Nikon 1 in PINK

Eigentlich dachte ich, ich hätte DAS ideale Geschenk für meine Frau Freundin zu ihrem runden Geburtstag dieses Jahr, denn die kleine Nikon 1 J1 gibt es auch in der Tussifarbe pink. Immerhin knipst sie auch ganz gerne und macht mit ihrer kleinen Kompakten schöne Fotos. Aber die Nikon ist ihr zu groß und wechseln will sie auch nicht (Objektiv) und überhaupt. Hallo? Ich dachte immer, PINK ist Grund genug, um irgendwas zu kaufen! Ausserdem finde ich das Teil selber ganz lustig, das wären mal wieder zwei Fliegen mit einer Klappe. Nun gut, ich überleg mir was anderes und verschenke eben keine pinke Nikon 1

Reisevorbereitungen für New York und meine Wunschliste

Nicht mehr lange und es geht endlich mal wieder nach New York. Zuletzt war ich über Sylvester 03/04 dort, das war gerade einmal zwei Jahre nach den Anschlägen auf das World Trade Center und Ground Zero war noch stark gezeichnet von diesem schrecklichen Ereignis. Inzwischen hat sich dort ja schon eine ganze Menge getan und ich bin sehr gespannt. Diese und viele andere coole Plätze in dieser noch viel cooleren Stadt will ich natürlich auch mit meiner neuen Cam festhalten. Dazu brauche ich aber noch ein paar Sachen, denn meine Ausrüstung ist noch relativ spärrlich. Eigentlich ist dieses Hobby viel zu kostspielig, vergleicht man es mit Golf spielen, so kann man mit dem Anschaffungswert einer DSLR und etwas Zubehör locker für den Rest seines Lebens Bälle schlagen oder bei mir einen gut ausgestatteten Mittelklasse Wagen bestellen. Wobei ich zugegebener Maßen erstmal die “Anfänger-Ausstattung” habe und für mich die Fotografie gerade neu entdecke. Aber jetzt speziell für diese Reise habe ich mir ein paar Dinge rausgesucht, die ich bis dahin noch unbedingt haben möchte.

Da wäre z.B. ein zusätzlicher Akku für die D5100. Ich möchte niemals ohne Strom irgendwo stehen und dann kein Foto schießen können.

Ein neues Objektiv. Ich schwanke aktuell noch zwischen dem Nikon 18-200mm 1:3,5-5,6 und dem Tamron 18-270mm F/3,5-6,3. Das Tamron hat einen größeren Zoombereich, den ich aber nicht wirklich benötige, 200mm reichen mir eigentlich locker. Es kostet auch nur rund die Hälfte, aber es soll zunächst meine Kitlinse ersetzen, deshalb tendiere ich doch zum Nikon.

Ich brauche natürlich auch eine Tasche. Meine Aktuelle ist inzwischen zu klein für all das Zeugs und ich liebäugle bereits seit einiger Zeit mit dem Lowepro Pro Trekker 400 AW Kamerarucksack. Das Teil ist einfach genial und für meine Bedürfnisse wohl erfunden worden. Für New York könnte es etwas Tourihaft wirken, aber für meine Bergtouren genau das Richtige. Hier haben neben der kamera auch ein Laptop und noch anderes Zeug Platz, der steht aktuell bei mir ganz oben auf der Liste.

Zum Schluß wird wohl noch eine weitere Speicherkarte her müssen. Auch wenn ich ein Backup auf meine Festplatte machen kann könnten die 32GB auf dauer etwas knapp werden. Aber das ist Kleinkram und vielleicht auch dort günstig zu kaufen.

Nespresso schmeckt ja mal echt gut

Jetzt steht sie seit einigen Tagen in unserer Küche, die De’Longhi Nespresso Lattissima + und wir sind total begeistert. Allein schon von Form und Farbe der Maschine – wir haben sie in weiss – sind wir überwältigt, das ist echt ein schmuckes Teil. Und der Kaffee schmeckt super lecker. Da nutzen wir zur Zeit die beiden Sorten Vivalto Lungo (blau) und Fortissio Lungo (grün), im Lieferumfang der Maschine war aber auch ein komplettes Sortiment aller anderen Sorten mit dabei. Da werd ich mich jetzt mal durchprobieren und das Repertoire gemäß aufstocken.

Die Kapseln muss man sich jedoch hier in der Gegend tatsächlich über nespresso.de bestellen, in einem Laden kann man sie hier nirgends kaufen. Das geht nur in den richtigen Nespresso Stores, und da ist der nächste in München. Aber das Bestellen bei Nespresso selber geht so fix, alles was da vor 15 Uhr eingeht ist am nächsten Tag da. So auch bei uns, als wir unseren ersten Vorrat geordert haben.

Während mein morgendlicher Kaffeegenuss nun vollkommen ist, werde ich wohl für den Nachmittäglichen noch das ein oder andere Flavour beschaffen. Dann steht einem Latte in allen Geschmacksrichtungen rein gar nichts mehr im Wege.

