Beitrags-Archiv für die Kategory 'Bikesport'

Fahrradhelm Bell Slant Fusion Sport 2009

Dienstag, 12. Mai 2009 12:03


Nun fahre ich wieder auf Nummer Sicher und kann getrost meinen alten Helm entsorgen, denn soeben habe ich meinen neuen Bell Slant Fusion Sport bekommen. Ich habe mich für diese Modell entschieden, da der Helm hervorragend auf meinem Kopf sitzt. Und das ist, wie auch bei Skihelmen, einer der wesentlichen Punkte überhaupt. Natürlich spielen für mich auch Dinge wie Optik und Gewicht eine Rolle, auch das ist beim Bell ausgezeichnet. Für unter 70 Euro bekommt man also einen sehr guten, alltagstauglichen Helm, die Zeitschrift MountainBIKE bewertet ihn sogar mit “sehr gut”. In diesem Test wurden je zwei Helme der Hersteller im Preisbereich von 50 bis 180 Euro getestet, also nicht immer ist teuer auch besser.

Fahrradhelme sollen übrigens nach 5 Jahren ausgemustert und durch einen neuen Helm ersetzt werden. Ebenso, wenn sie starker Hitze ausgesetzt waren oder einen Sturz hinter sich haben. Auch wenn äußerlich keine Beschädigungen sichtbar sind, sollte der Fahrradhelm definitiv entsorgt werden. Mein alter Specialized und erster Radhelm überhaupt wird deshalb schon lange nicht mehr gefahren, der hat nämlich auch schon mindestens 18 Jahre auf dem Buckel. Den hebe ich nur auf, weil er mir schon den Kopf bei einem Überschlag gerettet hat.

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GPS Pulsmessuhr bei Tchibo

Freitag, 8. Mai 2009 10:21

Der Kaffeeröster Tchibo bietet derzeit eine GPS Pulsmessuhr in seinem Sortiment. Die Uhr gibt neben Herzfrequenz, Uhrzeit und Weckfunktion auch eine Trainingsanzeige für Laufen, Wandern und Radfahren. Zusätzlich kann man das Gerät zur Datenanalyse am PC anschließen, das passende USB Kabel wird gleich mitgeliefert. Für 140,- Euro kann man diesen Allrounder ergattern, ein recht günstiges Angebot, sofern die Qualität passt. Auf dem Foto sieht er aber schon recht groß aus, muss ich mir doch mal in einem Tchiboladen angucken. Bisher habe ich jedenfalls nur sehr positive Erfahrungen mit den Produkten gemacht, im Trekking-Bereich hab ich schon das ein oder andere Gimmick im Einsatz. Bei den Preisen ist es jedenfalls egal, wenn man es dann nach einer Saison wieder ausmustert.

Hat Jemand Erfahrung mit der Uhr?

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Tag der offenen Tür bei Ghost Bikes

Mittwoch, 6. Mai 2009 9:53

Am Sonntag dem 31. Mai öffnet die Radschmiede Ghost Bikes ihre Tore für alle Interessierten. Neben interessantem Rahmenprogramm und einer großen Ausstellung der Mountainbikes wird unter Anderem Sabine Spitz zur Autogrammstunde erscheinen. Klingt nach einem tollen Sonntagsprogramm und ich würd mir die Manufaktur sehr gern mal ansehen, wenn nur die Entfernung nicht wäre. Aber vielleicht findet sich ja noch ein Verrückter/eine Verrückte, die mit mir dort hin fahren möchte ;-)

Termin:
Sonntag, 31. Mai 2009
Ab 10 Uhr

Veranstaltungsort:
GHOST-Bikes GmbH
An der Tongrube 3
95652 Waldsassen

Weitere Infos:
http://www.ghost-bikes.com

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Ghost AMR Lector 7700 – Ein Fully Fliegengewicht

