Category: Wintersport

Rucksack packen für die Zugspitztour

Deuter Act Lite 50+10Morgen früh geht es los, dann starte ich zusammen mit Ernst unsere kleine Zugspitztour. Dazu werden wir nach Garmisch fahren und von dort aus durch die Partnachklamm das Reintal durchwandern, um am frühen Abend hoffentlich die Knorrhütte zu erreichen. Nach einer sicher sehr kalten Nacht wollen wir dann am Dienstag in der Früh den letzten und steilen Aufstieg auf den Gipfel der Zugspitze angehen. Wie und wo wir genau übernachten, steht noch in den Sternen, wird sind auf jeden fall gut vorbereitet und auch sehr schlechtes Wetter wird uns hier nichts anhaben können. Aber die Wetteraussichten sind vielversprechend gut.

Was aber mitnehmen auf so einer Tour, immerhin soll ja auch am Gewicht etwas gespart werden. Hier mal eine kleine Übersicht, was alles in meinen Rucksack gewandert ist:

  • Rucksack Deuter ACT Lite 50 + 10
  • Deuter 2.0L Trinksack
  • Isomatte
  • Schlafsack
  • Kochgeschirr
  • Campingaz Kocher Twister® Plus
  • Mein Victorinox SwissTool
  • Thermohose
  • Mammut Alpine Underwear
  • zweites Paar Trekkingsocken
  • ultraleicht Handtuch
  • Kleine Dose mit Brot und Auftrich für das Frühstück
  • Gefriergetrocknete Mahlzeiten zum aufkochen mit Wasser
  • Erste-Hilfe-Box
  • Trekkingstöcke
  • Überziehspikes für vereiste Passagen
  • Handschuhe
  • Mütze
  • Skibrille

Dazu natürlich noch meine Kamera mit 10-24mm Weitwinkelzoom und 50mm Festbrennweite. Zusätzlich zwei LED LENSER H7 Stirnlampen, die ich aufgrund eines Produkttests gleich mitnehme. Und was sonst noch so in den Rucksack wandert, werden wir sehen ;-) Gewogen habe ich noch nicht, das mache ich morgen früh, wenn der Trinksack voll ist und alle verstaut ist.

Heute Abend treffe ich mich schon mit Ernst zu einer kurzen Vorbesprechung bei mir im Studio. Hier bringen wir unser Gepäck noch mal auf den gleichen Stand und evtl. ergänze ich also noch was. Wenn alles gut läuft, bin ich am Mittwoch zurück und werde anschließend berichten.

Winterexpedition auf die Zugspitze

Am 10. März ist es soweit, dann werde ich zusammen mit Ernst Merkhofer die Zugspitze angehen, ein lang gehegter Traum von mir. Dabei werden wir in Garmisch am Olympiazentrum starten, durch die Partnachklamm in Richtung Reintalangerhütte aufbrechen und einen kurzen Abstecher zum Partnachursprung machen, einem gigantischen Wasserfall. Anschließend geht es weiter in Richtung Knorrhütte, wo wir dann unser Zelt aufschlagen werden, um frisch gestärkt am nächsten Morgen den steilen Weg zur Zugspitze anzugehen. Ja, Zelt. Ihr habt richtig gelesen und das wird schon eine Herausforderung für uns, so mitten im Winter. Aber Erstens ist das mit dem Winter bisher ja eher weniger und tendiert hier im Pfrontner Tal teilweise sogar schon Richtung Frühling. Und Zweitens wollte ich schon immer mal im Winter wandern und zelten und so schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Natürlich kommt auch die Kamera mit und neben ein paar schönen Fotos möchte ich auch mal ein wenig filmen. Was das genau wird, weiß ich selbst noch nicht so genau, lasst Euch da einfach mal überraschen. Nun müssen wir zunächst unsere Ausrüstung zusammen planen und die Wetterlage abwarten, um genauer einschätzen zu können, was uns erwartet.

