Category: Bikesport

Meine erste Nichtraucher-MTB-Tour

Um es gleich vorweg zu nehmen: es ist der absolute Wahnsinn, wie man sich nach so kurzer Zeit des Nichtrauchens fühlen kann! So, jetzt aber mal von vorne. Ich habe gestern nach einer kurzen Umbauphase mein Bike vervollständigt (hierzu folgt noch ein gesonderter Bericht, sobald ich alles fototechnisch dokumentiert habe) und mir dann ganz spontan überlegt, eine kleine Tour zu machen. Ich war die letzten Tage schon ganz heiß auf das Bike und so machte ich mich gegen Mittag auf den Weg. Die Tour führte mich hier aus Pfronten Steinach über die Vilstalsäge Richtung Kälberhofalpe, von dort weiter Richtung Schattwald. Dann über Tannheim und Grän zurück nach Pfronten. Alles in Allem waren es rund 35 Kilometer, die ich mit dem Bike zurück legte. Mal hoch, mal runter und ich musste nicht ein einziges Mal absteigen. Ich war selbst über meine Ausdauer überrascht, so dass ich zwischendurch sehr oft ein fettes Grinsen auf den Backen hatte. Selbst ein langer Anstieg, etwa bei Kilometer 12, brachte mich nicht aus der Puste und für meine erste Runde nach so langer Zeit bin ich wirklich super zufrieden. Wirklich erstaunlich, was man so an Reserven aus seinem Körper holen kann und noch viel beeindruckender, was das Nichtrauchen so ausmacht und wie deutlich man das spürt!
radtour_klein
Hier nochmal die Karte mit der Übersicht der Tour zum nachfahren. Die Strecke ist unglaublich abwechslungsreich und sehr gut zu fahren. Zwischendurch gibt es mindestens zwei Möglichkeiten zur Einkehr, die ich aber diesmal ausgelassen habe.

Mit dem eBike auf den Breitenberg

Gestern morgen hab ich mir ganz spontan überlegt, auf den Breitenberg zu Radeln. Das Wetter war super, meine Lust dazu auch und so schnürte ich meinen Ranzen und radelte los. Ok, ich fang nochmal von vorne an. Obwohl, die ersten punkte waren nicht gelogen, das Wetter war wirklich super und Lust hatte ich tatsächlich auch. Nur in meiner aktuellen Konstitution ist an hochradeln wirklich nicht zu denken und so borgte ich mir bei meinem Freund David ein eBike. Ich bin mit so einem Teil bisher noch nicht wirklich gefahren, außer mal die Straße rauf und runter, aber sonst nicht weiter im Gelände, geschweige denn bergauf. Ich musste auch nach kurzem Anstieg bereits feststellen, dass man trotzdem ordentlich strampeln muss, um überhaupt eine Unterstützung des Rades abzurufen. Hier hatte ich zu Beginn noch den Fehler gemacht, mit ordentlich Tempo nach oben zu kommen, das rächte sich gleich in einem herzinfarktähnlichen Kollaps. Erschwerend hinzu kam die große Hitze, die hier schon um 10 Uhr ordentlich dampf machte. Teilweise vorhandene Schattenplätze suchte ich so immer wieder auf, um meinen Trinksack zu erleichtern und mir wieder Luft zuzuführen. Erst etwa nach der Hälfte hatte ich dann meine Trittfrequenz gefunden und so konnte ich den Rest der Strecke ohne weiteres Absteigen bewältigen. Nur kurz vor der Hütte gab der Akku des Rades auf, den ich nur knapp halb voll übernommen hatte, denn zeit meiner Ankündigung bis zur Abfahrt konnte David diesen nicht mehr vollständig laden. Hier merkt man dann, was so ein Teil wiegt. Neben dem “normalen” Fahrradgewicht kommt noch der Motor, der Akku und eine ganze Menge Kabel mit auf die Waage, somit ist man schnell bei über 20 Kilo. Das ist doppelt so viel, wie mein eigenes Mountainbike wiegt, ohne Unterstützung fährt man damit also nicht mal eben so nach oben.
Wheeler eEagle am Breitenberg
Auf der Hütte genehmigte ich mir mein erstes alkoholfreies Weizen in meinem Leben, denn ich wollte die viel umworbenen guten Eigenschaften dieses Getränks unbedingt mal ausprobieren. Komisches Gefühl, wenn man beim Anblick des leeren Bierglases noch völlig nüchtern ist und so kann man sich zumindest mal ein bisschen in einen Alkoholiker versetzen, der nach dem ersten Bier sicher auch noch nichts merkt.

Runter zu ging es dann recht flott. Hier habe ich nun Schubumkehr betrieben und die Motorbremse eingesetzt. Über die Rekuperation lud der Akku also wieder auf und ich konnte das Rad im Tal mit einem ganzen Strich auf der Skala wieder abgeben. Es war übrigens ein Wheeler eEagle 29″er, wer sich dafür näher interessiert, sollte mal beim David von needful-bikes anrufen. Der verleiht die Teile nicht nur, sondern man kann sie bei ihm auch gegen eine geringe Spende zugunsten seiner Familie käuflich erwerben. Schlappe 2.800,- Euro kostet so ein Teil, dafür können aber auch so untrainierte Säcke wie ich mal eben zum Frühshoppen auf den Breitenberg fahren.

