Bekenntnisse eines Nachtsportlers
Kurtzweilig und lustig – so könnte man das Höhrbuch von Wigald Boning Bekenntnisse eines Nachtsportlers bezeichnen. Wigald erzählt, wie er zum Ausdauersportler wurde und, das ist für mich besonders interessant, wie er ins Allgäu kam. Nicht nur seine Jugenderlebnisse mit seinem Vater lassen Parallelen zu meinem Leben erkennen, auch die Liebe zu den Bergen und in der Art, wie er Sport betreibt, erkenne ich mich irgendwie wieder. Nachtsport klingt irgendwie lustig und warum soll man diese Zeit nicht kreativ nutzen, wenn man sowieso nicht schlafen kann? Ob es die nächtliche Joggingrunde ist oder ein 24 Stunden Tretbootexpiriment auf einem mit Seerosen bewachsenen See. Nachtischtgerät eingeschlossen, auch wenn dies im Laufe der unermüdlichen Umrundungen irgendwann doch auf dem Grund landete und das Tretboot, mitlerweile verschenkt, einem anderen von Nutzen ist. Aufmerksam wurde ich durch meinen Freund David, der bereits einige von Wigalds sportlichen Exkursionen begleitet und mich mit diversen Anekdoten angefüttert hatte. Und ein Höhrbuch bot sich an, da es sich bekanntlich beim Autofahren schlecht liest. Jedenfalls gab mir das Buch eine gehörige Motivationsspritze und ich kann es auch Nichtsportlern dank der grandiosen Erzählkomik des Herrn Wigald Boning nur wärmstens empfehlen.
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