Mittwoch, 6. Mai 2009 9:37

Selbstbau oder Fertigkauf? So ganz sicher bin ich mir da ja noch nicht. Etwas leichter macht mir die Entscheidung das Ghost AMR Lector 7700, der Carbon-Fully wiegt von Haus aus nur 11,7 Kilo und sieht noch Hammergeil aus. Auf dieses Bike bin ich aufmerksam geworden, als ich so auf den Seiten von Sabine Spitz herumgesurft bin. Die Weltranglisten Erste und Olympiasigerin fährt unter anderem dieses Rad und das ist für mich ein Grund, es dann mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das Ghost AMR Lector hat einen Rahmen aus 3-K Carbon T2T OTP SCL und wird in 3 Rahmenhöhen (44/48/52 cm) angeboten. Alle Schaltungsteile und die Bremsen sind Shimano Deore XT, Lenker, Vorbau und Sattelstütze kommen von Ritchey und die Gabel ist eine FOX Forx 32F-RL mit einem Federweg von 120 mm. Der Hinterbau liefert ebenfalls 120 mm Federweg, soll aber laut Testbericht etwas steifer sein als die Gabel vorn. Das wäre mir ganz recht, da ich gern etwas härter fahre und nicht bei jedem Wiegetritt ein Nicken haben möchte.

Am meisten hat mich allerdings der Preis dieser Traummaschine überrascht. bei der Ausstattung und dem Gewicht kostet es gerade einmal knapp 2.700,- Euro. Also habe ich gleich mal nach dem nächsten Dealer gesucht und bin bei Radwelt in Bielefeld fündig geworden. Dort haben sie auch direkt ein Testbike, welches ich die kommenden Tage einmal Probefahren darf. Na hoffentlich scheint bald wieder die Sonne.

Im Anschluss gibt es noch den Tesbericht zum Ghost AMR Lector 7700, gefunden auf der Herstellerseite

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Wieviel darf ein Mountainbike wiegen?

Montag, 4. Mai 2009 10:28

Gestern führte unsere Tour am ehemaligen Bicycles-Laden, jetzt B.O.C. vorbei und ich musste unbedingt mal ins Fenster schauen. Da stehen schon echt nette Räder, aber ich bin auch komplett erstaunt, was so ein Bolide heutzutage wiegt. Selbst an den etwas besseren Rädern, die so um die 2.000,- Euro kosten und auch sehr gute Parts verbaut haben stehen Zahlen von 13-14 Kilo, das finde ich schon echt heftig. Aber eigentlich auch logisch. Die Bikes sind alle vollgefedert, also sowohl Federgabel als auch eine Dämpfungseinheit am Hinterbau. Diese Konstruktionen bringen natürlich ein ganz anderes Gewicht auf die Wage als mein Rahmen, der eben gar nicht gefedert ist. Ich hatte dennoch gehofft, dass inzwischen auch hier schon ein paar Gewichtsreduktionen stattgefunden haben. Also habe ich mich mal schlau gemacht, was eben heute ein gutes Mountainbike wiegen darf. Die 13 Kilo, die ich auf dem Preisschild dort gelesen habe stellen also schon einen sehr guten Wert dar, wer aktuell und Vollgefedert ein 11 Kilo Bike haben will, der bewegt sich preislich ganz schnell bei 4.000 bis 6.000 Euro. Durchschittsräder für Einsteiger oder Leute, die nicht so viel Geld ausgeben wollen wiegen so um die 15 Kilo und ein Billigbike aus dem Baumarkt kommt schonmal schnell mit 20 Kilo um die Ecke.

Jetzt muss man sich natürlich immer die Frage stellen, was mache ich mit dem Rad? Also fahre ich damit auf der Strasse und durch Parks oder bretter ich damit durchs Gelände und gönne mir auch mal die ein oder andere Steigung? 20 Kilo möchte ich nicht unbedingt eine längere Strecke bergauf bewegen, in meinem Fall bevorzuge ich tatsächlich die leichtere Variante. Auch muss man sich mit der Frage beschäftigen, ob es unbedingt ein vollgefedertes Rad sein muss, oder ob nicht eine Federgabel reicht. Das wiederum hängt ebenfalls von der Nutzung ab. Bisher muss ich sagen, dass ich selbst im schwierigsten Gelände überhaupt keine Probleme mit meinem Hardtail hatte, aber was man nicht kennt, vermisst man ja auch nicht. Trotzdem spekuliere ich mit einem Fully, man wird ja schließlich auch nicht jünger ;-)

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Ausgedehnte Radtour am Sonntag

