Was für ein Jahr 2012
Dieses Jahr… ich muss das alles glaub ich noch verarbeiten, aber um es kurz zu machen: es war der absolute Oberhammmer!
Nachdem das letzte Jahr für meine Familie und mich einen derben Schicksalsschlag parat hatte und der liebe Gott meinen kleinen Bruder nach langem Leid im Oktober 2011 zu sich nahm, war überhaupt nicht abzusehen, wie das nächste Jahr weitergehen sollte. Vielleicht auch aus dem Grund, dass mein Bruder ein leidenschaftlicher Fotograf war und ich auf seinem Mac viele beeindruckende Bilder fand, wuchs mein Interesse an der Fotografie wieder und richtig angefangen hat dann alles im Januar mit der Anschaffung meiner neuen DSLR, einer kleinen Nikon D5100. Fotografiert habe ich zwar schon vorher viel und oft, aber was durch dieses Gerät ausgelöst passieren sollte, konnte ich anfangs noch gar nicht erahnen. So zog ich los und knipste unsere Berge und Täler und probierte dieses und jenes aus. Dann stand die Fotografiereise nach New York an und ich nutzte die Gelegenheit, einen Workshop meines freundes Paddy zu besuchen. Allerdings war ich, was die Vorfreude auf diesen Workshop anging, etwas verhalten, denn das Thema war “Peoplefotografie”. Oh mein Gott!!! Ich hab immer von mir behauptet, dass ich erstens an so etwas kein Interesse habe und zweitens mir sowas auch gar nicht liegt. Nichtsahnend stapfte ich dann an dem besagten Tag zum Treffpunkt mit Paddy und den anderen Teilnehmern und sollte eines Besseren belehrt werden.
Hier mal das Foto meiner “Peoplefotografie-Geburt”:

Nach dieser Grundsteinlegung musste ich erstmal mein Equipment etwas ausbauen und beschloß dann im Herbst mangels Platzes mir ein kleines eigenes Fotostudio einzurichten. Zu Hause war es mittlerweile doch etwas eng und besonders bei schlechtem Wetter konnte ich dann gar nicht fotografieren, somit war so ein Studio schon eine praktische Sache. Nachdem ich ein paar Mädels fotografiert hatte kamen plötzlich Anfragen, was bei mir ein Fotoshooting kostet und plötzlich hatte ich meine ersten zahlenden Kunden. Inzwischen kauft eine große Baufirma aus Pfronten regelmäßig Bilder von mir, das ist schon ein tolles Gefühl.
Auch die Fans meiner Facebookseite sind dieses Jahr enorm gestiegen, so bin ich mittleriwele bei über 600 angekommen, mein beliebtster Beitrag wurde über 13.000 mal gelesen. Macht richtig Spaß, wenn man da so beim Wachsen zugucken kann.
Aber nicht nur virtuell hat sich die Anzahl meiner Freunde erhöht, auch im richtigen Leben habe ich durch die Reise nach New York tolle neue Menschen kennen gelernt. Mittlerweile haben wir uns schon wieder bei Paddy in Hamburg getroffen und für das Frühjahr ist die nächste Zusammenkunft bei mir im Allgäu geplant, bevor es im Mai wieder nach New York geht. Man was freue ich mich darauf, mit diesem Haufen Fotonerds coole Sachen zu machen!
Wenn dieses Jahr zuende geht, wird auch meine Arbeit als Automobilkaufmann enden. Für immer, das schwöre ich
Und ab Januar werde ich mich nur noch der Fotografie widmen. Mit vielen tollen Shootings, tollen Workshops und ganz vielen atemberaubenden Hochzeiten.
Noch ein kurzes Danke an meine Freundin Steffi, die mein Hobby so toll unterstützt und mir eine tolle Partnerin ist und an meinen Freund Paddy, der mich quasi auf das gebracht hat, was mir wirklich Spaß macht!
In diesem Sinne wünsche ich Euch und Euren Familien eine schöne Weihnachtszeit, einen guten Rutsch und ganz viel Erfolg und Gesundheit für Euer jahr 2013.
Euer Extremniki













