Wie viele Bilder ich auf Hochzeiten mache

Oft werde ich gefragt, wie viele Bilder ich denn so auf Hochzeiten mache. Nicht nur von den Brautpaaren selbst, auch von Freunden und Kollegen oder Workshopteilnehmern. Hier muss man natürlich ganz klar sagen: “Es kommt drauf an!”. Aber der Blogpost würde ja keinen Sinn machen, wenn ich das hier nicht wenigstens etwas näher beantworten würde.

Von meiner ersten Hochzeit kam ich gleich mal mit gut 4.000 Bildern nach Hause. Ich habe ständig abgedrückt und dachte mir so: “scheiß drauf, Speicherkarten hab ich genug, bloß keine Situation verpassen”. Am nächsten Tag saß ich dann vor meinem Rechner und sichtete die Bilder und war dann ganze zwei weitere Tage mit dem Aussortieren beschäftigt. Übrig blieben ca. 650 Fotos, die ich anschließend bearbeitet und dem Brautpaar abgegeben habe. Niemand hat mich gefragt, wo denn die anderen 3.350 Bilder sind und inzwischen habe ich diese auch bereits gelöscht. Nicht, dass die alle nichts geworden sind, aber es waren fast Zeitrafferaufnahmen bestimmter Momente, wo ja ein oder zwei gute Bilder vollkommen reichen. Inzwischen habe ich mir angewöhnt, deutlich weniger abzudrücken und dafür die richtigen Augenblicke einzufangen. Somit spare ich sehr viel Zeit bei der Bildsortierung ein.

Aber wie viele Bilder gebe ich denn jetzt genau ab? Wenn ich eine Hochzeit den ganzen Tag über begleite, dann sind das im Schnitt schon so gute 16 bis 18 Stunden, in denen ich fotografiere. Das fängt morgens beim Friseur an und endet abends auf der Party. An so einem Tag mache ich inzwischen rund 1.000 bis 1.200 Fotos, wovon ich gut die Hälfte wegschmeiße aus den gleichen Gründen wie oben: sie sind doppelt und ich entscheide mich für das beste Bild. Ich gebe in dieser Reportage so zwischen 550 und 650 Bildern fertig und bearbeitet ab denn das ist so in etwa die Menge, die man auch als Brautpaar noch bewältigen kann. Wenn ich den beiden über 1.000 Fotos geben würde, dann ist das einfach zu viel, das kann keiner mehr bewusst verarbeiten und es wiederholt sich alles. Bei den aussortierten Fotos sind dann noch Testbilder, geschlossene Augen und auch Unscharfe (mache ich auch) dabei, also ist die Quote der “guten” Bilder inzwischen relativ hoch. Also zusammenfassend kann man sagen, ich gebe so um die 600 Bilder ab, wenn wir von einer Tagesreportage ausgehen. Ich denke mal, das wird bei Euch auch nicht anders sein, sofern Ihr Hochzeiten fotografiert und das auch schon ein paar Tage macht. Entscheidend ist aber, schon gleich so zielführend zu fotografieren, dass Ihr Euren Arbeitsaufwand im Anschluss minimiert. Der richtige Bildausschnitt gehört da auch zu, oder wollt Ihr jedes Bild bis auf 2 Megapixel runter cropen? Haltet Euch auch nicht an meinen Zahlen fest, das ist nur ein Erfahrungswert, mit dem ich und vor Allem die Brautpaare sehr gut zurecht kommen. Nummeriert die Bilder anschließend durchgehend, dann fragt auch keiner nach den fehlenden Bildnummern.

Anmerkung: Wenn ich noch eine Photobooth dabei habe, dann kommen die Bilder noch extra dazu. Hier behalte ich alle (in der Regel), werfe nur die weg, wo der Blitz nicht ausgelöst hat und schneide das ganze zu einem lustigen Film zusammen.