Skijacke Ziener Tadaki

Letzten Winter hat sich ja leider der Reißverschluß meiner Skijacke verabschiedet und so war ich für diese Saison mal wieder auf der Suche nach was Neuem. Wie üblich schaue ich bei Skiklamotten als erstes bei den Jungs von Ziener vorbei, weil die in meinen Augen echt geiles Zeug zusammen nähen. Sehr cool fand ich, dass es dort dieses Jahr eine knallig grüne Jacke gibt, die unglaublich gut zu meinem grünen Helm passt ;-) Ein bisschen modisch darf es auf der Piste ja schon sein! Wichtig war mir auch, dass natürlich eine Tasche am Ärmel für den Skipass ist, das haben aber heute schon alle Jacken. Dann sollte sie leicht sein und nicht so dick, weil ich sowieso nicht so schnell friere. Entschieden habe ich mich dann letztendlich für die Ziener Tadaki in “bright green” Gr. 48. Der Tragekomfort ist gigantisch, diese Jacke wiegt echt nichts. Super verarbeitung und sie hält absolut warm.

Ich muss zugeben, dass ich schon immer ein Ziener Fan bin und allen, denen ich das bisher empfohlen habe, haben sich anschließend für den Tipp bedankt. Mein uralt Fliespulli von 1992 sieht heute noch aus wie neu, nur das Design ist dann doch etwas…naja…90er halt ;-) Aber so zu Hause darf man das ruhig mal anziehen!

Die Jacke kann ich also wärmstens empfehlen und wem das grün zu grün ist der kann sich ja mal die Jacke in weiß angucken!

De’Longhi Nespresso Latissima + mit 50,- Euro Gutschein

Es steht mal wieder eine neue Kaffeemaschine an. Aktuell nutzen wir eine schnöde Senseo Padmaschine, die wir aktuell mit Alberto Pads befüllen. Es gab mal eine zeitlang von Melitta eine Sorte, die nannte sich Up & Awake, aber mangels Nachfrage wurde dieser Kaffee leider wieder aus dem Programm genommen. Dabei schmeckte der Kaffee so, wie es der Name versprach. Und ich liebe starken, kräftigen Kaffee. Aber den gibt es wie gesagt nicht mehr. Doch der Alberto kann da einigermaßen mithalten und in der Packung sind auch nicht nur 16 Pads sondern gleich 32. Das hält bei uns grad mal ein paar Tage.

Aber bei meinem letzten Besuch bei meinem Vater konnte ich diverse Nespresso Maschinen testen und da hab ich mich doch glatt an den Geschmack gewöhnt. Die Nespresso arbeitet mit kleinen Kapseln, die jede für sich den Kaffee frisch halten. Nicht wie bei den Pads, die in so einem Flies sind und damit nach dem öffnen der packung schon anfangen zu gammeln. Hier gibt es jetzt etliche verschiedene Modelle, von der ganz einfachen Kaffeemaschine bis zur Universallösung mit Milchaufschäumer. Und hier ganz neu die De’Longhi Nespresso Lattissima +, die gleich in verschiedenen Farben daher kommt. Ein leicht entnehmbarer Milchtank kann ohne viel Aufwand im Kühlschrank gelagert werden und die Machine über eine integrierte Reinigungs- und Entkalkungsfunktion auch ganz einfach gesäubert werden. Ja, die muss ich haben. Endlich keine Milch mehr in der Mikrowelle aufwärmen, damit der Kaffee nicht so schnell kalt wird (Ich hab da immer nen riesen Becher). Und jetzt ganz aktuell schneisst Amazon die Latissima mit einem Gutschein in Höhe von 50,- Euro für Kapseln auf den markt, lohnt sich also.

Die Kapseln bekommt man dort, wo man auch die Maschinen kaufen kann oder direkt bei Nespresso übers Internet. Da kostet eine Kapsel zur Zeit 37 Cent und ist damit fast 4 mal teuerer, als ein durchscnittliches Pad für die Senseo, aber dafür schmeckt der Kaffee auch um Welten besser. Sobald sie eingetroffen ist, werde ich mehr berichten!

Hier gibts alles von Nespresso auf Amazon!

PS4 schon 2012?

Wieder einmal gibt es Gerüchte über den Erscheinungstermin von Sonys neuer Playstation 4, denn Mitbewerber Microsoft und Nintendo wollen ihre Nachfolger von XBOX und Wii tatsächlich noch 2012 auf den Markt bringen. Während man von diesen Konsolen auch schon recht viel weiß, ist das bei Sony bisher anders: Hier kann nur spekuliert werden, denn bisher hält sich Sony erfolgreich bedeckt was Aussehen und Ausstattung betrifft.

Eine Playstation ist für unser Heimkino gerade auch wieder interessant geworden, da sie einen hervoragenden Mediaplayer und Bluray-Player beinhaltet. Man hat quasi ein Gerät, mit dem man Blurays abspielt und über Netzwerk auf den PC und die dort befindlichen Daten zugreifen kann. Auch interessant: Der Amazon-DVD-Verleih Lovefilm und sein Video on Demand Angebot, welches in meinem Paket gleich mit drin ist, lassen sich über die Playstation abspielen. Ein Warten auf die PS4 lohnt aber in meinen Augen nicht unbedingt, denn das wird mit Sicherheit noch ein Jahr dauern. Und dann kann man ja immer noch umtauschen, wenn dort plötzlich noch ne Kaffeemaschine eingebaut ist ;-)

Mein erster Tag mit der Nikon D5100

Gestern war es endlich soweit und mein Paket mit der Nikon D5100 war da. Vorfreude ist zwar immer am schönsten, wenn man das Objekt der Begierde dann aber endlich in den Fingern hält, ist es umso schöner. Ich hab sie gleich im Büro ausgepackt, die ausführliche Begutachtung musste dann aber doch auf den Abend verschoben werden.

