Category: Sport

Urlaub im Bayerischen Wald

[Trigami-Review]

Kurz vor Weihnachten durfte ich zusammen mit meiner Freundin in den Bayerischen Wald, ins Sport & Wellnesshotel Angerhof in Sankt Englmar für ein verlängertes Wochenende. Da wir sowieso gerade in München waren, war die Entfernung nicht sonderlich groß und nach knapp 2 Stunden waren wir auch schon da. Kaum waren wir von der Autobahn abgefahren, bot sich uns eine traumhafte Winterlandschaft mit tiefen Wäldern und verschneiten Bäumen. Im Angerhof angekommen wurden wir gleich zu unserem komfortablen und gemütlichen Zimmer gebracht, wo wir uns eine Weile aufhielten, um dann ins Restaurant zu gehen, wo uns ein 5-Gänge-Menü erwartete. Die Vorspeisen und der Hauptgang, bei welchem wir zwischen Fisch & Fleisch wählen konnten, waren mehr als köstlich und die Nachspeise rundete das ganze ab. Selbstverständlich gab es zum Schluss ein reichhaltiges Käsebuffet, welches wir aber förmlich nicht mehr unterbringen konnten. Für den nächsten Tag hatten wir uns zunächst etwas Sport aufs Programm geschrieben. Da ich schon im Vorfeld wusste, dass es sehr viel Schnee im Bayerischen Wald hatte, haben wir unsere Ski eingepackt und sind mit diesen am frühen Samstag morgen, natürlich nach einem sehr tollen Frühstück, zum Großen Arber aufgebrochen und haben dort die Skipisten in Beschlag genommen. Tolle Abfahrten mit super Schnee und unglaublich traumhaft verschneiten Bäumen. Am Arber hat man zahlreiche Möglichkeiten, seinen Urlaub zu verbringen. So gibt es beispielsweise eine Kuschelgondel, in der man heiraten kann. Finde ich irgendwie lustig und so eine Aussicht dazu ist schon überwältigend. Einen Skiverleih und ein Kinderparadies finden sich dort auch, da dürfte also für den Geschmack etwas dabei sein.

Als wir am frühen Nachmittag zurück kamen, haben wir uns direkt in den Wellnessbereich des Angerhofs begeben. Mit den Bademänteln, die direkt in unserem Zimmer zurechtlagen konnten wir vom Zimmer aus mit einem Fahrstuhl ins unterste Stockwerk fahren, um es uns gutgehen zu lassen. Solebecken, Schwimmbad, Whirlpool, Sauna und Dampfgrotte haben wir für den restlichen Tag in Beschlag genommen und uns zwischendurch noch mit ein paar Snacks und Drinks verköstigt. Hier hätten wir noch verschiedene Anwendungen buchen können, was aber zeitlich einfach nicht mehr in Frage kam. Am Abend gab es diesesmal ein Buffet, welches ganz im Zeichen der Schweiz stand. Die netten Servicedamen waren alle in schweizer Tracht und am Buffet gab es Raclette und Käsefondue mit ganz viel leckerem Bündnerfleisch. Die Tobleronecreme zum Dessert war so lecker, dass ich zum ersten Mal darüber nachgedacht habe, in Zukunft kleine Behälter einzustecken ;-)

Am Sonntagmorgen war dann der Trip auch schon wieder vorbei und wir durften zum letzten Mal das leckere Frühstück genießen. Ich mag dabei besonders gern Rührei mit Speck und den kleinen Würstchen mit ganz viel Senf. Dann geht es nahtlos zum Nutellabrötchen über und endet in leckerem Quark mit Fruchtcocktail. Die Croissants zwischendurch erwähne ich nicht, dafür halten die nicht lang genug.

