Category: Sport

Rucksack packen für die Zugspitztour

Deuter Act Lite 50+10Morgen früh geht es los, dann starte ich zusammen mit Ernst unsere kleine Zugspitztour. Dazu werden wir nach Garmisch fahren und von dort aus durch die Partnachklamm das Reintal durchwandern, um am frühen Abend hoffentlich die Knorrhütte zu erreichen. Nach einer sicher sehr kalten Nacht wollen wir dann am Dienstag in der Früh den letzten und steilen Aufstieg auf den Gipfel der Zugspitze angehen. Wie und wo wir genau übernachten, steht noch in den Sternen, wird sind auf jeden fall gut vorbereitet und auch sehr schlechtes Wetter wird uns hier nichts anhaben können. Aber die Wetteraussichten sind vielversprechend gut.

Was aber mitnehmen auf so einer Tour, immerhin soll ja auch am Gewicht etwas gespart werden. Hier mal eine kleine Übersicht, was alles in meinen Rucksack gewandert ist:

  • Rucksack Deuter ACT Lite 50 + 10
  • Deuter 2.0L Trinksack
  • Isomatte
  • Schlafsack
  • Kochgeschirr
  • Campingaz Kocher Twister® Plus
  • Mein Victorinox SwissTool
  • Thermohose
  • Mammut Alpine Underwear
  • zweites Paar Trekkingsocken
  • ultraleicht Handtuch
  • Kleine Dose mit Brot und Auftrich für das Frühstück
  • Gefriergetrocknete Mahlzeiten zum aufkochen mit Wasser
  • Erste-Hilfe-Box
  • Trekkingstöcke
  • Überziehspikes für vereiste Passagen
  • Handschuhe
  • Mütze
  • Skibrille

Dazu natürlich noch meine Kamera mit 10-24mm Weitwinkelzoom und 50mm Festbrennweite. Zusätzlich zwei LED LENSER H7 Stirnlampen, die ich aufgrund eines Produkttests gleich mitnehme. Und was sonst noch so in den Rucksack wandert, werden wir sehen ;-) Gewogen habe ich noch nicht, das mache ich morgen früh, wenn der Trinksack voll ist und alle verstaut ist.

Heute Abend treffe ich mich schon mit Ernst zu einer kurzen Vorbesprechung bei mir im Studio. Hier bringen wir unser Gepäck noch mal auf den gleichen Stand und evtl. ergänze ich also noch was. Wenn alles gut läuft, bin ich am Mittwoch zurück und werde anschließend berichten.

Winterexpedition auf die Zugspitze

Am 10. März ist es soweit, dann werde ich zusammen mit Ernst Merkhofer die Zugspitze angehen, ein lang gehegter Traum von mir. Dabei werden wir in Garmisch am Olympiazentrum starten, durch die Partnachklamm in Richtung Reintalangerhütte aufbrechen und einen kurzen Abstecher zum Partnachursprung machen, einem gigantischen Wasserfall. Anschließend geht es weiter in Richtung Knorrhütte, wo wir dann unser Zelt aufschlagen werden, um frisch gestärkt am nächsten Morgen den steilen Weg zur Zugspitze anzugehen. Ja, Zelt. Ihr habt richtig gelesen und das wird schon eine Herausforderung für uns, so mitten im Winter. Aber Erstens ist das mit dem Winter bisher ja eher weniger und tendiert hier im Pfrontner Tal teilweise sogar schon Richtung Frühling. Und Zweitens wollte ich schon immer mal im Winter wandern und zelten und so schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Natürlich kommt auch die Kamera mit und neben ein paar schönen Fotos möchte ich auch mal ein wenig filmen. Was das genau wird, weiß ich selbst noch nicht so genau, lasst Euch da einfach mal überraschen. Nun müssen wir zunächst unsere Ausrüstung zusammen planen und die Wetterlage abwarten, um genauer einschätzen zu können, was uns erwartet.

Aber die ganze Tour hat natürlich auch einen kleinen Hintergedanken ;-) Ich möchte gerne im Spätsommer diese Strecke als 3-Tägigen Fotoworkshop anbieten und wollte im Vorfeld auf jeden fall einmal selbst hier gelaufen sein um auch abschätzen zu können, wie lange man geht, wie steil es tatsächlich ist und was uns eben alles so erwartet. Natürlich wird das dann keine Tour durch Schnee und Eis und auch nicht im Zelt, aber grundlegend wird es der gleiche Weg sein. Wer dann auf dem Laufenden bleiben möchte, wann ich diesen Kurs mal anbiete, der trägt sich am Besten gleich für meinen Workshop-Newsletter ein: http://www.nwphoto.de/fotografie-workshops/

Meine erste Nichtraucher-MTB-Tour

Um es gleich vorweg zu nehmen: es ist der absolute Wahnsinn, wie man sich nach so kurzer Zeit des Nichtrauchens fühlen kann! So, jetzt aber mal von vorne. Ich habe gestern nach einer kurzen Umbauphase mein Bike vervollständigt (hierzu folgt noch ein gesonderter Bericht, sobald ich alles fototechnisch dokumentiert habe) und mir dann ganz spontan überlegt, eine kleine Tour zu machen. Ich war die letzten Tage schon ganz heiß auf das Bike und so machte ich mich gegen Mittag auf den Weg. Die Tour führte mich hier aus Pfronten Steinach über die Vilstalsäge Richtung Kälberhofalpe, von dort weiter Richtung Schattwald. Dann über Tannheim und Grän zurück nach Pfronten. Alles in Allem waren es rund 35 Kilometer, die ich mit dem Bike zurück legte. Mal hoch, mal runter und ich musste nicht ein einziges Mal absteigen. Ich war selbst über meine Ausdauer überrascht, so dass ich zwischendurch sehr oft ein fettes Grinsen auf den Backen hatte. Selbst ein langer Anstieg, etwa bei Kilometer 12, brachte mich nicht aus der Puste und für meine erste Runde nach so langer Zeit bin ich wirklich super zufrieden. Wirklich erstaunlich, was man so an Reserven aus seinem Körper holen kann und noch viel beeindruckender, was das Nichtrauchen so ausmacht und wie deutlich man das spürt!
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Hier nochmal die Karte mit der Übersicht der Tour zum nachfahren. Die Strecke ist unglaublich abwechslungsreich und sehr gut zu fahren. Zwischendurch gibt es mindestens zwei Möglichkeiten zur Einkehr, die ich aber diesmal ausgelassen habe.

