht war gut und jetzt brechen wir auf in unseren ersten richtigen Tag, an dem ich heute Abend gleich einen schönen Workshop bei Paddy haben werde.

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New York 2013 – Koffer packen

Gerade sind wir beim Koffer packen und schon voller Vorfreude auf das große Event New York 2013, welches Montag früh um 3 Uhr mit einem Weckerklingeln beginnen wird.

Ich werde auch wie im vergangenen Jahr wieder täglich einen Bericht hier verfassen und unsere Erlebnisse auf dieser Reise hier veröffentlichen. Für alle diejenigen, die das von 2012 noch mal lesen wollen, liste ich hier die Berichte geordnet auf:

Anreise
Tag 1 – eine Ära geht zu ende
Tag 2 – WTC, Empire State Building und der 1.000 Beitrag
Tag 3 – der Supergau und trotzdem ein schöner Tag
Tag 4 – Shoppingrunde und mein Fotoworkshop
Tag 5 – Ruhetag und ein geselliger Abend
Tag 6 – ein nasser letzter Tag bei Miss Liberty
Abreise – Toront hat auch’n schönen Flughafen

 

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Was so schön ist an der Fotografie und warum ich keine Autos mehr verkaufe

Ja, die Überschrift dieses Beitrags macht schon eines klar: mir gefällt die Arbeit als Fotograf. Aber was ist hier so anders zu meinem alten Job als Autoverkäufer. Im Grunde ist das ganz einfach erklärt und an ein paar Beispielen aus der Praxis möchte ich das mal hier kurz erläutern.

Es gibt Menschen, die kaufen sich für 60.000,- Euro ein neues Auto. Die kommen in den Laden und haben schonmal ein Gesicht, was selbst für eine Zahnazthelferin nicht alltäglich ist. Glücklich und erfreut sehen die meisten leider nicht mehr aus und wenn man davon ausgeht, dass man bei einem Autokauf noch große Emotionen beim Kunden wecken kann, dann ist man hier wirklich ein paar Jahre zu spät aus der Zeitmaschine gestiegen. In erster Linie geht es um den Preis, was nicht selten gleich die Eingangsfrage ist. Dabei wurde noch nicht einmal über das Produkt geredet, als erstes will Herr Müller wissen, wieviel Rabatt es denn gibt. Das ganze zieht sich, bei vorausgesetztem erfolgreichen Abschluß, bis zur Übergabe des neuen Gefährts hin. Trotz größter Mühe, Hingabe und sogar Unterwerfung des Verkäufers (ich spreche hier nicht grundsätzlich von mir, denn unterwerfen tu ich mich niemandem, ausser meiner Katze) kommt nicht wirklich Freude auf, Herr Müller findet schon einen Grund, an etwas herumzumeckern. Seine Frau findet sowieso die Farbe hässlich und den Kofferraum zu klein, kann also auch nicht wirklich mit guter Stimmung dienen. Am Ende gibt es dann noch ein Flehen des Verkäufers, dass bloß die Bewertung mit einer 1, einem “äußerst zufrieden” oder einem anderen Superlativ erfolgen soll, wenn sich der Hersteller meldet. Also alles nicht so wirklich befriedigend.

Als Fotograf, und hier schreibe ich jetzt nur über meine Arbeit, hat man mit Menschen zu tun, die erst einmal richtig Lust auf Fotos haben. Firmenkunden, die ihre misepetrigen Mitarbeiter abgelichtet haben wollen, fotografiere ich nicht! Zu mir kommen Menschen, die entweder heiraten und diesen Tag festhalten wollen (hier ist nicht von Zwangsheirat die rede) oder Männer und Frauen, die einfach mal schöne Fotos machen möchten. Alleine eine Emailanfrage unterscheidet sich schon von der “Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes unter klar definierten Konditionen”. Ich schreibe mal eine Email, so wie ich sie als Fotograf bekomme, als wenn ich sie als Autoverkäufer erhalten hätte:

“Hallo Nikolaj,

im Internet sind wir auf die Autos aufmerksam geworden, die Du verkaufst. Das wären genau die Modelle, die wir uns vorstellen, richtig stylish und eben mal was anderes, als die ganzen anderen Autos, die man so im Internet findet.