Finde mich auch hier: Hochzeitsfotograf im Allgäu

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Von Miami nach Key West

Schon direkt am ersten Morgen nach unserer Ankunft war ich, wie erwartet, um kurz nach 5 Uhr wach. Die Zeitverschiebung fühlt sich zwar auf der Hinreise nicht ganz so schlimm an, sorgt aber trotzdem immer für ein zeitiges Aufwachen meinerseits. Aber egal, ich habe an diesem Morgen die Zeit und das schnelle Internet des Hotels genutzt, um noch eine fertige Bildergalerie für einen Kunden hochzuladen. Außerdem wollten wir generell früh los, da uns die spannende strecke Richtung Key West über den Overseas Highway erwartete. Diese strecke ist insgesamt 205 Kilometer lang und reicht von Homestead bis nach Key West. Es ist der südlichste Abschnitt des Highway One und verbindet auf seiner Strecke 40 Inseln der Florida Keys. Hier ist es sinnvoll, das Auto vorher aufzutanken, auch wenn zwischendurch immer wieder die Möglichkeit besteht, gibt es dennoch ein sicheres Gefühl, denn zeitweilig befindet sich links und rechts (und drunter) nur Wasser. Aus Filmen oder Serien kannte ich das ja schon, aber das mal in Natura zu sehen ist schon sehr beeindruckend. Es ergeben sich unterwegs etliche Möglichkeiten, den Highway zu verlassen und direkt ans Wasser zu gehen. Wir haben uns dafür den Bahia Honda Statepark ausgesucht. Hier läuft die Trasse der East Coast Railway, die zum Teil heute als Fußgängerbrücke dient, aber auch zeitweilig dem Highway 1 zu Nutze kommt. Hier befindet sich ein Campingplatz und ein unheimlich toller Badestrand. Zu unserem Erstaunen war es hier recht leer, was aber mit Sicherheit an der Zeit lag, denn dieser Strand war 1992 im Ranking von “America’s best Beaches” die unangefochtene Nummer 1.

Bahia Honda Statepark Bahia Honda Statepark Bahia Honda Statepark Overseas Highway Overseas Highway

Als wir wieder im Auto saßen, genossen wir doch unsere Klimaanlage, denn es hatte schon so an die 30 Grad im Schatten. Durch den Wind und das Wasser ist das aber relativ erträglich.

Am frühen Nachmittag erreichten wir unser Hotel und checkten erst einmal ein. Hier waren wir im Sheraton suites key West untergebracht und hier war der Name Programm: Nur Suiten, sonst nix. Unser “Zimmer” war eine kleine Wohnung mit Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer und großem Bad. So kann man es aushalten und hat auch endlich mal richtig Platz für die ganzen Klamotten. Auf dem Weg durch die Anlage zur Bar begegneten wir nicht nur anderen Hotelbewohnern, sondern auch an jeder Ecke den kleinen Eidechsen, die sich auf dem warmen Betonboden die Sonne auf die Schuppen scheinen ließen. Kam man näher, huschten sie schnell ins umliegende Gebüsch. Im ersten Moment ärgerte ich mich, dass ich meine Kamera gerade nicht dabei hatte, aber es ergaben sich wirklich noch etliche Gelegenheiten, die kleinen Kerlchen ausgiebig zu fotografieren.

Sheraton Suites Key West Eidechse Key West

Mit dem Hoteleigenen Shuttle wurden wir bis in den Ort gefahren, wo wir gleich die Duval Street aufsuchten. Hier reiht sich ein Pub an den nächsten und die Reihe wird nur von kultigen Lädchen unterbrochen. Überall ertönt Lifemusik und das nutzten wir auch immer wieder aus, um einfach mal zu sitzen und zu genießen. Hier wurden wir beim Trinken unserer Margaritas von einem Straßenkünstler etwas abstrakt gezeichnet, dabei konnte ich ihn auch fototechnisch festhalten.

Straßenkünstler in Key West

Am Abend, das wurde uns schon vor Reiseantritt angeraten, sollten wir auf jedenfall den Sonnenuntergang beobachten. In Key West ist das absolut Pflicht und so wird das auch an jedem Ort und jeden Abend aufs Neue zelebriert. Während wir am ersten Abend das ganze aus einer Bar direkt am Ufer beobachten konnten, haben wir uns am zweiten Abend gleich mal eine Fahrt mit einem Segelschiff gegönnt. Hier kann ich auch nur den Tipp geben, genau das zu machen und die Touristendampfer zu meiden. Es waren mit uns höchstens 10 Leute an Bord, davon waren schon 3 die Crew. Total romantisch, aber sowas muss ja auch mal sein. Gute 3 Stunden kurvt das Segelboot übers Meer und man bekommt eine unbeschreibliche Aussicht geboten. Zwischenzeitlich durfte ich sogar selbst mal ans Steuer der Jolly Rover, da krieg ich jetzt noch Gänsehaut, so cool war das!

