Letzten Winter hat sich ja leider der Reißverschluß meiner Skijacke verabschiedet und so war ich für diese Saison mal wieder auf der Suche nach was Neuem. Wie üblich schaue ich bei Skiklamotten als erstes bei den Jungs von Ziener vorbei, weil die in meinen Augen echt geiles Zeug zusammen nähen. Sehr cool fand ich, dass es dort dieses Jahr eine knallig grüne Jacke gibt, die unglaublich gut zu meinem grünen Helm passt Ein bisschen modisch darf es auf der Piste ja schon sein! Wichtig war mir auch, dass natürlich eine Tasche am Ärmel für den Skipass ist, das haben aber heute schon alle Jacken. Dann sollte sie leicht sein und nicht so dick, weil ich sowieso nicht so schnell friere. Entschieden habe ich mich dann letztendlich für die Ziener Tadaki in “bright green” Gr. 48. Der Tragekomfort ist gigantisch, diese Jacke wiegt echt nichts. Super verarbeitung und sie hält absolut warm.
Ich muss zugeben, dass ich schon immer ein Ziener Fan bin und allen, denen ich das bisher empfohlen habe, haben sich anschließend für den Tipp bedankt. Mein uralt Fliespulli von 1992 sieht heute noch aus wie neu, nur das Design ist dann doch etwas…naja…90er halt Aber so zu Hause darf man das ruhig mal anziehen!
Kurz vor Weihnachten durfte ich zusammen mit meiner Freundin in den Bayerischen Wald, ins Sport & Wellnesshotel Angerhof in Sankt Englmar für ein verlängertes Wochenende. Da wir sowieso gerade in München waren, war die Entfernung nicht sonderlich groß und nach knapp 2 Stunden waren wir auch schon da. Kaum waren wir von der Autobahn abgefahren, bot sich uns eine traumhafte Winterlandschaft mit tiefen Wäldern und verschneiten Bäumen. Im Angerhof angekommen wurden wir gleich zu unserem komfortablen und gemütlichen Zimmer gebracht, wo wir uns eine Weile aufhielten, um dann ins Restaurant zu gehen, wo uns ein 5-Gänge-Menü erwartete. Die Vorspeisen und der Hauptgang, bei welchem wir zwischen Fisch & Fleisch wählen konnten, waren mehr als köstlich und die Nachspeise rundete das ganze ab. Selbstverständlich gab es zum Schluss ein reichhaltiges Käsebuffet, welches wir aber förmlich nicht mehr unterbringen konnten. Für den nächsten Tag hatten wir uns zunächst etwas Sport aufs Programm geschrieben. Da ich schon im Vorfeld wusste, dass es sehr viel Schnee im Bayerischen Wald hatte, haben wir unsere Ski eingepackt und sind mit diesen am frühen Samstag morgen, natürlich nach einem sehr tollen Frühstück, zum Großen Arber aufgebrochen und haben dort die Skipisten in Beschlag genommen. Tolle Abfahrten mit super Schnee und unglaublich traumhaft verschneiten Bäumen. Am Arber hat man zahlreiche Möglichkeiten, seinen Urlaub zu verbringen. So gibt es beispielsweise eine Kuschelgondel, in der man heiraten kann. Finde ich irgendwie lustig und so eine Aussicht dazu ist schon überwältigend. Einen Skiverleih und ein Kinderparadies finden sich dort auch, da dürfte also für den Geschmack etwas dabei sein.
Als wir am frühen Nachmittag zurück kamen, haben wir uns direkt in den Wellnessbereich des Angerhofs begeben. Mit den Bademänteln, die direkt in unserem Zimmer zurechtlagen konnten wir vom Zimmer aus mit einem Fahrstuhl ins unterste Stockwerk fahren, um es uns gutgehen zu lassen. Solebecken, Schwimmbad, Whirlpool, Sauna und Dampfgrotte haben wir für den restlichen Tag in Beschlag genommen und uns zwischendurch noch mit ein paar Snacks und Drinks verköstigt. Hier hätten wir noch verschiedene Anwendungen buchen können, was aber zeitlich einfach nicht mehr in Frage kam. Am Abend gab es diesesmal ein Buffet, welches ganz im Zeichen der Schweiz stand. Die netten Servicedamen waren alle in schweizer Tracht und am Buffet gab es Raclette und Käsefondue mit ganz viel leckerem Bündnerfleisch. Die Tobleronecreme zum Dessert war so lecker, dass ich zum ersten Mal darüber nachgedacht habe, in Zukunft kleine Behälter einzustecken
Am Sonntagmorgen war dann der Trip auch schon wieder vorbei und wir durften zum letzten Mal das leckere Frühstück genießen. Ich mag dabei besonders gern Rührei mit Speck und den kleinen Würstchen mit ganz viel Senf. Dann geht es nahtlos zum Nutellabrötchen über und endet in leckerem Quark mit Fruchtcocktail. Die Croissants zwischendurch erwähne ich nicht, dafür halten die nicht lang genug.
