50 Jahre Unabhängigkeit in der Demokratischen Republik Kongo
Genau vor 50 Jahren löste sich die D.R. Kongo von Belgien, konnte aber dennoch bis heute keine Ruhe finden. Immer wieder werden Frauen und Männer misshandelt, vergewaltigt und sexuell missbraucht. Menschenrechtsorganisationen haben kaum Möglichkeiten zu helfen, müssen angesichts der hohen Gefahr durch verschiedene Rebellengruppen um ihr Leben fürchten. Erst Anfang Juni wurde der Menschenrechstaktivist Floribert Chebeya, Direktor der Organisation “Stimme der Stimmlosen”, ermordet aufgefunden worden. Ihm zu Ehren wird der heutige Gedenktag gehalten, 20 Jahre lang hatte er sich für die Menschrechte in der D.R. Kongo eingesetzt. In der Vergangenheit wurde er immer wieder bedroht und verhaftet, zuletzt im Jahre 2009.
Organisationen wie die Johanniter Auslandshilfe sind enorm daran beteiligt, den Menschen dort ein Überleben zu ermöglichen.
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