Aber die ganze Tour hat natürlich auch einen kleinen Hintergedanken ;-) Ich möchte gerne im Spätsommer diese Strecke als 3-Tägigen Fotoworkshop anbieten und wollte im Vorfeld auf jeden fall einmal selbst hier gelaufen sein um auch abschätzen zu können, wie lange man geht, wie steil es tatsächlich ist und was uns eben alles so erwartet. Natürlich wird das dann keine Tour durch Schnee und Eis und auch nicht im Zelt, aber grundlegend wird es der gleiche Weg sein. Wer dann auf dem Laufenden bleiben möchte, wann ich diesen Kurs mal anbiete, der trägt sich am Besten gleich für meinen Workshop-Newsletter ein: http://www.nwphoto.de/fotografie-workshops/

Zum Sonnenaufgang auf dem Breitenberg in Pfronten

Ein Erlebnis, welches ich mir schon lange mal gönnen wollte, wurde nun in die Tat umgesetzt: Den Sonnenaufgang auf dem Breitenberg an der Ostlerhütte auf 1.838m erleben. Als meine Fotofreunde von der New Yorker Gang und ich ein Treffen hier in Pfronten für Mitte März planten, war die Gelegenheit für diese Idee mehr als gut. Schließlich stimmten alle zu und ich kümmerte mich rechtzeitig um Schlafplätze für die 8 Bekloppten, die mitten im Winter oben auf der Hütte schlafen wollten. Die Ostlerhütte bietet neben einem Bettenlager auch zwei 4er Zimmer, die für uns in dem Falle ideal waren. Pro Person werden 28,- Euro inkl. Frühstück berechnet, im Bettenlager zahlt man 6,- Euro weniger, ein wirklich fairer Tarif.

Da die letzte Seilbahn aus Pfronten Steinach um 16:20 Uhr fuhr, trafen wir uns sicherheitshalber um 15:30 Uhr, denn wir wollten ja auch oben noch die Skipiste mit dem Sessellift überbrücken. Das erwies sich auch als sehr guter Plan, denn einen Fußweg gab es nicht wirklich und wir hätten ein sehr großes steiles Stück über die Skipiste klettern müssen, sicher sehr anstregend. Dass wir später doch noch in den “Genuß” kommen sollten, war hier noch nicht absehbar.

by Lars Behrens

Foto by Lars Behrens

Von der Endstation des Sesselliftes muss man nun den Rest zur Hütte tatsächlich zu Fuß überwinden, der Weg dorthin ist zwar an manchen Stellen recht steil, aber es ist durchaus machbar. Unterwegs mussten wir jedoch häufig pausieren, das war der grandiosen Aussicht geschuldet und die Tatsache, dass wir alle gute Fotos machen wollten. Eine stelle bot sich hier hervorragend für ein Gruppenbild an, die Sonne stand günstig und leuchtete uns quasi perfekt aus. Eine tolle Erinnerung!

Foto by Jürgen Langer

Foto by Jürgen Langer

Oben an der Hütte angekommen schälten wir uns erstmal aus unseren Klamotten, bekamen unsere Zimmer aufgesperrt und tauschten Bergschuhe gegen Hüttenpuschen. Das erste Bier musste dran glauben, immerhin waren wir dank des tagelangen stundenlangen Aufstiegs schon recht dehydriert. Nun nahte die Stunde des Sonnenuntergangs, den wir uns trotz der eisigen Temperaturen natürlich nicht entgehen lassen wollten. Das Wetter war für einen schönen roten Sonnenuntergang aber leider zu diesig und so hofften wir, dass am nächsten Morgen bessere Bedingungen herschten. Nachdem wir uns in der Hütte an frischem Kartoffelsalat, leckerer Bratwurst und anschließendem “Riesen Germknödel” gestärkt hatten, gingen wir bei mittlerweile minus 8° C erneut vor die Tür und versuchten uns an Langzeitbelichtungen des beleuchteten Tals. Hier sind von meinen Freunden echt tolle Bilder entstanden, ich habe das ohne Stativ erst gar nicht versucht und mich lediglich an den Ergebnissen der Anderen erfreut.

by Johannes Modersohn

Foto by Johannes Modersohn

Die Zimmer waren wirklich niedlich, zwei Stockbetten, ein Waschbecken und ein Kleiderschrank. Aber unser Zimmer war wirklich geräumig, zumindest, wenn man nur eine Nacht schalfen muss. So viel Komfort hatte ich aber trotzdem nicht erwartet, umso erfreuter war ich auch über die Temperatur. Die Ostlerhütte wird über einen Ofen mit Holz beheizt, hier kann sich selbst das größte Weichei (meist ja die Mädels in der Runde) nicht über mangelnde Wärme beschweren. Auch die Aussicht aus unserem Zimmer war grandios, mit Blick direkt ins Pfrontener Tal schlossen wir nach ein paar Gruselgeschichten erschöpft unsere Augen.