Im benachbarten Ort Waldkirchen befindet sich das Modehaus Garhammer, welches wir aus zeitlichen Gründen leider nicht mehr besuchen konnten. Dort soll es Mode für jeden Anlass und jede Generation geben, die zwei Gutscheine hätte ich sehr gerne eingelöst. Auch Bodenmais lohnt einen Besuch, den dort befindet sich auf 70.000 m² eine funkelnden Erlebniswelt aus Glas und Kristall – Joska Bodenmais. Aber ich bin sicher nicht zum letzten Mal im Bayerischen Wald gewesen und bei meinem nächsten Besuch werde ich diesen und anderen Attraktionen einen Besuch abstatten.
Seit heute gibt es die interaktive Allgäu-Karte auf Allgäu.info, Wanderungen, Skitouren und Mountainbikefahrten lassen sich nun so bequem planen. Besonders interessant ist dabei die Verknüpfung mit Wikipedia, die überall ein kleines “w” auf der Karte platziert, wo es etwas zu erzählen gibt. Und das ist im Allgäu natürlich an wirklich jeder Ecke. Auch die Suche nach Webcams bietet eine Menge Ergebnisse, von den Bildern der Region ganz zu schweigen. Mit den interaktiven Karten vom Allgäu haben der Tourismusverband Allgäu/ Bayerisch-Schwaben e.V. und das Unternehmen Alpstein eine schöne und übersichtliche Kartenplanung geschaffen, die viele Möglichkeiten bietet. Routenplanung, Unterkunftsuche und Einkaufsmöglichkeiten sind dabei ebenso wenig vernachlässigt worden wie ein Merkzettel, der die verschiedenen persönlichen Planungen speichert.
Seit Tagen schneit es fast ununterbrochen und auch die Schneekanonen hier am Breitenberg sind in Betrieb, um die Pisten für die erste Abfahrt zu präparieren. Aber noch hängen keine Gondeln an den Liften und so wird es wohl noch ein paar Tage dauern, bis ich hier vor der Haustür Skifahren kann. Aber in der näheren Umgebung gibt es bereits die ersten Gebiete, die ihre Pisten geöffnet und in Betrieb genommen haben. Wer sich über den aktuellen Stand informieren möchte, der sollte mal auf Super Schnee schauen! Bisher wird noch der 18.12. als Saisonstart angegeben, aber das kann auch, wenn das Wetter so bleibt, deutlich früher passieren.
Vor ein paar Tagen war es bereits richtig weiß hier im Ort, gestern war das aber alles fast wieder weg. Nur die Zugspitze, hier vom Garten aus fotografiert, ist noch Schneebedeckt. Aber ich hoffe mal, dass sich das nicht allzu lange hält und wir hier bald den ersten richtigen Schnee haben. Ich hab einiges an Equipment, was ich auf der Piste testen muss und so kann ich es ehrlich gesagt gar nicht mehr abwarten, bis es endlich losgeht.
Leider nicht mehr in dieser Saison, aber zum Sommer dieses Jahres bringt Liquid seine Image 335 auf den Markt. Dank der eingebauten Kamera lassen sich Fotos und Videos aufnehmen und auf bis zu 16GB SD-Karte abspeichern. Zwei große Knöpfe am Brillenrand können auch bequem mit dicken Handschuhen bedinet werden und schalten die Kamera ein, wechseln den Modus oder lösen aus. Mittels einer LED im inneren der Brille sieht der Träger, was gerade passiert. So kann der Ski- oder Snowboardfahrer seine neuesten Sprünge filmen, die Fahrversuche seines Partners oder einfach nur die gigantisch tollen Pisten. Die Liquid Image 335 wird auf der CES in Las vegas vorgestellt und soll später in Deutschland rund 110,- Euro kosten.