Der erste Griff, die erste Berührung ist schon beeindruckend. So eine kleine Kamera, so wertig von der Haptik, das Gewicht optimal – einfach ein toller erster Eindruck. Ernsthaft fotografiert habe ich natürlich noch nicht, aber dafür ausgiebig mit den Möglichkeiten der Kamera befasst. Es ist so kinderleicht zu bedienen, im manuellen Modus habe ich über ein Rad am Daumen die Möglichkeit, die Verschlußzeit und (bei gleichzeitigem Drücken der +/- Taste) die Blende zu verstellen. Das sind ja schon mal die wesentlichen Funktionen, die ständig variieren. Alle weiteren Einstellungen lassen sich auf zwei Wegen vornehmen: Entweder über das Menü (Knopf links vom Okular) oder über die i-Taste (rechts) und dann über die Pfeiltasten. Letzterer Weg ist der schnelle und kompakte, jedoch beinhaltet er alle gängigen Einstellungen wie Weissabgleich, ISO-Wert, Einzel- oder Serienbild, Bildformat und so weiter.

Natürlich war ich auch neugierig auf die Videofunktion. Full-HD ist schon klasse auch das war auch ein sehr wichtiges Kaufmotiv für mich. Da ich relativ viel filme und das bisher mit nicht so tollem Equipment, wollte ich mir schon eine kleine HD-Cam zulegen, aber als die Entscheidung zur neuen DSLR getroffen war, wollte ich eine Kombination aus beidem. Gerade bei Bergtouren muss ich nicht zwei Kameras mit mir rumschleppen und ich finde aktuell die Möglichkeiten, die eine Spiegelreflex bietet einfach genial. Der Videomodus der D5100 lässt sich auch ganz leicht aktivieren, dazu muss jedoch die Kamera in den Live-View-Modus versetzt werden. D.h. also, dass auf dem Display das Bild der Kamera wiedergegeben wird. Erst dann funktioniert der kleine rote Knopf oben links neben dem Auslöser als Aufnahmeknopf. Man nutzt die Nikon also in dem Moment mit dem Schwenkdisplay wie eine normale Videokamera.

Ich hab mir übrigens direkt eine kleine Infrarot Fernbedienung dazu bestellt, die Nikon ML-L3. Früher habe ich an meiner alten Cam oft Langzeitbelichtungen über den Zeitauslöser realisiert, um Verwacklungen beim herunter drücken des Auslöseknopfes zu verhindern. Mit der optionalen Fernbedienung ist das nun Geschichte, ich löse einfach per Knopfdruck aus bis zu 5 Meter Entfernung aus. Geht übrigens auch wunderbar bei Selbstportraits oder Gruppenfotos. Per Knopfdruck fokussiert die Kamera und belichtet dann, besser geht’s nicht.

Mir war aber auch von Anfang an klar, dass es mit dem Kauf der Kamera nicht getan ist. Eigentlich fängt das Geldausgeben jetzt erst richtig an. Ich bin bereits dabei, mir meine ganz persönliche Wunschliste zusammen zu stellen. In diesem Zusammenhang bin ich froh, dass ich Peter Gebhard kennen gelernt habe und er mir für das Equipment ein paar gute Tipps gegeben hat. Er fotografiert schon seit vielen Jahren genau das, was mir auch Spaß macht: Natur und Landschaften. Und wenn man einen alten Ostwestfalen hier im tiefsten Bayern trifft, dann hat das wohl was mit Schicksal zu tun ;-)

Endlich eine DSLR

Lange hats gedauert, aber nun habe ich mir eindlich eine Digitale Spiegelreflex Kamera gegönnt. Eigentlich nichtmal ganz alleine, meine Freunde waren so lieb, mich dabei tatkräftig zu unterstützen. Wenn Geburtstag und Weihnachten so nah beieinander liegt, geht das auch hervorragend ;-)

Ich habe zuvor lange überlegt und doch immer wieder gezögert, welche Kamera ich denn kaufen soll. Ich knipse zwar gern, aber dank anderer sehr zeitaufwändiger Hobbies eben auch nicht so oft und eine Einsteigercam schien da als angebracht. Da kommt ja doch einiges zusammen, nur mit der Cam ist es ja nicht getan. Als damals die Nikon D3100 auf den Markt kam, schien sie genau wie gemacht für mich. Ich wollte auf jedenfall eine mit Videofunktion und das war da sogar in Full-HD vorhanden. Dann kündigte Nikon aber die D5100 an, die neben höherer Auflösung (nicht wirklich interessant) auch einen höheren ISO-Wert und ein Schwenkdisplay (ob man es braucht?) versprach. Nicht viel teuerer, also war das mein neuer Favorit. Das es eine Nikon wird, war mir lange klar, wenn man im Freundeskreis einen Superfotografen hat, der sich auschließlich mit Nikon beschäftigt. Warum also nicht vom Wissen anderer profitieren?

Nun warte ich ganz gespannt auf meine Kamera, die mir morgen geliefert werden soll. Und dann schauen wir mal, ob ich überhaupt fotografieren kann und wenn ja, wie lange ich mit dem Body zurecht komme.