Pimp my Cannondale – Fahrbereiter Flickenteppich

Gute Köche können improvisieren und mit vorhandenen Sachen eine köstliche Mahlzeit zubereiten, warum sollte sowas also nicht auch mit einem Bike gehen? Das Projekt “Pimp my Cannondale” geht in eine entscheidene Runde, ich habe ein fahrbares Bike. Mein Fahrradgott David hat mal ein bisschen in seinen Kisten gekramt und das ein oder andere passende Teil gefunden und alles schnell mal zusammen geschraubt. Hierbei zeigte sich dann, dass der von mir stolz erworbene Cannondale Caad3 Rahmen wohl mal einen Treffer gehabt haben muss, denn das Hinterrad ließ sich nicht ganz ohne Kraft einsetzen. Dieser Zustand ist uns zunächst nicht aufgefallen, bei genauerer Betrachtung kann man aber schon eine leichte Verformung sehen. Das ist aber nicht gravierend und lässt sich ohne Probleme wieder richten. Dagegen war der Riß am Sattelrohr (den kannte ich dagegen bereits vorher) etwas aufwändiger zu reparieren, aber auch das ist von einem Fachmann sehr gut gelöst worden. Wie man auf den Bildern sieht, ist die “Narbe” deutlich zu sehen, was natürlich später durch neue Farbe verdeckt wird. Und, wie man ebenfalls sieht, es ist tatsächlich eine Lefty geworden. Sehr ungewohnt, aber doch absolut fahrbar und vor Allem super leicht. Die Kiste hat schon ein paar Dinge, die ich mir im Endzustand schon so vorstellen kann, andere muss ich aber zugunsten des Gewichts noch austauschen. Aber Ziel dieser Aktion war ja zunächst die Fahrbarkeit des Rades zu erforschen und dadurch sind wir eben auch auf die Deformation des Hecks gestoßen. Aktuell bringt der Bolide 10,9 Kilo auf die Waage mit ordentlich Potential nach unten, klingt doch schon gut, oder?

Wieviel darf ein gutes Mountainbike wiegen?

Immer wieder höre ich die Frage: “Was darf ein gutes MTB wiegen?” Das ist so pauschal schonmal nicht zu beantworten, lediglich mit der Aussage: “Es kommt drauf an!” Ihr müsst Euch zunächst einmal selber die Frage stellen, was ihr damit machen wollt. Am wichtigsten ist dabei die Entscheidung, ob es ein Fully oder ein Hardtail werden soll, denn dadurch legt man als Gewichtsfetischist fest, ob das Rad noch vierstellig oder schon fünfstellig kostet. Wird es ein reines Uphillbike, so wird man es relativ leicht haben, gewicht zu sparen. Da reicht definitiv ein Hardtail, man kann evtl. auf die Bremse verzichten, die großen Übersetzungen sind überflüssig und die Steifigkeit muss lediglich auf den Antrieb beschränkt werden. Es wurde hier mal ein Uphillbike für ein Rennen gebaut, das man anschließend entsorgen musste. Dafür hat es nur 6 Kilo gewogen und der Fahrer hat das Rennen gewonnen. Ihr seht also, es kommt immer darauf an, was Ihr mit der Kiste vorhabt. Ein Fully auf 9 Kilo zu bringen ist sicher möglich, aber auch extrem teuer. Fertige Räder diverser Hersteller bringen ihre Carbon-Fullys auf etwa 10,5 bis 11 Kilo, diese kosten dann im Laden so rund 3 bis 4 Tausend Euro. Jedes Gramm nach unten kostet dann richtig Schotter und man muss sich die Frage stellen, brauch ich das bei einem Fully tatsächlich. Soll es eine Rennmaschine werden, dann ist natürlich das Gewicht nicht zu vernachlässigen. Fahre ich dagegen mit der Seilbahn nach oben und schwinge mich über Singletrails nach unten, dann ist das Gewicht nicht mehr ganz so wichtig.

Die Gewichtsangaben der Hersteller sind da im Übrigen auch nicht unbedingt ganz ernst zu nehmen. Meistens wird die kleinste Rahmengröße ohne Pedale gewogen, da können bei größeren Rädern schonmal bis zu einem Kilo oben drauf kommen. Und dann ist das Gejammer groß, wenn man ursprünglich ein 10,8 Kilo Bike kaufen wollte und zu Hause auf der Waage feststellt, dass der Bolide stolze 11,9 wiegt.

Einen Punkt darf man auch nicht vernachlässigen: Das eigene Gewicht! Ein Vitali Klitschko auf einem 8 Kilo Bike… ;-) Nehmt mal ein Stück Alufolie in die Hand und schließt diese dann! Also alles ist relativ, das gillt auch für das Sportgerät. Dafür gibt es übrigens auf vielen Bauteilen Gewichtsangaben und an die sollte man sich auch grob halten, sonst sind Materialschäden vorprogrammiert und das kratzt nicht zuletzt an der Sicherheit. Wenn bei 50 Km/h Downhill übers Geröllfeld die Stattelstütze bricht, dann mal prost Mahlzeit.