Von Vils über’s Füssener Jöchle nach Grän

Es ist inzwischen schon wieder ein paar Wochen her, dass ich mit einer Freundin und ihrem Arbeitskollegen einekleine Bergtour in unserer Umgebung gemacht hab, aber ich wollte dazu hier unbedingt noch etwas schreiben. Denn diese Tour lohnt sich wirklich sehr, abwechslungsreich und landschaftlich spannend bietet sie eine ganze Menge Spaß.

Los ging es in Vils am Parkplatz beim Steinbruch hinauf zur Vilser Alm. Diese Strecke lässt sich entspannt in einer 3/4 Stunde laufen, wobei wir uns auf einem gut befestigten Fahrweg befinden. Die Vilser Alm selbst lässt sich also auch mit dem Auto erreichen, wobei hier nicht das Eigene gemeint ist, sondern man lässt sich von oben abholen. Hier haben wir schon gefeiert und Gäste, die aus gesundheitlichen Gründen den Aufstieg nicht geschafft haben, wurden kurzerhand vom Hüttenwirt abgeholt. Sehr praktisch.

Vilser Alm

Unsere Tour startete leider bei nicht so schönem Wetter und unterwegs zur Vilser Alm fing es auch noch an zu regnen. Nicht wirklich stark, aber ungemütlich. So machten wir erst einmal Pause in der Hütte und warteten bei einem Kaffee ab, wie sich das Wetter weiter entwickelte. Tatsächlich klarte es auch schnell auf und wir setzen unsere Tour fort. Der Weg von der Vilser Alm aus wurde nun schmaler und steiler, so dass wir und in Reihe hintereinander immer weiter in den Berg nach oben schraubten. Im ersten Tal oben angekommen begrüßte uns gleich eine Herde junger Kühe, die springend und raufend auf uns zu stürmten. Komisches Gefühl, wenn man plötzlich so im Mittelpunkt einer halbstarken Rinderherde steht und so setzten wir unseren Weg schnell fort und verließen die “Idylle” weiter Richtung Füssener Jöchle.

Füssener Jöchle

Oben angekommen machten wir es uns erst mal in der Hütte auf der Terrasse bequem und legten eine Mittagspause ein. Es war gerade einmal 12 Uhr, also ideal für ein Weißbier ;-) Nachdem wir wieder zu Kräften gekommen waren, entschieden wir, die Tour nicht über den Lift nach unten abzukürzen, sondern per Pedes den Abstieg über die Sonnenalm nach Grän anzutreten. Das Wetter sah etwas ungewiss aus, die Sonne schien zwar, aber es waren auch beängstigende Wolken Richtung Westen zu erkennen. Eine Tour weiter über die Bad Kissinger Hütte und abwärts über den Breitenberg wäre damit zu lang gewesen und für diesen Tag auch einfach zu viel. Während des Abstieges konnte ich Bernhard, einem Mitwanderer, noch ein paar kleine Tricks der Fotografie vermitteln und so ist zum Beispiel das Foto der Wasserfälle entstanden. Ich selber habe auf dieser Tour auf meine Kamera verzichtet, das lenkt doch immer zu sehr vom Ganzen ab und letztendlich stört sie mehr, als dass sie nützlich ist. Hier hat Bernhard aber die Lücke hervorragend gefüllt und wirklich tolle Fotos gemacht.

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Nachdem wir uns bis ins Tal herunter gearbeitet hatten, versuchten wir unseren Kalorien-Spiegel so schnell wie möglich wieder auf den richtigen Pegel zu bringen und gönnten uns ein leckeres, riesiges Eis im Hotel Bergblick.

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Hier die Karte unserer Tour im Überblick. Insgesamt waren es etwas über 10 Kilometer bei 700 Höhenmetern. Gebraucht haben wir für die Strecke etwas über 7 Stunden, wobei ich die Pausen auf Vilser Alm und Füssener Jöchle schon gestoppt habe. Auf dem Satellitenbild sieht das ja schon etwas harmlos aus, fühlte sich aber gar nicht so an ;-) Die Tour ist aber auch mit kleinen Kindern durchaus zu bewältigen, sofern sie es von der Kondition her schaffen. Gefährlich ist es aber zu keiner Zeit, wenn man sich an die allgemeinen Regeln im Berg hält.
(Fotos: Bernhard Fink)

Fotografie-Workshop: Zum Sonnenaufgang auf den Breitenberg

Im vergangenen März habe ich ja mit meinen Fotofreunden diesen tollen Ausflug auf den Breitenberg unternommen, ich hatte hier davon berichtet. Ich habe lange hin und her überlegt, wie sich das denn in einen Workshop packen lässt und nun ist die ganze Sache in trockenen Tüchern. Die Zimmer sind gebucht, das Programm erstellt und so möchte ich vom 26. auf den 27.10. mit meinen Teilnehmern auf den Breitenberg, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Natürlich sollte das Wetter auch passen, denn völlig bewölkt sieht man ja nichts von der Sonne. Aber dafür habe ich einen kleinen Plan B in der Tasche, lasst Euch also überraschen ;-)

Anmelden solltet Ihr Euch bis spätestens 13. Oktober, denn ich möchte Fred nicht erst kurz vor knapp die Teilnehmer ankündigen.

Hier geht es zum Workshop!

