Kundenzufriedenheit der Automobilhersteller kommt mit Ansage

Für jedes Unternehmen ist die Kundenzufriedenheit äußerst wichtig, darin spiegelt sich der Erfolg. Zudem werden Vertreter und Absatzmittler eines Unternehmens an diesem Erfolg gemessen und vor Allem mit Geld bedacht, was also wieder ein Grund ist, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

Nun kennt man das Schulnotenprinzip: 1 ist sehr gut, 2 gut und so weiter bis 6 geht gar nicht. Alles schön und gut. Nehmen wir mal BMW: Hier muss, damit das BMW Autohaus überhaupt Geld für die Kundenzufriedenheit bekommt, der Kunde bei der Befragung mit einer 1 antworten. eine 2 ist schon durchgefallen! Was hat das zur Folge? jeder Verkäufer oder Service-Mitarbeiter trichtert seinem Kunden ein, dass er, im Falle einer Befragung, bitte IMMER eine 1 geben soll. Sagt er dies nicht, so denkt der Kunde: Naja, 2 ist ja noch gut, geben wir mal die; oder wenn er nur mäßig zufrieden war sogar nur eine 3 oder schlechter. Eine 2 ist aber schon durchgefallen.

Bei Mercedes ist das inzwischen noch krasser: Hier geht es nach dem Ausdruck “Zufrieden”. “Wie zufrieden waren Sie mit der Betreuung durch ihren Verkäufer?” “Sehr zufrieden!” denkt Ihr grad ist die richtige Antwort? Nein ;-) Das muss nämlich “Vollkommen Zufrieden” heissen. Sehr zufrieden ist knapp daneben, aber leider auch vorbei und gibt keine Kohle für den Arbeitgeber. Und da geht es nicht um ein paar Euro, wir reden hier von Millionen pro Jahr pro Standort!

Demnach handelt es sich hier gar nicht mehr um die reine Kundenzufriedenheit, an dieser Statistik ist lediglich abzulesen, wer es am besten schafft seinen Kunden zu manipulieren. Wie war das noch: Traue keiner Statistik…

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