Akku Kaufempfehlung: Sanyo Eneloop

Ich erzähl hier heute eigentlich nichts Neues, aber da ich gerade meinen Akkuvorrat mal wieder aufgestockt habe, muss ich einfach mal eine Empfehlung für die von mir verwendeten Akkus abgeben. Eins ist schonmal klar: vergesst die Blister aus dem Supermarkt der bekannten Hersteller, es gibt tatsächlich nur einen wirklich guten Akku und das ist der Sanyo Eneloop. Ich will das auch mal begründen, bevor ich Behauptungen aufstelle: Erstens kommen die Dinger schon voll geladen daher, das bedeutet, ich kann sie sofort nutzen. Gut, mag jetzt nicht so das USP zu sein, aber ich finde es gut, wenn ich etwas, was ich gerade neu gekauft habe, auch sofort voll nutzen kann. Der zweite Punkt – und der ist gravierend gegenüber anderen Akkus – sie entladen sich so gut wie gegen Null! Habe ich also geladene Akkus in meiner Fototasche, kann ich mich bei den Sanyo Eneloops zu hundert prozent drauf verlassen, dass sie nach mehreren Wochen noch vollkommen einsatzbereit sind. Ich hatte bisher einen 4er Satz Sanyo Eneloop XX mit 2.500 mAh, die ich bis Januar für meine alte Digitalkamera genutzt habe. Seit ich die D5100 hab, brauchte ich sie dafür nicht mehr, erst jetzt wieder für den Blitz Nikon SB-700, der ebenfalls mit 4 Zellen bestückt werden will. Auch hier liegt der Blitz teilweise mehrere Tage unbenutzt in der Tasche, und die Akkus haben immer noch genug Saft. Auch bei einem längeren Shooting mit viel Blitzeinsatz haben sie mich nicht im Stich gelassen und für ordentlich Leistung gesorgt.

Doch ich gehe ja immer gern auf Nummer sicher und habe mittlerweile für jedes meiner Geräte die entsprechenden Ersatzbatterien oder Akkus in meiner Fototasche und so wollte ich auch meine Eneloop-Sammlung mal ordentlich aufstocken. Nun habe ich mal die Glitterboxen bestellt, das sind 8 verschieden farbige Eneloops. Boxen deshalb, weil ich gleich mal 4 Stück geordert habe und somit nun 8 Sätze bunte Akkus hab ;-)

Mein CEWE-Fotobuch

Nun komme ich endlich mal dazu, etwas zu diesem Fotobuch zu schreiben. Die Bilder hatte ich bereits nach unserem Urlaub in New York recht zackig bearbeitet und dann sofort daraus ein Fotobuch gemacht. Dieses Mal wollte ich das CEWE-Fotobuch testen, mit diversen anderen Anbietern hatte ich in der Vergangenheit eher Pech. Also hab ich mir die Software installiert und mit dem “Gestalten” angefangen. Entschieden hab ich mich für ein hochformatiges Buch und mal munter die Fotos verteilt, die ich drin haben wollte. Mal ganzseitig, mal mehrere auf einer Seite oder auch mal ein Foto über beide Seiten, einfach so frei Schnauze. Text habe ich jedoch keinen unter die Bilder geknallt, sowas mag ich einfach nicht. Bilder sprechen für sich und ich erkläre lieber, was auf den Fotos zu sehen ist.


Das Ergebnis kam dann wenige Tage später per Post und schon der erste Eindruck war spitze. Der Umschlag macht schonmal echt was aus, hier hab ich ein Hardcover gewählt. Auch, dass die ersten zwei Seiten frei sind, gefällt mir und macht einen hochwertigen Eindruck, diese sind übrigens aus festerem Papier. Die Fotoseiten selber sind leicht glänzend und aus nicht zu dickem Papier, so in etwa, wie man es von gekauften Bildbänden kennt. Und die Fotos sind genauso, wie sie meinen Bildschirm verlassen haben, also weder zu hell noch zu dunkel oder gar von der Qualität beeinträchtigt. Standartmäßig liegt ein solches CEWE-Fotobuch XXL bei 49,95 Euro, durch unzählige Fotos mehr bin ich auf knapp 85,- Euro gekommen. Hier muss ich ganz klar sagen: das ist es auch wert, das CEWE Fotobuch ist mein Kauftipp!

