Mein erster Tag mit der Nikon D5100

Gestern war es endlich soweit und mein Paket mit der Nikon D5100 war da. Vorfreude ist zwar immer am schönsten, wenn man das Objekt der Begierde dann aber endlich in den Fingern hält, ist es umso schöner. Ich hab sie gleich im Büro ausgepackt, die ausführliche Begutachtung musste dann aber doch auf den Abend verschoben werden.

Der erste Griff, die erste Berührung ist schon beeindruckend. So eine kleine Kamera, so wertig von der Haptik, das Gewicht optimal – einfach ein toller erster Eindruck. Ernsthaft fotografiert habe ich natürlich noch nicht, aber dafür ausgiebig mit den Möglichkeiten der Kamera befasst. Es ist so kinderleicht zu bedienen, im manuellen Modus habe ich über ein Rad am Daumen die Möglichkeit, die Verschlußzeit und (bei gleichzeitigem Drücken der +/- Taste) die Blende zu verstellen. Das sind ja schon mal die wesentlichen Funktionen, die ständig variieren. Alle weiteren Einstellungen lassen sich auf zwei Wegen vornehmen: Entweder über das Menü (Knopf links vom Okular) oder über die i-Taste (rechts) und dann über die Pfeiltasten. Letzterer Weg ist der schnelle und kompakte, jedoch beinhaltet er alle gängigen Einstellungen wie Weissabgleich, ISO-Wert, Einzel- oder Serienbild, Bildformat und so weiter.

Natürlich war ich auch neugierig auf die Videofunktion. Full-HD ist schon klasse auch das war auch ein sehr wichtiges Kaufmotiv für mich. Da ich relativ viel filme und das bisher mit nicht so tollem Equipment, wollte ich mir schon eine kleine HD-Cam zulegen, aber als die Entscheidung zur neuen DSLR getroffen war, wollte ich eine Kombination aus beidem. Gerade bei Bergtouren muss ich nicht zwei Kameras mit mir rumschleppen und ich finde aktuell die Möglichkeiten, die eine Spiegelreflex bietet einfach genial. Der Videomodus der D5100 lässt sich auch ganz leicht aktivieren, dazu muss jedoch die Kamera in den Live-View-Modus versetzt werden. D.h. also, dass auf dem Display das Bild der Kamera wiedergegeben wird. Erst dann funktioniert der kleine rote Knopf oben links neben dem Auslöser als Aufnahmeknopf. Man nutzt die Nikon also in dem Moment mit dem Schwenkdisplay wie eine normale Videokamera.

Ich hab mir übrigens direkt eine kleine Infrarot Fernbedienung dazu bestellt, die Nikon ML-L3. Früher habe ich an meiner alten Cam oft Langzeitbelichtungen über den Zeitauslöser realisiert, um Verwacklungen beim herunter drücken des Auslöseknopfes zu verhindern. Mit der optionalen Fernbedienung ist das nun Geschichte, ich löse einfach per Knopfdruck aus bis zu 5 Meter Entfernung aus. Geht übrigens auch wunderbar bei Selbstportraits oder Gruppenfotos. Per Knopfdruck fokussiert die Kamera und belichtet dann, besser geht’s nicht.

Mir war aber auch von Anfang an klar, dass es mit dem Kauf der Kamera nicht getan ist. Eigentlich fängt das Geldausgeben jetzt erst richtig an. Ich bin bereits dabei, mir meine ganz persönliche Wunschliste zusammen zu stellen. In diesem Zusammenhang bin ich froh, dass ich Peter Gebhard kennen gelernt habe und er mir für das Equipment ein paar gute Tipps gegeben hat. Er fotografiert schon seit vielen Jahren genau das, was mir auch Spaß macht: Natur und Landschaften. Und wenn man einen alten Ostwestfalen hier im tiefsten Bayern trifft, dann hat das wohl was mit Schicksal zu tun ;-)

2 Kommentare

  • By Paddy, 5. Januar 2012 @ 16:25

    Viel Spaß mit der neuen Cam.

  • By Extremniki, 5. Januar 2012 @ 16:30

    Danke. Hier geht nur grad die Welt unter, sonst wär ich heut Abend direkt mal losgezogen.

Other Links to this Post

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI

Hinterlasse einen Kommentar

WordPress Themes