In meinem Projekt Pimp my Cannondale versuche ich aktuell, ein Leichtbaurad zu bauen und Gewichtsmäßig alles rauszuholen, was machbar ist. Hierbei kommt es mir tatsächlich nur auf den Leichtbau an, nicht um den tatsächlichen Verwendungszweck. Zusammen mit 4 anderen Verrückten wollen wir zeigen, was geht und ob ich dieses Bike anschließend jemals fahren werde, ist auch noch nicht sicher. Auf jedenfall wird alles unter der Aufsicht unseres Fahrradgottes David ausgeführt, der im Bereich Leichtbau der absolute Profi ist.

Ghost stellt Katalog 2012 online

Seit gestern ist nun der Katalog 2012 der Ghost Bikes online. Die Bikeschmiede aus Waldsassen hat zudem auch die komplette Website überarbeitet und ich finde, das ist recht gut und übersichtlich gelungen. Bei den Bikes hat sich auch einiges getan, für 2012 gibt es in allen Bereichen neue Farben und z.T. auch neue Geometrien. Interessant ist jedoch, dass Ghost nicht wie alle anderen auf den 29er Zug aufspringt und sein Angebot mit 3 Modellen in diesem Bereich wirklich überschaubar klein hält. Im Fully- sowie Hardtailbereich gibt es wieder viele schöne Carbonräder, die bei Ghost “Lector” genannt werden. Das 7700 gefällt mir auch dieses Jahr wieder sehr gut. Einziges Manko ist die Zugverlegung am Unterrohr und der Kettenstrebe, das scheint aber generell wieder in Mode gekommen zu sein. Muss man abwarten, wie sich das bewährt. Ich kann mir nur vorstellen, dass die hohe Biegung den Schaltvorgang negativ beeinflusst, aber das werden die Experten sicher irgendwie mal getestet haben. Sobald die neuen Modelle zu fahren sind, werd ich mir mal eins unter den Hintern setzen und ne Runde drehen.

Neue CUBE Bikes 2012 online

Ich habe ja nun schon ne ganze Weile drauf gewartet und gehofft, dass passend zur EuroBike die neuen Räder von CUBE enthüllt werden und heute war es dann endlich soweit. Seit ich meiner Freundin ein Cube zum Geburtstag geschenkt habe, finde ich diese Bikes einfach klasse. Die Verarbeitung, das Design, alles spricht mich total an und nun will ich auch so eins haben. Da es dann mein Dritt-Bike wird, suche ich in erster Linie einen passablen Allrounder für die Freizeitstrecken zwischendurch. Deshalb auch kein Fully, sondern ein schönes Hardtail mit 100 bis 120 mm Federweg vorn.

Mein bisheriger Favorit war das Cube Reaction GTC Team. Hier hat mich neben der Ausstattung und dem geringen Gewicht vor allem das Design überzeugt. Blau eloxierte Naben sehen einfach nur geil aus! Bei den aktuellen Modellen muss ich mich nun wieder reinfuchsen, das Reaction GTC SL ist zwar durch seine schwarz/weisse lackierung etwas schlichter gehalten, kommt dem 2011er aber vom Datenblatt her sehr nahe. Carbonrahmen, komplette XT-Ausstattung sind auch dieses Jahr wieder dabei, dagegen wurde die Fox Gabel gegen eine RockShox ausgetauscht.

Zusätzlich zu den 26 Zöllern bietet CUBE dieses Jahr eine ganze Reihe der “modernen” 29er an. Das setze ich bewußt in Gänsefüßchen, da es in meinen Augen eine reine Modeerscheinung ist und in maximal zwei Jahren kein Hahn mehr danach kräht. So einen Trend gab es bereits vor einigen Jahren, durchgesetzt hat es sich schon damals nicht. Nachdesagt werden diesen Rädern eine höhere Laufruhe, die aber auf engen Singletrails nicht wirklich erforderlich ist.

Zu den Preisen weiß ich auch noch nichts, da muss man abwarten, wo die neuen 2012er Räder positioniert werden. Für mich steht dieses Jahr eh keine Neuanschaffung an, da die Saison bereits kurz vor dem Ende steht und ich so einfach noch bequem bis zum Frühjar warte.