Mit dem eBike auf den Breitenberg

Gestern morgen hab ich mir ganz spontan überlegt, auf den Breitenberg zu Radeln. Das Wetter war super, meine Lust dazu auch und so schnürte ich meinen Ranzen und radelte los. Ok, ich fang nochmal von vorne an. Obwohl, die ersten punkte waren nicht gelogen, das Wetter war wirklich super und Lust hatte ich tatsächlich auch. Nur in meiner aktuellen Konstitution ist an hochradeln wirklich nicht zu denken und so borgte ich mir bei meinem Freund David ein eBike. Ich bin mit so einem Teil bisher noch nicht wirklich gefahren, außer mal die Straße rauf und runter, aber sonst nicht weiter im Gelände, geschweige denn bergauf. Ich musste auch nach kurzem Anstieg bereits feststellen, dass man trotzdem ordentlich strampeln muss, um überhaupt eine Unterstützung des Rades abzurufen. Hier hatte ich zu Beginn noch den Fehler gemacht, mit ordentlich Tempo nach oben zu kommen, das rächte sich gleich in einem herzinfarktähnlichen Kollaps. Erschwerend hinzu kam die große Hitze, die hier schon um 10 Uhr ordentlich dampf machte. Teilweise vorhandene Schattenplätze suchte ich so immer wieder auf, um meinen Trinksack zu erleichtern und mir wieder Luft zuzuführen. Erst etwa nach der Hälfte hatte ich dann meine Trittfrequenz gefunden und so konnte ich den Rest der Strecke ohne weiteres Absteigen bewältigen. Nur kurz vor der Hütte gab der Akku des Rades auf, den ich nur knapp halb voll übernommen hatte, denn zeit meiner Ankündigung bis zur Abfahrt konnte David diesen nicht mehr vollständig laden. Hier merkt man dann, was so ein Teil wiegt. Neben dem “normalen” Fahrradgewicht kommt noch der Motor, der Akku und eine ganze Menge Kabel mit auf die Waage, somit ist man schnell bei über 20 Kilo. Das ist doppelt so viel, wie mein eigenes Mountainbike wiegt, ohne Unterstützung fährt man damit also nicht mal eben so nach oben.
Wheeler eEagle am Breitenberg
Auf der Hütte genehmigte ich mir mein erstes alkoholfreies Weizen in meinem Leben, denn ich wollte die viel umworbenen guten Eigenschaften dieses Getränks unbedingt mal ausprobieren. Komisches Gefühl, wenn man beim Anblick des leeren Bierglases noch völlig nüchtern ist und so kann man sich zumindest mal ein bisschen in einen Alkoholiker versetzen, der nach dem ersten Bier sicher auch noch nichts merkt.

Runter zu ging es dann recht flott. Hier habe ich nun Schubumkehr betrieben und die Motorbremse eingesetzt. Über die Rekuperation lud der Akku also wieder auf und ich konnte das Rad im Tal mit einem ganzen Strich auf der Skala wieder abgeben. Es war übrigens ein Wheeler eEagle 29″er, wer sich dafür näher interessiert, sollte mal beim David von needful-bikes anrufen. Der verleiht die Teile nicht nur, sondern man kann sie bei ihm auch gegen eine geringe Spende zugunsten seiner Familie käuflich erwerben. Schlappe 2.800,- Euro kostet so ein Teil, dafür können aber auch so untrainierte Säcke wie ich mal eben zum Frühshoppen auf den Breitenberg fahren.

Zum Sonnenaufgang auf dem Breitenberg in Pfronten

Ein Erlebnis, welches ich mir schon lange mal gönnen wollte, wurde nun in die Tat umgesetzt: Den Sonnenaufgang auf dem Breitenberg an der Ostlerhütte auf 1.838m erleben. Als meine Fotofreunde von der New Yorker Gang und ich ein Treffen hier in Pfronten für Mitte März planten, war die Gelegenheit für diese Idee mehr als gut. Schließlich stimmten alle zu und ich kümmerte mich rechtzeitig um Schlafplätze für die 8 Bekloppten, die mitten im Winter oben auf der Hütte schlafen wollten. Die Ostlerhütte bietet neben einem Bettenlager auch zwei 4er Zimmer, die für uns in dem Falle ideal waren. Pro Person werden 28,- Euro inkl. Frühstück berechnet, im Bettenlager zahlt man 6,- Euro weniger, ein wirklich fairer Tarif.

Da die letzte Seilbahn aus Pfronten Steinach um 16:20 Uhr fuhr, trafen wir uns sicherheitshalber um 15:30 Uhr, denn wir wollten ja auch oben noch die Skipiste mit dem Sessellift überbrücken. Das erwies sich auch als sehr guter Plan, denn einen Fußweg gab es nicht wirklich und wir hätten ein sehr großes steiles Stück über die Skipiste klettern müssen, sicher sehr anstregend. Dass wir später doch noch in den “Genuß” kommen sollten, war hier noch nicht absehbar.

by Lars Behrens

Foto by Lars Behrens

Von der Endstation des Sesselliftes muss man nun den Rest zur Hütte tatsächlich zu Fuß überwinden, der Weg dorthin ist zwar an manchen Stellen recht steil, aber es ist durchaus machbar. Unterwegs mussten wir jedoch häufig pausieren, das war der grandiosen Aussicht geschuldet und die Tatsache, dass wir alle gute Fotos machen wollten. Eine stelle bot sich hier hervorragend für ein Gruppenbild an, die Sonne stand günstig und leuchtete uns quasi perfekt aus. Eine tolle Erinnerung!

