Category: Sport

Mit dem eBike auf den Breitenberg

Gestern morgen hab ich mir ganz spontan überlegt, auf den Breitenberg zu Radeln. Das Wetter war super, meine Lust dazu auch und so schnürte ich meinen Ranzen und radelte los. Ok, ich fang nochmal von vorne an. Obwohl, die ersten punkte waren nicht gelogen, das Wetter war wirklich super und Lust hatte ich tatsächlich auch. Nur in meiner aktuellen Konstitution ist an hochradeln wirklich nicht zu denken und so borgte ich mir bei meinem Freund David ein eBike. Ich bin mit so einem Teil bisher noch nicht wirklich gefahren, außer mal die Straße rauf und runter, aber sonst nicht weiter im Gelände, geschweige denn bergauf. Ich musste auch nach kurzem Anstieg bereits feststellen, dass man trotzdem ordentlich strampeln muss, um überhaupt eine Unterstützung des Rades abzurufen. Hier hatte ich zu Beginn noch den Fehler gemacht, mit ordentlich Tempo nach oben zu kommen, das rächte sich gleich in einem herzinfarktähnlichen Kollaps. Erschwerend hinzu kam die große Hitze, die hier schon um 10 Uhr ordentlich dampf machte. Teilweise vorhandene Schattenplätze suchte ich so immer wieder auf, um meinen Trinksack zu erleichtern und mir wieder Luft zuzuführen. Erst etwa nach der Hälfte hatte ich dann meine Trittfrequenz gefunden und so konnte ich den Rest der Strecke ohne weiteres Absteigen bewältigen. Nur kurz vor der Hütte gab der Akku des Rades auf, den ich nur knapp halb voll übernommen hatte, denn zeit meiner Ankündigung bis zur Abfahrt konnte David diesen nicht mehr vollständig laden. Hier merkt man dann, was so ein Teil wiegt. Neben dem “normalen” Fahrradgewicht kommt noch der Motor, der Akku und eine ganze Menge Kabel mit auf die Waage, somit ist man schnell bei über 20 Kilo. Das ist doppelt so viel, wie mein eigenes Mountainbike wiegt, ohne Unterstützung fährt man damit also nicht mal eben so nach oben.
Wheeler eEagle am Breitenberg
Auf der Hütte genehmigte ich mir mein erstes alkoholfreies Weizen in meinem Leben, denn ich wollte die viel umworbenen guten Eigenschaften dieses Getränks unbedingt mal ausprobieren. Komisches Gefühl, wenn man beim Anblick des leeren Bierglases noch völlig nüchtern ist und so kann man sich zumindest mal ein bisschen in einen Alkoholiker versetzen, der nach dem ersten Bier sicher auch noch nichts merkt.

Runter zu ging es dann recht flott. Hier habe ich nun Schubumkehr betrieben und die Motorbremse eingesetzt. Über die Rekuperation lud der Akku also wieder auf und ich konnte das Rad im Tal mit einem ganzen Strich auf der Skala wieder abgeben. Es war übrigens ein Wheeler eEagle 29″er, wer sich dafür näher interessiert, sollte mal beim David von needful-bikes anrufen. Der verleiht die Teile nicht nur, sondern man kann sie bei ihm auch gegen eine geringe Spende zugunsten seiner Familie käuflich erwerben. Schlappe 2.800,- Euro kostet so ein Teil, dafür können aber auch so untrainierte Säcke wie ich mal eben zum Frühshoppen auf den Breitenberg fahren.

Zum Sonnenaufgang auf dem Breitenberg in Pfronten

Ein Erlebnis, welches ich mir schon lange mal gönnen wollte, wurde nun in die Tat umgesetzt: Den Sonnenaufgang auf dem Breitenberg an der Ostlerhütte auf 1.838m erleben. Als meine Fotofreunde von der New Yorker Gang und ich ein Treffen hier in Pfronten für Mitte März planten, war die Gelegenheit für diese Idee mehr als gut. Schließlich stimmten alle zu und ich kümmerte mich rechtzeitig um Schlafplätze für die 8 Bekloppten, die mitten im Winter oben auf der Hütte schlafen wollten. Die Ostlerhütte bietet neben einem Bettenlager auch zwei 4er Zimmer, die für uns in dem Falle ideal waren. Pro Person werden 28,- Euro inkl. Frühstück berechnet, im Bettenlager zahlt man 6,- Euro weniger, ein wirklich fairer Tarif.

Da die letzte Seilbahn aus Pfronten Steinach um 16:20 Uhr fuhr, trafen wir uns sicherheitshalber um 15:30 Uhr, denn wir wollten ja auch oben noch die Skipiste mit dem Sessellift überbrücken. Das erwies sich auch als sehr guter Plan, denn einen Fußweg gab es nicht wirklich und wir hätten ein sehr großes steiles Stück über die Skipiste klettern müssen, sicher sehr anstregend. Dass wir später doch noch in den “Genuß” kommen sollten, war hier noch nicht absehbar.

by Lars Behrens

Foto by Lars Behrens

Von der Endstation des Sesselliftes muss man nun den Rest zur Hütte tatsächlich zu Fuß überwinden, der Weg dorthin ist zwar an manchen Stellen recht steil, aber es ist durchaus machbar. Unterwegs mussten wir jedoch häufig pausieren, das war der grandiosen Aussicht geschuldet und die Tatsache, dass wir alle gute Fotos machen wollten. Eine stelle bot sich hier hervorragend für ein Gruppenbild an, die Sonne stand günstig und leuchtete uns quasi perfekt aus. Eine tolle Erinnerung!

