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Nikon bringt eine D750

Laut Nikon Rumors bringt Nikon noch zur Photokina eine neue Vollformatkamera mit der Bezeichnung D750. Damit platziert Nikon zwischen der D600 und der neuen D810 einen Body und schließt die inzwischen sehr groß gewordene Lücke. Mehr als ein paar Features scheinen aber bisher nicht bekannt zu sein:

  • Schwenkbares Display
  • 24 MP Vollformatsensor
  • Wi-Fi
  • Expeed 4 Image Prozessor
  • Sehr leichter Body, ähnlich D610 oder Df oder sogar leichter
  • Preis $2.500,-
  • Ankündigung Ende August oder Anfang September

Das klingt doch mal sehr interessant und ich freue mich auf ein neues Model in der Nikon-Familie. eine Frage brennt mir allerdings unter den Nägeln: Wird es ein Profi-Body oder ein Consumer Body sein? Warten wir es ab!

Wie viele Bilder ich auf Hochzeiten mache

Oft werde ich gefragt, wie viele Bilder ich denn so auf Hochzeiten mache. Nicht nur von den Brautpaaren selbst, auch von Freunden und Kollegen oder Workshopteilnehmern. Hier muss man natürlich ganz klar sagen: “Es kommt drauf an!”. Aber der Blogpost würde ja keinen Sinn machen, wenn ich das hier nicht wenigstens etwas näher beantworten würde.

Von meiner ersten Hochzeit kam ich gleich mal mit gut 4.000 Bildern nach Hause. Ich habe ständig abgedrückt und dachte mir so: “scheiß drauf, Speicherkarten hab ich genug, bloß keine Situation verpassen”. Am nächsten Tag saß ich dann vor meinem Rechner und sichtete die Bilder und war dann ganze zwei weitere Tage mit dem Aussortieren beschäftigt. Übrig blieben ca. 650 Fotos, die ich anschließend bearbeitet und dem Brautpaar abgegeben habe. Niemand hat mich gefragt, wo denn die anderen 3.350 Bilder sind und inzwischen habe ich diese auch bereits gelöscht. Nicht, dass die alle nichts geworden sind, aber es waren fast Zeitrafferaufnahmen bestimmter Momente, wo ja ein oder zwei gute Bilder vollkommen reichen. Inzwischen habe ich mir angewöhnt, deutlich weniger abzudrücken und dafür die richtigen Augenblicke einzufangen. Somit spare ich sehr viel Zeit bei der Bildsortierung ein.

Aber wie viele Bilder gebe ich denn jetzt genau ab? Wenn ich eine Hochzeit den ganzen Tag über begleite, dann sind das im Schnitt schon so gute 16 bis 18 Stunden, in denen ich fotografiere. Das fängt morgens beim Friseur an und endet abends auf der Party. An so einem Tag mache ich inzwischen rund 1.000 bis 1.200 Fotos, wovon ich gut die Hälfte wegschmeiße aus den gleichen Gründen wie oben: sie sind doppelt und ich entscheide mich für das beste Bild. Ich gebe in dieser Reportage so zwischen 550 und 650 Bildern fertig und bearbeitet ab denn das ist so in etwa die Menge, die man auch als Brautpaar noch bewältigen kann. Wenn ich den beiden über 1.000 Fotos geben würde, dann ist das einfach zu viel, das kann keiner mehr bewusst verarbeiten und es wiederholt sich alles. Bei den aussortierten Fotos sind dann noch Testbilder, geschlossene Augen und auch Unscharfe (mache ich auch) dabei, also ist die Quote der “guten” Bilder inzwischen relativ hoch. Also zusammenfassend kann man sagen, ich gebe so um die 600 Bilder ab, wenn wir von einer Tagesreportage ausgehen. Ich denke mal, das wird bei Euch auch nicht anders sein, sofern Ihr Hochzeiten fotografiert und das auch schon ein paar Tage macht. Entscheidend ist aber, schon gleich so zielführend zu fotografieren, dass Ihr Euren Arbeitsaufwand im Anschluss minimiert. Der richtige Bildausschnitt gehört da auch zu, oder wollt Ihr jedes Bild bis auf 2 Megapixel runter cropen? Haltet Euch auch nicht an meinen Zahlen fest, das ist nur ein Erfahrungswert, mit dem ich und vor Allem die Brautpaare sehr gut zurecht kommen. Nummeriert die Bilder anschließend durchgehend, dann fragt auch keiner nach den fehlenden Bildnummern.

Anmerkung: Wenn ich noch eine Photobooth dabei habe, dann kommen die Bilder noch extra dazu. Hier behalte ich alle (in der Regel), werfe nur die weg, wo der Blitz nicht ausgelöst hat und schneide das ganze zu einem lustigen Film zusammen.

Finde mich auch hier: Hochzeitsfotograf im Allgäu

Kamerastativ Manfrotto MT055XPRO3 mit Kugelkopf Sirui K-20X

Obwohl ich mit meinem bisherigen uralt Stativ immer gut zurecht gekommen bin, musste dann doch endlich mal ein Neues her. Auf Mallorca habe ich immer das Manfrotto 055XPROB von meinem Vater genutzt und war mit den Möglichkeiten, die dieses Stativ bietet super zufrieden. So also orderte ich kurzerhand das aktuelle Manfrotto MT055XPRO3. Das Stativ kommt natürlich ohne Kopf und hat ein Gewicht von ca. 2,5 Kilo. Das ist sicher nicht gerade leicht, wenn man auf Bergtour geht, aber dafür äußerst stabil. Alternativ kann man auch auf die Carbonvariante ausweichen, die kostet aber gleich fast das Doppelte, wiegt dafür etwa 1,6 KG. Klar, auf Dauer spürt man jedes Gramm, das ist wie bei einem guten Mountainbike. Aber dieses Stativ wird nicht das sein, welches ich auf Bergtouren mitschleppen möchte, sondern eher für gezielte Einsätze, wo ich evtl. mit dem Auto hinfahre.

Manfrotto 055

Aber mit dem Stativ allein ist es ja noch nicht getan, hier braucht man eben auch einen Kopf. Nachdem ich so viel Gutes über die Köpfe von Sirui gelesen und gehört habe, bestellte ich den SIRUI K-20X Stativkopf gleich mit dazu. Er hat eine Arca-Swiss-kompatible Wechselplatte und wiegt gerade mal 400 Gramm, dabei trägt er ein Gewicht bis 25 Kilo. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, geliefert wird das Teil sogar in einem praktischen Stoffbeutel.

Sirui Kugelkopf Sirui Kugelkopf

Jeweils Stativ und Kugelkopf besitzen Libellen und Wasserwagen für die korrekte Ausrichtung. Das kann bei 360° Panoramen schon sehr essentiell sein, ansonsten richte ich die Kamera lieber nach dem Motiv und dem Horizont aus. Grundsätzlich aber schon mal gut, wenn alles wenigstens relativ gerade steht. Das MT055XPRO3 besitzt 3 Auszüge, mit denen man das Stativ bis auf 1,70m ausfahren kann. Zzgl. Kugelkopf ist das für mich schon zu groß, also reicht mir das Stativ locker aus. Schiebt man die Mittelsäule nach oben, kommt man sogar noch etwas höher und das sogar erstaunlich stabil. Leute mit einer Köpergröße jenseits der 2 Meter sollten sich hier aber eher an Fahnenmasten halten oder sich beim Fotografieren einfach hinsetzen ;-) Ich mit meinen 1,70 komme hingegen sehr gut zurecht. Nicht immer muss es ein Nachteil sein, wenn der liebe Gott nur einen kleinen Teil der 2 Meter in die Körpergröße gesteckt hat!