Montag, 4. Mai 2009 10:28

Gestern habe ich zusammen mit einer ebenfalls radverrückten Freundin eine ausgedehnte Tour gemacht. Nach dem Frühstück sind wir zunächst Richtung Heepen aufgebrochen, um dann über Ubbedissen Bielefeld zu verlassen und weiter über Helpup nach Oerlinghausen zu fahren. Von dort aus ging es auf den Hermansweg bis nach Lämmershagen und dann wieder zurück zum Ausgangspunkt. Gute 55 Kilometer haben wir da hinter uns gelassen und ich bin wirklich sehr zufrieden mit meiner Kondition. Das Wetter hätte zwar schöner sein können, aber so war es wenigstens nicht zu warm. Ich frage mich, wie ich so lange auf solche Touren verzichten konnte, es gibt doch wirklich nichts schöneres, als mit dem Bike durch den Wald zu fahren!

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Die Wahl des richtigen Fahrradcomputers

Donnerstag, 30. April 2009 11:49

Wenn man viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, dann will man ja auch wissen, was für Strecken man so zurückgelegt hat. Ich habe noch meinen alten Fahrradcomputer, den ich aber längst demontiert hab. Dieses Kabelgewirr war fürchterlich und zweimal musste ich für teures Geld einen neuen Kabelsatz kaufen, da er durchtrennt war. Gottseidank geht sowas heute auch Wireless und somit komm ich wieder in die Überlegung, mir einen neuen Fahrradcomputer anzuschaffen.

Es gibt so unzählig viele Angebote, dass man erstmal in Ruhe vergleichen muss. Für mich sind neben der normalen Geschwindigkeitsanzeige und den zurückgelegten Kilometern noch wichtig, wieviel ich so im Durchschnitt gefahren bin und am liebsten möchte ich auch die Höhenmeter angezeigt bekommen. Da ich jetzt nicht speziell radle um Gewicht zu reduzieren oder aus anderen kardiologischen Gesichtspunkten sind Funktionen wie Kalorienverbrauch oder Herzfrequenz eher nebensächlich, aber ein Gerät was alles anzeigt ist auch wiederum praktisch. Da ich sowieso kein Freund von Uhren am Handgelenk bin wäre das also eine gute Alternative zur Pulsuhr. Aber mal sehen, was es so am Markt gibt:

Der Cat Eye Radcomputer CD 300 DW bringt von Haus aus viele nützliche Funktionen mit. Mittels eines Sensors, der an der linken Kettenstrebe montiert wird, werden Geschwindigkeit und Trittfrequenz an den Computer übermittelt. Das Signal wird mit einem Kodierungssystem verschlüsselt, so dass sich andere Computer nicht stören. Das Display ist 3 geteilt und hintergrundbeleuchtet, es lassen sich gleichzeitig aktuelle und durchschnittliche Werte anzeigen.

Die Funktionen im Überblick:

  • Momentangeschwindigkeit
  • Höchstgeschwindigkeit
  • Durchschnitt Geschwindigkeit I
  • Durchschnitt Geschwindigkeit II
  • Durchschnitt Geschwindigkeit pro Runde
  • Fahrzeit I & II
  • Fahrdistanz i & II
  • Fahrstrecke pro Runde
  • Gesamtkilometer
  • Gesamtrundenzeit
  • Uhr 12/24
  • Gesamtzeit
  • Datum
  • Trittfrequenz + max. Trittfrequenz
  • Durchschnitt Trittfrequenz
  • Trittfrequenz pro Runde
  • Gesamte –Kurbelumdrehung
  • Auto Start/Stopp
  • Auto-Energiesparmodus
  • Auto-Schlafmodus
  • Kilometerstand einstellbar
  • Hintergrundbeleuchtung
  • Abweichung v. Durchschnitt-Geschwindigkeit mit Pfeilanzeige
  • Kabellos
  • 2 Reifenumfänge speicherbar
  • Universalhalterung für Computer (Lenker + Vorbau)

Preislich liegt er bei 129,- Euro. Ausstattung ist wirklich sehr umfangreich, Desing gefällt mir bei Cat Eye persönlich sowieso und Materialanmutung ist ebenfalls sehr hochwertig. Jedoch fehlt mir persönlich hier der Höhenmeter.