Foto by Jürgen Langer

Foto by Jürgen Langer

Oben an der Hütte angekommen schälten wir uns erstmal aus unseren Klamotten, bekamen unsere Zimmer aufgesperrt und tauschten Bergschuhe gegen Hüttenpuschen. Das erste Bier musste dran glauben, immerhin waren wir dank des tagelangen stundenlangen Aufstiegs schon recht dehydriert. Nun nahte die Stunde des Sonnenuntergangs, den wir uns trotz der eisigen Temperaturen natürlich nicht entgehen lassen wollten. Das Wetter war für einen schönen roten Sonnenuntergang aber leider zu diesig und so hofften wir, dass am nächsten Morgen bessere Bedingungen herschten. Nachdem wir uns in der Hütte an frischem Kartoffelsalat, leckerer Bratwurst und anschließendem “Riesen Germknödel” gestärkt hatten, gingen wir bei mittlerweile minus 8° C erneut vor die Tür und versuchten uns an Langzeitbelichtungen des beleuchteten Tals. Hier sind von meinen Freunden echt tolle Bilder entstanden, ich habe das ohne Stativ erst gar nicht versucht und mich lediglich an den Ergebnissen der Anderen erfreut.

by Johannes Modersohn

Foto by Johannes Modersohn

Die Zimmer waren wirklich niedlich, zwei Stockbetten, ein Waschbecken und ein Kleiderschrank. Aber unser Zimmer war wirklich geräumig, zumindest, wenn man nur eine Nacht schalfen muss. So viel Komfort hatte ich aber trotzdem nicht erwartet, umso erfreuter war ich auch über die Temperatur. Die Ostlerhütte wird über einen Ofen mit Holz beheizt, hier kann sich selbst das größte Weichei (meist ja die Mädels in der Runde) nicht über mangelnde Wärme beschweren. Auch die Aussicht aus unserem Zimmer war grandios, mit Blick direkt ins Pfrontener Tal schlossen wir nach ein paar Gruselgeschichten erschöpft unsere Augen.

Der nächste Morgen war eigentlich noch mitten in der Nacht! Da laut Zeitplan die Sonne um 6:20 Uhr aufgehen sollte, mussten wir spätestens viertel vor 6 draussen sein. Frühstuck gab es erst ab halb acht, also auch kein Kaffee vorher. Wer hier gar nicht aus dem Bett kommt, muss sich also was einfallen lassen. Wir sind also ohne Muntermacher in die eisige, klare Morgenluft gestapft und nun ging es los: Ein grandioser Sonnenaufgang mit goldenen Berggipfeln und atemberaubendem Wolkenspiel. Man, das hatte sich wirklich gelohnt, unbeschreiblich. Hier mal ein paar Bilder dieser tollen Stimmung:

SonnenaufgangSonnenaufgangSonnenaufgangSonnenaufgangSonnenaufgang

Nachdem es um kurz nach 7 mittlerweile taghell war, gingen wir wieder rein und freuten uns nun auf das Frühstück. Im Stübchen am Kachelofen bekamen wir nun frischen Kaffee mit leckerem Brot, allerlei Aufschnitt und Marmelade. Sehr lecker und genau das richtige nach einer kurzen Nacht. Dann wurde gepackt und wir machten uns auf Richtung Sessellift, der ab 9 Uhr wieder runter fahren sollte. Hier gab es nämlich eine kleine zeitliche Vorgabe. Unser Mitreisender Johannes musste bereits um kurz nach 10 Uhr seinen Zug in Füssen richtung Flughafen München erwischen, also mussten wir bereits mit der ersten Bahn wieder runter.

AbstiegAbstiegAbstieg

Der Abstieg von der Hütte ging auch dementsprechend schnell, so dass wir bereits weit vor 9 Uhr am Lift waren. Hier war es allerdings leicht windig, um nicht stürmig zu sagen. Schneeverwehungen waren hierbei noch das kleineste Problem, die Sessel im Lift wackelten schon extrem. Ernüchterung, als der Liftwart uns die Beförderung verweigerte, er wollte es nicht riskieren, dass bei dem Wind das Seil aus der Halterung rutscht. Hier hätte ich nun Serienbilder von Johannes Gesicht schießen sollen, unglaublich, wie schell sich eine Mine verfinstern kann. Denn nun blieb uns nur noch der Abstieg per Pedes – über die Skipiste! Das ist ja generell kein Problem, aber die ersten geschätzen 100 Meter waren extrem steil und der Boden sehr gefroren, so dass wir schwierigkeiten hatten, die Schuhsolen in den Schnee zu rammen. Johannes und ich mussten uns dennoch ranhalten und so setzten wir uns von der Gruppe ab und stürzten uns todesmutig den Hang hinunter. Nachdem das steile Stück bewältigt war und wir uns auf geraderem Terrain bewegten, näherten wir uns nun doch recht schnell der Bergstation der Breitenbergbahn. Diese war auch gottseidank in Betrieb und um es nochmal spannend zu machen, konnte ich Johannes genau 5 Minuten vor Abfahrt seines Zuges wohlbehalten zum Bahnhof bringen.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass gerade im Winter so eine Tour wirklich lohnt. Die Luft ist einfach schön klar und trotz Schnee kann man ohne Probleme ab dem Sessellift zur Hütte aufsteigen. Es ist aber sicher ratsam, wenigstens Spikes unter die Füsse zu schnallen, erst recht auch für einen entspanteren Abstieg.

Feiertagstour von Pfronten Ried über Dinserhütte und Alpspitz nach Nesselwang

Feiertag und bestes Wetter – das mussten  wir ausnutzen und haben uns schon im Vorfeld eine Tour für diesen Tag überlegt. Gestartet sind wir als 6-köpfige Gruppe (keine Sorge, wir sind auch zu 6. wieder angekommen) um 9 Uhr und haben uns über Pfronten Ried und Röfleuten erst einmal auf in Richtung Gundhütte gemacht, kurz vorher aber die Abzweigung zur Dinserhütte genommen. Hier auf 1.495m legten wir dann eine kleine Verschnaufpause mit einem leckeren Russ (Weizen mit Limo) und Kuchen ein, ich traf noch einen Arbeitskollegen und nach etwa einer Stunde marschierten wir weiter um den Edelsberg zum Alpspitz. Einen Gipfel wollten wir auf jedenfall an diesem Tag erklimmen und der Alpspitz erschien da leichter, als der Edelsberg, immerhin hatten wir bis hier hin knapp 11 Kilometer und 1.000 Höhenmeter hinter uns. Vom Alpspitz aus hat man eine klasse Rundumsicht vom Grüntensee bis zum Forggensse nach Füssen, selbst das Schloß Neuschwanstein ist bei gutem Wetter von hier zu erkennen. Ein paar Bilder hab ich mit meinem Handy geschossen, allerdings hatte ich mich diese Mal bewusst gegen die Mitnahme meiner Kamera entschieden, ich wollte auch mal richtig was von der Tour mitbekommen und nicht immer nur nach dem geeigneten Motiv suchen.