Meine Erfahrungen mit dem Tamron 10-24 F/3.5-4.5 Di II LD

Direkt vor meinem New York Urlaub habe ich mir noch schnell das Weitwinkelzoom 10-24 F/3.5-4.5 Di II LD von Tamron gekauft. Meine Wahl fiel auf diese Linse, weil ich vor dem Urlaub nicht noch eben knapp 900,- Euro für das Nikon 10-24mm 1:3,5-4,5G ausgeben wollte und daher zu diesem günstigen Objektiv gegriffen habe. Hätte ich vorher gewusst, dass der Urlaub doch günstiger als erwartet gewesen ist, dann hätte ich hier nicht an der falschen Stelle gespart und mir gleich das Nikon gekauft. Andererseits hätte ich aber auch nicht erwartet, eine so maßive Unschärfe vorzufinden, immerhin ist Tamron ja auch schon seit Jahrzehnten am Markt.

Nun aber mal von vorne.

Bestellt habe ich das Objektiv über Amazon, mit “im Laden kaufen” ist es hier leider etwas schlecht, wenn man nicht gleich 150 Kilometer fahren will. Als es ankam war ich zunächst sehr begeistert: das Auspacken machte richtig spaß, ich hielt einen sehr hochwertigen Artikel in der Hand. Die Haptik ließ Qualität verspüren und auch auf der Kamera fühlte es sich gleich gut an. Der Autofokus traf schnell und präzise, der Zoomring ließ sich ebenfalls gut drehen. Dann bin ich bei uns gleich auf den Falkenstein gefahren, um meine ersten Weitwinkelfotos zu schießen. Zuhause am Rechner sahen die Fotos jedoch nicht mehr so schön scharf aus, wie auf dem Kameradisplay. Da musste ich also noch etwas üben, vielleicht hab ich nicht auf das Meßfeld des Autofokus geachtet. Dann kam New York mit etlichen Bildern aus dem Tamron 10-24. Hier konnte ich deutlich erkennen, dass die Mitte scharf und der Rand total verschwommen war.

Kleine Anmerkung:Die Mitte war auch nicht super scharf, aber mehr als auf unendlich kann ich den Fokus nicht stellen und spätestens ab Blende 8 oder 9 sollten ja mal scharfe Fotos kommen.

10mm f/8 – Unschärfe an den Bildrändern

So habe ich nun gestern ein paar Fotos zu Tamron gemailt. Ich hatte die Hoffnung, dass entweder ich etwas falsch gemacht habe oder die sofort erkennen: ja, da stimmt was nicht an der Linse. Als ich jedoch heute die Antwort erhielt, anhand der Fotos sähe man nichts gravierendes, war mir klar, ich muss das Teil wieder loswerden. Anscheinend bewegt sich meine Unschärfe im Tolleranzbereich, die ich so aber für mich nicht akzeptieren möchte. Aber gut, bisher bereue ich hier immer noch nichts, denn ich habe für mich aus jedem Fehler viel gelernt: Nie wieder Kit-Objektive, nie wieder Drittanbieter.

Shooting mit Jenny

Heute beim Shooting mit Jenny hatte ich mal Gelegenheit, mein kleines neues Blitzbesteck auszutesten. Ich hatte mir im Vorfeld schon etliche Gedanken über verschiedene Setups gemacht, jedoch ist noch nicht alles für mich umsetzbar. Hier fehlt mir tatsächlich und vorrangig noch eine vernünftige Portraitlinse, aber auch der Nikon SB-700 entpuppt sich in gewissen Situationen eher als Ranger für Arme. Da kommt einfach zu wenig raus, wenn man viel Umgebungslicht hat und deswegen schon die Blende zu machen muss. Denn mehr als 1/250 schaffen die Yongnuos nicht, sofern ich fernzünden will. Wie auch immer, bleiben halt noch Ideen für das nächste Shooting übrig.