Der nächste Morgen war eigentlich noch mitten in der Nacht! Da laut Zeitplan die Sonne um 6:20 Uhr aufgehen sollte, mussten wir spätestens viertel vor 6 draussen sein. Frühstuck gab es erst ab halb acht, also auch kein Kaffee vorher. Wer hier gar nicht aus dem Bett kommt, muss sich also was einfallen lassen. Wir sind also ohne Muntermacher in die eisige, klare Morgenluft gestapft und nun ging es los: Ein grandioser Sonnenaufgang mit goldenen Berggipfeln und atemberaubendem Wolkenspiel. Man, das hatte sich wirklich gelohnt, unbeschreiblich. Hier mal ein paar Bilder dieser tollen Stimmung:

SonnenaufgangSonnenaufgangSonnenaufgangSonnenaufgangSonnenaufgang

Nachdem es um kurz nach 7 mittlerweile taghell war, gingen wir wieder rein und freuten uns nun auf das Frühstück. Im Stübchen am Kachelofen bekamen wir nun frischen Kaffee mit leckerem Brot, allerlei Aufschnitt und Marmelade. Sehr lecker und genau das richtige nach einer kurzen Nacht. Dann wurde gepackt und wir machten uns auf Richtung Sessellift, der ab 9 Uhr wieder runter fahren sollte. Hier gab es nämlich eine kleine zeitliche Vorgabe. Unser Mitreisender Johannes musste bereits um kurz nach 10 Uhr seinen Zug in Füssen richtung Flughafen München erwischen, also mussten wir bereits mit der ersten Bahn wieder runter.

AbstiegAbstiegAbstieg

Der Abstieg von der Hütte ging auch dementsprechend schnell, so dass wir bereits weit vor 9 Uhr am Lift waren. Hier war es allerdings leicht windig, um nicht stürmig zu sagen. Schneeverwehungen waren hierbei noch das kleineste Problem, die Sessel im Lift wackelten schon extrem. Ernüchterung, als der Liftwart uns die Beförderung verweigerte, er wollte es nicht riskieren, dass bei dem Wind das Seil aus der Halterung rutscht. Hier hätte ich nun Serienbilder von Johannes Gesicht schießen sollen, unglaublich, wie schell sich eine Mine verfinstern kann. Denn nun blieb uns nur noch der Abstieg per Pedes – über die Skipiste! Das ist ja generell kein Problem, aber die ersten geschätzen 100 Meter waren extrem steil und der Boden sehr gefroren, so dass wir schwierigkeiten hatten, die Schuhsolen in den Schnee zu rammen. Johannes und ich mussten uns dennoch ranhalten und so setzten wir uns von der Gruppe ab und stürzten uns todesmutig den Hang hinunter. Nachdem das steile Stück bewältigt war und wir uns auf geraderem Terrain bewegten, näherten wir uns nun doch recht schnell der Bergstation der Breitenbergbahn. Diese war auch gottseidank in Betrieb und um es nochmal spannend zu machen, konnte ich Johannes genau 5 Minuten vor Abfahrt seines Zuges wohlbehalten zum Bahnhof bringen.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass gerade im Winter so eine Tour wirklich lohnt. Die Luft ist einfach schön klar und trotz Schnee kann man ohne Probleme ab dem Sessellift zur Hütte aufsteigen. Es ist aber sicher ratsam, wenigstens Spikes unter die Füsse zu schnallen, erst recht auch für einen entspanteren Abstieg.

Skijacke Ziener Tadaki

Letzten Winter hat sich ja leider der Reißverschluß meiner Skijacke verabschiedet und so war ich für diese Saison mal wieder auf der Suche nach was Neuem. Wie üblich schaue ich bei Skiklamotten als erstes bei den Jungs von Ziener vorbei, weil die in meinen Augen echt geiles Zeug zusammen nähen. Sehr cool fand ich, dass es dort dieses Jahr eine knallig grüne Jacke gibt, die unglaublich gut zu meinem grünen Helm passt ;-) Ein bisschen modisch darf es auf der Piste ja schon sein! Wichtig war mir auch, dass natürlich eine Tasche am Ärmel für den Skipass ist, das haben aber heute schon alle Jacken. Dann sollte sie leicht sein und nicht so dick, weil ich sowieso nicht so schnell friere. Entschieden habe ich mich dann letztendlich für die Ziener Tadaki in “bright green” Gr. 48. Der Tragekomfort ist gigantisch, diese Jacke wiegt echt nichts. Super verarbeitung und sie hält absolut warm.