Weitere Freizeitmöglichkeiten im Bayerischen Wald

Im benachbarten Ort Waldkirchen befindet sich das Modehaus Garhammer, welches wir aus zeitlichen Gründen leider nicht mehr besuchen konnten. Dort soll es Mode für jeden Anlass und jede Generation geben, die zwei Gutscheine hätte ich sehr gerne eingelöst. Auch Bodenmais lohnt einen Besuch, den dort befindet sich auf 70.000 m² eine funkelnden Erlebniswelt aus Glas und Kristall – Joska Bodenmais. Aber ich bin sicher nicht zum letzten Mal im Bayerischen Wald gewesen und bei meinem nächsten Besuch werde ich diesen und anderen Attraktionen einen Besuch abstatten.

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Interaktive Allgäu-Karte

Seit heute gibt es die interaktive Allgäu-Karte auf Allgäu.info, Wanderungen, Skitouren und Mountainbikefahrten lassen sich nun so bequem planen. Besonders interessant ist dabei die Verknüpfung mit Wikipedia, die überall ein kleines “w” auf der Karte platziert, wo es etwas zu erzählen gibt. Und das ist im Allgäu natürlich an wirklich jeder Ecke. Auch die Suche nach Webcams bietet eine Menge Ergebnisse, von den Bildern der Region ganz zu schweigen. Mit den interaktiven Karten vom Allgäu haben der Tourismusverband Allgäu/ Bayerisch-Schwaben e.V. und das Unternehmen Alpstein eine schöne und übersichtliche Kartenplanung geschaffen, die viele Möglichkeiten bietet. Routenplanung, Unterkunftsuche und Einkaufsmöglichkeiten sind dabei ebenso wenig vernachlässigt worden wie ein Merkzettel, der die verschiedenen persönlichen Planungen speichert.

Skigebiete rund ums Allgäu

Seit Tagen schneit es fast ununterbrochen und auch die Schneekanonen hier am Breitenberg sind in Betrieb, um die Pisten für die erste Abfahrt zu präparieren. Aber noch hängen keine Gondeln an den Liften und so wird es wohl noch ein paar Tage dauern, bis ich hier vor der Haustür Skifahren kann. Aber in der näheren Umgebung gibt es bereits die ersten Gebiete, die ihre Pisten geöffnet und in Betrieb genommen haben. Wer sich über den aktuellen Stand informieren möchte, der sollte mal auf Super Schnee schauen! Bisher wird noch der 18.12. als Saisonstart angegeben, aber das kann auch, wenn das Wetter so bleibt, deutlich früher passieren.

Produkttest: Deuter Act Lite 50+10

Vor ein paar Monaten hat mir Klaus von Bergzeit einen Deuter Act Lite 50+10 geschickt mit der Bitte, diesen einmal ausführlich zu testen. Dieser bin ich natürlich in diesem Sommer nachgekommen und möchte Euch nun hier das Ergebnis präsentieren. Ich war schon länger auf der Suche nach einem neuen Rucksack und klar war von vornherein, dass es ein Deuter Rucksack wird. Ich habe bereits ein kleineres Daypack für Tagestouren und was Tragekomfort und Verarbeitung angeht kommt da meiner Meinung nach nichts dran. Auch der große Deuter ist in Puncto Komfort wirklich zu empfehlen, da hatte ich schon ganz andere Boliden auf den Schultern und anschließend einen klitschnassen Rücken.

Das Trägersystem
Rücken ist eigentlich das Stichwort bei einem Rucksack, vollpacken kann jeder, aber komfortabel ist dann schon die Kür. Zunächst einmal war mir wichtig, dass sich das Gurtsystem verstellen lässt, da ich selbst eher unter der Norm bin brauche ich das etwas individueller. Per Klettverschluss lassen sich die Träger zentral lösen und dann nach Wunsch versetzen. Das ist wirklich Kinderleicht und kann ohne weiteres auch bei gepacktem Rucksack gemacht werden. Sollte man unterwegs einmal feststellen, dass hier was nicht passt, so ist das dann kein Problem.