Das Shooting hat auf jedenfall eine Menge Spaß gemacht, Jenny macht völlig unkompliziert jeden Scheiss mit und so haben wir in nur ein paar Stunden fast 900 Bilder geschossen. Wenn alles passt, dann verfalle ich förmlich in einen richtigen Schuss-Rausch, wodurch natürlich immer wieder auch die gleichen Bilder entstehen. Das muss ich mir noch abgewöhnen, aber es macht einfach nur Laune!

Mein kleines Shooting-Set ist fast komplett

Meine Experimentierfreudigkeit in der Fotografie wird immer größer und so hab ich gleich mal wieder aufgerüstet und mir ein kleines Shooting-Set zusammengestellt. Die optimale Wahl wäre sicher ein Elinchrom Ranger Quadra gewesen, aber alles der Reihe nach. Zunächst wollte ich erstmal eine gewisse Grundausrüstung haben, mit der ich entfesselt blitzen kann und das eben auch für wenig Geld.

Nikon SB-700
Als Blitz habe ich mich für den Nikon SB-700 entschieden, da dieser für meine Ansprüche völlig reicht. Der 910er legt da sicher nochmal einen oben drauf, aber im Moment kann ich mit meiner Kamera nichtmal alle Funktionen des 700er voll ausnutzen. Jedenfalls macht der Blitze ne Menge Spaß, ist super leicht zu bedienen und auch im manuellen Modus einzustellen. Im Lieferumfang befindet sich neben dem kleinen Standfuß ein Diffusor und zwei Farbfilter für künstliches Licht (oder muss es heissen: gegen künstliches Licht?). Mit eingelegten Eneloops ist das Gewicht schon stattlich, wenn der 910er noch mehr wiegt, dann reicht mir das soweit schonmal.

Yongnuo RF-602 Funkfernauslöser
Nachdem ich sowviel Gutes über diese chinesischen Funkauslöser gehört habe, fiel meine Wahl schnell auf die kleinen Teile. Sie werden komplett mit Batterien geliefert und zusätzlich noch mit einem Kabel für weitere Geräte bzw. Studioblitze. Ich war selbst völlig überrascht, wie unkompliziert die Inbetriebnahme war, einfach anstecken, einschalten = BLITZ! Toll, so macht das Spaß. Einziges Manko: iTTL klappt mit den Dingern nicht, da muss man manuell regulieren, aber sowas fordert ja auch heraus. Ich glaub die Dinger haben jetzt keine 40,- Euro gekostet, besser gehts nicht. Übrigens muss man hier nicht zwingend die dicken Nikon Blitze drauf stecken. Da ja wie schon erwähnt kein TTL geht und man manuell regeln muss, reichen auch die billigen, z.B. von Yongnuo selbst.

Manfrotto Stativ Nano
Entfesselt blitzen bedeutet auch, dass der Blitz logischerweise irgendwo befestigt und aufgestellt werden muss. Mit dem kleinen Standfuß des SB-700 kann man keine Schlacht gewinnen und mein Hauptstativ brauch ich ja für die Kamera. Super gefallen hat mir das kleine Nano-Stativ von Manfrotto, welches wir auch schon in New York auf unserem Workshop mit dem Ranger verwendet haben. Super klein, super leicht und sehr stabil bis in Höhen, die ich auf Grund meiner Bauhöhe nicht mehr als praktisch empfinde.

Natürlich ist das noch ausbaufähig, so werd ich mir noch einen Schirmneiger und einen Durchlichtschirm anschaffen, dann Softbox und Beaty-Dish. Platzmäßig muss ich dann jedoch auch langsam mal überlegen, welchen Raum ich dann zum Studio umbaue (Nein, das Kino bleibt!).

Gestern hätte ich gern ein paar schöne Aufnahmen draussen gemacht und mit dem Licht etwas herumgespielt, aber das Wetter ist im Moment hier leider für’n…

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