Manfrotto 055 Manfrotto 055

Neben der maximalen Höhe des Stativs ist aber auch die Bodennahe Kameraposition sehr interessant. Durch das Umlegen der Mittelsäule und das Spreizen der Beine bekomme ich das Objektiv fast in Bodennähe arretiert, das ist echt klasse. Perspektive ist schließlich alles beim perfekten Bild und hier gibt es wirklich keine Grenzen. Immer wieder beeindruckend: die Stabilität, mit der die drei Alu Rohre die Kamera halten. Hier wackelt nichts und selbst komplett ausgezogen biegt sich keines der Beine durch. Die Schnellverschlüsse lassen sich sehr bequem mit einer Hand öffnen und somit die Beine verlängern oder verkürzen, die stabilen Gummifüße garantieren so einen sicheren Halt. In der Mitte ist sogar noch ein Haken, an dem man einen Sandsack zur Beschwerung hängen kann. Ein Zusätzliches Gewinde ermöglicht die Anbringung von weiterem Zubehör, wie beispielsweise der Manfrotto Magic Arm.

Manfrotto 055

Einziger Wermutstropfen bleibt die Lieferung ohne Köcher, diesen kann bzw. muss man sich für rund 60,- Euro noch extra kaufen, sofern man ihn braucht. Das werde ich auch kurzfristig nachholen, denn auf Reisen im Koffer hätte ich das Dreibein schon sehr gern gut geschützt.

Wer ein wirklich praktisches Reisestativ sucht, der sollte sich mal das Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ genauer ansehen.

Wie sind Eure Erfahrungen mit Stativen? Lasst es mich doch mal in den Kommentaren wissen.

Jinbei EF-100 LED Dauerlicht im Test

Dauerlicht im Studio – das wollte ich schon immer mal probieren. Zumal ich davon schon viel Gutes gehört habe, aber auch die Schattenseiten waren mir nicht unbekannt. Daher musste ich das mal ausprobieren und habe mich an die Firma Foto Morgen gewandt, die mir freundlicherweise zwei Jinbei EF-100 LED zur Verfügung gestellt haben.

Fakten
Zunächst mal die klaren Fakten zu den Geräten: Die sog. Sunlights sehen aus wie Studioblitzköpfe und sind vom Gewicht auch vergleichbar. Die Verarbeitung macht einen äußerst wertigen Eindruck, trotz des vielen Kunststoffs wirken die Lampen nicht billig und fühlen sich sehr hochwertig an. Wie bei Jinbei bereits bekannt, kommen auch die EF-100er mit einem Bowens-S Bajonett daher, was den Einsatz der ganzen Softbox- und Lichtformer Palette aus dem Hause Jinbei ermöglicht. Hinten befindet sich der Stromanschluss, der Ein-/Ausschalter sowie die beiden Tasten mit + und - zum Dimmen der Leuchten. Das kann man im Übrigen auch per Fernbedienung regeln, die aber nicht im Lieferumfang ist. Für meinen Test stand diese auch nicht zur Verfügung, was mich aber jetzt nicht wirklich behindert hat. Im Outdooreinsatz soll sie bis zu 100 Meter die Lichtleistung regeln können, das hört sich zunächst schon sehr praktisch an und mit etwa 30 Euro ist die Funke auch bezahlbar.

Die Farbtemperatur wird mit 5.500 Kelvin angegeben und ist damit relativ nahe an den Tageslichtwerten (5.777K). Das ist für meine Art der Fotografie allerdings relativ unerheblich, da meine Bilder meistens schwarz/weiss werden. Im Videobereich nimmt das aber noch einmal einen ganz anderen Stellenwert ein. Die Lichtleistung von 100 Watt LED soll 1.000 Watt Halogen entsprechen, das stellte sich in diesem Test als etwas schwach heraus, dazu aber später mehr.

Jinbei EF-100 LED Jinbei EF-100 LED Jinbei EF-100 LED

Einsatzzweck
Was aber sind die Vor- bzw. Nachteile der Daylights gegenüber Blitzen? Im Gegensatz zu Studioblitzen ist man mit Dauerlichtern nicht an die Blitzsynchronzeit gebunden und kann mit seiner Kamera das Licht ganz normal messen, wie unter Tageslichtbedingungen draußen auch. Das heißt auch, dass ich kürzer als 1/160 Sek. belichten kann und damit auch die Blende weiter aufreißen kann, als das mit einer Blitzanlage manchmal möglich ist. Dann kann man direkt schon beim Blick auf das Model (ich gehe jetzt mal in diesem Fall von People Fotografie aus) sehen, wie sich das Licht auswirkt und wie die Schatten fallen. Man kann also viel leichter und einfacher reagieren und noch vor dem ersten Foto das Licht passend setzen. Im Video-Bereich kann man sie als ganzheitliche Aufhellung einsetzen, hier geht ja eh nichts mit Blitzen. Aber es gibt auch Nachteile wie etwa die Pupille des Models, die aufgrund der konstant helleren Umgebung natürlich kleiner ist. Das mögen Kleinigkeiten sein, bei einem schönen Close-Up aber nicht zu unterschätzen. Sicherlich alles Geschmacksache, wie zum Beispiel die Ringe im Auge von Ringblitzen, die ich auch nicht sonderlich mag.

In der Praxis
Die Jinbei EF-100 LED kommen mit eingebautem Lüfter daher und dieser springt auch gleich nach dem Einschalten an. Nicht zu überhören, aber auch nicht wirklich laut oder störend – bei einem Shooting! Im Videobereich kann das unter Umständen zu hören sein. Jedoch habe ich in meinem Testvideo keine Geräusche gehört, die Mikros waren relativ nah an meinem Körper und die Lampen wohl noch weit genug entfernt.

f1.8, ISO 320, 1/500 Sek. bei 85mm

f1.8, ISO 320, 1/500 Sek. bei 85mm

Im Fotoeinsatz habe ich eine Lampe mit einer k-90 Umbrella Softbox bestückt und auf mein Model gerichtet, die andere mit einem Standardreflektor zur Hintergrundausleuchtung eingesetzt. Nach dem ersten Versuch habe ich noch den äußeren Diffusor der Softbox entfernt, um etwas mehr Licht zu bekommen, die Box schluckt doch schon einiges. Mein Motiv wollte ich schön nah ran mit einem knackigen Schärfeverlauf ablichten, das konnte ich mit der offenen Blende von in diesem Fall f1.8 gut erreichen, die ISO hatte ich vorsorglich schon etwas hoch gedreht, so kam ich auf eine Belichtungszeit von 1/500, was definitiv für Studioaufnahmen ausreicht. Sicher, ich hätte mit der ISO auch noch auf 100 gehen können, dann wäre die Belichtungszeit nicht ganz so kurz gewesen, aber wenn es eben reicht? Warum nicht! Rauschen sieht man da sowieso nicht. Aber ich muss auch dazu sagen, ich habe ein recht “enges” Setup gewählt, um sehr nah mit dem Licht an das Model ranzukommen. Etwas weiter weg sieht das ganze schon anders aus, Hier schlucken vor Allem die Lichtformer ordentlich. Ich hab das auch mal mit meinem Beautydish und Wabe versucht, geht gar nicht! das Teil schluckt schon so viel Licht, dass ich meinen 400 Watt Blitz oft auf kurz vor Maximum stehen habe.