Runter zu sind wir von der Bergstation Alpspitz mit der Gondel gefahren, den nochmal 1,5 Stunden langen Abstieg haben wir unseren Knien erspart. Von Nesselwang ging es dann mit dem Zug zurück und Abends haben wir uns noch mit einem leckeren Essen im Rosenstüble belohnt. Das Gute ist, ich habe heute nichtmal Muskekalter ;-)

Die Wege sind größtenteils befestigt und gut ausgeschildert, verlaufen kann man sich da definitiv nicht. Den Kinderwagen solltet Ihr aber zu Hause lassen, es sei denn, er hat mindestens 50 PS und kann selber fahren!

Sportbrillen bei Mister Spex

Der online Brillenversender Mister Spex hat mir mal wieder einen Gutschein zukommen lassen und da habe ich mir für dieverse Sportarten gleich mal die passenden Brillen bestellt. Mittlerweile besteht das Sortiment nicht mehr nur aus Korrektions- und Sonnebrillen fast aller großen Marken, sondern auch aus Sportbrillen für jede Gelegenheit. Ski- und Snowboardbrillen, Laufbrillen, Radbrillen – hier sollte jeder Sportler fündig werden. Ich habe mir diesesmal zwei Brillen ausgesucht, eine fürs Radfahren und Laufen, die andere für Berg- und Klettertouren.

Zum Radln und Laufen habe ich mir den Alpina Guard Shield ausgesucht, eine nur 28 Gramm wiegende Sportbrille mit grauen Gläsern und weissem Gestell. Die Brille sitzt gut auf der Nase und das gewicht ist wirklich kaum spürbar. Die Gläser decken einen sehr großen Bereich ab, so dass die Sonne nicht unangenehm am Rand durchscheinen kann. Das ist ja oft bei zu kleinen Brillengläsern der Fall, hier ist die Form zwar recht spacig, dafür erfüllt sie aber ordentlich ihren Zweck. Die Brille ist mit 49,- Euro verhältnismäßig günstig und dafür doch sehr gut verarbeitet.

Zum Klettern und Wandern habe ich mich für das Model “Attack S” von Uvex entschieden. Ebenfalls weiss (ist grad irgendwie meine Farbe) und mit grauen Gläsern. Diese Brille schmiegt sich komplett an das Sichtfeld und die kleinen schwarzen Gummilaschen an der Seite verhindern ebenfalls den Eintritt des Sonnenlichts fast vollständig. Angenehmer Tragekomfort bei nur 25 Gramm Gewicht, solide Verarbeitung zum preis von 39,- Euro. Die Bügel sitzen ebenfalls angenehm fest, aber ohne zu drücken.

Für alle Interessierten habe ich hier wieder einen 10,- Euro Gutschein für die Bestellung bei Mister Spex.

Pimp my Cannondale – Fahrbereiter Flickenteppich

Gute Köche können improvisieren und mit vorhandenen Sachen eine köstliche Mahlzeit zubereiten, warum sollte sowas also nicht auch mit einem Bike gehen? Das Projekt “Pimp my Cannondale” geht in eine entscheidene Runde, ich habe ein fahrbares Bike. Mein Fahrradgott David hat mal ein bisschen in seinen Kisten gekramt und das ein oder andere passende Teil gefunden und alles schnell mal zusammen geschraubt. Hierbei zeigte sich dann, dass der von mir stolz erworbene Cannondale Caad3 Rahmen wohl mal einen Treffer gehabt haben muss, denn das Hinterrad ließ sich nicht ganz ohne Kraft einsetzen. Dieser Zustand ist uns zunächst nicht aufgefallen, bei genauerer Betrachtung kann man aber schon eine leichte Verformung sehen. Das ist aber nicht gravierend und lässt sich ohne Probleme wieder richten. Dagegen war der Riß am Sattelrohr (den kannte ich dagegen bereits vorher) etwas aufwändiger zu reparieren, aber auch das ist von einem Fachmann sehr gut gelöst worden. Wie man auf den Bildern sieht, ist die “Narbe” deutlich zu sehen, was natürlich später durch neue Farbe verdeckt wird. Und, wie man ebenfalls sieht, es ist tatsächlich eine Lefty geworden. Sehr ungewohnt, aber doch absolut fahrbar und vor Allem super leicht. Die Kiste hat schon ein paar Dinge, die ich mir im Endzustand schon so vorstellen kann, andere muss ich aber zugunsten des Gewichts noch austauschen. Aber Ziel dieser Aktion war ja zunächst die Fahrbarkeit des Rades zu erforschen und dadurch sind wir eben auch auf die Deformation des Hecks gestoßen. Aktuell bringt der Bolide 10,9 Kilo auf die Waage mit ordentlich Potential nach unten, klingt doch schon gut, oder?

Bekenntnisse eines Nachtsportlers

Bekenntnisse eines Nachtsportlers

Kurtzweilig und lustig – so könnte man das Höhrbuch von Wigald Boning Bekenntnisse eines Nachtsportlers bezeichnen. Wigald erzählt, wie er zum Ausdauersportler wurde und, das ist für mich besonders interessant, wie er ins Allgäu kam. Nicht nur seine Jugenderlebnisse mit seinem Vater lassen Parallelen zu meinem Leben erkennen, auch die Liebe zu den Bergen und in der Art, wie er Sport betreibt, erkenne ich mich irgendwie wieder. Nachtsport klingt irgendwie lustig und warum soll man diese Zeit nicht kreativ nutzen, wenn man sowieso nicht schlafen kann? Ob es die nächtliche Joggingrunde ist oder ein 24 Stunden Tretbootexpiriment auf einem mit Seerosen bewachsenen See. Nachtischtgerät eingeschlossen, auch wenn dies im Laufe der unermüdlichen Umrundungen irgendwann doch auf dem Grund landete und das Tretboot, mitlerweile verschenkt, einem anderen von Nutzen ist. Aufmerksam wurde ich durch meinen Freund David, der bereits einige von Wigalds sportlichen Exkursionen begleitet und mich mit diversen Anekdoten angefüttert hatte. Und ein Höhrbuch bot sich an, da es sich  bekanntlich beim Autofahren schlecht liest. Jedenfalls gab mir das Buch eine gehörige Motivationsspritze und ich kann es auch Nichtsportlern dank der grandiosen Erzählkomik des Herrn Wigald Boning nur wärmstens empfehlen.