Herzlich Willkommen im Jahr 2012

Nun ist schon wieder Januar, das alte Jahr ist verabschiedet und alles geht wieder von vorne los. Geburtstage, Urlaubsplanung, Arbeitswochen – The same procedure as every Year! Dazu gehören natürlich auch die Vorsätze, die man mutig in die Neujahrsnacht brüllt ohne über Konsequenzen nachzudenken. Heute, am Tag 2 des Jahres, ist das schon wieder Geschichte und spielt überhaupt keine Rolle mehr. Mit dem Rauchen aufhören? Klar, hab ich doch, während ich schlief! Und nie wieder Alkohol galt ja nur für die Gehirnzellen, die sich mit dem letzten Glas in die ewigen Jagdgründe verabschiedet haben. Jetzt wissen wir also auch, wo die Informationen für die guten Vorsätze gespeichert werden.

Das alte Jahr 2011 hatte sowohl schöne als auch schlechte Seiten. Ich will darauf gar nicht näher eingehen, nur die beiden Höhepunkte erwähnen. Mein Umzug nach Bayern ist wohl das Beste, was ich in meinem Leben je gemacht habe, hier kriegt mich keiner mehr so schnell weg. Dagegen waren die letzten Monate mit meinem Bruder schon hart und auch ein Grund, weshalb sich hier kaum was getan hat. Aber man soll ja nach vorne gucken und es kann ja nur besser werden. Vorsätze habe ich persönlich keine und ich werde auch nicht ankündigen, dass hier ab sofort jeden Tag ein Beitrag entsteht. Ich habe ein paar Ideen und Projekte, die ich dieses Jahr verfolgen werde und von denen kleine, mittlere oder große Einzelheiten den Weg hier her finden werden, so dass ich euch darüber berichten kann. Manches behalte ich aber auch für mich.

Ich wünsche Euch einen guten Start ins neue Jahr, danke, dass Ihr so treue Leser seid!

Das Sportnetzwerk Woosp.me

Woosp.me das ultimative Netzwerk für Sportbegeisterte

Woosp.me ist ein Netzwerk für Sportbegeisterte die sich über das Internet austauschen möchten.

Egal ob man Bilder und Videos hochladen und mit anderen Sportlern teilen möchte oder auf spannende Events aufmerksam machen möchte, bei Woosp.me ist man genau richtig. Du bikest, rodelst, läufst oder sprintest? In diesem Netzwerk kannst Du Dich mit anderen Sportlern austauschen und neue Kontakte knüpfen. Auch über anstehende Events und Wettbewerbe wirst Du informiert. Lad Dir Deine selbst gedrehten Videos hoch und zeige anderen wo man ausgiebig biken oder wandern kann. Verschaffe Dir auf der Landkarte einen Überblick wo Deine Sportart ausgeübt werden kann.

Alles ist möglich auf Woosp.me

Für meinen Bruder

Als Gott die Engel zählte
und ihm einer fehlte
kam er und wählte

Du wirst mir fehlen!

Heimkino – die ersten Wochen

Seit ein paar Wochen werkelt nun ein Heimkino-Beamer in unserem Wohnzimmer und heute möchte ich mal einen ersten Bericht abgeben. Das Teil ist ein Sanyo Z3, der zwar schon ein paar Tage älter ist, den ich aber aus mir sehr bekannten und geschätzten Händen ergattern konnte. Sein Vorbesitzer Paddy hat auch gerade einen Vergleich zwischen seinem neuen Beamer und dem Z3 durchgeführt, müsst ihr mal lesen. Der Beamer macht bei uns ein 1,8 Meter breites Bild auf die gegenüberliegende Wand, das sind umgerechnet 81″ Bildschirmdiagonale. Da wir relativ nah an diesem Bild sitzen, ist das Kinofeeling ausgesprochen gut. Der Ton kommt über einen DTS-Receiver und zur Zeit noch 3 Lautsprecher, vorne links und rechts sowie Center. Da bin ich gerade auf der Suche nach einem adäquaten und vernünftigen Ersatz, die Größe ist hier leider sehr entscheidend. Jetzt wird vielleicht der ein oder andere sagen, nimm doch Bose, die sind doch schön klein, aber solche Brühwürfel kommen mir nicht ins Haus.

Filme in Form von DVD und Bluray werden über HDMI mit dem Panasonic DMP-BD65EG-K übertragen. das Gerät habe ich schon eine Weile und es leistet sehr gute Dienste. Über den USB-Anschluß lassen sich Filme im AVI-Format abspielen, allerdings nur über Festplatten bis 120GB. Das ist sehr blöd, leider klappt es auch nicht, wenn man größere Festplatten einfach partitioniert. Dieses Problem habe ich jetzt mit dem Xoro HRS 8600 CI gelöst: Hier lassen sich auch größere Festplatten anschließen und das Abspielen von Filmen im MKV Container klappt absolut Ruckelfrei. Über die Recorderfunktion lassen sich ganz bequem Sendungen programmieren und über Timeshift die aktuelle Sendung anhalten und zeitversetzt anschauen. Wichtig war mir auch bei der Wahl des Receivers, dass er über einen YUV Anschluß verfügt, da der Beamer nur einen HDMI Eingang besitzt, der ja schon für den Blurayplayer reserviert ist. Allerdings hätte ich nie gedacht, dass dieses YUV-Kabel so extrem dick ist, dafür muss ich mir jetzt wieder einen neuen Kabelkanal kaufen ;-)

Filme über Bluray sind gewaltig und gestochen scharf. Auch wenn der Z3 kein Full HD kann, so reicht die 720er Auflösung allemal. Das Fernsehbild über den Xoro ist ebenfalls grandios, die freien Programme in HD sind echt klasse. Da werd ich wohl mal in eine Karte investieren und mir die anderen Programme auch noch in HD gönnen, das ist schon ein Unterschied. Selbst am Tage macht der Beamer ordentlich Licht, so dass das Fernsehbild zum nebenbei gucken völlig ausreicht. Verdunkeln wir das Wohnzimmer vollständig, dann leuchtet der Film so kräftig und kontrastreich, wie man es sich kaum vorstellen kann.