Foto by Jürgen Langer

Foto by Jürgen Langer

Oben an der Hütte angekommen schälten wir uns erstmal aus unseren Klamotten, bekamen unsere Zimmer aufgesperrt und tauschten Bergschuhe gegen Hüttenpuschen. Das erste Bier musste dran glauben, immerhin waren wir dank des tagelangen stundenlangen Aufstiegs schon recht dehydriert. Nun nahte die Stunde des Sonnenuntergangs, den wir uns trotz der eisigen Temperaturen natürlich nicht entgehen lassen wollten. Das Wetter war für einen schönen roten Sonnenuntergang aber leider zu diesig und so hofften wir, dass am nächsten Morgen bessere Bedingungen herschten. Nachdem wir uns in der Hütte an frischem Kartoffelsalat, leckerer Bratwurst und anschließendem “Riesen Germknödel” gestärkt hatten, gingen wir bei mittlerweile minus 8° C erneut vor die Tür und versuchten uns an Langzeitbelichtungen des beleuchteten Tals. Hier sind von meinen Freunden echt tolle Bilder entstanden, ich habe das ohne Stativ erst gar nicht versucht und mich lediglich an den Ergebnissen der Anderen erfreut.

by Johannes Modersohn

Foto by Johannes Modersohn

Die Zimmer waren wirklich niedlich, zwei Stockbetten, ein Waschbecken und ein Kleiderschrank. Aber unser Zimmer war wirklich geräumig, zumindest, wenn man nur eine Nacht schalfen muss. So viel Komfort hatte ich aber trotzdem nicht erwartet, umso erfreuter war ich auch über die Temperatur. Die Ostlerhütte wird über einen Ofen mit Holz beheizt, hier kann sich selbst das größte Weichei (meist ja die Mädels in der Runde) nicht über mangelnde Wärme beschweren. Auch die Aussicht aus unserem Zimmer war grandios, mit Blick direkt ins Pfrontener Tal schlossen wir nach ein paar Gruselgeschichten erschöpft unsere Augen.

Der nächste Morgen war eigentlich noch mitten in der Nacht! Da laut Zeitplan die Sonne um 6:20 Uhr aufgehen sollte, mussten wir spätestens viertel vor 6 draussen sein. Frühstuck gab es erst ab halb acht, also auch kein Kaffee vorher. Wer hier gar nicht aus dem Bett kommt, muss sich also was einfallen lassen. Wir sind also ohne Muntermacher in die eisige, klare Morgenluft gestapft und nun ging es los: Ein grandioser Sonnenaufgang mit goldenen Berggipfeln und atemberaubendem Wolkenspiel. Man, das hatte sich wirklich gelohnt, unbeschreiblich. Hier mal ein paar Bilder dieser tollen Stimmung:

SonnenaufgangSonnenaufgangSonnenaufgangSonnenaufgangSonnenaufgang

Nachdem es um kurz nach 7 mittlerweile taghell war, gingen wir wieder rein und freuten uns nun auf das Frühstück. Im Stübchen am Kachelofen bekamen wir nun frischen Kaffee mit leckerem Brot, allerlei Aufschnitt und Marmelade. Sehr lecker und genau das richtige nach einer kurzen Nacht. Dann wurde gepackt und wir machten uns auf Richtung Sessellift, der ab 9 Uhr wieder runter fahren sollte. Hier gab es nämlich eine kleine zeitliche Vorgabe. Unser Mitreisender Johannes musste bereits um kurz nach 10 Uhr seinen Zug in Füssen richtung Flughafen München erwischen, also mussten wir bereits mit der ersten Bahn wieder runter.

AbstiegAbstiegAbstieg

Der Abstieg von der Hütte ging auch dementsprechend schnell, so dass wir bereits weit vor 9 Uhr am Lift waren. Hier war es allerdings leicht windig, um nicht stürmig zu sagen. Schneeverwehungen waren hierbei noch das kleineste Problem, die Sessel im Lift wackelten schon extrem. Ernüchterung, als der Liftwart uns die Beförderung verweigerte, er wollte es nicht riskieren, dass bei dem Wind das Seil aus der Halterung rutscht. Hier hätte ich nun Serienbilder von Johannes Gesicht schießen sollen, unglaublich, wie schell sich eine Mine verfinstern kann. Denn nun blieb uns nur noch der Abstieg per Pedes – über die Skipiste! Das ist ja generell kein Problem, aber die ersten geschätzen 100 Meter waren extrem steil und der Boden sehr gefroren, so dass wir schwierigkeiten hatten, die Schuhsolen in den Schnee zu rammen. Johannes und ich mussten uns dennoch ranhalten und so setzten wir uns von der Gruppe ab und stürzten uns todesmutig den Hang hinunter. Nachdem das steile Stück bewältigt war und wir uns auf geraderem Terrain bewegten, näherten wir uns nun doch recht schnell der Bergstation der Breitenbergbahn. Diese war auch gottseidank in Betrieb und um es nochmal spannend zu machen, konnte ich Johannes genau 5 Minuten vor Abfahrt seines Zuges wohlbehalten zum Bahnhof bringen.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass gerade im Winter so eine Tour wirklich lohnt. Die Luft ist einfach schön klar und trotz Schnee kann man ohne Probleme ab dem Sessellift zur Hütte aufsteigen. Es ist aber sicher ratsam, wenigstens Spikes unter die Füsse zu schnallen, erst recht auch für einen entspanteren Abstieg.

Feiertagstour von Pfronten Ried über Dinserhütte und Alpspitz nach Nesselwang

Feiertag und bestes Wetter – das mussten  wir ausnutzen und haben uns schon im Vorfeld eine Tour für diesen Tag überlegt. Gestartet sind wir als 6-köpfige Gruppe (keine Sorge, wir sind auch zu 6. wieder angekommen) um 9 Uhr und haben uns über Pfronten Ried und Röfleuten erst einmal auf in Richtung Gundhütte gemacht, kurz vorher aber die Abzweigung zur Dinserhütte genommen. Hier auf 1.495m legten wir dann eine kleine Verschnaufpause mit einem leckeren Russ (Weizen mit Limo) und Kuchen ein, ich traf noch einen Arbeitskollegen und nach etwa einer Stunde marschierten wir weiter um den Edelsberg zum Alpspitz. Einen Gipfel wollten wir auf jedenfall an diesem Tag erklimmen und der Alpspitz erschien da leichter, als der Edelsberg, immerhin hatten wir bis hier hin knapp 11 Kilometer und 1.000 Höhenmeter hinter uns. Vom Alpspitz aus hat man eine klasse Rundumsicht vom Grüntensee bis zum Forggensse nach Füssen, selbst das Schloß Neuschwanstein ist bei gutem Wetter von hier zu erkennen. Ein paar Bilder hab ich mit meinem Handy geschossen, allerdings hatte ich mich diese Mal bewusst gegen die Mitnahme meiner Kamera entschieden, ich wollte auch mal richtig was von der Tour mitbekommen und nicht immer nur nach dem geeigneten Motiv suchen.