Während im Sommer hauptsächlich Gleitschirmflieger vom Neunerköpfle im österreichschen Tannheimer Tal träumen, sind im Winter mehr Skifahrer dort anzutreffen. An mehreren Liften kann man sich dort nach oben befördern lassen, um dann wieder auf den eigenen Brettern hinunter zu sausen. Leider war gestern echt sehr wenig Schnee auf der Piste, so dass es nicht sonderlich tolle Bedingungen waren. Dadurch, dass es an Sylvester sogar noch geregnet hat und dann gleich minus 10 Grad, gabs zu allem Überfluss noch ne dicke Eisschicht direkt über der Grasnarbe. So haben wir uns die Talabfahrt geschenkt, da man von der Gondel aus direkt darauf gucken konnte und gleich gesehen hat, dass die Piste grauenhaft ist. Naja, die Skisaison fängt ja grad erst an und wir haben noch viele Gelegenheiten, die Sau raus zu lassen
Auch wenn ich selber nicht in Gebieten Ski fahre, wo Lawinengefahr herrsch, so bin ich doch etwas beruhigter, dass mittlerweile fast alle Hersteller ihre Skikleidung mit den RECCO Lawinenverschütteten Suchsystem ausrüsten. Das ist ein passiver Sensor, der keine eigene Energiequelle braucht und in die Kleidung fest eingenäht ist. Durch ein spezielles Suchgerät kann dieser Sensor aufgespürt werden und damit der in einer Lawine verschüttete Mensch. Das System selbst ist seit etwa 20 Jahren auf dem Markt und hat sich inzwischen, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, in der Wintersportgemeinde etabliert. Kritikpunkte gibt es allerdings auch, denn viele gehen dank der falsch verstandenen Sicherheit etwas sorglos mit den Sicherheitswarnungen im Lawinensperrgebiet um. Das RECCO System ist keine Überlebensgarantie, es hilft nur den Rettungsmannschaften, verschüttete Personen besser zu orten und dient lediglich als Zusatzinstrument neben der Sondierung und Rettungshunden.
Ich hab so einen Sensor sowohl in meiner Jacke, als auch in der Hose. Ob ich jedoch wirklich mal in so eine Situation komme, wage ich noch zu bezweifeln.
Letzte Woche war ich dann bei meinem Sportprofi und habe mir verschiedene Modelle vorführen lassen und auch gleich ein paar Schuhe anprobiert. Gleich das erste Paar war schon der Renner, ein Fischer Viron mit Soma-Tec, einem speziellen Patent der Marke Fischer, wo der Fuß in einer natürlichen 9° Position geöffnet ist und somit schmerzhafte Stellungen vermieden werden. Ich freu mich nun auf den ersten Einsatz, der in Kürze folgen wird.
Den passenden Ski, einen Fischer Progressor, hab ich natürlich auch gleich geordert, dieser wird aber gerade noch mit einer Bindung versehen. Sobald ich alles mal gefahren habe gibts hier den ersten Eerlebnisbericht.
Eben hat mich ganz spontan mein guter Freund und Sport-Profi Rainer besucht, den ich nämlich gebeten hatte, mir mal ein bisschen bei der Planung meiner Ski-Ausrüstung zu helfen. Er als Fachmann – Skilehrer, Sportartikelvertreter für Ski-, Golf- und Tennismode – hat natürlich den vollen Durchblick und mir gleich die Adresse eines Freundes gegeben, der in der Nähe von Sonthofen einen Sportladen hat. Ausserdem verkauft er gerade seine komplette Kollektion der Saison 2010/2011 (ja, so früh ist man damit in der Branche unterwegs) und ich bekomme nun direkt die komplette Ski-Ausrüstung wie Schuhe, Ski und Stöcke zum sensationellen Superpreis. Jetzt muss ich nur noch irgendwie meiner freundin beibringen, dass ich die Teile gleich bei ihr stehen lasse. Ich schlepp die ja nicht jedes Wochenende wieder mit nach Bielefeld
Auch wenn man es ja eigentlich gar nicht wahr haben will, aber es dauert nicht mehr lange und der erste Schnee fällt. Vor 14 Tagen wars ja schonmal schön weiss, jedoch taute das dann alles schnell wieder weg. Aber wenn es dann endlich soweit ist, möchte ich auch schon alles parat haben. Um es mal kurz zu machen: Ich brauch alles! Klamotten werden da wohl das erste sein, die Ski-Ausrüstung werde ich mir vorerst vom örtlichen Verleih borgen. Ich will noch ein wenig testen, bevor ich mich festlege, welche Art Ski ich mir dann zulege. Kleidungstechnisch muss es einfach funktionell und bequem sein, nebenbei darf es natürlich auch noch etwas hübsch aussehen
Auf jedenfall freu ich mich schon wieder tierisch auf die erste Abfahrt mit meinem Schatzi!