Skijacke Ziener Tadaki

Letzten Winter hat sich ja leider der Reißverschluß meiner Skijacke verabschiedet und so war ich für diese Saison mal wieder auf der Suche nach was Neuem. Wie üblich schaue ich bei Skiklamotten als erstes bei den Jungs von Ziener vorbei, weil die in meinen Augen echt geiles Zeug zusammen nähen. Sehr cool fand ich, dass es dort dieses Jahr eine knallig grüne Jacke gibt, die unglaublich gut zu meinem grünen Helm passt ;-) Ein bisschen modisch darf es auf der Piste ja schon sein! Wichtig war mir auch, dass natürlich eine Tasche am Ärmel für den Skipass ist, das haben aber heute schon alle Jacken. Dann sollte sie leicht sein und nicht so dick, weil ich sowieso nicht so schnell friere. Entschieden habe ich mich dann letztendlich für die Ziener Tadaki in “bright green” Gr. 48. Der Tragekomfort ist gigantisch, diese Jacke wiegt echt nichts. Super verarbeitung und sie hält absolut warm.

Ich muss zugeben, dass ich schon immer ein Ziener Fan bin und allen, denen ich das bisher empfohlen habe, haben sich anschließend für den Tipp bedankt. Mein uralt Fliespulli von 1992 sieht heute noch aus wie neu, nur das Design ist dann doch etwas…naja…90er halt ;-) Aber so zu Hause darf man das ruhig mal anziehen!

Die Jacke kann ich also wärmstens empfehlen und wem das grün zu grün ist der kann sich ja mal die Jacke in weiß angucken!

Das Sportnetzwerk Woosp.me

Woosp.me das ultimative Netzwerk für Sportbegeisterte

Woosp.me ist ein Netzwerk für Sportbegeisterte die sich über das Internet austauschen möchten.

Egal ob man Bilder und Videos hochladen und mit anderen Sportlern teilen möchte oder auf spannende Events aufmerksam machen möchte, bei Woosp.me ist man genau richtig. Du bikest, rodelst, läufst oder sprintest? In diesem Netzwerk kannst Du Dich mit anderen Sportlern austauschen und neue Kontakte knüpfen. Auch über anstehende Events und Wettbewerbe wirst Du informiert. Lad Dir Deine selbst gedrehten Videos hoch und zeige anderen wo man ausgiebig biken oder wandern kann. Verschaffe Dir auf der Landkarte einen Überblick wo Deine Sportart ausgeübt werden kann.

Alles ist möglich auf Woosp.me

TEUTO_Navigator – Interaktive Karte vom Teutoburger Wald

Nun gibt es endlich auch eine interaktive Karte vom Teutoburger Wald und der Region OWL, den TEUTO_Navigator. Ähnlich der Allgäuer-Variante kann man hier bequem nach Wanderrouten, Ausflugszielen und anderen Interessanten Zielen suchen. So sind zum Beispiel alle Touren aus dem Buch Erlebnis Hermannsweg – Östlicher Teil: Wandern von Bielefeld bis Horn-Bad Meinberg vorhanden, nach welchem ich bereits den Hermannsweg abgewandert bin. Das kann ich übrigens nur Jedem empfehlen, die Strecke ist echt abwechlungsreich und kulturell sehr eindrucksvoll. Neben dem bekannten Hermannsdenkmal bei Detmold kommt man auf dieser Tour an vielen Kulturstätten vorbei, landschaftlich wird einem ebenfalls eine ganze Menge geboten.

Neben der Kartendarstellung lässt sich auch jede Route im gpx-Format exportieren, das ist praktisch und heut einfach nicht mehr wegzudenken. Ausserdem lässt sich die Strecke zu Hause am PC im 3D-Flug abfahren, so bekommt man schonmal einen Eindruck von der Beschaffenheit.

Um sich also vorab einen Eindruck des zu erwandernden Gebietes zu verschaffen sind diese interaktiven Wanderkarten einfach spitze. Ausserdem kommt so schonmal eine Vorfreude beim Planen auf.

Wieviel darf ein gutes Mountainbike wiegen?

Immer wieder höre ich die Frage: “Was darf ein gutes MTB wiegen?” Das ist so pauschal schonmal nicht zu beantworten, lediglich mit der Aussage: “Es kommt drauf an!” Ihr müsst Euch zunächst einmal selber die Frage stellen, was ihr damit machen wollt. Am wichtigsten ist dabei die Entscheidung, ob es ein Fully oder ein Hardtail werden soll, denn dadurch legt man als Gewichtsfetischist fest, ob das Rad noch vierstellig oder schon fünfstellig kostet. Wird es ein reines Uphillbike, so wird man es relativ leicht haben, gewicht zu sparen. Da reicht definitiv ein Hardtail, man kann evtl. auf die Bremse verzichten, die großen Übersetzungen sind überflüssig und die Steifigkeit muss lediglich auf den Antrieb beschränkt werden. Es wurde hier mal ein Uphillbike für ein Rennen gebaut, das man anschließend entsorgen musste. Dafür hat es nur 6 Kilo gewogen und der Fahrer hat das Rennen gewonnen. Ihr seht also, es kommt immer darauf an, was Ihr mit der Kiste vorhabt. Ein Fully auf 9 Kilo zu bringen ist sicher möglich, aber auch extrem teuer. Fertige Räder diverser Hersteller bringen ihre Carbon-Fullys auf etwa 10,5 bis 11 Kilo, diese kosten dann im Laden so rund 3 bis 4 Tausend Euro. Jedes Gramm nach unten kostet dann richtig Schotter und man muss sich die Frage stellen, brauch ich das bei einem Fully tatsächlich. Soll es eine Rennmaschine werden, dann ist natürlich das Gewicht nicht zu vernachlässigen. Fahre ich dagegen mit der Seilbahn nach oben und schwinge mich über Singletrails nach unten, dann ist das Gewicht nicht mehr ganz so wichtig.

Die Gewichtsangaben der Hersteller sind da im Übrigen auch nicht unbedingt ganz ernst zu nehmen. Meistens wird die kleinste Rahmengröße ohne Pedale gewogen, da können bei größeren Rädern schonmal bis zu einem Kilo oben drauf kommen. Und dann ist das Gejammer groß, wenn man ursprünglich ein 10,8 Kilo Bike kaufen wollte und zu Hause auf der Waage feststellt, dass der Bolide stolze 11,9 wiegt.