Wir wollten Dich fragen, ob Du am xx.xx.2013 Zeit hast und uns an diesem Tag ein Auto verkaufen könntest. Auf Deiner Seite haben wir keine Preise gesehen, daher würden wir natürlich gerne noch wissen, was die Autos bei Dir so kosten und ob wir vielleicht auch mal eins Probefahren dürfen.

Schreib uns doch bitte mal zurück, ob es bei Dir an diesem Tag passt und Du Zeit für uns hast.

Liebe Grüße
Petra und Horst” (Namen sind doch Schall und Rauch)

Merkste was? Und es geht dann ja noch weiter. Telefongespräche oder, noch besser, persönliche Treffen laufen auch ganz anders ab, hier wird sich noch richtig gefreut. Mit den “Kunden” ist es einfach entspannter, natürlich gehört es auch dazu, einen guten Draht zu den Menschen aufzubauen, aber das habe ich in meiner Vergangenheit gut gelernt.

Was mich persönlich dann noch richtig glücklich macht, wenn die von mir fotografierte Person eines der Bilder als Profilbild bei Facebook einstellt und wenn man dann unter seinen Facebookfreunden immer mehr davon findet.

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Sensorreinigung einer DSLR mit Micro Tools

Micro Tools Sensor Reinigungskit

Micro Tools Sensor Reinigungskit

Heute ist mein bestelltes Päckchen mit dem Reinigungskit von Micro Tools eingetroffen und ich habe damit auch gleich losgelegt. Zunächst einmal zum Inhalt dieses Kits: Auf der Webseite von Micro Tools kann man nach Kameramodel gleich das richtige Kit für seinen Body raussuchen. Hier gibt es dann nochmal verschiedene Unterteilungen, ich habe mich für das Kit mit sensor Wand entschieden. Das bedeutet, dass ich ein nacktes Stäbchen habe, welches ich selber mit den mitgelieferten Microfasertüchern umwickeln muss. Alternativ kann man sich auch gleich das Set mit den Sensor Swabs bestellen, hier hat man gleich fertige Stäbchen. Aber das umwickeln ist wirklich kinderleicht, diese Entscheidung war also schonmal richtig. Nun habe ich für die nächsten Reinigungen erstmal genug Material da und bei einem Preis für das Set inkl. Versand von etwas über 40,- Euro kann man nicht meckern. Im Set befindet sich noch ein Blasebalg und diverse Putzstäbchen.Als erstes habe ich mit dem dreckigen Sensor ein Bild gemacht, damit ich den vorher/nacher Effekt auch sehe. Dazu habe ich bei Blende 32 gegen den heute grauen Himmel geknipst, herausgekommen ist dabei dieses Bild:
Vor der Sensorreinigung
Man sieht, wie vollgestaubt mein Sensor ist und diese ganzen Flecken lassen sich auch nicht mehr so einfach wegstempeln. In der Kamera ist zwar die eingebaute Sensorreinigung aktiv, aber so etwas schafft die natürlich auch nicht.

Nun aber zum Reinigungsvorgang:
Als Erstes habe ich das Objektiv abgeschraubt und dabei die Kamera immer mit der Öffnung nach unten gehalten. Dadurch wird verhindert, das noch weiterer Staub in die Kamera rieselt, so ganz klinisch rein ist die Luft ja leider nicht. In die Öffnung habe ich nun den Blasebalg gehalten und mit zwei drei kräftigen Hüben den losen Staub aus dem Gehäuse geblasen. Hierbei und bei allen weiteren Schritten muss man unbedingt darauf achten, dass man in der Kamera nichts berührt, schon gar nicht die Mattscheibe. Diese ist sehr empfindlich und kann durch Berührung schon kaputt gehen.

Als nächstes habe ich die Kamera in den Wartungsmodus versetzt. Dabei wird der Spiegel hochgeklappt und der Sensor liegt nun frei zugänglich. Das sollte man im Übrigen nur mit vollen Akkus machen, da ein vorzeitiges Abklappen des Spiegels ebenfalls zu Schäden führen kann.