Die Rückenbelüftung
Ein Rucksack, der großflächig am Rücken aufliegt mag ja das Gewicht gut verteilen, führt aber unweigerlich zu Unbehagen und unangenehmer Schweissbildung. Nichts ist schlimmer, als mit klitschnassem Rücken zu laufen. Das so genannte Aircontact-System von Deuter besteht aus Polstern, die zum einen nur dort aufliegen, wo das Gewicht tatsächlich verteilt werden muss und zum anderen bestehen sie aus einer Materialkombination, die zusätzlich Feuchtigkeit transportiert. Laut Deuter reduziert das System die Hitze so, dass man 15% weniger schwitzt. So genau kann ich das nicht beurteilen, da ich keinen so großen Rucksack im Vergleich habe, aber bei meinem kleinen, der ein ähnliches System hat, ist es definitiv weniger, als bei seinem Vorgänger.

Die Verstaumöglichkeiten
Ich will hier nicht jeden Riemen beschreiben, der an diesem Rucksack angebracht ist, Nur die wichtigsten Punkte. Und einer dieser Punkte ist für mich die Unterbringung meines Trinksystems. Ich möchte absolut nicht mehr auf einen Trinkschlauch verzichten, daher ist eine separate Öffnung dafür auch notwendig. Aber das ist eigentlich nichts besonderes mehr, das haben heute so gut wie alle Rucksäcke auf dem Markt. Schön an diesem Rucksack ist, dass sich das Deckelfach in der Höhe verstellen lässt und man so, je nach Beladungszustand, immer einen optimal geschlossenen Deckel hat. Durch seitliche Gurte lässt sich der gepackte Rucksack gut zusammenschnüren. Das ist wichtig, damit nichts lose während des Gehens hin- und herschaukeln kann und dem Wanderer so die Kräfte raubt. Das Bodenfach lässt sich hier öffnen und bildet dann mit dem Mittelfach ein Großes. Je nach Einsatz kann man hier also flexibel verfahren. Hier habe ich mal aufgeschrieben, wie man einen Rucksack richtig packt.

Die Verarbeitung
Wie ich bereits eingangs erwähnte, ist das für mich ein wichtiger Punkt. Natürlich muss das Teil auch optisch was hermachen, aber es geht eben nichts über Qualität. Hier punktet der Deuter in meinen Augen und setzt für mich Maßstäbe. Reißverschlüsse, Riemen und Ösen und auch die Nähte erwecken den Eindruck, dass sie lieber Outdoor leben wollen als irgendwo anders. Was mir oft passiert, dass sich im Reißverschluss irgendein Stofffetzen einklemmt, blieb bei diesem Rucksack aus. Woran das genau liegt, weiß ich nicht, aber darüber will ich mir ja eigentlich auch keine Gedanken machen.

Fazit
Mein Fazit ist rundherum empfehlenswert. der Rucksack kostet nicht die Welt, rund 150,- Euro sind da absolut gerechtfertigt. Mit der Größe muss man natürlich etwas experimentieren, mir reichen die 60 Liter für längere Touren inkl. Zelt und Schlafsack locker aus. Wer natürlich seinen halben Kleiderschrank mitnehmen will, der muss eben eine Nummer größer wählen. Auf jedenfall macht man nichts falsch und ist komfortabel unterwegs.

Hier gehts zum Bergzeit Shop

Föhn machts wieder mollig

Vor ein paar Tagen war es bereits richtig weiß hier im Ort, gestern war das aber alles fast wieder weg. Nur die Zugspitze, hier vom Garten aus fotografiert, ist noch Schneebedeckt. Aber ich hoffe mal, dass sich das nicht allzu lange hält und wir hier bald den ersten richtigen Schnee haben. Ich hab einiges an Equipment, was ich auf der Piste testen muss und so kann ich es ehrlich gesagt gar nicht mehr abwarten, bis es endlich losgeht.