Einen Punkt darf man auch nicht vernachlässigen: Das eigene Gewicht! Ein Vitali Klitschko auf einem 8 Kilo Bike… ;-) Nehmt mal ein Stück Alufolie in die Hand und schließt diese dann! Also alles ist relativ, das gillt auch für das Sportgerät. Dafür gibt es übrigens auf vielen Bauteilen Gewichtsangaben und an die sollte man sich auch grob halten, sonst sind Materialschäden vorprogrammiert und das kratzt nicht zuletzt an der Sicherheit. Wenn bei 50 Km/h Downhill übers Geröllfeld die Stattelstütze bricht, dann mal prost Mahlzeit.

In meinem Projekt Pimp my Cannondale versuche ich aktuell, ein Leichtbaurad zu bauen und Gewichtsmäßig alles rauszuholen, was machbar ist. Hierbei kommt es mir tatsächlich nur auf den Leichtbau an, nicht um den tatsächlichen Verwendungszweck. Zusammen mit 4 anderen Verrückten wollen wir zeigen, was geht und ob ich dieses Bike anschließend jemals fahren werde, ist auch noch nicht sicher. Auf jedenfall wird alles unter der Aufsicht unseres Fahrradgottes David ausgeführt, der im Bereich Leichtbau der absolute Profi ist.

Ghost stellt Katalog 2012 online

Seit gestern ist nun der Katalog 2012 der Ghost Bikes online. Die Bikeschmiede aus Waldsassen hat zudem auch die komplette Website überarbeitet und ich finde, das ist recht gut und übersichtlich gelungen. Bei den Bikes hat sich auch einiges getan, für 2012 gibt es in allen Bereichen neue Farben und z.T. auch neue Geometrien. Interessant ist jedoch, dass Ghost nicht wie alle anderen auf den 29er Zug aufspringt und sein Angebot mit 3 Modellen in diesem Bereich wirklich überschaubar klein hält. Im Fully- sowie Hardtailbereich gibt es wieder viele schöne Carbonräder, die bei Ghost “Lector” genannt werden. Das 7700 gefällt mir auch dieses Jahr wieder sehr gut. Einziges Manko ist die Zugverlegung am Unterrohr und der Kettenstrebe, das scheint aber generell wieder in Mode gekommen zu sein. Muss man abwarten, wie sich das bewährt. Ich kann mir nur vorstellen, dass die hohe Biegung den Schaltvorgang negativ beeinflusst, aber das werden die Experten sicher irgendwie mal getestet haben. Sobald die neuen Modelle zu fahren sind, werd ich mir mal eins unter den Hintern setzen und ne Runde drehen.

Neue CUBE Bikes 2012 online

Ich habe ja nun schon ne ganze Weile drauf gewartet und gehofft, dass passend zur EuroBike die neuen Räder von CUBE enthüllt werden und heute war es dann endlich soweit. Seit ich meiner Freundin ein Cube zum Geburtstag geschenkt habe, finde ich diese Bikes einfach klasse. Die Verarbeitung, das Design, alles spricht mich total an und nun will ich auch so eins haben. Da es dann mein Dritt-Bike wird, suche ich in erster Linie einen passablen Allrounder für die Freizeitstrecken zwischendurch. Deshalb auch kein Fully, sondern ein schönes Hardtail mit 100 bis 120 mm Federweg vorn.

Mein bisheriger Favorit war das Cube Reaction GTC Team. Hier hat mich neben der Ausstattung und dem geringen Gewicht vor allem das Design überzeugt. Blau eloxierte Naben sehen einfach nur geil aus! Bei den aktuellen Modellen muss ich mich nun wieder reinfuchsen, das Reaction GTC SL ist zwar durch seine schwarz/weisse lackierung etwas schlichter gehalten, kommt dem 2011er aber vom Datenblatt her sehr nahe. Carbonrahmen, komplette XT-Ausstattung sind auch dieses Jahr wieder dabei, dagegen wurde die Fox Gabel gegen eine RockShox ausgetauscht.

Zusätzlich zu den 26 Zöllern bietet CUBE dieses Jahr eine ganze Reihe der “modernen” 29er an. Das setze ich bewußt in Gänsefüßchen, da es in meinen Augen eine reine Modeerscheinung ist und in maximal zwei Jahren kein Hahn mehr danach kräht. So einen Trend gab es bereits vor einigen Jahren, durchgesetzt hat es sich schon damals nicht. Nachdesagt werden diesen Rädern eine höhere Laufruhe, die aber auf engen Singletrails nicht wirklich erforderlich ist.

Zu den Preisen weiß ich auch noch nichts, da muss man abwarten, wo die neuen 2012er Räder positioniert werden. Für mich steht dieses Jahr eh keine Neuanschaffung an, da die Saison bereits kurz vor dem Ende steht und ich so einfach noch bequem bis zum Frühjar warte.

Pimp my Cannondale – die Qual der Wahl

Im Prinzip war für mich eine Sache von vornherein klar: keine Lefty! Und dabei kann ich das nichtmal richtig begründen, denn gefahren bin ich diese exotische Gabel (Gabel ist hier wohl der falsche Ausdruck, eher ein Piekser) noch nicht. Lediglich in meiner Phantasie stelle ich mir das sehr gewöhnungsbedürftig vor, nur auf einer Seite des Vorderrades eine Befestigung zu haben, aber scheinbar ist das ja kein Problem. Nun liegt beim David so eine Lefty für mich bereit und da überlege ich natürlich schon. Allein vom Gewicht sind diese Dinger unschlagbar, da kommt selbt die Fatty Ultra nicht ran. Und genau so eine sollte es ja ursprünglich werden, natürlich auch hier noch mal von Hand etwas Gewicht abgeschnippelt. Ich werd es aber einfach mal versuchen, irgendwie bockt mich so eine Lefty schon ganz schön an. Wenn ich auf die Klappe fliege, dann weiss ich wenigstens, wer daran schuld hat ;-)

Rundwanderweg: Skizentrum Pfronten – Fallmühle – Tiroler Stadl

Eine schöne Rundtour am Fuße des Breitenberg für die ganze Familie mit vielen Rastmöglichkeiten. Über rund 13 Kilometer legt man etwa 700 Höhenmeter zurück.