Der VDO MC 1.0+ Bike Computer hat genau die Funktionen, die ich mir bei einem Computer wünsche. Neben der aktuellen Geschwindigkeit und den gefahrenen Kilometern gibt er auch die aktuelle Steigung/Gefälle an, misst die Temperatur und wertet die gefahrenen Höhenmeter aus. Als besonderes Gimmick lässt sich ein Wartungsintervall ablesen, somit weiss man immer, wann das Bike zur Inspektion muss. Auch dieser Computer kommt kabellos daher, lästiges Strippenziehen ist also auch hier überflüssig.

Die Funktionen im Überblick:

  • Permanenter Vergleich KMH zu KMH-Durchschnitt
  • total Fahrzeit der Tour
  • Uhr/Stoppuhr
  • Roadbook
  • Service-Intervall-Anzeige
  • Altimeter-Funktionen: aktuelle Höhe, aktuelle Steigung/Gefälle, aktuelle Temperatur Tageshöhenmetermax. Tageshöhe Durchschnitt-Steigung der Tour, Max Steigung der Tour, Jahreshöhenmeter Max. Jahreshöhe
  • Funkübertragung analog
  • 3-zeiliges Display
  • Volltext-Anzeige in 7 Sprachen wählbar
  • Auto Start/StopSleep Modus (Display-Abschaltung)
  • Stoppuhr-Indikator (blinkt wenn Stoppuhr läuft)
  • einstellbare Starthöhe, Rekalibrierung der Starthöhe, Korrektur der aktuellen Höhe
  • Gesamtkilometer einstellbar
  • Twist-Click-Lenkerhalterung

Mir persönlich ist das Display zu unaufgeräumt, das komplette Design ist ebenfalls sehr bieder. Hier fehlen die Kardiofunktionen, auf die ich aber zugunsten der Altimeterfunktionen gerne verzichten kann. Preislich liegt der VDO bei 79,90 Euro, also schon deutlich günstiger als der Cat Eye.

Die eierlegende Wollmilchsau kommt von SIGMA und heisst SIGMA SPORT Bike Computer ROX 9.0. Mit einem Preis von 189,- Euro ist er doppelt so teuer wie der VDO, bietet dafür aber auch eine Unmenge an Funktionen. Das Design gefällt mir recht gut, das Display scheint auch ganz übersichtlich und Wireless hat er obendrein. Als Schmankerl lässt sich der SIGMA an den heimischen PC anschließen, um die Daten auszulesen und verwerten zu können. Das nenne ich mal vernünftig, denn so kann ich mir tatsächlich meine eigene Statistik zur gefahrenen Route erstellen.

Die Funktionen im Überblick:

  • digitaler 3-Kanal-Funkübertragung, Höhenmesser und Pulsmesser
  • 11 Allgemeine Funktionen
  • 7 Fahrrad-Funktionen
  • 3 Trittfrequenz-Funktionen
  • 9 Herzfrequenz-Funktionen
  • 7 Zeit-Funktionen
  • 3 Temperatur-Funktionen
  • 6 Höhenmess-Funktionen
  • 9 Bergauf-Funktionen
  • 8 Bergab-Funktionen
  • 2 Favoriten Funktionen
  • 10 Gesamtwerte
  • 10 PC Schnittstelle/Speicher-Funktionen
  • 12 Software DATA CENTER-FUNKTIONEN

Alle Funktionen hier aufzuführen sprengt bei dem Fahrradcomputer tatsächlich mal den Rahmen. Aber rein in der Theorie macht er, trotz des hohen Preises, die beste Figur. Und dass er mit dem PC Daten austauschen kann schiebt ihn für mich schonmal auf Position 1.

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Rock Shox Reba SL Federgabel

Mittwoch, 29. April 2009 15:03


Sollte ich mich für einen neuen MTB Rahmen entscheiden, so wird dieses Mal endlich eine Rock Shox Federgabel verbaut. Schon Ende der 80er, als ich mein erstes Mountainbike fuhr, war eine Rock Shox der Mercedes unter den Federgabeln, es gab nichts, was besser war. Ob dies heute noch genauso ist oder ob inzwischen ein anderer Hersteller der Rock Shox den Rang abgelaufen hat, lässt sich bisher nicht feststellen.  Eines ist jedoch absolut sicher: nicht nur optisch ist die Rock Shox Reba SL ein fettes Teil, sie kann auch noch richtig was. Und ich verlasse mich eben gern auf traditionelle Werte, da sind meine Kaufmotive wohl doch zu offensichtlich. In den nächsten Tagen werd ich mir das Teil mal etwas näher ansehen, meines Wissens hat der laden um die Ecke einen Rock Shox Aufkleber an der Tür.