Pimp my Cannondale – die Qual der Wahl

Im Prinzip war für mich eine Sache von vornherein klar: keine Lefty! Und dabei kann ich das nichtmal richtig begründen, denn gefahren bin ich diese exotische Gabel (Gabel ist hier wohl der falsche Ausdruck, eher ein Piekser) noch nicht. Lediglich in meiner Phantasie stelle ich mir das sehr gewöhnungsbedürftig vor, nur auf einer Seite des Vorderrades eine Befestigung zu haben, aber scheinbar ist das ja kein Problem. Nun liegt beim David so eine Lefty für mich bereit und da überlege ich natürlich schon. Allein vom Gewicht sind diese Dinger unschlagbar, da kommt selbt die Fatty Ultra nicht ran. Und genau so eine sollte es ja ursprünglich werden, natürlich auch hier noch mal von Hand etwas Gewicht abgeschnippelt. Ich werd es aber einfach mal versuchen, irgendwie bockt mich so eine Lefty schon ganz schön an. Wenn ich auf die Klappe fliege, dann weiss ich wenigstens, wer daran schuld hat ;-)

Pimp my Cannondale – der Plan

Vor Kurzem habe ich ja berichtet, dass ich mir einen Jugendtraum erfüllt habe und mir einen Cannondale Rahmen zugelegt habe. Dieser war, offensichtlich durch die Nutzung einer zu kurzen Sattelstütze, direkt am Sattelrohr oben etwas gerissen, was aber nun fachmännisch behoben wurde. Eine sehr gut erhaltene Ultra Federgabel (wirklich extrem leicht) konnte ich auch schon ergattern und nun sollte eigentlich das Sandstrahlen folgen. Doch jetzt habe ich gestern mit meinem Profischrauber David entschieden, dass wir dieses Jahr einen Testaufbau machen, um alles passend einzustellen wie optimale Vorbaulänge, Schaltung, Laufräder etc. um das Rad auch gewichtsmäßig im einstelligen Bereich zu positionieren. Es bleibt also vorerst rot und nach Ende der Saison nach bisherigem Stand schwarz. Dann werden noch die Sockel der Felgenbremsen abgeschnitten, da ich definitiv Scheibenbremsen montieren will und somit nochmal ein paar Gramm sparen kann. Die Laufräder werden eine Spezialanfertigung von David mit verlöteten Speichen, die Teile wiegen echt mal gar nichts. Über die weiteren Komponenten habe ich mir noch nicht viel Gedanken gemacht, lediglich der Sattel steht fest: Ein Selle flite SLR, Gewicht 89 Gramm, Preis… wozu gibts Mastercard ;-)

Mountainbiken im Schwarzwald

[Trigami-Review]

Nicht nur hier in Bayern kann man hervorragend biken, im angrenzenden Bundesland Baden Württemberg liegt der Schwarzwald mit seinen Gemeinden Triberg, Schonach, Schönwald, Furtwangen und St. Georgen. Auf 1000 m Höhe befindet sich ein Bikerparadies für Könner, aber auch für die ganze Familie. Abwechslungsreiche Touren bringen den ambitionierten Radler in eine der interessantesten Mountainbike-Regionen Deutschlands. Viele Highlights des Schwarzwaldes laden am Wegerand zum Kennenlernen ein, so z.B. das Schwarzwaldmuseum oder Deutschlands höchste Wasserfälle in Triberg.  Insgesamt 1000 Kilometer an ausgeschilderten, bikergerecht ausgewiesen Moutainbikerouten führen durch den Schwarzwald, auf der Homepage der Region finden sich dazu etliche Tourenvorschläge:

  • Auf dem Portal www.naturpark-scout.de zum downloaden.  Tipp: Hier kann man sich die Touren selbst zusammen stellen.
  • Tourenvorschläge auf dem Portal www.outdooractive.com. Alle Touren sind mit Bildergalerie, GPS-Daten und Kartenblatt zum Ausdrucken. Das praktische daran ist, dass man sich die GPS-Daten auch auf sein Smartphone schicken kann!  Zu den Touren
  • Private Tourenvorschläge eines sehr engagierten Bikers im Ferienland, Peter Castello aus St. Georgen. Zu den Tipps

Natürlich kann man auch vor Ort Räder mieten, wenn man sein eigenes nicht mit in den Urlaub genommen hat. Informationen dazu und die Adressen findet man ebenfalls auf der Seite www.ferienland-schwarzwald.de.

Der Schwarzwald Bike Marathon 2011
Wer sich mit anderen Messen möchte, der sollte sich zum Schwazwald Bike Marathon 2011 anmelden. Dieses Rennen eignet sich auch für normal sportliche Fahrer und findet alljährlich in Furtwangen statt. Dieses Jahr starten die Kids am Samstag den 10.09.2011 und die Erwachsenen am 11.09.2011. Neben dem ETG Cup, der Königsstrecke über 120 Kilometer, kann man sich für die Distanzen über 42, 60 oder 90 Kilometer anmelden. Erstmals angeboten wird die Disziplin Lady Bike mit einer Streckenlänge von 30 Kilometern. Der im letzten Jahr zum ersten Mal ausgetragene ETG Cross Country Jugend Cup über 27 Kilometer wird 2011 wieder zum Event gehören. Natürlich gibt es auch ein Rahmenprogramm mit musikalischer Unterhaltung, für die Bewirtung sorgen die Furtwanger Vereine. Wer sich also hierfür anmelden möchte, der kann das ganz bequem über den Webauftritt des veranstalters machen.

Der Schwarzwald ist also nicht nur ein idealer Urlaubsort für Wanderer, sondern bietet gerade für Mountainbiker ein Paradies auf Deutschlands höchster Gipfelkette im Mittelgebirge.

