New York Abreise – Toronto hat auch’n schönen Flughafen
Koffer gepackt hatten wir bereits am Abend zuvor, so mussten jetzt nur noch Zahnbürsten und andere Kleinigkeiten verstaut werden. Schnell noch die Koffer gewogen uns mit erstaunen festgestellt, dass wir immer noch jeder mehr als 6 Kilo Platz gehabt hätten, aber schleppen muss man es ja schließlich auch noch. Das Gepäck verstauten wir unten in der Lobby und machten uns zum letzten Mal mit der Subway auf richtung Downtown, um Sven die geliehene Kamera wieder zu bringen. Sven arbeitet direkt am Broadway im 46. Stock mit atemberaubendem Blick über Manhatten. Unten im Foyer mussten wir uns erstmal anmelden, dann wurden Fotos gemacht und schließlich erhielten wir einen total wichtigen Besucherausweis, mit dem wir nun durch die Schranke zu den Fahrstühlen durften. Der Highspeed-Lift fuhr uns dann anch oben, wo wir Sven trafen und un kurz verabschiedeten. Dann ging es zurück zum Hotel, wo wir von unserem zuvor gebuchten Shuttle zurück zum Flughafen gefahren wurden.
Die Rückreise ging vom wesentlich kleineren Flughafen LaGuardia im Stadtteil Queens aus mit Air Canada zunächst richtung Toronto. Beim Landeanflug konnte man die Silhoutte der Stadt erkennen, besonders der Markante Fernsehturm ragte unübersehbar heraus. Kanada, war ich auch noch nicht und Toronto sah von oben zumindest schonmal so aus, als könnte man es hier auch ganz gut mal ein paar Tage aushalten. Leider ließ sich eine Verlängerung nicht mehr eben mal so umbuchen, sonst hätten wir noch zwei Nächte hinterhergeschoben. Da wir nur eine Stunde zwischen den beiden Maschinen hatten, beeilten wir uns etwas und machten uns auf den Weg zum nächsten Gate. Dort angekommen, wurde bereits die erste Verzögerung angekündigt, hätten wir ja nicht so rennen müssen. Um es kurz zu machen: Wir mussten viereinhalb Stunden warten, ehe wir endlich vom Boden abheben konnten, davon alleine 1,5 Stunden im Flieger. Ich hab einen ganzen Film vorm Start geschafft, das Bordentertainment war wenigstens schon in Betrieb. Jedenfalls war unser Aufenthalt in Kanada lang genug, dass ich den Kauf einer Starbuckstasse für genehmigt hielt und ich mich jetzt hiermit offiziell als “in Kanada gewesen” betrachte!
Nun sind wir wieder zu Hause und blicken auf einen absolut tollen Urlaub in New York zurück. Wir haben tolle Leute kennen gelernt, ich habe Paddy endlich mal wieder gesehen und ich hab noch unheimlich viele schöne Bilder gemacht, die ich jetzt erstmal in Ruhe durcharbeiten muss. Gut, die Kamera ist grad noch defekt, sowas lässt sich aber reparieren. Wäre mir so etwas auf einem Afrika-Safari-Urlaub passiert, wäre das in Ermangelung einer Ersatzkamera sicher deutlich ärgerlicher gewesen.






