Ausgangspunkt dieser rund 3 stündigen Tour ist der Parkplatz des Skizentrums Pfronten – Steinach am Fuße des Breitenbergs. Hier sind genügend kostenlose Parkmöglichkeiten vorhanden und der Rundweg endet auch genau hier. Los geht es Richtung Norden über die Ach und dann direkt links in die Enzianstrasse. Diese geht bald in einen breiteren Feldweg über, schlängelt sich immer an der Ach entlang am Sägewerk, dem Tennisclub bis zur Fallmühle. Dies wäre auch gleich die erste  Einkehrmöglichkeit, wenn dieser Umweg eingeschlagen wird. Ansonsten bleiben wir nämlich links der Hauptstrasse und schlagen gegenüber der Fallmühle den Fahrweg Richtung Breitenberg ein. Dieser schlängelt sich nun eine Weile steil nach oben, hier kommt dann auch bald die Abzweigung richtung Ostlerhütte. Wir bleiben aber auf dem Weg und bewegen uns  weiter westwärts.

Später führt der Weg relativ frei am Berg entlang und man hat einen vorzügliche Aussicht auf den Kienberg und Pfronten Steinach sowie Meilingen. Jetzt geht es ein Stück abwärts, wo der Fahrweg plötzlich endet und ein kleiner Fußweg weiter führt, der schließlich nur noch in einen Trampelpfad übergeht. In einer scharfen Linkskurve durchqueren wir einen Bachlauf und kommen dann in ein dichtes Waldstück, aber immer noch auf deutlich erkennbarem Weg. Den Wald verlassen wir direkt oberhalb der Damenabfahrt, hier bietet sich auch ein beschauliches Plätzchen für ein Picknick.

Der Weg führt nun weiter rechts den Hang hinauf und führt auf den Wegweiser vom Tiroler Stadl. Ab hier sind es noch etwa 10 Minuten bis zur bewirtschafteten Hütte, allerdings mit wenig Aussenplätzen. Dafür werden wir mit einer tollen Aussicht belohnt und können weit in das Pfrontener Tal hinabblicken. Der Weg nach unten führt nun im Zickzack relativ steil abwärts, unterwegs sind aber immer wieder Bänke, die zum Rasten einladen. Hier kann man bereits unten den Parkplatz unseres Ausgangspunktes erkennen und nach etwa 3 Stunden ist dieser dann erreicht.

Länge: etwa 13 Kilometer
Dauer: ca. 3 Stunden
Höhenmeter: 700m
Festes Schuhwerk erforderlich
Einkehrmöglichkeiten: Fallmühle, Tiroler Stadl
Parkmöglichkeiten: Skizentrum Pfronten Steinach (kostenlos)

Pimp my Cannondale – der Plan

Vor Kurzem habe ich ja berichtet, dass ich mir einen Jugendtraum erfüllt habe und mir einen Cannondale Rahmen zugelegt habe. Dieser war, offensichtlich durch die Nutzung einer zu kurzen Sattelstütze, direkt am Sattelrohr oben etwas gerissen, was aber nun fachmännisch behoben wurde. Eine sehr gut erhaltene Ultra Federgabel (wirklich extrem leicht) konnte ich auch schon ergattern und nun sollte eigentlich das Sandstrahlen folgen. Doch jetzt habe ich gestern mit meinem Profischrauber David entschieden, dass wir dieses Jahr einen Testaufbau machen, um alles passend einzustellen wie optimale Vorbaulänge, Schaltung, Laufräder etc. um das Rad auch gewichtsmäßig im einstelligen Bereich zu positionieren. Es bleibt also vorerst rot und nach Ende der Saison nach bisherigem Stand schwarz. Dann werden noch die Sockel der Felgenbremsen abgeschnitten, da ich definitiv Scheibenbremsen montieren will und somit nochmal ein paar Gramm sparen kann. Die Laufräder werden eine Spezialanfertigung von David mit verlöteten Speichen, die Teile wiegen echt mal gar nichts. Über die weiteren Komponenten habe ich mir noch nicht viel Gedanken gemacht, lediglich der Sattel steht fest: Ein Selle flite SLR, Gewicht 89 Gramm, Preis… wozu gibts Mastercard ;-)

Mountainbiken im Schwarzwald

[Trigami-Review]

Nicht nur hier in Bayern kann man hervorragend biken, im angrenzenden Bundesland Baden Württemberg liegt der Schwarzwald mit seinen Gemeinden Triberg, Schonach, Schönwald, Furtwangen und St. Georgen. Auf 1000 m Höhe befindet sich ein Bikerparadies für Könner, aber auch für die ganze Familie. Abwechslungsreiche Touren bringen den ambitionierten Radler in eine der interessantesten Mountainbike-Regionen Deutschlands. Viele Highlights des Schwarzwaldes laden am Wegerand zum Kennenlernen ein, so z.B. das Schwarzwaldmuseum oder Deutschlands höchste Wasserfälle in Triberg.  Insgesamt 1000 Kilometer an ausgeschilderten, bikergerecht ausgewiesen Moutainbikerouten führen durch den Schwarzwald, auf der Homepage der Region finden sich dazu etliche Tourenvorschläge:

  • Auf dem Portal www.naturpark-scout.de zum downloaden.  Tipp: Hier kann man sich die Touren selbst zusammen stellen.
  • Tourenvorschläge auf dem Portal www.outdooractive.com. Alle Touren sind mit Bildergalerie, GPS-Daten und Kartenblatt zum Ausdrucken. Das praktische daran ist, dass man sich die GPS-Daten auch auf sein Smartphone schicken kann!  Zu den Touren
  • Private Tourenvorschläge eines sehr engagierten Bikers im Ferienland, Peter Castello aus St. Georgen. Zu den Tipps

Natürlich kann man auch vor Ort Räder mieten, wenn man sein eigenes nicht mit in den Urlaub genommen hat. Informationen dazu und die Adressen findet man ebenfalls auf der Seite www.ferienland-schwarzwald.de.