Nun habe ich meinen SensorWand genommen, drei Tropfen der Reinigungsflüssigkeit aufgeträufelt und mit diesem Spatel einmal von links nach rechts über den Sensor gewischt. Hierbei ist ein leichter Druck notwendig, aber auch wieder nicht zu kräftig. Die Reinigungsflüssigkeit ist super schnell trocken und hinterlässt auch keinerlei Spuren. Das war es schon. Nun ein erneutes Testbild:

Nach der Sensorreinigung

Sieht doch schon gut aus für den ersten Versuch. Bei genauerem Hinsehen wird man sicher noch kleine Flecken erkennen, aber ganz sauber wird man es nie hinbekommen. Wenn man hier zu penibel ist, kann das ganz schön ausarten, selbst eine professionelle Reinigung beim Fachhändler wird es nicht besser hinbekommen.

Ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden und kann nun meine Kamera selber reinigen. Aber ich möchte hier noch betonen, dass Ihr das jeweils auf eigene Gefahr hin macht, Kindersicher ist das auf keinen Fall. Ich bin nicht Schuld, wenn Ihr Euren Sensor abschiesst, also im Zweifelsfall lieber einschicken ;-)

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Was muss alles mit nach New York?

So langsam wird es ernst, es sind noch gut 4 Wochen, dann geht es wieder nach New York. Schon lange überlege ich hin und her, was ich alles mitnehmen muss und dabei geht es nicht um Klamotten ;-) Denn da werde ich wieder nur das Nötigste einpacken, der Rest wird geshoppt! Aber der Fotokram, der muss mit und sollte vor Ort nicht erst nachgekauft werden müssen. Man ist dann immer so schnell an der Zollfreigrenze, muss ja nicht sein.

Als Rucksack habe ich den Lowepro Vertex 300 AW, der soweit eigentlich meine komplette Ausrüstung schluckt. Mit seiner Größe geht er gerade eben noch als Handgepäck durch, Gewichtstechnisch wird es hier schon etwas kniffeliger. Aber ich musste noch nie mein Handgepäck wiegen lassen, wenn man es nicht übertreibt, sollte es hier auch keine Komplikationen geben.

Mitgenommen wird natürlich der Kamerabody, ein paar Objektive, ein Aufsteckblitz mit Funkempfängern, Kleinkram wie Filter, Pinsel, Akkus etc. Ein Stativ für Langzeitbelichtungen und das wars dann auch schon. Experimente mit dem Jinbei FL-II 500 werde ich wohl keine machen können, das Set ist mir einfach zu schwer für die Reise. Und dann kenn ich mich: Es wird genau einmal benutzt und liegt dann eh nur im Hotel rum. Villeicht nehm ich noch das Manfrotto Nano Stativ mit, das wiegt nicht viel und ist oft ganz nützlich.

Als Backup für Bilder nutze ich das Acer Aspire One mit 500 GB Festplatte. Das ist klein, leicht und absolut super, hier kann ich sogar schnell mal ein Bild in Lightroom entwickeln und auf Facebook posten. Das war bereits letztes Jahr schon im Einsatz und ist wirklich ein kleines Spitzenteil. Zusätzlich bleiben die Bilder noch auf den Karten, da sollte nichts passieren.

Aber irgendwas hab ich noch vergessen…

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Zum Sonnenaufgang auf dem Breitenberg in Pfronten

Ein Erlebnis, welches ich mir schon lange mal gönnen wollte, wurde nun in die Tat umgesetzt: Den Sonnenaufgang auf dem Breitenberg an der Ostlerhütte auf 1.838m erleben. Als meine Fotofreunde von der New Yorker Gang und ich ein Treffen hier in Pfronten für Mitte März planten, war die Gelegenheit für diese Idee mehr als gut. Schließlich stimmten alle zu und ich kümmerte mich rechtzeitig um Schlafplätze für die 8 Bekloppten, die mitten im Winter oben auf der Hütte schlafen wollten. Die Ostlerhütte bietet neben einem Bettenlager auch zwei 4er Zimmer, die für uns in dem Falle ideal waren. Pro Person werden 28,- Euro inkl. Frühstück berechnet, im Bettenlager zahlt man 6,- Euro weniger, ein wirklich fairer Tarif.