Jetzt muss ich als nächstes die ganzen Kabel ordentlich verlegen, alles muss ja irgendwie von der Decke nach vorne zur Anlage. Und den PC werde ich noch anklemmen, man will ja schließlich mal ganz groß in Azeroth die Angel auswerfen…

TEUTO_Navigator – Interaktive Karte vom Teutoburger Wald

Nun gibt es endlich auch eine interaktive Karte vom Teutoburger Wald und der Region OWL, den TEUTO_Navigator. Ähnlich der Allgäuer-Variante kann man hier bequem nach Wanderrouten, Ausflugszielen und anderen Interessanten Zielen suchen. So sind zum Beispiel alle Touren aus dem Buch Erlebnis Hermannsweg – Östlicher Teil: Wandern von Bielefeld bis Horn-Bad Meinberg vorhanden, nach welchem ich bereits den Hermannsweg abgewandert bin. Das kann ich übrigens nur Jedem empfehlen, die Strecke ist echt abwechlungsreich und kulturell sehr eindrucksvoll. Neben dem bekannten Hermannsdenkmal bei Detmold kommt man auf dieser Tour an vielen Kulturstätten vorbei, landschaftlich wird einem ebenfalls eine ganze Menge geboten.

Neben der Kartendarstellung lässt sich auch jede Route im gpx-Format exportieren, das ist praktisch und heut einfach nicht mehr wegzudenken. Ausserdem lässt sich die Strecke zu Hause am PC im 3D-Flug abfahren, so bekommt man schonmal einen Eindruck von der Beschaffenheit.

Um sich also vorab einen Eindruck des zu erwandernden Gebietes zu verschaffen sind diese interaktiven Wanderkarten einfach spitze. Ausserdem kommt so schonmal eine Vorfreude beim Planen auf.

Heimkino nimmt Formen an

Gestern hat mir der Leichtbau-David sein schwerstes Gerät geborgt, eine Metabo Schlagbohrmaschine, mit der ich mühelos die Löcher für die Deckenhalterung des Beamers bohren konnte. Und so hängt dieser schonmal unter der Decke, bereit in Zukunft Film und Fernsehen an die Wand gegenüber zu werfen. Der Beamer wird also in Zukunft nicht nur für das reine Filmvergnügen genutzt, sondern auch für das ganz normal und schnöde TV-Programm, also immer. Dazu musste natürlich auch ein neuer Sat Receiver her, denn der alte hatte HDMI noch sonst irgendeinen verwertbaren Anschluß und mit Adaptern arbeiten kommt nicht in Frage. Da der Sanyo PLV Z3 nur einen HDMI-Anschluß besitzt, dafür aber noch einen YUV, wird der Bluray-Player eben per HDMI angeschlossen und der Sat Receiver über das Komponentenkabel.

Beim Receiver habe ich gleich auf diverse Dinge geachtet: Common Interface für HD+ TV, USB-Anschluss und PVR ready und, ganz wichtig, er muss MKV abspielen. In diesem Container rippe ich immer meine DVDs auf die Platte, so dass ich alle Filme nach und nach einfach nur von der Festplatte abspielen kann. Gefunden habe ich da das Gerät Xoro HRS 8600 CI, der kann das alles, ist nicht so teuer und bis ich mir eine Dreambox leisten kann völlig ausreichend.

Über die Art der Leinwand habe ich mir im Vorfeld eigentlich die meisten Gedanken gemacht. Erst wollte ich ein großes Brett besorgen, mit Holzspachtel ganz glatt spachteln und dann mit Leinwandfarbe anstreichen, also eine komplett statische Leinwand bauen. Alternativ dazu käme noch eine Rahmenleinwand in Frage, also aus Holzlatten einen Rahmen gebastelt und diesen mit Leinwandstoff bespannt. Nun habe ich doch eine Rollo-Leinwand gekauft ;-) Das hat zwei Gründe: Erstens, ich habe eignetlich grad keine Lust auf Bastelei und bin froh, wenn ich so alles montiert habe, zweitens hängt das ganze ja im Wohnzimmer und sieht mit einem Rollo, welches eingezogen ist, einfach aufgeräumter aus. Ausserdem beträgt die Breite der Leinwand nur 1,80m, wo sicher nicht ganz so viele Wellen auftreten wie bei den größeren Modellen. Und sollte das ganze nicht zufriedenstellend sein, dann wird eben doch gebastelt.

Ton ist auch so eine Sache, über die man sich bei einem Fernseher eigentlich erstmal keine Gedanken machen muss. Aber so ein Beamer hängt ja nicht nur hinter dem Betrachter, sondern er hat auch keine Lautsprecher eingebaut. Ausserdem: Riesen 16:9 Bild und dann Ton aus der Blechdose? Neee, geht gar nicht. Ich hab zwar noch einen alten Sony DTS Receiver, aber meine Boxen stehen noch im guten alten Bielefeld bei meienr Mutter im Wohnzimmer, darauf muss ich also erstmal verzichten, zumindest bis zur nächsten Reise. Immerhin gibts da noch so den ein oder anderen Speaker, den wir vorerst dafür verwenden können, damit sich die Bude mit Ton füllt.