Runter zu sind wir von der Bergstation Alpspitz mit der Gondel gefahren, den nochmal 1,5 Stunden langen Abstieg haben wir unseren Knien erspart. Von Nesselwang ging es dann mit dem Zug zurück und Abends haben wir uns noch mit einem leckeren Essen im Rosenstüble belohnt. Das Gute ist, ich habe heute nichtmal Muskekalter ;-)

Die Wege sind größtenteils befestigt und gut ausgeschildert, verlaufen kann man sich da definitiv nicht. Den Kinderwagen solltet Ihr aber zu Hause lassen, es sei denn, er hat mindestens 50 PS und kann selber fahren!

Sportbrillen bei Mister Spex

Der online Brillenversender Mister Spex hat mir mal wieder einen Gutschein zukommen lassen und da habe ich mir für dieverse Sportarten gleich mal die passenden Brillen bestellt. Mittlerweile besteht das Sortiment nicht mehr nur aus Korrektions- und Sonnebrillen fast aller großen Marken, sondern auch aus Sportbrillen für jede Gelegenheit. Ski- und Snowboardbrillen, Laufbrillen, Radbrillen – hier sollte jeder Sportler fündig werden. Ich habe mir diesesmal zwei Brillen ausgesucht, eine fürs Radfahren und Laufen, die andere für Berg- und Klettertouren.

Zum Radln und Laufen habe ich mir den Alpina Guard Shield ausgesucht, eine nur 28 Gramm wiegende Sportbrille mit grauen Gläsern und weissem Gestell. Die Brille sitzt gut auf der Nase und das gewicht ist wirklich kaum spürbar. Die Gläser decken einen sehr großen Bereich ab, so dass die Sonne nicht unangenehm am Rand durchscheinen kann. Das ist ja oft bei zu kleinen Brillengläsern der Fall, hier ist die Form zwar recht spacig, dafür erfüllt sie aber ordentlich ihren Zweck. Die Brille ist mit 49,- Euro verhältnismäßig günstig und dafür doch sehr gut verarbeitet.

Zum Klettern und Wandern habe ich mich für das Model “Attack S” von Uvex entschieden. Ebenfalls weiss (ist grad irgendwie meine Farbe) und mit grauen Gläsern. Diese Brille schmiegt sich komplett an das Sichtfeld und die kleinen schwarzen Gummilaschen an der Seite verhindern ebenfalls den Eintritt des Sonnenlichts fast vollständig. Angenehmer Tragekomfort bei nur 25 Gramm Gewicht, solide Verarbeitung zum preis von 39,- Euro. Die Bügel sitzen ebenfalls angenehm fest, aber ohne zu drücken.

Für alle Interessierten habe ich hier wieder einen 10,- Euro Gutschein für die Bestellung bei Mister Spex.

Pimp my Cannondale – Fahrbereiter Flickenteppich

Gute Köche können improvisieren und mit vorhandenen Sachen eine köstliche Mahlzeit zubereiten, warum sollte sowas also nicht auch mit einem Bike gehen? Das Projekt “Pimp my Cannondale” geht in eine entscheidene Runde, ich habe ein fahrbares Bike. Mein Fahrradgott David hat mal ein bisschen in seinen Kisten gekramt und das ein oder andere passende Teil gefunden und alles schnell mal zusammen geschraubt. Hierbei zeigte sich dann, dass der von mir stolz erworbene Cannondale Caad3 Rahmen wohl mal einen Treffer gehabt haben muss, denn das Hinterrad ließ sich nicht ganz ohne Kraft einsetzen. Dieser Zustand ist uns zunächst nicht aufgefallen, bei genauerer Betrachtung kann man aber schon eine leichte Verformung sehen. Das ist aber nicht gravierend und lässt sich ohne Probleme wieder richten. Dagegen war der Riß am Sattelrohr (den kannte ich dagegen bereits vorher) etwas aufwändiger zu reparieren, aber auch das ist von einem Fachmann sehr gut gelöst worden. Wie man auf den Bildern sieht, ist die “Narbe” deutlich zu sehen, was natürlich später durch neue Farbe verdeckt wird. Und, wie man ebenfalls sieht, es ist tatsächlich eine Lefty geworden. Sehr ungewohnt, aber doch absolut fahrbar und vor Allem super leicht. Die Kiste hat schon ein paar Dinge, die ich mir im Endzustand schon so vorstellen kann, andere muss ich aber zugunsten des Gewichts noch austauschen. Aber Ziel dieser Aktion war ja zunächst die Fahrbarkeit des Rades zu erforschen und dadurch sind wir eben auch auf die Deformation des Hecks gestoßen. Aktuell bringt der Bolide 10,9 Kilo auf die Waage mit ordentlich Potential nach unten, klingt doch schon gut, oder?