Mein Fazit
Die Jinbei EF-100 LED Sunlights sind qualitativ sehr gut verarbeitet und leicht zu bedienen, durch den Anschluss lassen sich sehr viele Lichtformer nutzen. Das mitgelieferte Kabel ist schön lang, mit der optionalen Fernbedienung lässt sich die Leistung sogar aus einer Distanz von hundert Metern regulieren. Die Lüfter sind hörbar, aber nicht wirklich störend und die Lampen selber werden gar nicht erst heiss. Lediglich die Lichtleistung ist etwas schwach, sofern man die Lampen zum Fotografieren nutzen möchte. Zum Videofilmen reicht sie locker aus und so kann man sein Setup gut ausleuchten. Mit einem Preis von rund 325,- Euro sind sie absolut bezahlbar, weitere Infos unter fotomorgen.de

Winterexpedition auf die Zugspitze

Am 10. März ist es soweit, dann werde ich zusammen mit Ernst Merkhofer die Zugspitze angehen, ein lang gehegter Traum von mir. Dabei werden wir in Garmisch am Olympiazentrum starten, durch die Partnachklamm in Richtung Reintalangerhütte aufbrechen und einen kurzen Abstecher zum Partnachursprung machen, einem gigantischen Wasserfall. Anschließend geht es weiter in Richtung Knorrhütte, wo wir dann unser Zelt aufschlagen werden, um frisch gestärkt am nächsten Morgen den steilen Weg zur Zugspitze anzugehen. Ja, Zelt. Ihr habt richtig gelesen und das wird schon eine Herausforderung für uns, so mitten im Winter. Aber Erstens ist das mit dem Winter bisher ja eher weniger und tendiert hier im Pfrontner Tal teilweise sogar schon Richtung Frühling. Und Zweitens wollte ich schon immer mal im Winter wandern und zelten und so schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Natürlich kommt auch die Kamera mit und neben ein paar schönen Fotos möchte ich auch mal ein wenig filmen. Was das genau wird, weiß ich selbst noch nicht so genau, lasst Euch da einfach mal überraschen. Nun müssen wir zunächst unsere Ausrüstung zusammen planen und die Wetterlage abwarten, um genauer einschätzen zu können, was uns erwartet.

Aber die ganze Tour hat natürlich auch einen kleinen Hintergedanken ;-) Ich möchte gerne im Spätsommer diese Strecke als 3-Tägigen Fotoworkshop anbieten und wollte im Vorfeld auf jeden fall einmal selbst hier gelaufen sein um auch abschätzen zu können, wie lange man geht, wie steil es tatsächlich ist und was uns eben alles so erwartet. Natürlich wird das dann keine Tour durch Schnee und Eis und auch nicht im Zelt, aber grundlegend wird es der gleiche Weg sein. Wer dann auf dem Laufenden bleiben möchte, wann ich diesen Kurs mal anbiete, der trägt sich am Besten gleich für meinen Workshop-Newsletter ein: http://www.nwphoto.de/fotografie-workshops/

Jinbei Beauty Dish mit Wabe

Jinbei Beauty DishIch liebe dieses Teil jetzt schon, den Jinbei Beauty Dish 50 cm mit Wabe. Jedes Bild haut mich schon direkt so um, wie es aus der Kamera kommt, ein absolut genialer Look. Durch den Wabenvorsatz bekommt das ganze Bild automatisch eine Vignette, das mag ich ja total und weißer Hintergrund wird richtig schön grau. Allerdings schluckt die Wabe auch ordentlich, mindestens eine Blende, aber ein 400 Watt Studioblitz kommt damit locker klar. Hier mal ein Bild, was so direkt aus der Kamera kommt, nicht bearbeitet, nur in JPEG konvertiert. f/5.0 – 1/160 Sek. – ISO 100:

Testbild Jinbei Beauty Dish

Und hier eins, was ich in Lightroom bearbeitet habe:

Testbild Jinbei Beauty Dish

Ein Beauty Dish ist ein Lichtvorsatz für Studioblitze, die das Licht nicht direkt ausgeben, sondern über einen kleinen Teller auf die Innenseite des Reflektors leiten und damit also indirekt Licht auf das Model abgeben. Dieser Dish hier hat eine weiße Innenbeschichtung, dadurch wird das Licht nicht ganz so hart. Den Beauty Dish gibt es von Jinbei auch noch in 70 cm mit silberner Beschichtung, den werde ich mir auf jeden fall nun auch zulegen und testen, denn von dem Licht bin ich absolut überzeugt.

Ein gut’s neues Jahr 2014

Heute ist der erste Tag im Jahr und obwohl noch die harte “Arbeit” der letzten Nacht in mir steckt, geht es langsam los. Ich habe viel vor, sehr viel für das kommende Jahr. Im Studio liegen bereits einige neue Spielzeuge, die ausprobiert werden wollen, die ersten Workshops stehen an und wie ja schon angekündigt gibt es einige interessante Reisen. Den Anfang macht in wenigen Wochen London, wo ich ganz im Sinne von Sightseeing und Romantik das Geburtstagsgeschenk meiner Maus genießen werde. Ich war zwar schon mal in London, aber das ist inzwischen schon 23 Jahre her und ich kann mich nicht mehr so wirklich daran erinnern. Vorgenommen habe ich mir aber einige Langzeitbelichtungen und ein bisschen Streetfotografie, dazu werde ich aber auch nur mit kleinem Fotogepäck reisen. Den großen Rucksack lasse ich diesmal zu Hause, ich will einfach ganz komfortabel durch die Stadt schlendern und einfach das einfangen, was ich dort sehe. Ein Stativ nehme ich wohl mit, aber außer ein paar Objektiven mehr auch nicht.

Dann gibt es ja hier mittlerweile einen kleinen Shop – aktuell könnt Ihr dort meine beliebtesten Lightroompresets kaufen – den ich von Zeit zu Zeit immer wieder mit ein paar interessanten Downloads füllen werde. Ich bin auch noch nicht so hundertprozent mit dem Plugin zufrieden, aber es funktioniert. Bezahlen kann man im Moment nur mit Paypal. Aber selbst wenn man kein Paypalkonto hat, kann man darüber wieder mit Kreditkarte bezahlen, ohne sich bei Paypal anmelden zu müssen.

Zu guter Letzt gibt es in diesem Jahr einige Fotoprojekte, wo es mal mehr auf ein bestimmtes Foto ankommt, als auf eine ganze Serie. Hierzu habe ich mir ein kleines aber feines Team zusammen gestellt, mehr möchte ich jedoch noch nicht verraten. bleibt einfach hier am Ball ;-)

Bucht mich als Eueren Hochzeitsfotografen in Miami

Wow, das klingt ehrlichgesagt ziemlich cool, oder? Aber Tatsache ist, dass ich im kommenden Jahr gut zwei Wochen in Miami - Florida sein werde und mir damit auch der Gedanke kam, dort doch mal eine Hochzeit zu fotografieren. Hier im Allgäu mache ich das bereits seit einem Jahr und verdiene damit mittlerweile mein Geld, aber ich möchte mich nicht nur hier auf diese durchaus wunderschöne Bergidylle beschränken, die ganze Welt bietet unheimlich viele tolle Plätze, um zu heiraten. Ihr könnt mich also überall als euren Hochzeitsfotografen buchen, ideal natürlich noch, wenn ich sowieso schon einmal vor Ort bin.