Der Schwarzwald Bike Marathon 2011
Wer sich mit anderen Messen möchte, der sollte sich zum Schwazwald Bike Marathon 2011 anmelden. Dieses Rennen eignet sich auch für normal sportliche Fahrer und findet alljährlich in Furtwangen statt. Dieses Jahr starten die Kids am Samstag den 10.09.2011 und die Erwachsenen am 11.09.2011. Neben dem ETG Cup, der Königsstrecke über 120 Kilometer, kann man sich für die Distanzen über 42, 60 oder 90 Kilometer anmelden. Erstmals angeboten wird die Disziplin Lady Bike mit einer Streckenlänge von 30 Kilometern. Der im letzten Jahr zum ersten Mal ausgetragene ETG Cross Country Jugend Cup über 27 Kilometer wird 2011 wieder zum Event gehören. Natürlich gibt es auch ein Rahmenprogramm mit musikalischer Unterhaltung, für die Bewirtung sorgen die Furtwanger Vereine. Wer sich also hierfür anmelden möchte, der kann das ganz bequem über den Webauftritt des veranstalters machen.

Der Schwarzwald ist also nicht nur ein idealer Urlaubsort für Wanderer, sondern bietet gerade für Mountainbiker ein Paradies auf Deutschlands höchster Gipfelkette im Mittelgebirge.

Die Allgäu-App für Android ist da

Seit gestern ist sie nun offiziell da, die Allgäu-App für Android Handys. Ich habe sie mir natürlich gleich aus dem Android Market runtergeladen, das geht direkt vom Handy oder übers Internet über diesen Link. Neben allerlei Informationen zu Sehenswürdigkeiten bietet die App Wanderwege, Themen- und Pilgerwege und deckt alle gängigen Sportarten wie Radeln, Transalptouren oder Rennradtouren, Nordic-Walking-Strecken, Joggingrunden, Trailrunnings oder Inline-Skate-Touren, Klettersteige und Bergtouren, Winterwandertouren, Rodel-, Ski- und Schneeschuhtouren ab. Zu Allen Touren gibt es ausreichend Bilder und Tipps zur Einkehr mit wieder ausführlichen Infos. So kann man z.B. Den Startparkplatz gleich über Google Navigation anvisieren oder sich die Telefonnummer der Hütte zur Übernachtung raussuchen.

Über zoombare topografische Outdoorkarten im Maßstab 1:25.000 für ganz Deutschland und Österreich werden diese Touren dargestellt. Filterbare Infos zu Unterkünften, Essen und Trinken, Ausflugszielen, Service, Gesundheit, Sport & Freizeit, Einkaufen oder zu Orten und Städten lassen sich auf der Karte einsehen. Natürlich lassen sich auch die aktuellen Nachrichten aus der Region abrufen und den Wetterbericht gibts auch noch obendrauf.

Das ist in meinen Augen wieder mal eine absolute Topp-App, die auf keinem Handy fehlen sollte, sofern es sich hier in die Region bewegt.

Neue Rollen bringen Schub

Neulich haben wir das gute Wetter ausgenutzt und die Inliner eingepackt, um mal ne Runde zu rollern. Meine Rollerblades besitze ich zwar schon seit über 15 Jahren, so wirklich viel gefahren bin ich mit denen aber nie, obwohl ich das eigentlich recht gut kann. Und so kam, was kommen musste, die haben mich alle voll abgehängt. Und dabei ist meine Kondition gar nicht schlecht, zumindest nicht schlechter, als die meiner Mitfahrer. Ich habe mir nie ernsthaft Gedanken gemacht, wie lange so ein Kugellager wohl hält, was ich da überhaupt für Lager drauf habe und wie wohl nach 15 Jahren das Gummi der Rollen ausschaut, obwohl ich so was damals zu meiner Rollerskates-Zeit (Ja, die mit den Quadrollen) voll drauf hatte. Als ich dann wieder zu Hause war musste ich erstmal auf die Suche gehen und mir einen Überblick über die Materialien verschaffen. Neuer Schuh lohnt nicht, dafür fahre ich zu wenig und meine sind noch gut, also habe ich dann einfach neue Rollen mit Lager gekauft. Das ganze war schnell montiert, nachdem ich von den heute gängigen 8mm mittels Hülse den Achsdurchmesser auf meine 6mm angepasst hatte. Die erste Testfahrt war dann auch wie erhofft richtig gut, endlich rollen die Inliner wieder wie von alleine.

Aber jetzt mal zum technischen Kram:

Die Kugellager werden mit ABEG angegeben, angefangen bei ABEG 1 über 2, 3, 5, 7, 9 und 11. ABEG ist die Abkürzung für “Annular Bearing Engineering Committee”, einem Fachausschuss der Vereinigung amerikanischer Wälzlagerhersteller. Die Zahlen von 1 bis 11 geben dabei die Fertigungstoleranz der Lager an, wobei 1 ungenau, 11 supergenau kennzeichnet. So gravierend ist das jedoch nicht, denn die Zahlen sagen nichts über Haltbarkeit und Rollwiderstand der Lager aus. Hier wird auch wieder viel mit tollen Zahlen geworben, um die Kunden zu locken, ein ABEG 5 Lager muss nicht zwingend besser sein, als ein ABEG 1.

Kugellager in Inlineskates werden in zwei Größen angeboten: Standartmäßig die 608er, dabei ist der Achsdurchmesser 8mm, der Lagerdurchmesser 22mm und die Lagerbreite 7mm. Diese Lager werden fast in jedem Inliner verbaut. Es gibt noch die 688er Lager (d = 8 mm, D = 16 mm, Breite = 5 mm), auch “Microlager” genannt, kommen aber seltener vor. Vorteil hier ist die Gewichtsreduzierung gegenüber den 608ern, dafür muss aber auch die Rolle wieder passen.

Nun zu den Rollen. Hier gibt es natürlich unheimlich viele Varianten, vor Allem in der Größe. Meine alten Rollerblades z. B. haben noch recht kleine Rollen von 72mm. Größer passt leider nicht, dann schleifen sie am Schuh. Heute sind im Fitnessbereich 80er üblich, manchmal sogar 84er. Die Marathonläufer nutzen in der Regel 100er Rollen, es gibt sogar schon Schuhe mit 110ern. Wenn man sich also neue Rollen kauft, dann unbedingt mal vorher gucken, was da drauf geht. Heute kann man oft schon etwas variieren, bei meinen geht das eben leider nicht. Als nächste Größe kommt der Härtegrad, dieser wird nach Shore A (DIN 53505) angegeben. Ich hatte 80A drauf und das war für mich perfekt. Hier wird im Fitnessbereich und einem geteerten Untergrund so zwischen 78 und 85 angegeben, wobei 78 für weich und 85 für hart steht. Auch hier gibt es nach unten deutliche Abstufungen für z.B. Crossläufer (Waldboden, Fels) mit einer weichen Rolle, oder nach oben zu den Freestylern, die eine härtere Rolle benötigen.