Bekenntnisse eines Nachtsportlers

Bekenntnisse eines Nachtsportlers

Kurtzweilig und lustig – so könnte man das Höhrbuch von Wigald Boning Bekenntnisse eines Nachtsportlers bezeichnen. Wigald erzählt, wie er zum Ausdauersportler wurde und, das ist für mich besonders interessant, wie er ins Allgäu kam. Nicht nur seine Jugenderlebnisse mit seinem Vater lassen Parallelen zu meinem Leben erkennen, auch die Liebe zu den Bergen und in der Art, wie er Sport betreibt, erkenne ich mich irgendwie wieder. Nachtsport klingt irgendwie lustig und warum soll man diese Zeit nicht kreativ nutzen, wenn man sowieso nicht schlafen kann? Ob es die nächtliche Joggingrunde ist oder ein 24 Stunden Tretbootexpiriment auf einem mit Seerosen bewachsenen See. Nachtischtgerät eingeschlossen, auch wenn dies im Laufe der unermüdlichen Umrundungen irgendwann doch auf dem Grund landete und das Tretboot, mitlerweile verschenkt, einem anderen von Nutzen ist. Aufmerksam wurde ich durch meinen Freund David, der bereits einige von Wigalds sportlichen Exkursionen begleitet und mich mit diversen Anekdoten angefüttert hatte. Und ein Höhrbuch bot sich an, da es sich  bekanntlich beim Autofahren schlecht liest. Jedenfalls gab mir das Buch eine gehörige Motivationsspritze und ich kann es auch Nichtsportlern dank der grandiosen Erzählkomik des Herrn Wigald Boning nur wärmstens empfehlen.

Skijacke Ziener Tadaki

Letzten Winter hat sich ja leider der Reißverschluß meiner Skijacke verabschiedet und so war ich für diese Saison mal wieder auf der Suche nach was Neuem. Wie üblich schaue ich bei Skiklamotten als erstes bei den Jungs von Ziener vorbei, weil die in meinen Augen echt geiles Zeug zusammen nähen. Sehr cool fand ich, dass es dort dieses Jahr eine knallig grüne Jacke gibt, die unglaublich gut zu meinem grünen Helm passt ;-) Ein bisschen modisch darf es auf der Piste ja schon sein! Wichtig war mir auch, dass natürlich eine Tasche am Ärmel für den Skipass ist, das haben aber heute schon alle Jacken. Dann sollte sie leicht sein und nicht so dick, weil ich sowieso nicht so schnell friere. Entschieden habe ich mich dann letztendlich für die Ziener Tadaki in “bright green” Gr. 48. Der Tragekomfort ist gigantisch, diese Jacke wiegt echt nichts. Super verarbeitung und sie hält absolut warm.

Ich muss zugeben, dass ich schon immer ein Ziener Fan bin und allen, denen ich das bisher empfohlen habe, haben sich anschließend für den Tipp bedankt. Mein uralt Fliespulli von 1992 sieht heute noch aus wie neu, nur das Design ist dann doch etwas…naja…90er halt ;-) Aber so zu Hause darf man das ruhig mal anziehen!

Die Jacke kann ich also wärmstens empfehlen und wem das grün zu grün ist der kann sich ja mal die Jacke in weiß angucken!

Das Sportnetzwerk Woosp.me

Woosp.me das ultimative Netzwerk für Sportbegeisterte

Woosp.me ist ein Netzwerk für Sportbegeisterte die sich über das Internet austauschen möchten.

Egal ob man Bilder und Videos hochladen und mit anderen Sportlern teilen möchte oder auf spannende Events aufmerksam machen möchte, bei Woosp.me ist man genau richtig. Du bikest, rodelst, läufst oder sprintest? In diesem Netzwerk kannst Du Dich mit anderen Sportlern austauschen und neue Kontakte knüpfen. Auch über anstehende Events und Wettbewerbe wirst Du informiert. Lad Dir Deine selbst gedrehten Videos hoch und zeige anderen wo man ausgiebig biken oder wandern kann. Verschaffe Dir auf der Landkarte einen Überblick wo Deine Sportart ausgeübt werden kann.

Alles ist möglich auf Woosp.me

TEUTO_Navigator – Interaktive Karte vom Teutoburger Wald

Nun gibt es endlich auch eine interaktive Karte vom Teutoburger Wald und der Region OWL, den TEUTO_Navigator. Ähnlich der Allgäuer-Variante kann man hier bequem nach Wanderrouten, Ausflugszielen und anderen Interessanten Zielen suchen. So sind zum Beispiel alle Touren aus dem Buch Erlebnis Hermannsweg – Östlicher Teil: Wandern von Bielefeld bis Horn-Bad Meinberg vorhanden, nach welchem ich bereits den Hermannsweg abgewandert bin. Das kann ich übrigens nur Jedem empfehlen, die Strecke ist echt abwechlungsreich und kulturell sehr eindrucksvoll. Neben dem bekannten Hermannsdenkmal bei Detmold kommt man auf dieser Tour an vielen Kulturstätten vorbei, landschaftlich wird einem ebenfalls eine ganze Menge geboten.

Neben der Kartendarstellung lässt sich auch jede Route im gpx-Format exportieren, das ist praktisch und heut einfach nicht mehr wegzudenken. Ausserdem lässt sich die Strecke zu Hause am PC im 3D-Flug abfahren, so bekommt man schonmal einen Eindruck von der Beschaffenheit.

Um sich also vorab einen Eindruck des zu erwandernden Gebietes zu verschaffen sind diese interaktiven Wanderkarten einfach spitze. Ausserdem kommt so schonmal eine Vorfreude beim Planen auf.

Wieviel darf ein gutes Mountainbike wiegen?

