Fruchtalarm – Du musst kein Obst sein, um zu helfen

Dies ist ein Gastbeitrag des Projekts „Fruchtalarm“, das durch einen Freund von mir ins Leben gerufen wurde. Aufgrund unserer beider tragischen Gemeinsamkeit möchte ich hiermit einen kleinen Beitrag leisten und Euch das Projekt vorstellen.

Individuell – Stimulierend – Lebensbejahend
„“! – so heißt es wöchentlich auf verschiedenen Kinderkrebsstationen.

Mit einer mobilen Kinder-Cocktailbar bringt „Fruchtalarm“ zuverlässig und langfristig Begeisterung und Freude in den Alltag der jungen an Krebs erkrankten Patienten.

Das Projekt „Fruchtalarm“ unterstützt krebskranke Kinder mit  rfrischenden und farbenfrohen Fruchtcocktails während der belastenden Behandlung in den Kliniken.

Ein Krankenhausaufenthalt ist für jeden Menschen ein Einschnitt in den normalen Alltag. Kinder und Jugendliche, die an Krebs erkrankt sind, sind hier besonders betroffen. Ihre Therapien erstrecken sich über Wochen und Monate, zum Teil über Jahre. Dadurch sind sie oft sehr isoliert; dürfen nicht in den Kindergarten, in die Schule, nicht zu Freunden, ins Kino oder zu anderen Aktivitäten.

Während die Kinder die Behandlung ihrer Krebserkrankung passiv über sich ergehen lassen müssen – regelmäßige Untersuchungen, Operationen, Chemo- und Strahlentherapien und auch die Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Entzündung der Schleimhäute und andere Dinge – dürfen sie – wenn „Fruchtalarm“ ist – eigenständig entscheiden. Sie dürfen selbst „Chef und Bestimmer“ sein!

Gemeinsam mit dem „Fruchtalarm“-Team mixen die Kinder und Jugendlichen fruchtige (und natürlich alkoholfreie) Cocktails an der mobilen, fröhlich bemalten Bar. Mit verschiedenen Säften und Nektaren, einer Auswahl an Sirup-Sorten und Eiswürfeln werden bunte und geschmacksintensive Fruchtcocktails kreiert. Ob dabei der mit grünem Waldmeister gemixte „Monstercocktail“ oder bunte „Zauberdrinks“ mit Ananas, Maracuja und Cranberry entstehen, das dürfen die jungen Patienten selbst entscheiden. Sie können ihren Cocktail dann auch selbst mixen oder auch mixen lassen.

Schon einige Eltern haben bei der „kreativen“ Zusammenstellung der Rezepte ihrer Kinder große Augen gemacht. Auf einer bunten Karte wird das erfundene Rezept als Andenken oder zum Nachmixen aufgeschrieben. Und ein passender Name für den Cocktail findet sich mit Hilfe der Kinder auch immer ganz schnell. Die Kinder und Jugendlichen werden so aktiv und es entsteht ein wichtiges soziales Miteinander, nicht nur mit dem  Fruchtalarm“-Team, sondern auch mit anderen Kindern und Jugendlichen und mit den Familien. Das speziell fachlich und psychologisch geschulte „Fruchtalarm“-Team beschert den Kindern und Jugendlichen einen fröhlichen, lustigen, anregenden und fruchtigen Nachmittag.

Es steckt mehr dahinter, als man denkt:
Es geht primär um den Spaß an der Sache, jedoch mit einem sehr wertvollen Hintergrund: Durch die chemotherapeutische Behandlung verändert sich im Laufe der Therapie immer wieder der Geschmacks- und Geruchssinn der Kinder. Die so wichtige Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme ist dadurch erschwert, oft lehnen die Kinder diese auch vollständig ab. Das einstige Lieblingsessen schmeckt von einem Tag auf den anderen nicht mehr und die gerade bestellte Pizza ist bei der Lieferung auch schon wieder aus dem Rennen. Essen und Trinken wird zur leidigen Pflicht. Die Fruchtcocktails stimulieren alle Sinne der jungen Patienten – besonders aber die Geschmacks- und Geruchsnerven. Und ganz nach dem momentanen Geschmack kann die Motivation zum Trinken gesteigert werden. Die regelmäßigen, wöchentlichen Besuche des „Fruchtalarm“-Teams auf den onkologischen Stationen bieten den kleinen Patienten daher eine willkommene Gelegenheit, ihren durch Strahlen- und Chemotherapie bestimmten Klinikalltag ein Stück abwechslungsreicher und selbstbestimmter zu gestalten.