Ein Leichtgewicht von Selle Italia

Jedes Gramm zählt, wenn man seinen Boliden unter die magische 10 Kilomarke bekommen will. Dabei muss man dann auch in Kauf nehmen, dass ein Sattel für ein Mountainbike mal eben rund 460 Euro kostet. So der Selle Italia SLR C64, der dank Carbon lediglich 89 Gramm auf die Waage bringt. Dieser Sattel ist aber trotz seines Fliegengewichts außerordentlich stabil und komfortabel, das kann ich inzwischen auch aus eigener Erfahrung sagen. Der italienische Hersteller baut Sättel seit 1897 und setzte bereits 1990 mit dem Flite Titanium neue Maßstäbe. Diesen Sattel habe ich schon damals mehrfach verbaut und es nie bereut.

Ein Jugendtraum wird wahr

Seit 1988 bin ich mit dem Mountainbike-Virus infiziert, der sich dann zwischenzeitlich zurückgezogen hatte und seit etwa einem Jahr wieder voll ausgebrochen ist. Das liegt sicher auch daran, dass ich jetzt im absoluten Traumgebiet für Biker wohne, aber auch an der Tatsache, dass hier ein guter Freund eine Fahrradwerkstatt betreibt und ich dort inzwischen fast jeden Abend bin um zu Quatschen. Damals gab es einen Rahmen, den ich unbedingt haben wollte, aber den mein damaliges Budget einfach nicht hergab: Einen Cannondale. Die fetten Rohre und die makellose Verarbeitung trieben mir damals förmlich Pipi in die Augen, aber so 2000 Mark musste man schon hinblettern, wenn man so ein Teil haben wollte. Heute lacht man da drüber und unter 1.000 Euro gibt es eigentlich kaum was Gescheites, aber zu der Zeit und als Schüler war das schon der Hammer.

Jetzt habe ich in einem bekannten Online-Auktionshaus eines dieser Modelle gefunden und gleich zugeschlagen. Es ist ein Cannondale Caad 2 der letzten Serie, die mit dem 3er fast identisch ist. Das Unterrohr ist am Tretrohr breit und wird zum Steuersatz schmaler, an der Schwinge befindet sich bereits eine Aufnahme für Scheibenbremsen. Der Vorbesitzer wird vermutlich eine viel zu kurze Sattelstütze benutzt haben, denn am Sattelrohr befindet sich ein etwa 4 Zentimeter langer Riss. Also geht der Rahmen jetzt als erstes zum Schweißer, der diese Stelle repariert. Anschließend wird er Sandgestrahlt und eloxiert. Dann schau ich mal, was ich daraus mache. Der Trend geht ja bekanntlich zum Dritt-Bike ;-)

Ich werde hier weiterhin über die Restaurierung berichten.

Schwalbe Nobby Nic MTB Reifen

Nun ist es soweit und ich brauche dringend neue Reifen, dabei ist mir sehr positiv der Schwalbe Nobby Nic ins Auge gefallen. Der MTB-Reifen in der Größe 26×2.25 ist ein bisschen breiter als mein Jetziger, bringt so aber auch etwas mehr abrollkomfort mit. Die Nasshaftung soll nicht ganz so gut sein, das stört mich aber nicht so gewaltig. Preislich geht das Paar auch, mit um die 70 Euro ist er im normalen Bereich.

Trainingsrückstand

Na toll. Jetzt habe ich ein angepeiltes Ziel völlig aus den Augen verloren, weil ich einfach anderes im Kopf hatte. Dabei wollte ich dieses Jahr beim Pfronten Marathon mitfahren. Durch zufall erreicht mich grad ne Mail mit den Anmeldeformalitäten und führt mir vor Augen, dass die Veranstaltung ja bereits im Juli ist. Das klang anfang des Jahres noch so weit weg und schwups ist schon Mai. Aber in der kurzen Zeit werde ich meinen Trainingsrückstand wohl kaum aufholen, geschweige denn mein Bike in die passende Form bringen. Bleibt jetzt also nur die Möglichkeit, dass ich mich “just-for-fun” dort anmelde, so nach dem Motto: Dabei is alles! Nur wenn ich dann schon per Hubschrauber gesucht werde, weil sich mein Rückstand zum Feld auf mindestens ne Stunde aufgebaut hat, dann ist das auch nicht so wahnsinnig förderlich fürs Image ;-) Ich muss also in den kommenden Tagen mal die Strecke abfahren, vielleicht kann ich danach direkt sagen: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Fahrradhelm Bell Slant Fusion Sport 2009


Nun fahre ich wieder auf Nummer Sicher und kann getrost meinen alten Helm entsorgen, denn soeben habe ich meinen neuen Bell Slant Fusion Sport bekommen. Ich habe mich für diese Modell entschieden, da der Helm hervorragend auf meinem Kopf sitzt. Und das ist, wie auch bei Skihelmen, einer der wesentlichen Punkte überhaupt. Natürlich spielen für mich auch Dinge wie Optik und Gewicht eine Rolle, auch das ist beim Bell ausgezeichnet. Für unter 70 Euro bekommt man also einen sehr guten, alltagstauglichen Helm, die Zeitschrift MountainBIKE bewertet ihn sogar mit “sehr gut”. In diesem Test wurden je zwei Helme der Hersteller im Preisbereich von 50 bis 180 Euro getestet, also nicht immer ist teuer auch besser.