Immer wieder höre ich die Frage: “Was darf ein gutes MTB wiegen?” Das ist so pauschal schonmal nicht zu beantworten, lediglich mit der Aussage: “Es kommt drauf an!” Ihr müsst Euch zunächst einmal selber die Frage stellen, was ihr damit machen wollt. Am wichtigsten ist dabei die Entscheidung, ob es ein Fully oder ein Hardtail werden soll, denn dadurch legt man als Gewichtsfetischist fest, ob das Rad noch vierstellig oder schon fünfstellig kostet. Wird es ein reines Uphillbike, so wird man es relativ leicht haben, gewicht zu sparen. Da reicht definitiv ein Hardtail, man kann evtl. auf die Bremse verzichten, die großen Übersetzungen sind überflüssig und die Steifigkeit muss lediglich auf den Antrieb beschränkt werden. Es wurde hier mal ein Uphillbike für ein Rennen gebaut, das man anschließend entsorgen musste. Dafür hat es nur 6 Kilo gewogen und der Fahrer hat das Rennen gewonnen. Ihr seht also, es kommt immer darauf an, was Ihr mit der Kiste vorhabt. Ein Fully auf 9 Kilo zu bringen ist sicher möglich, aber auch extrem teuer. Fertige Räder diverser Hersteller bringen ihre Carbon-Fullys auf etwa 10,5 bis 11 Kilo, diese kosten dann im Laden so rund 3 bis 4 Tausend Euro. Jedes Gramm nach unten kostet dann richtig Schotter und man muss sich die Frage stellen, brauch ich das bei einem Fully tatsächlich. Soll es eine Rennmaschine werden, dann ist natürlich das Gewicht nicht zu vernachlässigen. Fahre ich dagegen mit der Seilbahn nach oben und schwinge mich über Singletrails nach unten, dann ist das Gewicht nicht mehr ganz so wichtig.

Die Gewichtsangaben der Hersteller sind da im Übrigen auch nicht unbedingt ganz ernst zu nehmen. Meistens wird die kleinste Rahmengröße ohne Pedale gewogen, da können bei größeren Rädern schonmal bis zu einem Kilo oben drauf kommen. Und dann ist das Gejammer groß, wenn man ursprünglich ein 10,8 Kilo Bike kaufen wollte und zu Hause auf der Waage feststellt, dass der Bolide stolze 11,9 wiegt.

Einen Punkt darf man auch nicht vernachlässigen: Das eigene Gewicht! Ein Vitali Klitschko auf einem 8 Kilo Bike… ;-) Nehmt mal ein Stück Alufolie in die Hand und schließt diese dann! Also alles ist relativ, das gillt auch für das Sportgerät. Dafür gibt es übrigens auf vielen Bauteilen Gewichtsangaben und an die sollte man sich auch grob halten, sonst sind Materialschäden vorprogrammiert und das kratzt nicht zuletzt an der Sicherheit. Wenn bei 50 Km/h Downhill übers Geröllfeld die Stattelstütze bricht, dann mal prost Mahlzeit.

In meinem Projekt Pimp my Cannondale versuche ich aktuell, ein Leichtbaurad zu bauen und Gewichtsmäßig alles rauszuholen, was machbar ist. Hierbei kommt es mir tatsächlich nur auf den Leichtbau an, nicht um den tatsächlichen Verwendungszweck. Zusammen mit 4 anderen Verrückten wollen wir zeigen, was geht und ob ich dieses Bike anschließend jemals fahren werde, ist auch noch nicht sicher. Auf jedenfall wird alles unter der Aufsicht unseres Fahrradgottes David ausgeführt, der im Bereich Leichtbau der absolute Profi ist.

Ghost stellt Katalog 2012 online

Seit gestern ist nun der Katalog 2012 der Ghost Bikes online. Die Bikeschmiede aus Waldsassen hat zudem auch die komplette Website überarbeitet und ich finde, das ist recht gut und übersichtlich gelungen. Bei den Bikes hat sich auch einiges getan, für 2012 gibt es in allen Bereichen neue Farben und z.T. auch neue Geometrien. Interessant ist jedoch, dass Ghost nicht wie alle anderen auf den 29er Zug aufspringt und sein Angebot mit 3 Modellen in diesem Bereich wirklich überschaubar klein hält. Im Fully- sowie Hardtailbereich gibt es wieder viele schöne Carbonräder, die bei Ghost “Lector” genannt werden. Das 7700 gefällt mir auch dieses Jahr wieder sehr gut. Einziges Manko ist die Zugverlegung am Unterrohr und der Kettenstrebe, das scheint aber generell wieder in Mode gekommen zu sein. Muss man abwarten, wie sich das bewährt. Ich kann mir nur vorstellen, dass die hohe Biegung den Schaltvorgang negativ beeinflusst, aber das werden die Experten sicher irgendwie mal getestet haben. Sobald die neuen Modelle zu fahren sind, werd ich mir mal eins unter den Hintern setzen und ne Runde drehen.

Neue CUBE Bikes 2012 online

Ich habe ja nun schon ne ganze Weile drauf gewartet und gehofft, dass passend zur EuroBike die neuen Räder von CUBE enthüllt werden und heute war es dann endlich soweit. Seit ich meiner Freundin ein Cube zum Geburtstag geschenkt habe, finde ich diese Bikes einfach klasse. Die Verarbeitung, das Design, alles spricht mich total an und nun will ich auch so eins haben. Da es dann mein Dritt-Bike wird, suche ich in erster Linie einen passablen Allrounder für die Freizeitstrecken zwischendurch. Deshalb auch kein Fully, sondern ein schönes Hardtail mit 100 bis 120 mm Federweg vorn.

Mein bisheriger Favorit war das Cube Reaction GTC Team. Hier hat mich neben der Ausstattung und dem geringen Gewicht vor allem das Design überzeugt. Blau eloxierte Naben sehen einfach nur geil aus! Bei den aktuellen Modellen muss ich mich nun wieder reinfuchsen, das Reaction GTC SL ist zwar durch seine schwarz/weisse lackierung etwas schlichter gehalten, kommt dem 2011er aber vom Datenblatt her sehr nahe. Carbonrahmen, komplette XT-Ausstattung sind auch dieses Jahr wieder dabei, dagegen wurde die Fox Gabel gegen eine RockShox ausgetauscht.

Zusätzlich zu den 26 Zöllern bietet CUBE dieses Jahr eine ganze Reihe der “modernen” 29er an. Das setze ich bewußt in Gänsefüßchen, da es in meinen Augen eine reine Modeerscheinung ist und in maximal zwei Jahren kein Hahn mehr danach kräht. So einen Trend gab es bereits vor einigen Jahren, durchgesetzt hat es sich schon damals nicht. Nachdesagt werden diesen Rädern eine höhere Laufruhe, die aber auf engen Singletrails nicht wirklich erforderlich ist.