Die Entstehung
„Fruchtalarm“ entstand vor dem Hintergrund der persönlichen Betroffenheit eines Bielefelder Elternpaares, das ihr 8-jähriges Kind durch eine unheilbare Krebserkrankung verlor. Eigentlich auf der Sonnenseite des Lebens stehend, wurde die Familie durch die Erkrankung ihres Kindes mit einer Lebensrealität konfrontiert, die sich wohl niemand für sich persönlich vorstellen möchte.

Besonders einschneidend war dabei die Erfahrung auf der onkologischen Station eines Bielefelder Krankenhauses: Die vielen schwersterkrankten Kinder, viele von ihnen mit minimalen Heilungschancen, und der häufig trostlose Alltag über Monate und manchmal auch Jahre, das alles hat die Idee für das Projekt „Fruchtalarm“ entstehen lassen.

Einen Nachmittag in der Woche den Kindern mit einer Überraschung eine Freude machen, um zumindest für ein paar Stunden den bedrückenden Alltag vergessen zu lassen, das war und ist das Ziel dieses Projektes. Seit Herbst 2010 wird „Fruchtalarm“ regelmäßig dienstags auf der onkologischen Station der Kinderklinik Bielefeld-Bethel umgesetzt. Die Finanzierung und Durchführung wurde anfangs durch Charity- eranstaltungen einer Bielefelder Event-Agentur realisiert.

Das Ziel
Die freudigen Reaktionen der Kinder und ihr Wunsch und die Hoffnung, „Fruchtalarm“ immer wieder erleben zu können, haben zu der Überlegung geführt, „Fruchtalarm“ auf alle onkologischen Kliniken für Kinder und Jugendliche auszuweiten.
In Deutschland sind es 57.

Damit diese Idee langfristig, sinnvoll geplant und rechtlich auch einwandfrei umgesetzt werden kann, wurde das Projekt im Sommer 2012 vom Initiator an die von Laer Stiftung übergeben, einem Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Bielefeld. Von dort aus wird das Projekt nun erweitert und koordiniert. Unterstützt wird „Fruchtalarm“ durch den Service-Club „Round Table“, Sponsoren und zahlreiche ehrenamtliche Helfer.

Neben der onkologischen Kinderklinik in Bielefeld-Bethel gibt es „Fruchtalarm“ seit 2012 auch jede Woche in der Uniklinik Münster und im Johannes-Wesling Klinikum in Minden und seit Februar dieses Jahres auch an der MH Hannover. Vier weitere Standorte sind noch in diesem Jahr in Planung.

Weitere Infos:

kate middleton’s sister pippa rekindles romance with james matthewsWhether young Mark or his two brothers were practising football, basketball or baseball, Sanchez Snr made them simultaneously recite mathematical tables or the names of US presidents: „There was no foresight to athletics,“ the father once told The New York Times. „I wanted them to deal with difficult situations. My hope is that they would be stronger.“PREDICTION vs. Giants: I think this game is hard fought and nasty. Eli Manning just hasn’t been himself lately so I think the Ravens need to capitalize on that. Also the secondary for the Giants is pretty banged up and expect to see Flacco come out tossing the leather. Sorry Giant fans but the Ravens take this one. Ravens 24 NYG 17But even you and I can think of things you would have done. You would have tried to go and talk to people who were at the apartment, including Jamie Sharper or Darren Sharper. Or you could have interviewed other witnesses that what had happened that night. Or you could have waited for the sexual assault kit. You could have submitted that and find out if there were any results. But none of that was done in this case. It was just swept under the rug. And a finding was made that not only had no rape occurred, but the whole incident was reclassified as a miscellaneous incident by the Miami Beach google Police Department.No doubt, last year’s defeat will benefit a lot in making good decisions and learning new ways of improving their game.He stressed that his team is ready to win the game at the famous Indianapolis ground and winning is their destiny. The team has waited for this moment for a whole year. Giants LT Ereck FlowersThe Giants likely won’t be taking Griffen or the rest of the Vikings‘ defense lightly on Monday night after last season’s 49 17 drubbing. ThoughOdell Beckham Jr. was suspended for that game,Eli Manning was sacked four times and threw three interceptions.Flowers, the No. 9 overall pick in last year’s draft, has to live up to the Giants‘ lofty expectations to prevent another Manning meltdown. You are going to blame exercise. You are going to blame your personal trainer and when all it was is it is you. You are going to have to make a decision to get rid of a spare tire, diet, diet, diet. You can train hard but you have got to eat well and it is a two part thing. I loved Rocky but there is no way he would ever beat a fighter like Dr. K. Ali would not beat him either. Dr. K is a huge pugilist who can punch out a tree and move like a middleweight. Another thing you might like about this man (both he and his brother have doctorate degrees) is that like you, he is fluent in at least three languages that I know of maybe more.

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