Ein Jugendtraum wird wahr

Seit 1988 bin ich mit dem Mountainbike-Virus infiziert, der sich dann zwischenzeitlich zurückgezogen hatte und seit etwa einem Jahr wieder voll ausgebrochen ist. Das liegt sicher auch daran, dass ich jetzt im absoluten Traumgebiet für Biker wohne, aber auch an der Tatsache, dass hier ein guter Freund eine Fahrradwerkstatt betreibt und ich dort inzwischen fast jeden Abend bin um zu Quatschen. Damals gab es einen Rahmen, den ich unbedingt haben wollte, aber den mein damaliges Budget einfach nicht hergab: Einen Cannondale. Die fetten Rohre und die makellose Verarbeitung trieben mir damals förmlich Pipi in die Augen, aber so 2000 Mark musste man schon hinblettern, wenn man so ein Teil haben wollte. Heute lacht man da drüber und unter 1.000 Euro gibt es eigentlich kaum was Gescheites, aber zu der Zeit und als Schüler war das schon der Hammer.

Jetzt habe ich in einem bekannten Online-Auktionshaus eines dieser Modelle gefunden und gleich zugeschlagen. Es ist ein Cannondale Caad 2 der letzten Serie, die mit dem 3er fast identisch ist. Das Unterrohr ist am Tretrohr breit und wird zum Steuersatz schmaler, an der Schwinge befindet sich bereits eine Aufnahme für Scheibenbremsen. Der Vorbesitzer wird vermutlich eine viel zu kurze Sattelstütze benutzt haben, denn am Sattelrohr befindet sich ein etwa 4 Zentimeter langer Riss. Also geht der Rahmen jetzt als erstes zum Schweißer, der diese Stelle repariert. Anschließend wird er Sandgestrahlt und eloxiert. Dann schau ich mal, was ich daraus mache. Der Trend geht ja bekanntlich zum Dritt-Bike ;-)

Ich werde hier weiterhin über die Restaurierung berichten.

Die Micro-SIM von FONIC für Tablet PC

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Mit dem iPad im Englischen Garten, die Frühlingssonne um die Nase und den Freunden auf Facebook mitteilen, wie gut es einem gerade geht. Im Zug die aktuellen Schlagzeilen auf dem Netbook lesen, während draußen die Landschaft unaufhaltsam vorbeifährt. Teure Angelegenheit auf Dauer, sofern man nicht einen Vertrag abschließt, der eine Flatrate beinhaltet. Frei müsste man sein, wie das Internet ohne Kabel, so eine Flatrate ohne Vertrag. Mobiles Internet, zu jeder Zeit und überall mit Kostenkontrolle ohne Vertragsbindung - klingt fast wie ein Märchen, oder? Wer sich nicht binden und trotzdem sein iPad oder Tablet PC mobil nutzen möchte, der darf sich nun über die neue Micro SIM von Fonic freuen. Fonic bietet bereits seit längerer Zeit die Tagesflatrate von 2,50 Euro an, die man z.b. über einen Surfstick nutzen konnte.

Diese Tagesflat wurde nun weiter perfektioniert:
Für einmalig 9,95 Euro bekommt man die Micro SIM inkl. 1 freien Tag surfen im Web. Der 1. bis 10. Tag kosten jeweils 2,50 Euro inkl. 500 MB pro Tag, ab dem 11. Tag surft man dann für den Rest des Monats kostenlos im Web und kann dabei insgesamt 5 fette GB auf das iPad, Galaxy Tab oder Netbook saugen, danach wird auf GPRS-Geschwindigkeit abgesenkt. Und wer jetzt gut im Rechnen ist, der kommt auf sagenhafte 25,- Euro pro Monat, die maximal anfallen.

Das ist sowohl für Vielsurfer eine sehr gute Lösung, denn sie bezahlen nie mehr als 25,- Euro im Monat, als auch für Gelegenheitssurfer, deren Nutzung tagesaktuell abgerechnet wird. Das Guthaben lässt sich entweder übers Web aufladen, nachdem die Karte freigeschaltet wurde, oder an der Tankstelle, dem Supermarkt oder Kaufhaus über Guthabenbon. Überall dort, wo es Fonic gibt.

Die Micro SIM kann direkt bei Fonic bestellt werden, dazu einfach ins Netz auf die Webseite www.fonic.de und die Karte in den Warenkorb, fertig. Nur wenige Tage später ist die Karte da und muss nur noch aktiviert werden. Ab da geht es los mit der mobilen Surferei.

Übrigens: Die Zeitschrift Connect hat Telefónica o2, den Netzbetreiber von FONIC, auf Platz 2 im Netztest 2010 gehoben und damit die Telekom von dort verdrängt. Die Netzsicherhiet, Erreichbarkeit und Zuverlässigkeit ist damit also auf höchster Ebene angesiedelt.