Wie ich mir das vorstelle

Also, wir telefonieren erst einmal und besprechen die Details. Wann Ihr heiratet, wo genau Ihr vorhabt, Euch zu trauen und und und. An diesem Tag komme ich direkt zu Eurem ersten Termin, wo auch immer der sein mag. Es wird ja zum Beispiel gern am Strand unter freiem Himmel geheiratet, was ja in Florida erlaubt ist. Nach der “Zeremonie” machen wir Eure Fotos. Wenn Ihr also Zeit habt, dann begleite ich Euch gerne den ganzen Tag durch die Stadt und wir machen dabei coole Fotos. entweder Downtown, Am Strand oder in den Everglades, Party im Hotel oder Eurer Villa ;-)

Also, wenn ihr vorhabt im Zeitraum vom 12. bis 25. Mai 2014 in Miami zu heiraten, dann bin ich sehr gerne Euer Hochtzeitsfotograf. Wenn Ihr nun wissen wollt, was es Euch kosten wird, dann schreibt mich doch einfach an, das besprechen wir dann unter 6 Augen ;-)

Hier noch ein paar Beispielbilder meiner bisherigen Arbeiten:
Hochzeitsfotograf in Schwangau Hochzeitsfotograf in Oberstdorf Hochzeitsfotograf in Oberstdorf Hochzeitsfotograf in Pfronten Hochzeitsfotograf in Pfronten Hochzeitsfotograf in Oberstdorf

Und hier geht es zu meiner Webseite: Hochzeitsfotograf in Pfronten im Allgäu

Nikon baut jetzt auch ne Retro-Kamera

Seit ein paar Tagen ist es raus, Nikon kommt nun auch mit einer neuen, kleinen Kamera im Retro-Design mit tollem Chip und viel Tralala. Der Name soll vermutlich D4H lauten, also wird das der von mir sehnlichst erwartete Nachfolger der D4? Das wäre sehr schade, denn mit diesen Retro-Kameras kann ich mal so gar nichts anfangen. Ich mag es da eher modern, zukunftsorientiert, spacig, Sci-fi… warum hab ich die ganzen Jahre Star Treck geguckt? ;-)

Also gut, die Specs der neuen Cam lesen sich schon mal ordentlich, F-Mount bedeutet auch, dass die bisherigen Linsen angeschraubt werden können. Trotzdem hätte ich gern was handfestes und bleibe vorerst ganz einfach mal bei einer Nicht-Spiegellosen-Kamera. Für alles andere reicht mein Smartphone, mehr brauch ich nicht!

1 Jahr mit Zenfolio

ZenfolioSeit ziemlich genau einem Jahr arbeite ich nun mit Zenfolio, dem online Speicher für Bild- und Videodaten. Es ist eine Art Galerie, jede mit einer eigens konfigurierbaren URL, deren Link und Passwort ich meinen Kunden gebe und diese dort ihre Fotos ansehen und in unterschiedlichen Auflösungen herunterladen können. Wirklich praktisch und man spart sich das herumgeschicke von CDs oder USB-Sticks. Für mich selbst bietet das ganze auch noch ein paar Vorteile: Ich habe eine Datensicherung zusätzlich auf dem Zenfolio-Server und meine Bilder sind via App überall auf dem Handy abrufbar oder ich logge mich über einen PC ein und kann dann alle Bilder sehen. Das geht im Prinzip natürlich auch mit anderen Diensten wie beispielsweise Dropbox, doch gerade dort sind die Möglichkeiten ja eher begrenzt. Wobei ich gestehen muss, dass ich längst nicht alle Optionen von Zenfolio wirklich nutze. Ich habe mich auch “nur” für das “Unlimited EU”-Paket für 50,- Euro/Jahr entschieden, denn diese Funktionen reichen mir persönlich vollkommen aus. Weitere Pakete bieten noch zusätzliches Anpasse des Layouts mit eigenem Logo und eigener URL, was ich aber nicht benötige. Ich verschicke meinen Kunden den Link und da kann dann ruhig Zenfolio drüber stehen, so etwas stört mich nicht.

Das von mir gewählte Paket beinhaltet unbegrenzten Speicherplatz für Bilder, was wirklich sehr praktisch ist. Ich muss mir so also keine Gedanken machen, ob ich alte Galerien wieder rausschmeißen muss, um neue hochladen zu können. Alle meine Bilder vom ersten Tag meiner Arbeit mit Zenfolio sind so noch drauf und ich kann überall schnell dies oder jenes Bild aufrufen.

Auch für den Kunden ist das eine tolle Möglichkeit, nicht nur die eigenen Bilder schnell aufrufen und sich herunter laden zu können. Der Link kann natürlich an alle Freunde, Verwandte und Bekannte weiter geschickt werden, so dass die Fotos der Hochzeit sogar den entlegensten Winkel dieses Planeten erreichen. Internetzugang natürlich vorausgesetzt. In einem Gästebuch können der jeweiligen Galerie Kommentare hinzugefügt werden und ich als Admin sehe auch noch gleichzeitig, wie viele Leute sich die Fotos bereits angesehen und heruntergeladen haben.

Nun kommen wir zum Upload, und da ist dank meiner schwachen Internetleitung leider der Knackpunkt. Aber das ist kein Zenfolio-Problem, sondern mein allgemeines Upload Problem. Speziell große Bildmengen benötigen bei mir Tage und führen vereinzelt auch zu Upload-Fehlern. Leider gibt es hier keine andere Lösung, mein Provider kann da auch nichts machen und so muss ich mich damit wohl begnügen. Für den Upload stellt Zenfolio jedenfalls mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, unter Anderem auch ein Plug-In für Lightroom. Von hier aus kann ich also auch direkt zu Zenfolio exportieren, wobei ich das immer über den manuellen Upload via Browserfenster erledige.

Es gibt noch etliche Funktionen, viele aber auch erst ab den höheren Paketen. Ich nutze genau die oben beschriebenen Möglichkeiten, was mir völlig reicht. Wer sich das mal anschauen möchte, kann das über einen freien Testzugang erledigen

Paddys Lightroom 5 Turorial

Lightroom ist aus dem Alltag vieler Fotografen nicht mehr wegzudenken, denn das Programm unterstützt hervorragend bei der Organisation, Verwaltung und Bearbeitung der Bilder. Ich selber arbeite seit der Version 2 damit und bewältige so meine großen Mengen an Fotos. Ich importiere sie mit Lightroom direkt auf meine Festplatte und vergebe beim Import bereits wichtige Stichpunkte und editiere gleich die Metadaten und füge diesen meinen persönlichen Stempel zu. Mein Katalog umfasst dabei alle Bilder und ordnet diese chronologisch, so dass ich später auch einfach alles wiederfinde. Die Bildbearbeitung ist hier nicht im Sinne einer aufwändigen Retusche zu verstehen, sondern mehr einer Art Entwicklung aus einer RAW-Datei in ein fertiges Bild. Kontrast, Helligkeit und die Bearbeitung der Gradationskurve schließe ich dabei in meinen ganz eigenen Workflow ein und gebe jedem Bild so meine persönliche Note.

Aber wie fängt man als Neueinsteiger mit Lightroom an? Wie verbessert man seine Arbeit auch noch nach Jahren und kitzelt alle Funktionen aus dem Tool heraus? Dazu gibt es inzwischen etliche Bücher und Tutorials, man muss nur suchen. Patrick Ludolph hat bereits zur Version 3 ein Buch geschrieben, welches auch heute noch in der übernächsten Generation anzuwenden ist. Ein neues Buch wollte er aber nicht mehr schreiben und so hat er kurzerhand ein sehr umfangreiches Video-Tutorial zu Lightroom 5 erstellt, welches ihr für 35,- Euro in seinem Shop downloaden könnt. In 39 Kapiteln erklärt er alles Schritt für Schritt, vom Import bis zu den integrierten Veröffentlichungsdiensten schildert er seinen persönlichen Workflow mit diesem Programm. Dabei geht er auf einige Funktionen tiefer ein, andere spricht er aber auch ganz bewusst nicht an, weil er sie selber nicht benutzt. Wer seine Arbeiten kennt und weiß, wie viele Bilder er zu verwalten hat, der kann auch ungefähr erahnen, wie hilfreich dieses Programm für ihn ist.