Das war es eigentlich schon, wenn man sich nach einer neuen Rolle für den Inliner umschaut. Preislich gibt es da natürlich auch gewaltige Unterschiede, so habe ich nur Kugellager für 120,- Euro gesehen. Meine Rollen haben jetzt mit Lagern zusammen 35,- Euro gekostet, das war ich bei den alten Schuhen gerade noch bereit auszugeben. Als nächstes wären dann wirklich neue Inliner fällig, aber da muss ich erstmal abwarten, wie sich das mit der Fahrerei in Zukunft entwickelt. Bei einem Neukauf würde ich aber wieder zu Rollerblades tendieren, die haben die Teil schließlich erfunden. K2 machen aber auch tolle Schuhe, nur irgendwo muss man sich ja einsortieren.

Wenn Ihr Euch Zubehör für Inliner oder auch gleich neue Schuhe kaufen möchtet, dann schaut doch hier mal bei Amazon rein. Durch klicken auf den Link kostet es Euch keinen Cent mehr, aber ich bekomme eine kleine Provision.

Salewa Rockshow 2011

[Trigami-Review]


Vom 01. bis 26. Juni 2011 touren die Athleten des Salewa alpineXtreme Teams durch Europa, einen ganzen Tag können junge Talente aus Deutschland und sieben weiteren Ländern mit den Profis von Salewa klettern. Interessierte Kletterer, die sich für die SALEWA RockShow Tourstops 2011 in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Polen, Russland, Tchechien und der Schweiz qualifizieren möchten, können dies von Mitte März bis Ende Mai bei speziellen RockCallings tun. Dem Sieger dieses Tourfinals winkt ein Ticket für den legendären RockMaster in Arco (Italien).

Die noch folgenden Termine der RockCallings in Deutschland sind

  • Samstag, 07. Mai 2011 in Freiburg/ Emmendingen
    Impulsiv Sportcenter (www.impulsiv-em.de) & Handelspartner SALEWA Store Freiburg
  • Dienstag, 10. Mai 2011 in Augsburg
    Halle Sportkreisel (www.sportkreisel.de) & Handelspartner SALEWA Store Augsburg
  • Donnerstag, 12. Mai 2011 in Dresden
    Halle XXL (www.xxl-dresden.de) & Handelspartner Rotpunkt Weinhold
  • Samstag, 21. Mai 2011 in München
    Boulderwelt (www.boulderwelt.de)
  • Dienstag, 24. Mai 2011 in Köln/Leverkusen
    A-Werk (www.a-werk.com) & Handelspartner Blackfoot

Weitere Informationen zu den einzelnen Terminen und Veranstaltungsorten bekommt ihr auf der Webseite zur Salewa Rockshow.

Derjenige, der sich für die Teilnahme an der RockShow qualifiziert, wird im Juni mit Stars der internationalen Kletterszene wie Johanna Ernst (AT), Anna Galliamova (RUS), Florian Riegler (IT), Roger Schäli (CH) und Michi Wohlleben (D) an einem der Top-Spots seines Landes einen unvergesslichen Tag im Fels verbringen. Bei jedem Tour-Stop der RockShow kühren die Athleten des SALEWA alpineXtrem Teams einen Climber of the Day. Dieser wird dann, ausgestattet mit einem SALEWA Warengutschein in Höhe von 300,00 Euro, um den Titel des Climber of the Tour klettern. Das große Finale der RockShow findet im Rahmen der OUTDOOR in Friedrichshafen vom 14. – 17.07.2011 statt. Der Climber of the Tour darf sich über ein VIP Ticket für den Rockmaster in Arco sowie ein exklusives Fotoshooting mit seinem Lieblings-SALEWA Athleten freuen.

Wenn ihr Euer Klettertalent unter Beweis stellen wollt, dann bewerbt Euch jetzt für diese Tour. Eine bessere Gelegenheit wird nicht kommen, als hier mit den Profis einen Tag am Fels verbringen zu können.

Wenn Du mehr Infos brauchst, dann schau hier auf der Salewa Homepage nach oder auch auf Facebook.

Bernd Ritschel kommt nach Füssen

Seit 20 Jahren fotografiert Bernd Ritschel das, was auch mich so fasziniert: Berge! Im letzten Jahr hat er zusammen mit 3 Freunden die Dolomiten von Norden nach Süden an ihrer breitesten Stelle überquert und dabei rund 205 Kilometer und 17.000 Höhenmeter zurückgelegt. Auf dieser Tour, die nach dem Motto “Spaß statt Speed” ausgelegt war, sind wieder unzählige Fotos entstanden, die Bernd nun auf seiner Vortragsreise “Dolomiten Cross 2010 – The perfect Line” zeigt. Neben vielen Terminen rund um München gastiert er auch im Nachbarstädtchen Füssen, da muss ich also unbedingt hin. Schließlich muss ich mir noch ein paar Anregungen und Tipps für unser großes Sommerevent holen, auf welchem ich neben Fotos auch einen Film drehen werde. Aber dazu später mehr ;-)

Aktuell ist im Bergverlag Rother das Buch Fotografie: Berge, Landschaft, Outdoor, Action erschienen, welches ich mir unbedingt holen muss. Eine Leseprobe hatte ich bereits im Vorfeld erhalten und darin wird genau das beschrieben, was mich interessiert. Ich hoffe ja nun, dass ich das am Donnerstag direkt auf der Veranstaltung kaufen kann, dann muss Bernd nämlich gleich mal was reinkritzeln.

Hier mal die restlichen Termine von “The perfect Line”:

Mittwoch 11. April 2011
Ergolding bei Landshut
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Bürgersaal Ergolding
(Vorverkauf bei Alpenstrand, Landshut)

Donnerstag, 14. April 2011
Füssen
Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Haus Hopfensee, Hopfen/Füssen, Höhenstr. 14
(Vorverkauf bei: Nur Abendkasse!!!)

Freitag, 13. Mai 2011
Freiburg
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Sport Kiefer
(Vorverkauf bei Sport Kiefer, Freiburg)

Freitag, 21. Oktober 2011
Köln-Nippes
Beginn: 20.00 Uhr
Ort: Aula der städt. Kollegschule
(Vorverkauf bei DAV Sektion Köln)

Alle Bildbände von Bernd Ritschel

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