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Ermittlung der optimalen Rahmenhöhe für Mountainbikes

Mittwoch, 29. April 2009 10:47

Wenn ich darüber nachdenke, dann reift in mir immer mehr der Gedanke mir ein neues Bike zu bauen. Mein jetziges Rad habe ich damals speziell nach meiner Größe zusammengestellt, jedes Detail wurde dazu passend ausgesucht. Der erste und wichtigste Faktor ist da die Rahmenhöhe, mit einem zu großen Rad wird niemand Spaß haben und auf einem zu kleinen tut ebenfalls schnell der Rücken und vor allem die Beine weh.

Um die richtige Rahmenhöhe zu ermitteln gibt es viele Tabellen und Formeln, meiner Meinung nach kann man sich das aber alles sparen, indem man es genauso macht, wie bei einer Hose oder einem Anzug: Man probiert das Fahrrad an. Wenn man in ein gutes Fahrradfachgeschäft geht, dann bekommt man dort die Möglichkeit, verschiedene Dinge wie Vorbaulänge und -winkel auszuprobieren und kann so den für sich passenden Rahmen mit all seinen Komponenten finden. Aber um überhaupt erstmal einen Richtwert zu haben, gibt es eine ganz simple Faustformel, nach der sich die Rahmenhöhe schon ziemlich gut eingrenzen lässt:

Man nehme einen Zollstock und eine Wasserwage und stelle sich ohne Schuhe etwa hüftbreit gerade hin. Dann die Wasserwage in den Schritt und so hoch wie möglich ziehen. Nun sollte am besten eine zweite Person das Maß vom Boden bis zur Oberkannte Wasserwage nehmen, dieses wäre dann schon einmal die Schrittlänge. Bei mir sind das 76 cm. Diesen Wert multipliziert man nun mit dem Faktor 0,68 (das eigentliche italienische Maß wird mit 0,66 ermittelt) und für die Beispielrechnung erhalten wir das deutsche Rennradmaß 51,68 cm Rahmenhöhe. Für MTB werden nun 10 cm abgezogen, wir fahren sportlicher und vor allem wendiger und brauchen etwas Platz unterm Hintern. Meine Rahmenhöhe sollte also so um die 42 cm sein.

Die Rahmenhöhe selbst wird dann am Bike von der Mitte Tretlager bis Oberrohr gemessen. Oft werden Rahmenhöhen auch in Zoll angegeben, zur Umrechnung: 1 Zoll = 2,54 cm.

Wem aber diese ganze Rechnerei zu blöd ist, der kann auch seine Zahlen in das folgende Tool eintragen.

(c) Rahmenhöhe

Hier hat man nun zumindest schon einen Richtwert und weiß, in welcher Abteilung man suchen muss. Es gibt auch richtige Vermessungssysteme wie das der Firma BIKEFITTING:

Für jeden Biketyp hat die Firma ein eigenes Vermessungssystem entwickelt, jedes Maß läßt sich hier ganz individuell auf den eigenen Körper anpassen. Aber auch dieses dient lediglich einer Orientierung, wenn man sich den passenden Rahmen nicht mal eben selbst zusammen schweißen will.

Meiner Meinung nach geht nichts über Probefahren. Kauf man sich ein Bike von der Stange hat man sowieso nicht so viele Möglichkeiten, vielleicht kann man den Vorbau noch tauschen, das wars dann aber auch. Ich gebe nur den Tipp das Rad ausgiebig probe zu fahren und sich gut beraten lassen.

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Mountainbike Bestandsaufnahme

Dienstag, 28. April 2009 16:45

Seit einigen Wochen bin ich wieder ganz extrem am Biken, täglich sitze ich auf dem Rad und flitze durch die Gegend. Dabei kommen Strecken um die 30 bis 40 Kilometer zusammen und das wirklich fast jeden Tag. Das bringt nicht nur Kondition, auch der Körper freut sich darüber, das noch überschüssige Fett endlich in Muskeln umwandeln zu dürfen. Die ersten Erfolge sind auch schon da, langsam wird alles wieder schön stramm.