Patrick hat mir zwei Gutscheine für sein Tutorial zur Verfügung gestellt, welche ich hier gerne an meine Leser verschenken möchte. aber ihr müsst dafür eine Frage beantworten und mir in die Kommentare schreiben: Wo wurde Patrick Ludolph geboren? Ein kleiner Tipp: er kennt sich nicht nur mit Lightroom sehr gut aus, sondern er weiß auch, was Pömpel, Pölter und Pillepoppen sind! ;-)

Die Kommentare schalte ich erst am Ende frei, um so nicht gleich dem Zweiten die Antwort vorzusagen. Die Verlosung endet am Freitag dem 13.09.2013 um 13:13 Uhr, damit wird die 13 Zur Glückszahl ernannt ;-)

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Aufsteckblitz Yongnuo YN560-III

Yongnuo YN560-III_big (1 von 6)Ich habe mir einen zusätzlichen Aufsteckblitz von Yongnuo gekauft, den YN-560 Mark III. Das ist die Firma aus China, die auch die kleinen günstigen Funkauslöser anbietet und mit denen ich super zufrieden bin. Ein zusätzlicher Blitz war eh schon lange in Planung und als ich vom neuen 560er las, hab ich das Teil kurzerhand geordert. Im Gegensatz zum Vorgänger 560-II hat der 3er den Funkempfänger gleich eingebaut, er ist somit kompatibel mit den RF-602 und RF-603 von Yongnuo. Man wählt dazu im Menü eines der beiden Systeme aus und kann dann entfesselt blitzen. Man muss sich allerdings darüber im klaren sein, dass TTL nicht unterstützt wird, das kann weder der Blitz noch die Funkteilchen, aber ich regel die Blitze eh lieber manuell und von Hand. Außerdem kann man mit den RF-Funkauslösern nichts einstellen, das muss man wirklich alles direkt an den Blitzen machen. Aber man kann ihn im TTL-Modus immerhin benutzen, denn stellt man auf den Modus S2 ignoriert er den Messblitz der Kamera.

Yongnuo YN560-III_big (2 von 6) Yongnuo YN560-III_big (3 von 6)

Der Blitz ist kompatibel mit Nikon und Canon Kameras und hat eine Leitzahl von 58 bei ISO 100, die Farbtemperatur wird mit 5600 Kelvin angegeben. Schön ist, dass er deutlich piept, wenn er wieder voll aufgeladen ist (lässt sich aber auch abstellen). Die Bedienung der einzelnen Funktionen ist über diverse Knöpfe sehr komfortabel, man muss für die Hauptfunktionen nicht erst in irgendein Menü. Die Leistung und der Zoom lassen sich direkt einstellen, auch die verschiedenen Modi wie zB. die Aktivierung des Empfängers schaltet man ebenfalls mit einem Knopf um. Den An-/Ausschalter muss man eine Weile gedrückt halten, bevor das Gerät startbereit ist oder ausgeschaltet. Zusätzlich zur Funksteuerung lässt sich der Blitz auch optisch auslösen (S1), hier beträgt die größte Distanz 25 Meter.

Yongnuo YN560-III_big (6 von 6) Yongnuo YN560-III_big (5 von 6) Yongnuo YN560-III_big (4 von 6)

Befüllt wird der Blitz mit 4 AA-Batterien oder Akkus, das ist ja völlig normal und auch praktisch, da ich davon mehr als genug habe. Es lässt sich aber auch ein Powerpack anschließen, dafür gibt es auf der linken Seite noch eine zusätzliche Klappe. Hinter ihr verbirgt sich auch ein PC-Port. Wie beim Nikonblitz lässt sich eine integrierte Streuscheibe und eine Reflexkarte ausziehen. Ich finde das Teil wirklich sehr praktisch, da ich hier keinen extra Empfänger drunter packen muss. So ist der Blitz klein und mobil und auf dem mitgelieferten Standfuß noch sehr stabil. Also zusätzlichen Blitz für knapp unter 100,- Euro ein echtes Schnäppchen!

Jinbei Funkauslöser TR-A4 für den FL-II 500

Nachdem ich meinen heissgeliebten Jinbei FL-II 500 Blitzgenerator dank ein paar kleinen technischen Problemen einschicken musste, kam er schon eine Woche später wieder zu mir zurück. Wobei, mein Generator war es gar nicht, den ich heute auspackte, sondern ein Nagelneuer inkl. neuem Akku. Da hat Foto Morgen echt ganze Arbeit geleistet und sich wirklich sehr beeilt, denn ich war schon etwas unter Zeitdruck zwischen den Aufträgen. Direkt gewundert hatte ich mich über eine neue USB-Schnittstelle auf der Oberseite des Jinbei, mit der ich zunächst so gar nichts anfangen konnte. Also hab ich mich im Netz auf die Suche gemacht und konnte erstaunt feststellen, dass es hierfür nun auch spezielle Funkauslöser gibt. Der TR-A4 wird als USB-Stick nun direkt in den Jinbei-Porty eingesteckt, der Sender kommt, wie nicht anders zu erwarten, oben auf die Kamera.

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Viel kann und sollte man nicht von dem Auslöser erwarten, mehr als die kleinen Yongnuos kann er auch nicht. Blitzsynchronzeit bis 1/200 bei einer Reichweite von 35m sind für den Einsatz im Studio völlig ausreichend. Während der Empfänger seine Energie über die USB-Schnittstelle bezieht, wird der Sender über 2 AAA Batterien versorgt, was schon mal recht unkompliziert ist.

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Der für mich auf den ersten Blick erkennbare Vorteil ist die kompakte Bauweise des Empfängers. Nichts baumelt mehr am Generator rum, was bei den anderen Empfängern teilweise echt nervig ist. Allerdings war es das aus meiner Sicht auch schon. Leider lässt sich auf den Sender kein Weiterer aufstecken, somit ist eine Kombination so nicht möglich und zusätzliche Blitze lassen sich nur, sofern vorhanden, über Photozellen steuern. Hier hätte ich mir gewünscht, einen weiteren Sender einfach oben drauf zu stecken, um andere Blitze, beispielsweise über die Yongnuos, auszulösen. Auch die Synchronzeit von 1/200 ist jetzt nicht überwältigend, aber man kann damit leben. Vor Allem, wenn man sich den Preis von 32,90 Euro für das Set anschaut, gibt es da nicht viel zu meckern.

Den neuen Blitzgenerator habe ich bisher noch nicht getestet, aber da wird ansonsten nicht viel anders dran sein.

Hier geht es zu Foto Morgen und dem Jinbei TR-A4 Funkauslöser.

Fotografie-Workshop: Zum Sonnenaufgang auf den Breitenberg

Im vergangenen März habe ich ja mit meinen Fotofreunden diesen tollen Ausflug auf den Breitenberg unternommen, ich hatte hier davon berichtet. Ich habe lange hin und her überlegt, wie sich das denn in einen Workshop packen lässt und nun ist die ganze Sache in trockenen Tüchern. Die Zimmer sind gebucht, das Programm erstellt und so möchte ich vom 26. auf den 27.10. mit meinen Teilnehmern auf den Breitenberg, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Natürlich sollte das Wetter auch passen, denn völlig bewölkt sieht man ja nichts von der Sonne. Aber dafür habe ich einen kleinen Plan B in der Tasche, lasst Euch also überraschen ;-)

Anmelden solltet Ihr Euch bis spätestens 13. Oktober, denn ich möchte Fred nicht erst kurz vor knapp die Teilnehmer ankündigen.

Hier geht es zum Workshop!