Zu den Preisen weiß ich auch noch nichts, da muss man abwarten, wo die neuen 2012er Räder positioniert werden. Für mich steht dieses Jahr eh keine Neuanschaffung an, da die Saison bereits kurz vor dem Ende steht und ich so einfach noch bequem bis zum Frühjar warte.

Pimp my Cannondale – die Qual der Wahl

Im Prinzip war für mich eine Sache von vornherein klar: keine Lefty! Und dabei kann ich das nichtmal richtig begründen, denn gefahren bin ich diese exotische Gabel (Gabel ist hier wohl der falsche Ausdruck, eher ein Piekser) noch nicht. Lediglich in meiner Phantasie stelle ich mir das sehr gewöhnungsbedürftig vor, nur auf einer Seite des Vorderrades eine Befestigung zu haben, aber scheinbar ist das ja kein Problem. Nun liegt beim David so eine Lefty für mich bereit und da überlege ich natürlich schon. Allein vom Gewicht sind diese Dinger unschlagbar, da kommt selbt die Fatty Ultra nicht ran. Und genau so eine sollte es ja ursprünglich werden, natürlich auch hier noch mal von Hand etwas Gewicht abgeschnippelt. Ich werd es aber einfach mal versuchen, irgendwie bockt mich so eine Lefty schon ganz schön an. Wenn ich auf die Klappe fliege, dann weiss ich wenigstens, wer daran schuld hat ;-)

Rundwanderweg: Skizentrum Pfronten – Fallmühle – Tiroler Stadl

Eine schöne Rundtour am Fuße des Breitenberg für die ganze Familie mit vielen Rastmöglichkeiten. Über rund 13 Kilometer legt man etwa 700 Höhenmeter zurück.

Ausgangspunkt dieser rund 3 stündigen Tour ist der Parkplatz des Skizentrums Pfronten – Steinach am Fuße des Breitenbergs. Hier sind genügend kostenlose Parkmöglichkeiten vorhanden und der Rundweg endet auch genau hier. Los geht es Richtung Norden über die Ach und dann direkt links in die Enzianstrasse. Diese geht bald in einen breiteren Feldweg über, schlängelt sich immer an der Ach entlang am Sägewerk, dem Tennisclub bis zur Fallmühle. Dies wäre auch gleich die erste  Einkehrmöglichkeit, wenn dieser Umweg eingeschlagen wird. Ansonsten bleiben wir nämlich links der Hauptstrasse und schlagen gegenüber der Fallmühle den Fahrweg Richtung Breitenberg ein. Dieser schlängelt sich nun eine Weile steil nach oben, hier kommt dann auch bald die Abzweigung richtung Ostlerhütte. Wir bleiben aber auf dem Weg und bewegen uns  weiter westwärts.

Später führt der Weg relativ frei am Berg entlang und man hat einen vorzügliche Aussicht auf den Kienberg und Pfronten Steinach sowie Meilingen. Jetzt geht es ein Stück abwärts, wo der Fahrweg plötzlich endet und ein kleiner Fußweg weiter führt, der schließlich nur noch in einen Trampelpfad übergeht. In einer scharfen Linkskurve durchqueren wir einen Bachlauf und kommen dann in ein dichtes Waldstück, aber immer noch auf deutlich erkennbarem Weg. Den Wald verlassen wir direkt oberhalb der Damenabfahrt, hier bietet sich auch ein beschauliches Plätzchen für ein Picknick.

Der Weg führt nun weiter rechts den Hang hinauf und führt auf den Wegweiser vom Tiroler Stadl. Ab hier sind es noch etwa 10 Minuten bis zur bewirtschafteten Hütte, allerdings mit wenig Aussenplätzen. Dafür werden wir mit einer tollen Aussicht belohnt und können weit in das Pfrontener Tal hinabblicken. Der Weg nach unten führt nun im Zickzack relativ steil abwärts, unterwegs sind aber immer wieder Bänke, die zum Rasten einladen. Hier kann man bereits unten den Parkplatz unseres Ausgangspunktes erkennen und nach etwa 3 Stunden ist dieser dann erreicht.

Länge: etwa 13 Kilometer
Dauer: ca. 3 Stunden
Höhenmeter: 700m
Festes Schuhwerk erforderlich
Einkehrmöglichkeiten: Fallmühle, Tiroler Stadl
Parkmöglichkeiten: Skizentrum Pfronten Steinach (kostenlos)

Pimp my Cannondale – der Plan

Vor Kurzem habe ich ja berichtet, dass ich mir einen Jugendtraum erfüllt habe und mir einen Cannondale Rahmen zugelegt habe. Dieser war, offensichtlich durch die Nutzung einer zu kurzen Sattelstütze, direkt am Sattelrohr oben etwas gerissen, was aber nun fachmännisch behoben wurde. Eine sehr gut erhaltene Ultra Federgabel (wirklich extrem leicht) konnte ich auch schon ergattern und nun sollte eigentlich das Sandstrahlen folgen. Doch jetzt habe ich gestern mit meinem Profischrauber David entschieden, dass wir dieses Jahr einen Testaufbau machen, um alles passend einzustellen wie optimale Vorbaulänge, Schaltung, Laufräder etc. um das Rad auch gewichtsmäßig im einstelligen Bereich zu positionieren. Es bleibt also vorerst rot und nach Ende der Saison nach bisherigem Stand schwarz. Dann werden noch die Sockel der Felgenbremsen abgeschnitten, da ich definitiv Scheibenbremsen montieren will und somit nochmal ein paar Gramm sparen kann. Die Laufräder werden eine Spezialanfertigung von David mit verlöteten Speichen, die Teile wiegen echt mal gar nichts. Über die weiteren Komponenten habe ich mir noch nicht viel Gedanken gemacht, lediglich der Sattel steht fest: Ein Selle flite SLR, Gewicht 89 Gramm, Preis… wozu gibts Mastercard ;-)

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