Fotos kommen natürlich auch, wenn die ganze Sache fertig ist. Und dann kann die dunkle Jahreszeit kommen, genug Filme habe ich allemal!

Neuer Drucker Epson Stylus PX730WD

Nachdem mein Canon Drucker die Grätsche gemacht hat, habe ich etwas gesucht, bis ich auf einen neuen Drucker gestoßen bin. Inspiriert durch die sehr guten Druckergebnisse der großen Epson Fotodrucker blieb ich bei dieser Marke hängen. Meine Anforderungen waren ja in erster Linie guter Fotodruck, CD-Druck und nach Möglichkeit Netzwerkfähigkeit. Meine Wahl viel letztendlich auf den Epson Stylus PX730WD, der neben einem LAN-Anschluß auch über WLAN verfügt. Ausserdem bin ich nach einigen Überlegungen zu dem Entschluß gekommen, doch ein Multifunktionsgerät zu kaufen, so habe ich nicht noch zusätzlich meinen Scanner hier rumstehen. Den nutze ich sowieso nur alle jubeljahre und der im Epson verbaute reicht für Dokumente locker aus.

Die Integration ins Netzwerk funktionierte sofort und ohne mucken, das kann man alles ganz bequem am Display des Druckers einstellen. Dort gibt man auch den Netzwerkschlüssel an, will man das über den PC machen, so muss der Drucker zunächst mal per USB-Kabel mit dem Rechner verbunden werden. Der Druck über WLAN funktioniert einwandfrei und das ist auch die primäre Verwendung, denn der Drucker steht in einem anderen Raum als die Rechner. Ausserdem kann ich über WLAN so komfortabel auch mal was vom Laptop drucken. Das ging zwar vorher auch übers Netzwerk, aber der Rechner, an dem der Drucker hing, musste so immer eingeschaltet sein. Früher, als ich noch eine Fritzbox hatte, hing der Drucker daran, das war auch praktisch, aber das gibts dank Devolo DLAN nun hier nicht mehr.

Ich muss gestehen, ich habe noch nicht einen Blick in die Bedienungsanleitung geworfen, bisher ging alles so easy und intuitiv, dass ich mir das sparen konnte. Bisher sieht es so aus, dass der Scan nicht übers WLAN funktioniert, da verlangt er immer einen USB-Anschluß. Man kann aber auch auf SD-Karte Scannen, sofern keine direkte Verbindung zum Rechner besteht. Aber das kann wie schon gesagt auch einfach daran liegen, dass ich hierzu noch nicht die Betriebsanleitung befragt habe.

Die mitgelieferten 6 Patronen scheinen relativ voll zu sein, reinschauen ist aber nicht, da undurchsichtig. Das Einlegen klappt aber auch mit Gichtgriffeln, da muss man kein technisches Studium für absolviert haben. Die erste Inbetriebnahme dauert eine Weile, hier wird erstmal ordentlich durchkalibriert. Danach dauert es vom Einschalten bis zur Arbeitsfähigkeit aber nur wenige Sekunden, so schnell bin ich gar nicht wieder am Rechner.

Über den Druck kann ich auch noch nichts sagen, Epson liefert das sehr gute Photopapier mit, was ich dann mal ausporobieren muss. Der CD-Druck ist hier auch etwas anders als im Canon, hier kommt ein eingebauter Schlitten raus, den man nicht kompliziert von Hand auf die richtige Marke schieben muss. Aber auch einen solchen Druckvorgang habe ich noch nicht getestet, das wird aber sicher in den nächsten Tagen mal passieren.

Eins ist aber erstaunlich: Das Teil ist ein Monster! Ich habe den Zahlen vorher nicht wirklich viel Beachtung geschenkt, die Canondrucker waren eigentlich immer recht kompakt. Hier nimmt allein schon die Duplexeinheit ordentlich Platz weg, die war im Canon einfach so mit drin, punkt. Aber ich empfinde es nicht als Nachteil, ganz im Gegenteil. Große schwere Geräte vermitteln einen Eindruck von Güte und Qualität, oder bilde ich mir das einfach nur ein? ;-) Na egal, ich denke, ich habe das Teil was ich gebrauchen kann und was vor Allem mit einem Preis von unter 200 Euro echt bezahlbar ist. Wenn der Epson jetzt noch etwas langlebiger ist als meine Canon-Modelle, dann bin ich vollstens zufrieden.

Nachtrag:
Wahrscheinlich war ich zu voreilig, denn inzwischen funktioniert das Scannen sehr gut und bequem über WLAN. Entweder man startet am PC die Software und nutzt diese wie gewohnt, oder man wählt am Drucker die Funktion Scannen und dann den gewünschten PC, auf dem der Scan landen soll. Einfacher gehts nun wirklich nicht und was die Geschwindigkeit angeht kann man auch absolut nicht meckern.

Wieviel darf ein gutes Mountainbike wiegen?