Ich muss zugeben, dass ich schon immer ein Ziener Fan bin und allen, denen ich das bisher empfohlen habe, haben sich anschließend für den Tipp bedankt. Mein uralt Fliespulli von 1992 sieht heute noch aus wie neu, nur das Design ist dann doch etwas…naja…90er halt ;-) Aber so zu Hause darf man das ruhig mal anziehen!

Die Jacke kann ich also wärmstens empfehlen und wem das grün zu grün ist der kann sich ja mal die Jacke in weiß angucken!

Urlaub im Bayerischen Wald

[Trigami-Review]

Kurz vor Weihnachten durfte ich zusammen mit meiner Freundin in den Bayerischen Wald, ins Sport & Wellnesshotel Angerhof in Sankt Englmar für ein verlängertes Wochenende. Da wir sowieso gerade in München waren, war die Entfernung nicht sonderlich groß und nach knapp 2 Stunden waren wir auch schon da. Kaum waren wir von der Autobahn abgefahren, bot sich uns eine traumhafte Winterlandschaft mit tiefen Wäldern und verschneiten Bäumen. Im Angerhof angekommen wurden wir gleich zu unserem komfortablen und gemütlichen Zimmer gebracht, wo wir uns eine Weile aufhielten, um dann ins Restaurant zu gehen, wo uns ein 5-Gänge-Menü erwartete. Die Vorspeisen und der Hauptgang, bei welchem wir zwischen Fisch & Fleisch wählen konnten, waren mehr als köstlich und die Nachspeise rundete das ganze ab. Selbstverständlich gab es zum Schluss ein reichhaltiges Käsebuffet, welches wir aber förmlich nicht mehr unterbringen konnten. Für den nächsten Tag hatten wir uns zunächst etwas Sport aufs Programm geschrieben. Da ich schon im Vorfeld wusste, dass es sehr viel Schnee im Bayerischen Wald hatte, haben wir unsere Ski eingepackt und sind mit diesen am frühen Samstag morgen, natürlich nach einem sehr tollen Frühstück, zum Großen Arber aufgebrochen und haben dort die Skipisten in Beschlag genommen. Tolle Abfahrten mit super Schnee und unglaublich traumhaft verschneiten Bäumen. Am Arber hat man zahlreiche Möglichkeiten, seinen Urlaub zu verbringen. So gibt es beispielsweise eine Kuschelgondel, in der man heiraten kann. Finde ich irgendwie lustig und so eine Aussicht dazu ist schon überwältigend. Einen Skiverleih und ein Kinderparadies finden sich dort auch, da dürfte also für den Geschmack etwas dabei sein.

Als wir am frühen Nachmittag zurück kamen, haben wir uns direkt in den Wellnessbereich des Angerhofs begeben. Mit den Bademänteln, die direkt in unserem Zimmer zurechtlagen konnten wir vom Zimmer aus mit einem Fahrstuhl ins unterste Stockwerk fahren, um es uns gutgehen zu lassen. Solebecken, Schwimmbad, Whirlpool, Sauna und Dampfgrotte haben wir für den restlichen Tag in Beschlag genommen und uns zwischendurch noch mit ein paar Snacks und Drinks verköstigt. Hier hätten wir noch verschiedene Anwendungen buchen können, was aber zeitlich einfach nicht mehr in Frage kam. Am Abend gab es diesesmal ein Buffet, welches ganz im Zeichen der Schweiz stand. Die netten Servicedamen waren alle in schweizer Tracht und am Buffet gab es Raclette und Käsefondue mit ganz viel leckerem Bündnerfleisch. Die Tobleronecreme zum Dessert war so lecker, dass ich zum ersten Mal darüber nachgedacht habe, in Zukunft kleine Behälter einzustecken ;-)

Am Sonntagmorgen war dann der Trip auch schon wieder vorbei und wir durften zum letzten Mal das leckere Frühstück genießen. Ich mag dabei besonders gern Rührei mit Speck und den kleinen Würstchen mit ganz viel Senf. Dann geht es nahtlos zum Nutellabrötchen über und endet in leckerem Quark mit Fruchtcocktail. Die Croissants zwischendurch erwähne ich nicht, dafür halten die nicht lang genug.