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Wieso ich Google so geil finde

Früher, als die Gummistiefel noch aus Holz waren, da war ich ja von meinem Outlook extrem überzeugt. Nachteil war jedoch, dass man nur umständlich auf seine Mails von anderen Rechnern Zugriff hatte oder erst gar nicht ran kam, wenn die Firma da was gesperrt hat. Webmailanbieter hatten entweder viel zu wenig Speicherplatz oder unseriöse Endungen, da mochte man nicht so wirklich mit arbeiten. Doch dann habe ich GoogleMail kennen gelernt und das ist etwas, was ich heute nie nie niemals mehr missen möchte. Die Benutzeroberfläche ist einfach nur nett, die Konfigurationsmöglichkeiten unheimlich vielfältig und ich habe wirklich von überall Zugriff auf meine Mails. Mittlerweile gibt es dort über 7 GB Speicherplatz, davon ist bei mir nach mittlerweile 5 Jahren und derzeit etwa 14.000 Mails inkl. Anhängen gerade einmal knapp 20% belegt. Ich kann dort Emails von anderen Konten, zb. eigenen Domains, importieren und auch mit diesen Konten Emails versenden, alles aus dem Webbrowser heraus. Labels erleichtern mir das sortieren und der Spamfilter macht genau das, was er soll: Spam filtern! Mein Posteingang ist klinisch rein, nur die echten Mails landen dort. Alles andere landet im Spamordner, den man hin und wieder mal durchsehen kann, ob sich dort nicht doch etwas verirrt hat. Und auch die Suchfunktion ist grandios, da geht nichts mehr verloren.

Und jetzt, seit der Nutzung eines Smartphones, bin ich noch viel begeisterter, als je zuvor. Das war auch einer der Gründe, weshalb für mich nur und ausschließlich ein Google-Phone infrage kam, denn dort ist alles schon fertig eingerichtet. Googlemail starten, Kennung eingeben und auf die 14.000 Mails aus meinem Postfach zugreifen. Dazu kommt noch der Googlechat, der wirklich simpel gehalten ist, weil er eben nur ein Chat ist und kein Messenger. Aber mir reicht das. So kann ich mit meiner Freundin chatten, während sie in der U-Bahn sitzt und ich beim Friseur ;-)

Jetzt hätte ich fast noch den Google Kalender vergessen. Dieser ist auf dem PC schon für mich nicht mehr wegzudenken, dort trage ich alle Termine ein. Und meine Freundin ihre Termine in ihren Google Kalender. Und weil wir uns gegenseitig die Kalender freigegeben haben, sehen wir die Einträge des anderen im eigenen Kalender. Und das auch auf meinem Google-Phone, dem Samsung Galaxy S I9000, ohne da irgendwas synchronisieren zu müssen, es ist eben einfach schon alles da.

Es gibt noch so viele Möglichkeiten, die man dank Google hat und ich wünschte, alle meine Freunde würden das auch nutzen. Dann könnte man viel besser miteinander planen und kommunizieren. Und wer jetzt jammert, dass Google alle Daten sammelt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Hauptsache Saufbilder bei facebook posten ;-)

Mobil online

Als ich mich damals von meinem Diensthandy getrennt habe kam die Überlegung auf, wieder einen festen Vertrag abzuschließen, oder auf ein Prepaidhandy auszuweichen. Grund dafür war, dass ich monatlich meine Firmenhandyrechnung vorgelegt bekam, auf der ich meine privaten Gespräche markieren sollte und diese immer so um die 3 bis 4 Euro lagen. Pro Monat wohlgemerkt. Wozu da also nen Vertrag abschließen, der mich dann mindestens 15,- Euro kostet? Also habe ich mir ein Prepaidhandy gekauft, wo ich in den letzten 6 Monaten insgesamt 30 aufgeladene Euros vertelefoniert habe, eben alles richtig gemacht. Dumm war dann aber, als sich meine Freundin ein neues Handy gekauft hat, welches mich ebenfalls total angemacht hat: Das Samsung Galaxy S I9000. Plötzlich war er wieder da, der große Habenwollenfaktor! Um es kurz zu machen: Kein Prepaid mehr, wieder Vertrag, natürlich mit Datenflat und allem Zip und Zap und auch einem Galaxy S I9000 ;-) Ich hätte sogar die Rufnummer von meinem Prepaidhandy mitnehmen können, sogar das geht heute schon. Dann hätte ich aber wieder 4 Wochen warten müssen und mir ist das ehrlich gesagt völlig schnurze mit der Nummer. So kann man schön aussortieren und die Deppen von früher gucken in die Röhre :-)

Übrigens: Im Sommer kommt das Samsung Galaxy S II (i9100), welches hier schon bei Amazon vorbestellt werden kann.

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