Immer wieder höre ich die Frage: “Was darf ein gutes MTB wiegen?” Das ist so pauschal schonmal nicht zu beantworten, lediglich mit der Aussage: “Es kommt drauf an!” Ihr müsst Euch zunächst einmal selber die Frage stellen, was ihr damit machen wollt. Am wichtigsten ist dabei die Entscheidung, ob es ein Fully oder ein Hardtail werden soll, denn dadurch legt man als Gewichtsfetischist fest, ob das Rad noch vierstellig oder schon fünfstellig kostet. Wird es ein reines Uphillbike, so wird man es relativ leicht haben, gewicht zu sparen. Da reicht definitiv ein Hardtail, man kann evtl. auf die Bremse verzichten, die großen Übersetzungen sind überflüssig und die Steifigkeit muss lediglich auf den Antrieb beschränkt werden. Es wurde hier mal ein Uphillbike für ein Rennen gebaut, das man anschließend entsorgen musste. Dafür hat es nur 6 Kilo gewogen und der Fahrer hat das Rennen gewonnen. Ihr seht also, es kommt immer darauf an, was Ihr mit der Kiste vorhabt. Ein Fully auf 9 Kilo zu bringen ist sicher möglich, aber auch extrem teuer. Fertige Räder diverser Hersteller bringen ihre Carbon-Fullys auf etwa 10,5 bis 11 Kilo, diese kosten dann im Laden so rund 3 bis 4 Tausend Euro. Jedes Gramm nach unten kostet dann richtig Schotter und man muss sich die Frage stellen, brauch ich das bei einem Fully tatsächlich. Soll es eine Rennmaschine werden, dann ist natürlich das Gewicht nicht zu vernachlässigen. Fahre ich dagegen mit der Seilbahn nach oben und schwinge mich über Singletrails nach unten, dann ist das Gewicht nicht mehr ganz so wichtig.

Die Gewichtsangaben der Hersteller sind da im Übrigen auch nicht unbedingt ganz ernst zu nehmen. Meistens wird die kleinste Rahmengröße ohne Pedale gewogen, da können bei größeren Rädern schonmal bis zu einem Kilo oben drauf kommen. Und dann ist das Gejammer groß, wenn man ursprünglich ein 10,8 Kilo Bike kaufen wollte und zu Hause auf der Waage feststellt, dass der Bolide stolze 11,9 wiegt.

Einen Punkt darf man auch nicht vernachlässigen: Das eigene Gewicht! Ein Vitali Klitschko auf einem 8 Kilo Bike… ;-) Nehmt mal ein Stück Alufolie in die Hand und schließt diese dann! Also alles ist relativ, das gillt auch für das Sportgerät. Dafür gibt es übrigens auf vielen Bauteilen Gewichtsangaben und an die sollte man sich auch grob halten, sonst sind Materialschäden vorprogrammiert und das kratzt nicht zuletzt an der Sicherheit. Wenn bei 50 Km/h Downhill übers Geröllfeld die Stattelstütze bricht, dann mal prost Mahlzeit.

In meinem Projekt Pimp my Cannondale versuche ich aktuell, ein Leichtbaurad zu bauen und Gewichtsmäßig alles rauszuholen, was machbar ist. Hierbei kommt es mir tatsächlich nur auf den Leichtbau an, nicht um den tatsächlichen Verwendungszweck. Zusammen mit 4 anderen Verrückten wollen wir zeigen, was geht und ob ich dieses Bike anschließend jemals fahren werde, ist auch noch nicht sicher. Auf jedenfall wird alles unter der Aufsicht unseres Fahrradgottes David ausgeführt, der im Bereich Leichtbau der absolute Profi ist.

DVD weg, Bluray her.

Ich gucke ja gerne mal nen guten Film und manche Filme auch mehr als nur einmal. So habe ich die alten Star Wars Filme mindestens 50 mal gesehen, Nur noch 60 Sekunden auch schon bestimmt 30 mal und die Herr der Ringe Filme kann ich mir auch immer wieder ansehen. Aber meine persönliche Nr. 1, Jurassic Park (Teil 1) habe ich insgesamt 6 mal im Kino, auf VHS so lang, bis ich die Kasette entsorgen musste, danach auf DVD sicher auch schon 30-40 Mal und sogar zweimal das Buch Dino Park von Michael Crichton gelesen. Diese Filme habe ich aktuell auch alle auf DVD im Schrank, davon die guten wie oben beschrieben auch als Special Edition bzw. Box Sets. Nun habe ich aber schon eine ganze Zeit einen Bluray-Player und kaufe mir schon länger auch keine DVDs mehr, also muss die Sammlung nun weg, ich brauch Platz. Ich werde mir auch nicht mehr jeden Film mitnehmen, den ich irgendwo entdecke – aktuell habe ich gute 700 DVDs – sondern nur noch schöne Boxen kaufen.

Besonders reizen mich derzeit folgende Box-Sets, die ihr alle auch bei Amazon (link) findet:

Alien Anthology

Zurück in die Zukunft – 25th Anniversary Trilogie

Jurassic Park Ultimate Trilogy

Der Herr der Ringe – Die Spielfilm Trilogie

Star Wars: The Complete Saga I-VI

Alle diese Filme habe ich aktuell auf DVD-Boxen und will darauf nicht mehr verzichten. Die Blurays reizen mich so sehr, dass ich einen Austausch vornehme. Wer Interesse an dem ein oder anderen Exemplar hat, der kann mir gern ne Mail schreiben. Viele meiner DVDs sind übrigens auch noch original in Folie eingeschweisst ;-)