Fahrradhelme sollen übrigens nach 5 Jahren ausgemustert und durch einen neuen Helm ersetzt werden. Ebenso, wenn sie starker Hitze ausgesetzt waren oder einen Sturz hinter sich haben. Auch wenn äußerlich keine Beschädigungen sichtbar sind, sollte der Fahrradhelm definitiv entsorgt werden. Mein alter Specialized und erster Radhelm überhaupt wird deshalb schon lange nicht mehr gefahren, der hat nämlich auch schon mindestens 18 Jahre auf dem Buckel. Den hebe ich nur auf, weil er mir schon den Kopf bei einem Überschlag gerettet hat.

GPS Pulsmessuhr bei Tchibo

Der Kaffeeröster Tchibo bietet derzeit eine GPS Pulsmessuhr in seinem Sortiment. Die Uhr gibt neben Herzfrequenz, Uhrzeit und Weckfunktion auch eine Trainingsanzeige für Laufen, Wandern und Radfahren. Zusätzlich kann man das Gerät zur Datenanalyse am PC anschließen, das passende USB Kabel wird gleich mitgeliefert. Für 140,- Euro kann man diesen Allrounder ergattern, ein recht günstiges Angebot, sofern die Qualität passt. Auf dem Foto sieht er aber schon recht groß aus, muss ich mir doch mal in einem Tchiboladen angucken. Bisher habe ich jedenfalls nur sehr positive Erfahrungen mit den Produkten gemacht, im Trekking-Bereich hab ich schon das ein oder andere Gimmick im Einsatz. Bei den Preisen ist es jedenfalls egal, wenn man es dann nach einer Saison wieder ausmustert.

Hat Jemand Erfahrung mit der Uhr?

Tag der offenen Tür bei Ghost Bikes

Am Sonntag dem 31. Mai öffnet die Radschmiede Ghost Bikes ihre Tore für alle Interessierten. Neben interessantem Rahmenprogramm und einer großen Ausstellung der Mountainbikes wird unter Anderem Sabine Spitz zur Autogrammstunde erscheinen. Klingt nach einem tollen Sonntagsprogramm und ich würd mir die Manufaktur sehr gern mal ansehen, wenn nur die Entfernung nicht wäre. Aber vielleicht findet sich ja noch ein Verrückter/eine Verrückte, die mit mir dort hin fahren möchte ;-)

Termin:
Sonntag, 31. Mai 2009
Ab 10 Uhr

Veranstaltungsort:
GHOST-Bikes GmbH
An der Tongrube 3
95652 Waldsassen

Weitere Infos:
http://www.ghost-bikes.com

Ghost AMR Lector 7700 – Ein Fully Fliegengewicht

Selbstbau oder Fertigkauf? So ganz sicher bin ich mir da ja noch nicht. Etwas leichter macht mir die Entscheidung das Ghost AMR Lector 7700, der Carbon-Fully wiegt von Haus aus nur 11,7 Kilo und sieht noch Hammergeil aus. Auf dieses Bike bin ich aufmerksam geworden, als ich so auf den Seiten von Sabine Spitz herumgesurft bin. Die Weltranglisten Erste und Olympiasigerin fährt unter anderem dieses Rad und das ist für mich ein Grund, es dann mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das Ghost AMR Lector hat einen Rahmen aus 3-K Carbon T2T OTP SCL und wird in 3 Rahmenhöhen (44/48/52 cm) angeboten. Alle Schaltungsteile und die Bremsen sind Shimano Deore XT, Lenker, Vorbau und Sattelstütze kommen von Ritchey und die Gabel ist eine FOX Forx 32F-RL mit einem Federweg von 120 mm. Der Hinterbau liefert ebenfalls 120 mm Federweg, soll aber laut Testbericht etwas steifer sein als die Gabel vorn. Das wäre mir ganz recht, da ich gern etwas härter fahre und nicht bei jedem Wiegetritt ein Nicken haben möchte.

Am meisten hat mich allerdings der Preis dieser Traummaschine überrascht. bei der Ausstattung und dem Gewicht kostet es gerade einmal knapp 2.700,- Euro. Also habe ich gleich mal nach dem nächsten Dealer gesucht und bin bei Radwelt in Bielefeld fündig geworden. Dort haben sie auch direkt ein Testbike, welches ich die kommenden Tage einmal Probefahren darf. Na hoffentlich scheint bald wieder die Sonne.

Im Anschluss gibt es noch den Tesbericht zum Ghost AMR Lector 7700, gefunden auf der Herstellerseite

Wieviel darf ein Mountainbike wiegen?