Da die letzte Seilbahn aus Pfronten Steinach um 16:20 Uhr fuhr, trafen wir uns sicherheitshalber um 15:30 Uhr, denn wir wollten ja auch oben noch die Skipiste mit dem Sessellift überbrücken. Das erwies sich auch als sehr guter Plan, denn einen Fußweg gab es nicht wirklich und wir hätten ein sehr großes steiles Stück über die Skipiste klettern müssen, sicher sehr anstregend. Dass wir später doch noch in den “Genuß” kommen sollten, war hier noch nicht absehbar.

by Lars Behrens

Foto by Lars Behrens

Von der Endstation des Sesselliftes muss man nun den Rest zur Hütte tatsächlich zu Fuß überwinden, der Weg dorthin ist zwar an manchen Stellen recht steil, aber es ist durchaus machbar. Unterwegs mussten wir jedoch häufig pausieren, das war der grandiosen Aussicht geschuldet und die Tatsache, dass wir alle gute Fotos machen wollten. Eine stelle bot sich hier hervorragend für ein Gruppenbild an, die Sonne stand günstig und leuchtete uns quasi perfekt aus. Eine tolle Erinnerung!

Foto by Jürgen Langer

Foto by Jürgen Langer

Oben an der Hütte angekommen schälten wir uns erstmal aus unseren Klamotten, bekamen unsere Zimmer aufgesperrt und tauschten Bergschuhe gegen Hüttenpuschen. Das erste Bier musste dran glauben, immerhin waren wir dank des tagelangen stundenlangen Aufstiegs schon recht dehydriert. Nun nahte die Stunde des Sonnenuntergangs, den wir uns trotz der eisigen Temperaturen natürlich nicht entgehen lassen wollten. Das Wetter war für einen schönen roten Sonnenuntergang aber leider zu diesig und so hofften wir, dass am nächsten Morgen bessere Bedingungen herschten. Nachdem wir uns in der Hütte an frischem Kartoffelsalat, leckerer Bratwurst und anschließendem “Riesen Germknödel” gestärkt hatten, gingen wir bei mittlerweile minus 8° C erneut vor die Tür und versuchten uns an Langzeitbelichtungen des beleuchteten Tals. Hier sind von meinen Freunden echt tolle Bilder entstanden, ich habe das ohne Stativ erst gar nicht versucht und mich lediglich an den Ergebnissen der Anderen erfreut.

by Johannes Modersohn

Foto by Johannes Modersohn

Die Zimmer waren wirklich niedlich, zwei Stockbetten, ein Waschbecken und ein Kleiderschrank. Aber unser Zimmer war wirklich geräumig, zumindest, wenn man nur eine Nacht schalfen muss. So viel Komfort hatte ich aber trotzdem nicht erwartet, umso erfreuter war ich auch über die Temperatur. Die Ostlerhütte wird über einen Ofen mit Holz beheizt, hier kann sich selbst das größte Weichei (meist ja die Mädels in der Runde) nicht über mangelnde Wärme beschweren. Auch die Aussicht aus unserem Zimmer war grandios, mit Blick direkt ins Pfrontener Tal schlossen wir nach ein paar Gruselgeschichten erschöpft unsere Augen.

