Die Geschichte eines Zeugnisses

Hätte mir vor zwanzig Jahren einer erzählt ich würde mal per Anwalt ein Zeugnis eintreiben, hätte ich ihn wahrscheinlich für verrückt erklärt. Vor den sommerferien war der Tag der Zeugnisausgabe immer der schlimmste in meinem Leben! Nun ja, die zeiten ändern sich und wenn man weiß was man geleistet hat kann ein Zeugnis ja auch was erfreuliches sein ;-)

Wie auch immer, mein letzter Arbeitgeber schuldet mir dieses bis dato. Gestern kam dann – es ist jetzt schon genau 1 Jahr her das ich dort nicht mehr arbeite – von meinem Anwalt der Hinweis, dass man sich endlich erbarmt habe mir das Zeugnis auszuhändigen, dieses jedoch nicht der Form entspräche (Unterschrift, maschineller Name usw.). Ich frage mich, ob die das alle zum ersten Mal machen oder, und das ist wahrscheinlicher, man will mich ärgern. Dabei kennt mich der jetzige Geschäftsführer dort nichtmal, denn den alten hat man mal kurzerhand abgesägt (ich hätte noch ein wenig aushalten sollen).

Ok, ich bin gespannt wann ich nun endlich das ersehnte Papier in den Händen halte. Gut formuliert ist es auf jedenfall, aber Formfehler… die durfte ich früher auch nicht machen!

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