Aber nun wird es mal wieder Zeit, das vorhandene Sportgerät etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Früher hab ich ja fast täglich an meinem Rad herumgeschraubt, ich war immer auf der Höhe, was es so aktuell auf dem Markt gab und habe das dann immer direkt an meinen Drahtesel angeschraubt. Aber irgendwie ist dann plötzlich die Zeit stehen geblieben und so habe ich nun ein zwar technisch sehr hochwertiges Bike, aber doch schon wieder einen richtigen Oldtimer. Ich glaube 1995 habe ich zuletzt was dran gemacht, das sind ja nun doch schon ein paar Jährchen. Damals gab es neben der absoluten Top-Schaltung Shimano XTR die gute alte Deore XT, die ich mir aufgrund des etwas günstigeren Preises dann auch verbaut hab. Full Suspension, geschweigedenn überhaupt eine Federgabel, kam da gerade so auf und ich habe aufgrund des noch viel höheren Gewichts darauf verzichtet. Das muss ich heute zwar immer noch nicht unbedingt haben, aber etwas komfortabler ist es ja doch. Irgendwie bin ich ja mit meinem Oldi Hardtail sehr zufrieden, aber das ist glaub ich wie mit nem Auto, da will man ja auch immer das Neuste haben. Also werde ich mir mal langsam wieder einen Überblick verschaffen und gucken, was es so am Markt gibt. Auch Preislich bin ich völlig Ahnungslos, aber ich denke da wird sich zu früher nicht viel getan haben, wenn man wieder auf die Topkomponenten abzielt. Damals habe ich glaub ich alles in allem so um die 4.000,- DM für die Teile bezahlt und da sieht man auch wieder, dass sich Qualität lohnt: Selbst heute klappert und quietscht nichts, die Schaltung legt jeden Gang butterweich ein und die Bremsen wirken wie am ersten Tag.

Doch nun mal eine Bestandsaufnahme, damit ich später einen guten Vergleich habe und vor allem auch auf die technischen Neuheiten besser eingehen kann. Meine Erfahrung mit genau diesem Bike sind teilweise sehr extrem, ich habe mit ihm am Kaprun Downhill teilgenommen (Damals gab es eine SemiPro-Sektion), wohl einem der härtesten Downhillrennen, die es in Europa gibt. Etliche Höhenkilometer und eine 10-tägige Solotour mit fast 20 Kilo Gepäck hat es ebenfalls gut überstanden, also hat es schon so einiges auf dem Buckel.

  • Material:
    Rahmen und Gabel Independent Eagle Chromoly 18″ True Temper
    Vorbau Independent 150 mm
    Sattelstütze Independent
    Sattel Selle Italia Flite Titan
    Laufräder Specialized 26 x 1.5
    Naben Shimano Deore XT 32 Loch
    Reifen Panaracer, vorne Dart II 26 x 2.1, hinten Smoke II 26 x 2.1
    Kassette Shimano Deore XT 7-fach 12 bis 23 Zähne
    Kurbelgarnitur Shimano Deore XT, SG Kettenblätter 24/36/46
    Pedale Aluminium-Titan, Hersteller unbekannt
    Tretlager Shimano Deore XT vollgehäuse
    Schaltwerk Shimano Deore XT 7-fach, langer Arm
    Umwerfer Shimano Deore XT 3-fach Toppull
    Bremsen Shimano Deore XT Cantilever
    Brems-/Schalthebel Shimano Deore XT STI mit SLR Plus
    Lenker Mounty Special Bullbar
    Steuersatz Ahead Primax E 1 1/4″
  • Gewicht:
    Komplett inkl. Beleuchtung 10,7 KG

Aber einen Punkt gibt es doch, der mir Sorge bereitet: Was ist mit Materialermüdung? Hält das Bike auch heute noch die Belastung aus, wenn ich es im Teutoburger Wald über Stock und Stein scheuche oder es gar mit in die schweizer Alpen nehme? Also mal sehen, was es so aktuell an coolen Sachen gibt.

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