Der nächste Morgen war eigentlich noch mitten in der Nacht! Da laut Zeitplan die Sonne um 6:20 Uhr aufgehen sollte, mussten wir spätestens viertel vor 6 draussen sein. Frühstuck gab es erst ab halb acht, also auch kein Kaffee vorher. Wer hier gar nicht aus dem Bett kommt, muss sich also was einfallen lassen. Wir sind also ohne Muntermacher in die eisige, klare Morgenluft gestapft und nun ging es los: Ein grandioser Sonnenaufgang mit goldenen Berggipfeln und atemberaubendem Wolkenspiel. Man, das hatte sich wirklich gelohnt, unbeschreiblich. Hier mal ein paar Bilder dieser tollen Stimmung:

SonnenaufgangSonnenaufgangSonnenaufgangSonnenaufgangSonnenaufgang

Nachdem es um kurz nach 7 mittlerweile taghell war, gingen wir wieder rein und freuten uns nun auf das Frühstück. Im Stübchen am Kachelofen bekamen wir nun frischen Kaffee mit leckerem Brot, allerlei Aufschnitt und Marmelade. Sehr lecker und genau das richtige nach einer kurzen Nacht. Dann wurde gepackt und wir machten uns auf Richtung Sessellift, der ab 9 Uhr wieder runter fahren sollte. Hier gab es nämlich eine kleine zeitliche Vorgabe. Unser Mitreisender Johannes musste bereits um kurz nach 10 Uhr seinen Zug in Füssen richtung Flughafen München erwischen, also mussten wir bereits mit der ersten Bahn wieder runter.

AbstiegAbstiegAbstieg

Der Abstieg von der Hütte ging auch dementsprechend schnell, so dass wir bereits weit vor 9 Uhr am Lift waren. Hier war es allerdings leicht windig, um nicht stürmig zu sagen. Schneeverwehungen waren hierbei noch das kleineste Problem, die Sessel im Lift wackelten schon extrem. Ernüchterung, als der Liftwart uns die Beförderung verweigerte, er wollte es nicht riskieren, dass bei dem Wind das Seil aus der Halterung rutscht. Hier hätte ich nun Serienbilder von Johannes Gesicht schießen sollen, unglaublich, wie schell sich eine Mine verfinstern kann. Denn nun blieb uns nur noch der Abstieg per Pedes – über die Skipiste! Das ist ja generell kein Problem, aber die ersten geschätzen 100 Meter waren extrem steil und der Boden sehr gefroren, so dass wir schwierigkeiten hatten, die Schuhsolen in den Schnee zu rammen. Johannes und ich mussten uns dennoch ranhalten und so setzten wir uns von der Gruppe ab und stürzten uns todesmutig den Hang hinunter. Nachdem das steile Stück bewältigt war und wir uns auf geraderem Terrain bewegten, näherten wir uns nun doch recht schnell der Bergstation der Breitenbergbahn. Diese war auch gottseidank in Betrieb und um es nochmal spannend zu machen, konnte ich Johannes genau 5 Minuten vor Abfahrt seines Zuges wohlbehalten zum Bahnhof bringen.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass gerade im Winter so eine Tour wirklich lohnt. Die Luft ist einfach schön klar und trotz Schnee kann man ohne Probleme ab dem Sessellift zur Hütte aufsteigen. Es ist aber sicher ratsam, wenigstens Spikes unter die Füsse zu schnallen, erst recht auch für einen entspanteren Abstieg.

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Die neue Nikon D7100

Heute hat Nikon die neue D7100 vorgestellt und obwohl ich ja doch eher auf etwas Größeres Schiele, möchte ich kurz mal meinen Senf dazu geben. Letztendlich hat sie einen 24 MP DX-CMOS Sensor, ISO 100 bis 6400, erweiterbar auf bis zu 25.600. 51 Messfelder für den Autofokus mit 15 Kreuzsensoren, so mal die nackten Daten. Aber, was ich sehr gut finde, der optionale Funkadapter Wu-1a ist auch mit der D7100 kompatibel und so lassen sich recht einfach die Bilder direkt auf ein iPad streamen. Da dieser Adapter nur um die 50,- Euro kostet, ist das schon eine tolle Sache, vergleicht man das mit den deutlich teureren Alternativen für andere Modelle. Hier scheint Nikon gerade im Konsumer Bereich preislich gutes Zubehör bei allen neuen Modellen anzubieten, eingeführt wurde das Teil ja mit der D3200 im letzten Jahr.