Gestern führte unsere Tour am ehemaligen Bicycles-Laden, jetzt B.O.C. vorbei und ich musste unbedingt mal ins Fenster schauen. Da stehen schon echt nette Räder, aber ich bin auch komplett erstaunt, was so ein Bolide heutzutage wiegt. Selbst an den etwas besseren Rädern, die so um die 2.000,- Euro kosten und auch sehr gute Parts verbaut haben stehen Zahlen von 13-14 Kilo, das finde ich schon echt heftig. Aber eigentlich auch logisch. Die Bikes sind alle vollgefedert, also sowohl Federgabel als auch eine Dämpfungseinheit am Hinterbau. Diese Konstruktionen bringen natürlich ein ganz anderes Gewicht auf die Wage als mein Rahmen, der eben gar nicht gefedert ist. Ich hatte dennoch gehofft, dass inzwischen auch hier schon ein paar Gewichtsreduktionen stattgefunden haben. Also habe ich mich mal schlau gemacht, was eben heute ein gutes Mountainbike wiegen darf. Die 13 Kilo, die ich auf dem Preisschild dort gelesen habe stellen also schon einen sehr guten Wert dar, wer aktuell und Vollgefedert ein 11 Kilo Bike haben will, der bewegt sich preislich ganz schnell bei 4.000 bis 6.000 Euro. Durchschittsräder für Einsteiger oder Leute, die nicht so viel Geld ausgeben wollen wiegen so um die 15 Kilo und ein Billigbike aus dem Baumarkt kommt schonmal schnell mit 20 Kilo um die Ecke.

Jetzt muss man sich natürlich immer die Frage stellen, was mache ich mit dem Rad? Also fahre ich damit auf der Strasse und durch Parks oder bretter ich damit durchs Gelände und gönne mir auch mal die ein oder andere Steigung? 20 Kilo möchte ich nicht unbedingt eine längere Strecke bergauf bewegen, in meinem Fall bevorzuge ich tatsächlich die leichtere Variante. Auch muss man sich mit der Frage beschäftigen, ob es unbedingt ein vollgefedertes Rad sein muss, oder ob nicht eine Federgabel reicht. Das wiederum hängt ebenfalls von der Nutzung ab. Bisher muss ich sagen, dass ich selbst im schwierigsten Gelände überhaupt keine Probleme mit meinem Hardtail hatte, aber was man nicht kennt, vermisst man ja auch nicht. Trotzdem spekuliere ich mit einem Fully, man wird ja schließlich auch nicht jünger ;-)

Ausgedehnte Radtour am Sonntag

Gestern habe ich zusammen mit einer ebenfalls radverrückten Freundin eine ausgedehnte Tour gemacht. Nach dem Frühstück sind wir zunächst Richtung Heepen aufgebrochen, um dann über Ubbedissen Bielefeld zu verlassen und weiter über Helpup nach Oerlinghausen zu fahren. Von dort aus ging es auf den Hermansweg bis nach Lämmershagen und dann wieder zurück zum Ausgangspunkt. Gute 55 Kilometer haben wir da hinter uns gelassen und ich bin wirklich sehr zufrieden mit meiner Kondition. Das Wetter hätte zwar schöner sein können, aber so war es wenigstens nicht zu warm. Ich frage mich, wie ich so lange auf solche Touren verzichten konnte, es gibt doch wirklich nichts schöneres, als mit dem Bike durch den Wald zu fahren!

Die Wahl des richtigen Fahrradcomputers

Wenn man viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, dann will man ja auch wissen, was für Strecken man so zurückgelegt hat. Ich habe noch meinen alten Fahrradcomputer, den ich aber längst demontiert hab. Dieses Kabelgewirr war fürchterlich und zweimal musste ich für teures Geld einen neuen Kabelsatz kaufen, da er durchtrennt war. Gottseidank geht sowas heute auch Wireless und somit komm ich wieder in die Überlegung, mir einen neuen Fahrradcomputer anzuschaffen.

Es gibt so unzählig viele Angebote, dass man erstmal in Ruhe vergleichen muss. Für mich sind neben der normalen Geschwindigkeitsanzeige und den zurückgelegten Kilometern noch wichtig, wieviel ich so im Durchschnitt gefahren bin und am liebsten möchte ich auch die Höhenmeter angezeigt bekommen. Da ich jetzt nicht speziell radle um Gewicht zu reduzieren oder aus anderen kardiologischen Gesichtspunkten sind Funktionen wie Kalorienverbrauch oder Herzfrequenz eher nebensächlich, aber ein Gerät was alles anzeigt ist auch wiederum praktisch. Da ich sowieso kein Freund von Uhren am Handgelenk bin wäre das also eine gute Alternative zur Pulsuhr. Aber mal sehen, was es so am Markt gibt:

Der Cat Eye Radcomputer CD 300 DW bringt von Haus aus viele nützliche Funktionen mit. Mittels eines Sensors, der an der linken Kettenstrebe montiert wird, werden Geschwindigkeit und Trittfrequenz an den Computer übermittelt. Das Signal wird mit einem Kodierungssystem verschlüsselt, so dass sich andere Computer nicht stören. Das Display ist 3 geteilt und hintergrundbeleuchtet, es lassen sich gleichzeitig aktuelle und durchschnittliche Werte anzeigen.