Ganz großes Kino

Gestern war bei uns im Schlafzimmer ganz großes Kino. Ein Schelm, wer jetzt was Böses denkt, denn es war Kino im wahrsten Sinne des Wortes. Aber erst die Vorgeschichte: Nach längeren Überlegungen, was denn fernsehtechnisch ins Wohnzimmer kommen soll, haben wir uns für einen Beamer entschieden. Ich hatte sogar schon damit begonnen, mich mit dem ganzen Kram zu beschädftigen, als ich plötzlich von den Plänen meines Freundes Paddy hörte. Er hat ja schon seit Jahren ein fettes Heimkino in seinem Keller, wo ich zumindest an der Wandbekleidung nicht ganz unbeteiligt war. Nun stand bei ihm ein neuer Beamer an und für den alten suchte er auf Facebook ein neues zu Hause. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen, passender hätte diese Aktion gar nicht sein können. Ausserdem war mir klar, ich würde nie wieder an ein so gepflegtes Gerät kommen, wenn ich nicht gleich was Neues kaufen würde.

Gestern habe ich ihn dann also in Betrieb genommen, dafür musste zunächst das Schlafzimmer herhalten. Dort ist nämlich eine schöne große weisse Wand und auch der richtige Sound, so dass Avatarin den Bluray-Player eingelegt für eine ordentliche Gaudi sorgte. Aber das wird natürlich nicht so bleiben, das Teil muss ins Wohnzimmer. Man will ja seine neugierigen Gäste nicht dauernd im Schlafzimmer die Filme und Fußballübertragungen präsentieren ;-)

Dazu muss dann allerdings auch eine Leinwand her. Dafür möchte ich ungerne eine Rollo-Leinwand nutzen, da diese nie richtig glatt hängen und das würde mich auf Dauer total in den Wahnsinn treiben. Mal abgesehen davon, dass die Guten unter den Rollos auch ordentlich Geld kosten. Also kommt was festes. Und da bin ich mir jetzt noch nicht zu hundertprozent sicher, ob ich Leinwandstoff auf einen Holzrahmen tacker oder eine Hartfaserplatte mit Leinwandfarbe bepinsel. Letztere Lösung gefällt mir bisher am besten, denn dann kann ich auf die Rückseite ein großer Poster kleben und habe so ein Bild an der Wand, wenn ich den Beamer nicht brauche/nutze. Es kommt in den nächsten Wochen also noch ein bisschen Bastelarbeit auf mich zu, auf das Endergebnis freue ich mich aber schon total! Passend zum herbstlichen Schmuddelwetter die Herr der Ringe Trilogie auf 3×1,50 Metern :)

Langzeittest: Sanyo eneloop Akkus

Ich habe seit einiger Zeit die Sanyo eneloop Akkus im Einsatz und kann jetzt, nach einem mehrmonatigen Einsatz, mal meine Erfahrung schildern. Akkus haben ja ansich die dumme Angewohnheit, sich selber zu entladen. Der eine mehr, der andere weniger. Deshalb waren meine Akkus auch früher eigentlich ständig im Ladegerät und wenn ich sie gebraucht habe, hab ich sie da rausgeholt. Da ich die Akkus für meine Kamera nutze, waren sie leider auch ebenso schnell wieder leer. Ohne Wechselakku ging gar nichts, selbt Nagelneue hielten dann vielleicht mal einen Tag. Aber irgendwie ist das jetzt alles anders, seit ich die eneloops habe, weiss ich ehrlich gesagt gar nicht mehr, wo mein Ladegerät abgeblieben ist. Selbst wenn ich die Akkus wochenlang (!) in der Kamera lasse, dann werden sie mir in der Cam immer noch als voll angezeigt. Gut, ich knipse in letzter Zeit nicht mehr so häufig, aber hin und wieder brauche ich den Apparat doch und ich kann mich voll und ganz auf die Akkus verlassen. Diese etwas über 13 Euro haben sich mehr als gelohnt und ich kann die eneloops mit gutem Gewissen empfehlen! Als Ladegerät nutze ich das Technoline BC 700, das kostet nicht die Welt und tut den Akkus sehr gut.

Übrigens gibts die Akkus, wie abgebildet, auch in bunt. Vier Packungen davon und man hat 8 farbig unterschiedliche Sätze ;-)

Ghost stellt Katalog 2012 online

Seit gestern ist nun der Katalog 2012 der Ghost Bikes online. Die Bikeschmiede aus Waldsassen hat zudem auch die komplette Website überarbeitet und ich finde, das ist recht gut und übersichtlich gelungen. Bei den Bikes hat sich auch einiges getan, für 2012 gibt es in allen Bereichen neue Farben und z.T. auch neue Geometrien. Interessant ist jedoch, dass Ghost nicht wie alle anderen auf den 29er Zug aufspringt und sein Angebot mit 3 Modellen in diesem Bereich wirklich überschaubar klein hält. Im Fully- sowie Hardtailbereich gibt es wieder viele schöne Carbonräder, die bei Ghost “Lector” genannt werden. Das 7700 gefällt mir auch dieses Jahr wieder sehr gut. Einziges Manko ist die Zugverlegung am Unterrohr und der Kettenstrebe, das scheint aber generell wieder in Mode gekommen zu sein. Muss man abwarten, wie sich das bewährt. Ich kann mir nur vorstellen, dass die hohe Biegung den Schaltvorgang negativ beeinflusst, aber das werden die Experten sicher irgendwie mal getestet haben. Sobald die neuen Modelle zu fahren sind, werd ich mir mal eins unter den Hintern setzen und ne Runde drehen.

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