Der Wanderhype bricht aus

Wandern kommt immer mehr in Mode, das macht aktuell auch mal wieder Joey Kelly deutlich. Er ist gerade auf dem Weg einmal quer durch Deutschland per Schusters Rappen, von Wilhelmshafen bis zur Zugspitze. Auf seine Speisekarte kommen nur Gerichte, die ihm die Natur bereit hält. Bis Ende September will er dann da sein und macht dies seinem Ausbilder Rüdiger Nehberg nach, der die gleiche Tour unter spärlichsten Bedingungen Anfang der 80er machte. Parallel läuft ja auch der Bielefelder Phillip Gätz von Flensburg bis Füssen, er hat bereits den Großteil seiner Strecke hinter sich und befindet sich quasi auf der Zielgeraden. Wer also ähnliches vorhat, kann sich bei den beiden genannten Tipps holen. Entweder bei Kelly, wie er sich ein Erdloch gräbt um darin zu schlafen, oder beim Gätz, wie man lecker selbstgebrautes Bier von Klosterbrüdern ergattert. Wenn ich mich auf eine solche Tour begeben würde, dann wohl auch eher nach der Gätz’schen Methode, andernfalls würde ich spätestens am zweiten Tag verhungernd an der Tür vom nächsten Mc Donalds kratzen.

Jack Wolfskin steht zum Verkauf

Schon seit einiger Zeit wünscht sich die Sportmarke Adidas durch die Erweiterung seines Sortiments im Bereich des Outdorreqipments dem stark ansteigenden Trend zu folgen. Nun eröffnet sich eine ganz neue Möglichkeit und bietet der Marke mit den Streifen und Unternehmen wie Nike und Puma ganz neue Möglichkeiten: Jack Wolfskin steht zum Verkauf. Jetzt ist also abzuwarten, wer sich dem Bieterrudel alles anschließt und damit auf den schnellen Expansionszug aufspringt. Outdorr ist nicht mehr nur etwas für Ökos oder Aussteiger, sondern erfreut sich seit einigen jahren großer Beliebheit und einer immer größer werdenden Anhängerschaft.

Wie ein Rucksack gepackt wird

Plant man eine Wandertour, so steht auch schnell die Packliste für den Rucksack. Diese Packliste unterscheidet sich dann je nachdem, ob man in kälteren oder wärmeren Gegenden läuft, wie lang die Tour wird und ob Zelt oder Herberge als Übernachtungsmöglichkeit dient. Hat man dann alles zusammen, möchte man dieses am liebsten einfach nur in den Rucksack stopfen, aber schon kleinste Veränderungen der Verstauung können eine sehr große Wirkung haben. Aber zunächst teilen wir den Rucksack mal in seine unterschiedlichen Zonen ein:

Deckelfach
Im Deckelfach sollten die leichten Sachen verstaut werden und die, an die wir schnell herankommen müssen wie etwa Taschentücher, Geldbeutel und Kartenmaterial. Es empfiehlt sich hier einen kleinen Plastikbeutel zu nutzen, damit bei einem Regenguss nicht gleich alle Teile aufgeweicht sind. Ganz dicht ist so ein Rucksack nämlich nie.

Mittelfach
Das Mittelfach ist bei großen Trekking-Rucksäcken auch das größte Fach und hier kommen die schweren und mittelschweren Sachen rein. Vom Campingkocher über Kleidung und Lebensmitteln sollte hier alles gut und ordentlich verstaut werden. Auch hier empfiehlt es sich, die unterschiedlichen Kategorien in farbige Plastikbeutel zu stecken, damit ein wenig Ordnung herrscht. Eine kleine Regel ist hier zu beachten: Die schweren Teile mehr in Richtung Rücken, die leichten weiter nach außen. Sonst verliert man schnell das Übergewicht und purzelt nach hinten.

Bodenfach
Das Bodenfach ist bei meinem Rucksack durch eine Zwischenwand vom Hauptfach getrennt und ich könnte dadurch ein größeres Mittelfach erstellen. Demnach rutschen die schweren Sachen aber ganz nach unten, das will ich gar nicht. Ins Bodenfach kommt in dem Falle der Schlafsack und dieser sollte das Fach auch komplett ausfüllen, damit der Rucksack an Stabilität gewinnt. Oft geht auch noch die Isomatte mit rein, das muss man ausprobieren.