Die Funktionen im Überblick:

  • Momentangeschwindigkeit
  • Höchstgeschwindigkeit
  • Durchschnitt Geschwindigkeit I
  • Durchschnitt Geschwindigkeit II
  • Durchschnitt Geschwindigkeit pro Runde
  • Fahrzeit I & II
  • Fahrdistanz i & II
  • Fahrstrecke pro Runde
  • Gesamtkilometer
  • Gesamtrundenzeit
  • Uhr 12/24
  • Gesamtzeit
  • Datum
  • Trittfrequenz + max. Trittfrequenz
  • Durchschnitt Trittfrequenz
  • Trittfrequenz pro Runde
  • Gesamte –Kurbelumdrehung
  • Auto Start/Stopp
  • Auto-Energiesparmodus
  • Auto-Schlafmodus
  • Kilometerstand einstellbar
  • Hintergrundbeleuchtung
  • Abweichung v. Durchschnitt-Geschwindigkeit mit Pfeilanzeige
  • Kabellos
  • 2 Reifenumfänge speicherbar
  • Universalhalterung für Computer (Lenker + Vorbau)

Preislich liegt er bei 129,- Euro. Ausstattung ist wirklich sehr umfangreich, Desing gefällt mir bei Cat Eye persönlich sowieso und Materialanmutung ist ebenfalls sehr hochwertig. Jedoch fehlt mir persönlich hier der Höhenmeter.

Der VDO MC 1.0+ Bike Computer hat genau die Funktionen, die ich mir bei einem Computer wünsche. Neben der aktuellen Geschwindigkeit und den gefahrenen Kilometern gibt er auch die aktuelle Steigung/Gefälle an, misst die Temperatur und wertet die gefahrenen Höhenmeter aus. Als besonderes Gimmick lässt sich ein Wartungsintervall ablesen, somit weiss man immer, wann das Bike zur Inspektion muss. Auch dieser Computer kommt kabellos daher, lästiges Strippenziehen ist also auch hier überflüssig.

Die Funktionen im Überblick:

  • Permanenter Vergleich KMH zu KMH-Durchschnitt
  • total Fahrzeit der Tour
  • Uhr/Stoppuhr
  • Roadbook
  • Service-Intervall-Anzeige
  • Altimeter-Funktionen: aktuelle Höhe, aktuelle Steigung/Gefälle, aktuelle Temperatur Tageshöhenmetermax. Tageshöhe Durchschnitt-Steigung der Tour, Max Steigung der Tour, Jahreshöhenmeter Max. Jahreshöhe
  • Funkübertragung analog
  • 3-zeiliges Display
  • Volltext-Anzeige in 7 Sprachen wählbar
  • Auto Start/StopSleep Modus (Display-Abschaltung)
  • Stoppuhr-Indikator (blinkt wenn Stoppuhr läuft)
  • einstellbare Starthöhe, Rekalibrierung der Starthöhe, Korrektur der aktuellen Höhe
  • Gesamtkilometer einstellbar
  • Twist-Click-Lenkerhalterung

Mir persönlich ist das Display zu unaufgeräumt, das komplette Design ist ebenfalls sehr bieder. Hier fehlen die Kardiofunktionen, auf die ich aber zugunsten der Altimeterfunktionen gerne verzichten kann. Preislich liegt der VDO bei 79,90 Euro, also schon deutlich günstiger als der Cat Eye.

Die eierlegende Wollmilchsau kommt von SIGMA und heisst SIGMA SPORT Bike Computer ROX 9.0. Mit einem Preis von 189,- Euro ist er doppelt so teuer wie der VDO, bietet dafür aber auch eine Unmenge an Funktionen. Das Design gefällt mir recht gut, das Display scheint auch ganz übersichtlich und Wireless hat er obendrein. Als Schmankerl lässt sich der SIGMA an den heimischen PC anschließen, um die Daten auszulesen und verwerten zu können. Das nenne ich mal vernünftig, denn so kann ich mir tatsächlich meine eigene Statistik zur gefahrenen Route erstellen.

Die Funktionen im Überblick:

  • digitaler 3-Kanal-Funkübertragung, Höhenmesser und Pulsmesser
  • 11 Allgemeine Funktionen
  • 7 Fahrrad-Funktionen
  • 3 Trittfrequenz-Funktionen
  • 9 Herzfrequenz-Funktionen
  • 7 Zeit-Funktionen
  • 3 Temperatur-Funktionen
  • 6 Höhenmess-Funktionen
  • 9 Bergauf-Funktionen
  • 8 Bergab-Funktionen
  • 2 Favoriten Funktionen
  • 10 Gesamtwerte
  • 10 PC Schnittstelle/Speicher-Funktionen
  • 12 Software DATA CENTER-FUNKTIONEN

Alle Funktionen hier aufzuführen sprengt bei dem Fahrradcomputer tatsächlich mal den Rahmen. Aber rein in der Theorie macht er, trotz des hohen Preises, die beste Figur. Und dass er mit dem PC Daten austauschen kann schiebt ihn für mich schonmal auf Position 1.

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