Weitere Freizeitmöglichkeiten im Bayerischen Wald

Im benachbarten Ort Waldkirchen befindet sich das Modehaus Garhammer, welches wir aus zeitlichen Gründen leider nicht mehr besuchen konnten. Dort soll es Mode für jeden Anlass und jede Generation geben, die zwei Gutscheine hätte ich sehr gerne eingelöst. Auch Bodenmais lohnt einen Besuch, den dort befindet sich auf 70.000 m² eine funkelnden Erlebniswelt aus Glas und Kristall – Joska Bodenmais. Aber ich bin sicher nicht zum letzten Mal im Bayerischen Wald gewesen und bei meinem nächsten Besuch werde ich diesen und anderen Attraktionen einen Besuch abstatten.

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Interaktive Allgäu-Karte

Seit heute gibt es die interaktive Allgäu-Karte auf Allgäu.info, Wanderungen, Skitouren und Mountainbikefahrten lassen sich nun so bequem planen. Besonders interessant ist dabei die Verknüpfung mit Wikipedia, die überall ein kleines “w” auf der Karte platziert, wo es etwas zu erzählen gibt. Und das ist im Allgäu natürlich an wirklich jeder Ecke. Auch die Suche nach Webcams bietet eine Menge Ergebnisse, von den Bildern der Region ganz zu schweigen. Mit den interaktiven Karten vom Allgäu haben der Tourismusverband Allgäu/ Bayerisch-Schwaben e.V. und das Unternehmen Alpstein eine schöne und übersichtliche Kartenplanung geschaffen, die viele Möglichkeiten bietet. Routenplanung, Unterkunftsuche und Einkaufsmöglichkeiten sind dabei ebenso wenig vernachlässigt worden wie ein Merkzettel, der die verschiedenen persönlichen Planungen speichert.

Skigebiete rund ums Allgäu

Seit Tagen schneit es fast ununterbrochen und auch die Schneekanonen hier am Breitenberg sind in Betrieb, um die Pisten für die erste Abfahrt zu präparieren. Aber noch hängen keine Gondeln an den Liften und so wird es wohl noch ein paar Tage dauern, bis ich hier vor der Haustür Skifahren kann. Aber in der näheren Umgebung gibt es bereits die ersten Gebiete, die ihre Pisten geöffnet und in Betrieb genommen haben. Wer sich über den aktuellen Stand informieren möchte, der sollte mal auf Super Schnee schauen! Bisher wird noch der 18.12. als Saisonstart angegeben, aber das kann auch, wenn das Wetter so bleibt, deutlich früher passieren.

Föhn machts wieder mollig

Vor ein paar Tagen war es bereits richtig weiß hier im Ort, gestern war das aber alles fast wieder weg. Nur die Zugspitze, hier vom Garten aus fotografiert, ist noch Schneebedeckt. Aber ich hoffe mal, dass sich das nicht allzu lange hält und wir hier bald den ersten richtigen Schnee haben. Ich hab einiges an Equipment, was ich auf der Piste testen muss und so kann ich es ehrlich gesagt gar nicht mehr abwarten, bis es endlich losgeht.

Skibrille mit Camera – Image 335 von Liquid

Leider nicht mehr in dieser Saison, aber zum Sommer dieses Jahres bringt Liquid seine Image 335 auf den Markt. Dank der eingebauten Kamera lassen sich Fotos und Videos aufnehmen und auf bis zu 16GB SD-Karte abspeichern. Zwei große Knöpfe am Brillenrand können auch bequem mit dicken Handschuhen bedinet werden und schalten die Kamera ein, wechseln den Modus oder lösen aus. Mittels einer LED im inneren der Brille sieht der Träger, was gerade passiert. So kann der Ski- oder Snowboardfahrer seine neuesten Sprünge filmen, die Fahrversuche seines Partners oder einfach nur die gigantisch tollen Pisten. Die Liquid Image 335 wird auf der CES in Las vegas vorgestellt und soll später in Deutschland rund 110,- Euro kosten.

Skifahren auf dem Neunerköpfle

Während im Sommer hauptsächlich Gleitschirmflieger vom Neunerköpfle im österreichschen Tannheimer Tal träumen, sind im Winter mehr Skifahrer dort anzutreffen. An mehreren Liften kann man sich dort nach oben befördern lassen, um dann wieder auf den eigenen Brettern hinunter zu sausen. Leider war gestern echt sehr wenig Schnee auf der Piste, so dass es nicht sonderlich tolle Bedingungen waren. Dadurch, dass es an Sylvester sogar noch geregnet hat und dann gleich minus 10 Grad, gabs zu allem Überfluss noch ne dicke Eisschicht direkt über der Grasnarbe. So haben wir uns die Talabfahrt geschenkt, da man von der Gondel aus direkt darauf gucken konnte und gleich gesehen hat, dass die Piste grauenhaft ist. Naja, die Skisaison fängt ja grad erst an und wir haben noch viele Gelegenheiten, die Sau raus zu lassen ;-)