Making of von “New York City Lovers”

Heute will ich mal ein kleines Making Of zeigen. Es handelt sich um ein Bild, welches ich kürzlich von einem befreundeten Pärchen in New York geschossen habe. Die Lokation ist großartig, im Hintergrund typisch viel Getummel und – ganz prägnant im Bild – ein Polizeiauto mit Blinki-Blinki.

Zuerst mal etwas zu den Kameraeinstellungen: Fotografiert habe ich mit dem Nikon 50 mm 1,8G Objektiv bei ISO 1600, Blende 3,5 und 1/125 Sek. Belichtung. Von der Position bin ich selber noch tiefer, als die beiden auf dem Foto, wie man ganz gut auf dem Bild von Patrick sehen kann:
Niki auf Strasse in NYC

Lichttechnisch war eigentlich genug geboten. Da kam was vom Polizeiauto, von der Straßenbeleuchtung und den Reklameschildern, was ich als Referenz für die Kameraeinstellungen nutzte. Nun sollten die Beiden aber noch vom Hintergrund abgehoben werden, herausstechen und zum Hauptmotiv werden. Dazu brauchte ich einen Blitz (Nikon SB-700), der mit Durchlichtschirm kombiniert und dem orangen Farbfilter auf höchster Leistung (1/1) Feuer gab. Hierzu stellte sich Paddy etwas seitlich dazu auf die Straße und musste nun aufpassen, dass ihm von den vorbeifahrenden Autos nicht der Hintern abgefahren wird.
Blitzen mit Paddy

Jetzt hatte ich alles richtig ausgeleuchtet und vom Bildausschnitt war ich auch Top zufrieden. Ich machte also ein paar Bilder und wollte dann zu Hause am PC das Beste raussuchen. Aber wie das dann immer so ist, auf einem großen Monitor sieht man doch mehr, als auf dem kleinen Display der Kamera und so kam es, dass ich mich für ein Foto entschied, auf welchem die Beiden in die Kamera schauten. Aber auf genau diesem Bild waren die Lichter des Polizeiautos nun mal gerade nicht an, es sind ja Blinklichter und bei 1/125 kann es vorkommen, dass die in dem Moment gerade eben nicht brennen. Also musste ein zweites Foto her, wo das genau der Fall war und, ganz wichtig, es musste vom Bildausschnitt noch einigermaßen passen. Mein Vorhaben war nämlich, aus zwei Bildern Eins machen und freihändig ist das gar nicht so einfach. Glücklicherweise waren es die beiden direkt hintereinander geschossenen Fotos, so dass ich sie in Photoshop übereinander legen konnte. Hier mal die beiden Bilder:
Ausgangsbild 2Ausgangsbild 1
Nun habe ich das obere erst mal passend geschoben und etwas gedreht, so dass sie relativ deckungsgleich übereinander lagen. Jetzt Radiergummi an und an einigen Linien im Bild orientierend ausradiert, fertig. Wer jetzt mit der Lupe sucht, wird sicher ein paar kleine Missgeschicke finden, die im Bild aber nicht auffallen. Das fertige Bild sieht dann so aus:
NW-0314-1

Das einzige, was mich hier jetzt noch gewaltig stört ist das Rauschen. Bei ISO 1600 ist die Kamera am Ende und, was noch schlimmer ist, Fokussieren geht fast gar nicht mehr, selbst mit dem mittleren Punkt.

Danke an meinen Freund Paddy für den lebensmüden Einsatz mitten auf der Straße und an Sabrina & Sven für die Geduld! Und warum das Bild jetzt “New York City Lovers” heisst, weiss nur 500px und die Tatsache, dass unbenannte Bilder einfach sch****e sind ;-)

Was so schön ist an der Fotografie und warum ich keine Autos mehr verkaufe

Ja, die Überschrift dieses Beitrags macht schon eines klar: mir gefällt die Arbeit als Fotograf. Aber was ist hier so anders zu meinem alten Job als Autoverkäufer. Im Grunde ist das ganz einfach erklärt und an ein paar Beispielen aus der Praxis möchte ich das mal hier kurz erläutern.

Es gibt Menschen, die kaufen sich für 60.000,- Euro ein neues Auto. Die kommen in den Laden und haben schonmal ein Gesicht, was selbst für eine Zahnazthelferin nicht alltäglich ist. Glücklich und erfreut sehen die meisten leider nicht mehr aus und wenn man davon ausgeht, dass man bei einem Autokauf noch große Emotionen beim Kunden wecken kann, dann ist man hier wirklich ein paar Jahre zu spät aus der Zeitmaschine gestiegen. In erster Linie geht es um den Preis, was nicht selten gleich die Eingangsfrage ist. Dabei wurde noch nicht einmal über das Produkt geredet, als erstes will Herr Müller wissen, wieviel Rabatt es denn gibt. Das ganze zieht sich, bei vorausgesetztem erfolgreichen Abschluß, bis zur Übergabe des neuen Gefährts hin. Trotz größter Mühe, Hingabe und sogar Unterwerfung des Verkäufers (ich spreche hier nicht grundsätzlich von mir, denn unterwerfen tu ich mich niemandem, ausser meiner Katze) kommt nicht wirklich Freude auf, Herr Müller findet schon einen Grund, an etwas herumzumeckern. Seine Frau findet sowieso die Farbe hässlich und den Kofferraum zu klein, kann also auch nicht wirklich mit guter Stimmung dienen. Am Ende gibt es dann noch ein Flehen des Verkäufers, dass bloß die Bewertung mit einer 1, einem “äußerst zufrieden” oder einem anderen Superlativ erfolgen soll, wenn sich der Hersteller meldet. Also alles nicht so wirklich befriedigend.

Als Fotograf, und hier schreibe ich jetzt nur über meine Arbeit, hat man mit Menschen zu tun, die erst einmal richtig Lust auf Fotos haben. Firmenkunden, die ihre misepetrigen Mitarbeiter abgelichtet haben wollen, fotografiere ich nicht! Zu mir kommen Menschen, die entweder heiraten und diesen Tag festhalten wollen (hier ist nicht von Zwangsheirat die rede) oder Männer und Frauen, die einfach mal schöne Fotos machen möchten. Alleine eine Emailanfrage unterscheidet sich schon von der “Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes unter klar definierten Konditionen”. Ich schreibe mal eine Email, so wie ich sie als Fotograf bekomme, als wenn ich sie als Autoverkäufer erhalten hätte:

“Hallo Nikolaj,

im Internet sind wir auf die Autos aufmerksam geworden, die Du verkaufst. Das wären genau die Modelle, die wir uns vorstellen, richtig stylish und eben mal was anderes, als die ganzen anderen Autos, die man so im Internet findet.

Wir wollten Dich fragen, ob Du am xx.xx.2013 Zeit hast und uns an diesem Tag ein Auto verkaufen könntest. Auf Deiner Seite haben wir keine Preise gesehen, daher würden wir natürlich gerne noch wissen, was die Autos bei Dir so kosten und ob wir vielleicht auch mal eins Probefahren dürfen.

Schreib uns doch bitte mal zurück, ob es bei Dir an diesem Tag passt und Du Zeit für uns hast.

Liebe Grüße
Petra und Horst” (Namen sind doch Schall und Rauch)

Merkste was? Und es geht dann ja noch weiter. Telefongespräche oder, noch besser, persönliche Treffen laufen auch ganz anders ab, hier wird sich noch richtig gefreut. Mit den “Kunden” ist es einfach entspannter, natürlich gehört es auch dazu, einen guten Draht zu den Menschen aufzubauen, aber das habe ich in meiner Vergangenheit gut gelernt.

Was mich persönlich dann noch richtig glücklich macht, wenn die von mir fotografierte Person eines der Bilder als Profilbild bei Facebook einstellt und wenn man dann unter seinen Facebookfreunden immer mehr davon findet.