Seitentaschen
Große Seitentaschenregel Nr. 1: Immer gleich schwer beladen. Eigentlich logisch, aber hier hab ich schon die tollsten Dinger erlebt. Regel Nr. 2: Ohne Seitentaschen tritt Regel Nr. 1 außer Kraft. Aber Spaß beiseite, hier kommen die Sachen rein, die schnell zur hand sein müssen wie Regenzeug etc. Es ist bei einigen Modellen möglich, hier die Trinksysteme zu verstauen, das habe ich allerdings selber noch nicht probiert. Ich finde, die Blase ist besser im Mittelfach aufgehoben.

Außen am Rucksack
Einiges an material, welches wir für unsere großen Wandertouren brauchen, hat bisher noch keinen Platz gefunden und dafür sollte Eurer Rucksack außen ein paar Ösen und Schlaufen besitzen. Hier können wir dann z.B. das Zelt unten in Position des Bodenfachs befestigen, die Isomatte unter dem Deckelfach und Geschirr an den Seiten. Wichtig ist dabei, dass nichts herumbaumelt und uns damit ständig zum Ausgleichen dieser Bewegung zwingt. Das kostet auf einer Tour viel Kraft. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass es nicht wer weiß wie weit hinausragt und damit jeden Ast mitnimmt, der uns im Weg rumhängt.

Wenn der Rucksack so gepackt wird, dann erleichtert es schon ungemein. Erstens finden wir alles schnell wieder, denn es ist im Grunde immer am gleichen Platz und zweitens ist die optimale Gewichtsverteilung eine enorme Erleichterung auf dem Rücken. Vom Gewicht her sollte der Rucksack nicht mehr als 1/4 unseres Körpergewichts haben, das richtet sich ein wenig nach der Strecke. Auch die Packbreite sollte der Wegbeschaffenheit angepasst werden, auf schmalen Gebirgspfaden ist das schon anders als auf breiten Feldwegen.

Abstimmung für Pfronten läuft

Ab heute könnt Ihr abstimmen und dazu beitragen, dass die 24 Stunden von Bayern nach Pfronten ins Allgäu kommen. Wie ich bereits erwähnt habe, gibt es auch was zu gewinnen. Also los, nicht lang fackeln und Eure Stimme abgeben.

24 Stunden von Bayern kommt nach Pfronten

Dieses Jahr habe ich leider keinen Platz mehr zu den 24 Stunden von Bayern bekommen, ich nächsten Jahr hab ich aber die Chance, die Veranstaltung direkt vor der Haustür zu haben. Ab dem 10.08. kann man unter 3 Regionen abstimmen und mitentscheiden, wo die Veranstaltung 2011 stattfindet. Und natürlich ist Pfronten auch mit dabei. Zu gewinnen gibt es natürlich auch etwas: 5x 2 Starterplätze für die “24 Stunden von Bayern”, 2 hochwertige Ferngläser von NIKON Sport Optics und 2 Paar Wanderstiefel von Hanwag. Es lohnt sich also mitzumachen.

Zur Abstimmung geht es direkt hier!

Der Junge kommt gut voran!

Gute zwei Wochen ist der Bielefelder Phillip Gätz bereits unterwegs und schon ein richtig gutes Stück voran gekommen. Sein Start im hohen Norden verlief planmäßig und jetzt ist er bereits zwischen Ratzeburg und irgendwo im Nirgendwo ;-) Sehr interessant: Auf seinem Blog www.reiseindenverstand.de kann man seine aktuelle Wanderposition sehen.

Ich überlege ernsthaft, ob ich mich ihm mal ein, zwei Tage anschließe. Immerhin habe ich bald Urlaub, ein Testbericht über den Deuter Act Lite muss auch noch raus und seine Tour führt quasi direkt durch meine zukünftige neue Heimat. Nur Phillip weiß noch nichts von seinem Glück ;-)

Übrigens: Auf facebook kann man natürlich auch Fan seiner Seite werden und all seine Stationen mit vielen Fotos und auch Videos verfolgen.

