Erlebnisse am Tag der deutschen Sprache
Als ich heute Morgen meinen Rundfunk Empfänger einschaltete, hörte ich mit großem Erstaunen, dass heute der Tag der deutschen Sprache ist. Gut, dachte ich mir, das sollte ja irgendwie zu überstehen sein und so schaltete ich meinen Klapprechner an, meldete mich im Verbundnetz an und rief meine neuesten elektronischen Briefe ab. Neben reichlich Schrottpost waren aber auch einige Briefe meiner Gesichtsbuchkontakte dabei, über die ich mich sehr gefreut habe. Einige hatten wir etwas auf mein Steckbrett geschrieben, wobei es sich aber größtenteils um Einladungen zu irgendwelchen Im-Netz-Spielen handelte, zu denen ich aber keine Lust habe. Nun gut, also mal geguckt, was der Netzauftritt der Tageszeitung so zu bieten hatte. In erster Linie ging es dort um die Rollenbesetzungs-Sendung vom vergangenen Samstag, wo mal wieder nur das weibliche Geschlecht ausgeschieden war. Nichts Neues also und als dann plötzlich mein tragbarer Fernsprecher eine Kurznachricht anzeigte, wurde mir wieder bewusst, dass es schon viel zu spät ist und ich mit einem Freund zum Bergfahrradfahren verabredet war. Unterwegs zu ihm holte ich mir beim Bäcker noch schnell einen leckeren Sandwischer und natürlich einen Bohnengetränk zum Gehen. Ui war der heiss, in einem kleinen Augenblick großer Unaufmerksamkeit goss ich mir etwas über die Finger und ich schrie laut “Geschlechtsverkehr!” Das war eine schlechte Zeitwahl, solche Worte in die Runde zu rufen, standen doch um mich herum einige Schulkinder, aber jetzt stand ich mitten im Punktlicht. Unauffällig versuchte ich mich davon zu stehlen und machte mich auf den Weg zu meinem Bekannten. Der schaute aber gerade noch irgend eine Sportsendung im Bezahlkanal und deutete auf einen Stuhl, auf den ich mich solange setzen sollte. Aber dann war es auch geschafft und er schaltete den Fernseher in den Standstrom, was ich hingegen als reine Geldverschwendung empfand, aber gut. So radelten wir los und verabredeten uns auch gleich zum Abendessen. In einer Kneipe im Ort war heute “Essen nach Ermessen”, das war genau das richtige, um die verbrannten Kalorien wieder aufzufüllen

Nachdem ich mir gestern mit Freunden den ersten Teil der 