Sensorreinigung einer DSLR mit Micro Tools

Micro Tools Sensor Reinigungskit

Micro Tools Sensor Reinigungskit

Heute ist mein bestelltes Päckchen mit dem Reinigungskit von Micro Tools eingetroffen und ich habe damit auch gleich losgelegt. Zunächst einmal zum Inhalt dieses Kits: Auf der Webseite von Micro Tools kann man nach Kameramodel gleich das richtige Kit für seinen Body raussuchen. Hier gibt es dann nochmal verschiedene Unterteilungen, ich habe mich für das Kit mit sensor Wand entschieden. Das bedeutet, dass ich ein nacktes Stäbchen habe, welches ich selber mit den mitgelieferten Microfasertüchern umwickeln muss. Alternativ kann man sich auch gleich das Set mit den Sensor Swabs bestellen, hier hat man gleich fertige Stäbchen. Aber das umwickeln ist wirklich kinderleicht, diese Entscheidung war also schonmal richtig. Nun habe ich für die nächsten Reinigungen erstmal genug Material da und bei einem Preis für das Set inkl. Versand von etwas über 40,- Euro kann man nicht meckern. Im Set befindet sich noch ein Blasebalg und diverse Putzstäbchen.Als erstes habe ich mit dem dreckigen Sensor ein Bild gemacht, damit ich den vorher/nacher Effekt auch sehe. Dazu habe ich bei Blende 32 gegen den heute grauen Himmel geknipst, herausgekommen ist dabei dieses Bild:
Vor der Sensorreinigung
Man sieht, wie vollgestaubt mein Sensor ist und diese ganzen Flecken lassen sich auch nicht mehr so einfach wegstempeln. In der Kamera ist zwar die eingebaute Sensorreinigung aktiv, aber so etwas schafft die natürlich auch nicht.

Nun aber zum Reinigungsvorgang:
Als Erstes habe ich das Objektiv abgeschraubt und dabei die Kamera immer mit der Öffnung nach unten gehalten. Dadurch wird verhindert, das noch weiterer Staub in die Kamera rieselt, so ganz klinisch rein ist die Luft ja leider nicht. In die Öffnung habe ich nun den Blasebalg gehalten und mit zwei drei kräftigen Hüben den losen Staub aus dem Gehäuse geblasen. Hierbei und bei allen weiteren Schritten muss man unbedingt darauf achten, dass man in der Kamera nichts berührt, schon gar nicht die Mattscheibe. Diese ist sehr empfindlich und kann durch Berührung schon kaputt gehen.

Als nächstes habe ich die Kamera in den Wartungsmodus versetzt. Dabei wird der Spiegel hochgeklappt und der Sensor liegt nun frei zugänglich. Das sollte man im Übrigen nur mit vollen Akkus machen, da ein vorzeitiges Abklappen des Spiegels ebenfalls zu Schäden führen kann.

Nun habe ich meinen SensorWand genommen, drei Tropfen der Reinigungsflüssigkeit aufgeträufelt und mit diesem Spatel einmal von links nach rechts über den Sensor gewischt. Hierbei ist ein leichter Druck notwendig, aber auch wieder nicht zu kräftig. Die Reinigungsflüssigkeit ist super schnell trocken und hinterlässt auch keinerlei Spuren. Das war es schon. Nun ein erneutes Testbild:

Nach der Sensorreinigung

Sieht doch schon gut aus für den ersten Versuch. Bei genauerem Hinsehen wird man sicher noch kleine Flecken erkennen, aber ganz sauber wird man es nie hinbekommen. Wenn man hier zu penibel ist, kann das ganz schön ausarten, selbst eine professionelle Reinigung beim Fachhändler wird es nicht besser hinbekommen.

Ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden und kann nun meine Kamera selber reinigen. Aber ich möchte hier noch betonen, dass Ihr das jeweils auf eigene Gefahr hin macht, Kindersicher ist das auf keinen Fall. Ich bin nicht Schuld, wenn Ihr Euren Sensor abschiesst, also im Zweifelsfall lieber einschicken ;-)

Was muss alles mit nach New York?

So langsam wird es ernst, es sind noch gut 4 Wochen, dann geht es wieder nach New York. Schon lange überlege ich hin und her, was ich alles mitnehmen muss und dabei geht es nicht um Klamotten ;-) Denn da werde ich wieder nur das Nötigste einpacken, der Rest wird geshoppt! Aber der Fotokram, der muss mit und sollte vor Ort nicht erst nachgekauft werden müssen. Man ist dann immer so schnell an der Zollfreigrenze, muss ja nicht sein.

Als Rucksack habe ich den Lowepro Vertex 300 AW, der soweit eigentlich meine komplette Ausrüstung schluckt. Mit seiner Größe geht er gerade eben noch als Handgepäck durch, Gewichtstechnisch wird es hier schon etwas kniffeliger. Aber ich musste noch nie mein Handgepäck wiegen lassen, wenn man es nicht übertreibt, sollte es hier auch keine Komplikationen geben.

Mitgenommen wird natürlich der Kamerabody, ein paar Objektive, ein Aufsteckblitz mit Funkempfängern, Kleinkram wie Filter, Pinsel, Akkus etc. Ein Stativ für Langzeitbelichtungen und das wars dann auch schon. Experimente mit dem Jinbei FL-II 500 werde ich wohl keine machen können, das Set ist mir einfach zu schwer für die Reise. Und dann kenn ich mich: Es wird genau einmal benutzt und liegt dann eh nur im Hotel rum. Villeicht nehm ich noch das Manfrotto Nano Stativ mit, das wiegt nicht viel und ist oft ganz nützlich.

Als Backup für Bilder nutze ich das Acer Aspire One mit 500 GB Festplatte. Das ist klein, leicht und absolut super, hier kann ich sogar schnell mal ein Bild in Lightroom entwickeln und auf Facebook posten. Das war bereits letztes Jahr schon im Einsatz und ist wirklich ein kleines Spitzenteil. Zusätzlich bleiben die Bilder noch auf den Karten, da sollte nichts passieren.

Aber irgendwas hab ich noch vergessen…

Zum Sonnenaufgang auf dem Breitenberg in Pfronten

Ein Erlebnis, welches ich mir schon lange mal gönnen wollte, wurde nun in die Tat umgesetzt: Den Sonnenaufgang auf dem Breitenberg an der Ostlerhütte auf 1.838m erleben. Als meine Fotofreunde von der New Yorker Gang und ich ein Treffen hier in Pfronten für Mitte März planten, war die Gelegenheit für diese Idee mehr als gut. Schließlich stimmten alle zu und ich kümmerte mich rechtzeitig um Schlafplätze für die 8 Bekloppten, die mitten im Winter oben auf der Hütte schlafen wollten. Die Ostlerhütte bietet neben einem Bettenlager auch zwei 4er Zimmer, die für uns in dem Falle ideal waren. Pro Person werden 28,- Euro inkl. Frühstück berechnet, im Bettenlager zahlt man 6,- Euro weniger, ein wirklich fairer Tarif.