Outdoornews aus Friedrichshafen

Irgendwie war jeder in Friedrichshafen, nur ich nicht. Dabei ist das wirklich um die Ecke und einen Abstecher hätte ich ruhig mal machen können, aber ich hatte tatsächlich keine Zeit. Gottseidank ändert sich das ja bald. Immerhin gibt es andere fleissige Blogger, die von der Outdoormesse in Friedrichshafen berichtet haben und wie zum Besipiel Ander vom Trekking Blog die Neuheiten vorstellen. Im heutigen 4. Teil seiner Serie berichtet er über Schlafsäcke und Matten und die neuesten Technologien. Nächstes mal werd ich mir das dann aber nicht mehr entgehen lassen und dort mal aufkreuzen, immerhin gibt es selten so viele tolle Sachen zu sehen wie dort ;-)

Bestellen bei bergzeit.de

Mein neuer Partner Bergzeit hat mir freundlicherweise einen Einkaufsgutschein zur Verfügung gestellt, somit konnte ich den Shop direkt mal testen. Da ich sowieso noch das ein oder andere Utensil brauche, kommen solche Gutscheine immer recht ;-)

Aktuell brauchte ich dringend neue Bikeschuhe und da bin ich auch gleich fündig geworden. Der Shop ist sehr übersichtlich und die Auswahl ist wirklich groß, die wichtigsten Marken sind vorhanden und man kann direkt auf der Artikelseite die Verfügbarkeit sehen. So hatte ich bei den von mir bevorzugten Artikeln auch keine Probleme, alles vorrätig. Bestellung getätigt und 2 Tage später war alles sauber und ordentlich verpackt bei mir.

Wer einen guten Outdoorshop sucht, dem kann ich ruhigen Gewissens den Shop von Bergzeit empfehlen.

Erster Einsatz: Deuter Streamer Trinksystem

Gestern konnte ich übrigens endlich mal meinen Deuter Streamer testen, einen Trinkschlauch in der 2 Liter Variante. Da ich ein gewaltiges Problem habe, was das Trinken angeht (nein, ich habe kein Problem mit Alkohol. Höchstens ohne ;-) ) und immer viel zu faul bin, um nach einer Flasche im Ruckssack zu kramen, habe ich mich für diese komfortable Methode entschieden. Befüllt hab ich den Beutel mit leckerer Apfelschorle, allerdings nicht ganz voll, da die Kohlensäure den Behälter etwas aufbläht. Das Tolle ist übrigens, dass man den Streamer sogar mit Flüssigkeit ins Tiefkühlfach legen kann, so hat man lange ein kaltes Getränk. Bei mir hat es aber gestern schon gereicht, dass die Pulle, die ich reingefüllt habe, zuvor im Kühlschrank stand. Die ganze Tour über war das Getränk noch leicht gekühlt und nicht pisswarm.

Die Handhabung ist auch kinderleicht: Man dreht einfach am Mundstück und öffnet es so, drückt dann mit den Zähnen etwas das Gummi zusammen und kann dann ganz entspannt nuckeln. Man ist quasi immer am süppeln, was besonders bei heißem Wanderwetter extrem wichtig ist. Und noch ein Vorteil, man muss nämlich nicht ständig den Rucksack abnehmen oder seinen Begleiter um die Flasche bitten.

Mein Fazit: Der Deuter Streamer hat sich wirklich gelohnt und für den großen Wanderrucksack werde ich mir gleich noch einen Zweiten holen.

Interaktive Wanderkarte Ostallgäu

Es geht doch nichts über eine gute Wanderplanung. Speziell für die Region Ostallgäu hat der Landkreis eine interkative Karte ins Netz gestellt. Mit dieser Karte kann man sich die verschiedenen Touren nach ganz bestimmten Kriterien zusammen stellen, so ist es zb. möglich, nach Bergtouren zu suchen, sich Wanderungen zu bestimmten Themen anzeigen zu lassen oder einen kulinarischen Tripp zu unternehmen.