Das RECCO Lawinenverschütteten Suchsystem

Auch wenn ich selber nicht in Gebieten Ski fahre, wo Lawinengefahr herrsch, so bin ich doch etwas beruhigter, dass mittlerweile fast alle Hersteller ihre Skikleidung mit den RECCO Lawinenverschütteten Suchsystem ausrüsten. Das ist ein passiver Sensor, der keine eigene Energiequelle braucht und in die Kleidung fest eingenäht ist. Durch ein spezielles Suchgerät kann dieser Sensor aufgespürt werden und damit der in einer Lawine verschüttete Mensch. Das System selbst ist seit etwa 20 Jahren auf dem Markt und hat sich inzwischen, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, in der Wintersportgemeinde etabliert. Kritikpunkte gibt es allerdings auch, denn viele gehen dank der falsch verstandenen Sicherheit etwas sorglos mit den Sicherheitswarnungen im Lawinensperrgebiet um. Das RECCO System ist keine Überlebensgarantie, es hilft nur den Rettungsmannschaften, verschüttete Personen besser zu orten und dient lediglich als Zusatzinstrument neben der Sondierung und Rettungshunden.

Ich hab so einen Sensor sowohl in meiner Jacke, als auch in der Hose. Ob ich jedoch wirklich mal in so eine Situation komme, wage ich noch zu bezweifeln.

Fischer Viron Skischuh

Letzte Woche war ich dann bei meinem Sportprofi und habe mir verschiedene Modelle vorführen lassen und auch gleich ein paar Schuhe anprobiert. Gleich das erste Paar war schon der Renner, ein Fischer Viron mit Soma-Tec, einem speziellen Patent der Marke Fischer, wo der Fuß in einer natürlichen 9° Position geöffnet ist und somit schmerzhafte Stellungen vermieden werden. Ich freu mich nun auf den ersten Einsatz, der in Kürze folgen wird.

Den passenden Ski, einen Fischer Progressor, hab ich natürlich auch gleich geordert, dieser wird aber gerade noch mit einer Bindung versehen. Sobald ich alles mal gefahren habe gibts hier den ersten Eerlebnisbericht.

Fischer Viron

Besuch vom Sport-Profi

Eben hat mich ganz spontan mein guter Freund und Sport-Profi Rainer besucht, den ich nämlich gebeten hatte, mir mal ein bisschen bei der Planung meiner Ski-Ausrüstung zu helfen. Er als Fachmann – Skilehrer, Sportartikelvertreter für Ski-, Golf- und Tennismode – hat natürlich den vollen Durchblick und mir gleich die Adresse eines Freundes gegeben, der in der Nähe von Sonthofen einen Sportladen hat. Ausserdem verkauft er gerade seine komplette Kollektion der Saison 2010/2011 (ja, so früh ist man damit in der Branche unterwegs) und ich bekomme nun direkt die komplette Ski-Ausrüstung wie Schuhe, Ski und Stöcke zum sensationellen Superpreis. Jetzt muss ich nur noch irgendwie meiner freundin beibringen, dass ich die Teile gleich bei ihr stehen lasse. Ich schlepp die ja nicht jedes Wochenende wieder mit nach Bielefeld ;-)

Wintersport – Ausrüstung checken

Auch wenn man es ja eigentlich gar nicht wahr haben will, aber es dauert nicht mehr lange und der erste Schnee fällt. Vor 14 Tagen wars ja schonmal schön weiss, jedoch taute das dann alles schnell wieder weg. Aber wenn es dann endlich soweit ist, möchte ich auch schon alles parat haben. Um es mal kurz zu machen: Ich brauch alles! Klamotten werden da wohl das erste sein, die Ski-Ausrüstung werde ich mir vorerst vom örtlichen Verleih borgen. Ich will noch ein wenig testen, bevor ich mich festlege, welche Art Ski ich mir dann zulege. Kleidungstechnisch muss es einfach funktionell und bequem sein, nebenbei darf es natürlich auch noch etwas hübsch aussehen ;-)

Auf jedenfall freu ich mich schon wieder tierisch auf die erste Abfahrt mit meinem Schatzi!

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