Da die letzte Seilbahn aus Pfronten Steinach um 16:20 Uhr fuhr, trafen wir uns sicherheitshalber um 15:30 Uhr, denn wir wollten ja auch oben noch die Skipiste mit dem Sessellift überbrücken. Das erwies sich auch als sehr guter Plan, denn einen Fußweg gab es nicht wirklich und wir hätten ein sehr großes steiles Stück über die Skipiste klettern müssen, sicher sehr anstregend. Dass wir später doch noch in den “Genuß” kommen sollten, war hier noch nicht absehbar.

by Lars Behrens

Foto by Lars Behrens

Von der Endstation des Sesselliftes muss man nun den Rest zur Hütte tatsächlich zu Fuß überwinden, der Weg dorthin ist zwar an manchen Stellen recht steil, aber es ist durchaus machbar. Unterwegs mussten wir jedoch häufig pausieren, das war der grandiosen Aussicht geschuldet und die Tatsache, dass wir alle gute Fotos machen wollten. Eine stelle bot sich hier hervorragend für ein Gruppenbild an, die Sonne stand günstig und leuchtete uns quasi perfekt aus. Eine tolle Erinnerung!

Foto by Jürgen Langer

Foto by Jürgen Langer

Oben an der Hütte angekommen schälten wir uns erstmal aus unseren Klamotten, bekamen unsere Zimmer aufgesperrt und tauschten Bergschuhe gegen Hüttenpuschen. Das erste Bier musste dran glauben, immerhin waren wir dank des tagelangen stundenlangen Aufstiegs schon recht dehydriert. Nun nahte die Stunde des Sonnenuntergangs, den wir uns trotz der eisigen Temperaturen natürlich nicht entgehen lassen wollten. Das Wetter war für einen schönen roten Sonnenuntergang aber leider zu diesig und so hofften wir, dass am nächsten Morgen bessere Bedingungen herschten. Nachdem wir uns in der Hütte an frischem Kartoffelsalat, leckerer Bratwurst und anschließendem “Riesen Germknödel” gestärkt hatten, gingen wir bei mittlerweile minus 8° C erneut vor die Tür und versuchten uns an Langzeitbelichtungen des beleuchteten Tals. Hier sind von meinen Freunden echt tolle Bilder entstanden, ich habe das ohne Stativ erst gar nicht versucht und mich lediglich an den Ergebnissen der Anderen erfreut.

by Johannes Modersohn

Foto by Johannes Modersohn

Die Zimmer waren wirklich niedlich, zwei Stockbetten, ein Waschbecken und ein Kleiderschrank. Aber unser Zimmer war wirklich geräumig, zumindest, wenn man nur eine Nacht schalfen muss. So viel Komfort hatte ich aber trotzdem nicht erwartet, umso erfreuter war ich auch über die Temperatur. Die Ostlerhütte wird über einen Ofen mit Holz beheizt, hier kann sich selbst das größte Weichei (meist ja die Mädels in der Runde) nicht über mangelnde Wärme beschweren. Auch die Aussicht aus unserem Zimmer war grandios, mit Blick direkt ins Pfrontener Tal schlossen wir nach ein paar Gruselgeschichten erschöpft unsere Augen.

Der nächste Morgen war eigentlich noch mitten in der Nacht! Da laut Zeitplan die Sonne um 6:20 Uhr aufgehen sollte, mussten wir spätestens viertel vor 6 draussen sein. Frühstuck gab es erst ab halb acht, also auch kein Kaffee vorher. Wer hier gar nicht aus dem Bett kommt, muss sich also was einfallen lassen. Wir sind also ohne Muntermacher in die eisige, klare Morgenluft gestapft und nun ging es los: Ein grandioser Sonnenaufgang mit goldenen Berggipfeln und atemberaubendem Wolkenspiel. Man, das hatte sich wirklich gelohnt, unbeschreiblich. Hier mal ein paar Bilder dieser tollen Stimmung:

SonnenaufgangSonnenaufgangSonnenaufgangSonnenaufgangSonnenaufgang

Nachdem es um kurz nach 7 mittlerweile taghell war, gingen wir wieder rein und freuten uns nun auf das Frühstück. Im Stübchen am Kachelofen bekamen wir nun frischen Kaffee mit leckerem Brot, allerlei Aufschnitt und Marmelade. Sehr lecker und genau das richtige nach einer kurzen Nacht. Dann wurde gepackt und wir machten uns auf Richtung Sessellift, der ab 9 Uhr wieder runter fahren sollte. Hier gab es nämlich eine kleine zeitliche Vorgabe. Unser Mitreisender Johannes musste bereits um kurz nach 10 Uhr seinen Zug in Füssen richtung Flughafen München erwischen, also mussten wir bereits mit der ersten Bahn wieder runter.

AbstiegAbstiegAbstieg

Der Abstieg von der Hütte ging auch dementsprechend schnell, so dass wir bereits weit vor 9 Uhr am Lift waren. Hier war es allerdings leicht windig, um nicht stürmig zu sagen. Schneeverwehungen waren hierbei noch das kleineste Problem, die Sessel im Lift wackelten schon extrem. Ernüchterung, als der Liftwart uns die Beförderung verweigerte, er wollte es nicht riskieren, dass bei dem Wind das Seil aus der Halterung rutscht. Hier hätte ich nun Serienbilder von Johannes Gesicht schießen sollen, unglaublich, wie schell sich eine Mine verfinstern kann. Denn nun blieb uns nur noch der Abstieg per Pedes – über die Skipiste! Das ist ja generell kein Problem, aber die ersten geschätzen 100 Meter waren extrem steil und der Boden sehr gefroren, so dass wir schwierigkeiten hatten, die Schuhsolen in den Schnee zu rammen. Johannes und ich mussten uns dennoch ranhalten und so setzten wir uns von der Gruppe ab und stürzten uns todesmutig den Hang hinunter. Nachdem das steile Stück bewältigt war und wir uns auf geraderem Terrain bewegten, näherten wir uns nun doch recht schnell der Bergstation der Breitenbergbahn. Diese war auch gottseidank in Betrieb und um es nochmal spannend zu machen, konnte ich Johannes genau 5 Minuten vor Abfahrt seines Zuges wohlbehalten zum Bahnhof bringen.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass gerade im Winter so eine Tour wirklich lohnt. Die Luft ist einfach schön klar und trotz Schnee kann man ohne Probleme ab dem Sessellift zur Hütte aufsteigen. Es ist aber sicher ratsam, wenigstens Spikes unter die Füsse zu schnallen, erst recht auch für einen entspanteren Abstieg.

Die neue Nikon D7100

Heute hat Nikon die neue D7100 vorgestellt und obwohl ich ja doch eher auf etwas Größeres Schiele, möchte ich kurz mal meinen Senf dazu geben. Letztendlich hat sie einen 24 MP DX-CMOS Sensor, ISO 100 bis 6400, erweiterbar auf bis zu 25.600. 51 Messfelder für den Autofokus mit 15 Kreuzsensoren, so mal die nackten Daten. Aber, was ich sehr gut finde, der optionale Funkadapter Wu-1a ist auch mit der D7100 kompatibel und so lassen sich recht einfach die Bilder direkt auf ein iPad streamen. Da dieser Adapter nur um die 50,- Euro kostet, ist das schon eine tolle Sache, vergleicht man das mit den deutlich teureren Alternativen für andere Modelle. Hier scheint Nikon gerade im Konsumer Bereich preislich gutes Zubehör bei allen neuen Modellen anzubieten, eingeführt wurde das Teil ja mit der D3200 im letzten Jahr.

Ich werde auch diese Kamera vorerst an mir vorbeiziehen lassen, eine Vollformat ist bei mir definitiv noch nicht vom Tisch. Ich könnte mir die D7100 aber gut als Kamera für meine Workshops vorstellen, in Verbindung mit dem Funkadapter kann man den Teilnehmern sehr gut die Resultate der Shootings präsentieren. Preislich wird sie so um die 1.000,- Euro liegen, das ist, gemessen an ihren Features, ein faires Angebot.

Mehr Infos zur Nikon D7100 könnt Ihr direkt auf der Nikon-Website entnehmen, das will ich hier gar nicht alles wiedergeben.

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