Ich hab mir da mal eine schöne Bergtour herausgesucht, die in Pfronten Kappel startet und rund um den Edelsberg führt. In einem weiteren Fenster wird mir nun der gesamte Streckenverlauf angezeigt, inkl. Höhenprofil und der geschätzen Wanderzeit. Dazu kann ich mir noch den GPS-Track downloaden und die Karte auch gleich ausdrucken. Auch eine Bewertung der Strecke ist dort zu finden die den Erlebniswert und die Eignung für Familien oder Nordic Walker einschätzt.

Hier gehts zur Karte. Viel Spaß beim Touren!

1.111 Kilometer zu Fuß quer durch Deutschland

Als ich irgendwann in den 90ern eine mehrtägige Radtour in den Süden Deutschlands unternahm, traf ich auf dem Weg einen netten Mann aus Minneapolis, der auf den Spuren seiner Vorfahren eine Radtour von Norden nach Süden unternahm. Aber eben mit dem Rad. Jetzt will der Bielefelder Student Phillip Gätz diese Strecke zu Fuß bewältigen. 1.111 Kilometer, 11 Wochen, 1 Mann, 1 Fotoapparat, 1 Diplom – so sein Motto. Der Fotografiestudent hat kürzlich die letzte Prüfung absolviert und ist, so sagt er, seiner FH und sich nur noch das Diplom schuldig. Er weiss, dass er auf dieser Reise an seine Grenzen kommen wird und verspricht, diese mit der Kamera festzuhalten. Ein sehr interessantes Projekt, was ich unter Reise in den Verstand weiter verfolgen werde.

Die Lesebank in Davos

Wer gern wandert und dazu auch noch eine Leseratte ist, der sollte sich mal in Davos auf Tour begeben. Dort wird heuer zum zweiten Mal die Lesebank fortgeführt, eine Bibliothek in freier Natur. An mehreren Bänken sind Behältnisse aufgestellt, die morgens mit Büchern befüllt werden und abends wieder geleert, mittlerweile sogar fremdsprachige Literatur. Seit Anfang Juni stehen sie so den Lesern zur Verfügung, Im Kurpark, an der hohen Promenade oder am Davoser Wolfgangsee kann man so seine Rast zur Fortbildung oder Unterhaltung nutzen. Dabei bietet aus meiner Erfahrung der See eine ganz besondere Anlaufstelle, hier kann man nebenbei noch die Eichhörnchen füttern.

Mehr Infos und die Standorte findet Ihr hier.

Foto: www.davos.ch

Huberbuam – Leben am Limit

Aktuell sieht man die zwei Kletterbrüder im Fernsehen auf der Jagd nach Milchschnitten, im richtigen Leben sind Balkone aber keine Herausforderung für die Huberbuam. Die Klettertouren sind schon echt beeindruckend und wie der folgende Trailer zeigt, auch Atemberaubend.

Schwalbe Nobby Nic MTB Reifen

Nun ist es soweit und ich brauche dringend neue Reifen, dabei ist mir sehr positiv der Schwalbe Nobby Nic ins Auge gefallen. Der MTB-Reifen in der Größe 26×2.25 ist ein bisschen breiter als mein Jetziger, bringt so aber auch etwas mehr abrollkomfort mit. Die Nasshaftung soll nicht ganz so gut sein, das stört mich aber nicht so gewaltig. Preislich geht das Paar auch, mit um die 70 Euro ist er im normalen Bereich.

24 Stunden von Bayern – das Rahmenprogramm

Leider habe ich mich dieses Jahr zu spät beworben und konnte so nicht einen der begehrten Plätze für die 24 Stunden von Bayern ergattern. Dieser rund-um-die-Uhr Gewalltmarsch passend zur Sommersonenwende ist schon ein ganz besonderes Erlebnis. Hier kommt es nicht darauf an, als Erster irgendein bestimmtes Ziel zu erreichen, sondern einfach nur dabei zu sein und auf der vorgegebenen Strecke unterwegs zu sein. Dabei kann man so schnell oder langsam gehen wie man will und auch nach eigenem Ermessen Pausen machen.

Hier gibts nun das Rahmenprogramm im pdf-Format mit vielen Tips und einer Karte.

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