Ich werde auch diese Kamera vorerst an mir vorbeiziehen lassen, eine Vollformat ist bei mir definitiv noch nicht vom Tisch. Ich könnte mir die D7100 aber gut als Kamera für meine Workshops vorstellen, in Verbindung mit dem Funkadapter kann man den Teilnehmern sehr gut die Resultate der Shootings präsentieren. Preislich wird sie so um die 1.000,- Euro liegen, das ist, gemessen an ihren Features, ein faires Angebot.

Mehr Infos zur Nikon D7100 könnt Ihr direkt auf der Nikon-Website entnehmen, das will ich hier gar nicht alles wiedergeben.

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MOO Cards – die Individuellen Visitenkarten

Visitenkarten kann man sich heute bequem online bestellen, da gibt es inzwischen etliche Anbieter im Netz, von (fast) kostenlos bis natürlich richtig hochpreisig. Vor Kurzem habe ich mir meine ersten Karten bei Overnightprints bestellt, weil ich schnell welche brauchte. Die waren echt ok, sogar mit partiellem 3D Lackdruck, schon echt nett. Aber das war irgendwie alles langweilig und die Karten muss ich jetzt eh entsorgen, weil ich dort noch was drauf gedruckt habe, was ich gar nicht anbieten will. Schnellschüsse sind meist nicht so gut ;-)

MOO CardsNun habe ich mir aber mal die MOO Cards genauer angesehen, denn die tanzen ja in Punkto “Standart” etwas aus der Reihe. In der Hand hatte ich die schonmal und wusste also so ungefähr, auf was ich mich da einlasse. Bei den MOO-Cards handelt es sich ebenfalls um online erstellbare Visitenkarten. Hier kann man aus verschiedenen Designs auswählen, aber eben auch komplett selber gestalten. Und der Clou ist: Jede Vistenkarte kann eine andere Rückseite haben! Also habe ich zunächst die Vorderseite erstellt, hierfür nur minimal Text – mein Name eben, bisschen Info und das Logo – und nach Rückseitenfotos gesucht. Für die 50er Auflage hätte ich also 50 verschiedene Bilder raussuchen können, schon wirklich wahnsinn, dass das nichts extra kostet. Da es mal wieder schon recht spät war und Sonntag und kurz vorm Tatort, habe ich mir 5 verschiedene Bilder rausgesucht, also 10 mal die gleichen Karten. Fertig war das ganze und abgeschickt. Jetzt hieß es warten, denn das ganze kommt aus England, also musste ich mit einem langen Versandweg rechnen. Über Email wurde ich immer über den aktuellen Schritt meiner Bearbeitung informiert und als ich dann am Dienstag schon die Versandbestätigung bekam, konnte es ja dann doch nicht mehr so lange dauern. Freitag war es dann endlich soweit und die Karten waren in meinem Briefkasten.

MOO Cards kommen in einem schönen schwarzen, stabilen Pappschächtelchen, allein das macht schon was her. Die Karten selber sind sehr fest und stabil, der Text scharf und die Fotos sehr gut, auch auf mattem Papier. Ich hätte mich auch für die Hochglanzvariante entscheiden können, aber matt mag ich da doch irgendwie mehr. Toll, gefällt mir richtig gut und nun habe ich Visitenkarten mit unterschiedlichen Rückseiten. Hierzu hat Paddy ja schonmal einen kleinen Text geschrieben, was das ganze auch marketingtechnisch für einen Effekt hat und wie man so dafür sorgt, dass seine Visitenkarte einen Stammplatz im Portemonnaie seines neuen Besitzers bekommt.

Ach, über den Preis habe ich noch gar nichts gesagt, oder? Also mein 50er Pack hat mit Versand 16,29 € netto gekostet, das finde ich für diese Qualität echt preiswert. Gut, 50 Karten gehen schnell weg, aber ich bestelle mir lieber wieder frische mit neuen Motiven auf der Rückseite und passe mich damit dem Anlass an, wo ich sie verteilen will. Wenn ich euch jetzt heiss gemacht habe und Ihr auch mal die MOO Cards testen wollt, dann könnt Ihr mit diesem Link 10% sparen und ich habe auch noch etwas davon: http://www.moo.com/share/fr65rz

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