Jolly Rover Key West  Sunset Key West  Jolly Rover Key West  Jolly Rover Key West Jolly Rover Key West  Sunset Key West

Auch das Hemingway Haus haben wir natürlich nicht ausgelassen, immerhin hat der Schriftsteller hier eine wesentliche Zeit seines Lebens verbracht und nicht nur im Haus, das jetzt ein Museum ist, seine Spuren hinterlassen. Unsere “Führerin” zeigte uns jeden Raum und erzählte Geschichten, anschließend konnten wir selbständig den riesigen Garten erkunden.

Hemingway Haus Key West

Key West ist der südlichste Punkt der USA, von hier sind es gerade mal 90 Meilen bis nach Kuba. Das kann man natürlich nicht sehen, aber man fühlt es ganz deutlich und der Einfluss in Key West ist extrem. Am Sothernmost Point, einer buntbemalten “Tonne” will auch jeder fotografiert werden, die Schlange reicht Meterweit. Wir haben natürlich auch ein Foto gemacht, aber uns einfach vorne auf die mauer gesetzt, anstatt uns in die Schlange zu stellen. Man kann es ja auch übertreiben.

Extremniki am sothern most Point

Key West ist aus unserer Sicht und im nachhinein das Schönste an der ganzen Reise gewesen. Total entspannt bei super Wetter kann man hier wirklich den Tag genießen und die Leute sind total locker. Hier waren wir sicher nicht das letzte Mal, obwohl es ja auch noch genügend andere schöne Plätze auf dieser Erde gibt.

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Kamerastativ Manfrotto MT055XPRO3 mit Kugelkopf Sirui K-20X

Obwohl ich mit meinem bisherigen uralt Stativ immer gut zurecht gekommen bin, musste dann doch endlich mal ein Neues her. Auf Mallorca habe ich immer das Manfrotto 055XPROB von meinem Vater genutzt und war mit den Möglichkeiten, die dieses Stativ bietet super zufrieden. So also orderte ich kurzerhand das aktuelle Manfrotto MT055XPRO3. Das Stativ kommt natürlich ohne Kopf und hat ein Gewicht von ca. 2,5 Kilo. Das ist sicher nicht gerade leicht, wenn man auf Bergtour geht, aber dafür äußerst stabil. Alternativ kann man auch auf die Carbonvariante ausweichen, die kostet aber gleich fast das Doppelte, wiegt dafür etwa 1,6 KG. Klar, auf Dauer spürt man jedes Gramm, das ist wie bei einem guten Mountainbike. Aber dieses Stativ wird nicht das sein, welches ich auf Bergtouren mitschleppen möchte, sondern eher für gezielte Einsätze, wo ich evtl. mit dem Auto hinfahre.

Manfrotto 055

Aber mit dem Stativ allein ist es ja noch nicht getan, hier braucht man eben auch einen Kopf. Nachdem ich so viel Gutes über die Köpfe von Sirui gelesen und gehört habe, bestellte ich den SIRUI K-20X Stativkopf gleich mit dazu. Er hat eine Arca-Swiss-kompatible Wechselplatte und wiegt gerade mal 400 Gramm, dabei trägt er ein Gewicht bis 25 Kilo. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, geliefert wird das Teil sogar in einem praktischen Stoffbeutel.

Sirui Kugelkopf Sirui Kugelkopf

Jeweils Stativ und Kugelkopf besitzen Libellen und Wasserwagen für die korrekte Ausrichtung. Das kann bei 360° Panoramen schon sehr essentiell sein, ansonsten richte ich die Kamera lieber nach dem Motiv und dem Horizont aus. Grundsätzlich aber schon mal gut, wenn alles wenigstens relativ gerade steht. Das MT055XPRO3 besitzt 3 Auszüge, mit denen man das Stativ bis auf 1,70m ausfahren kann. Zzgl. Kugelkopf ist das für mich schon zu groß, also reicht mir das Stativ locker aus. Schiebt man die Mittelsäule nach oben, kommt man sogar noch etwas höher und das sogar erstaunlich stabil. Leute mit einer Köpergröße jenseits der 2 Meter sollten sich hier aber eher an Fahnenmasten halten oder sich beim Fotografieren einfach hinsetzen ;-) Ich mit meinen 1,70 komme hingegen sehr gut zurecht. Nicht immer muss es ein Nachteil sein, wenn der liebe Gott nur einen kleinen Teil der 2 Meter in die Körpergröße gesteckt hat!

Manfrotto 055 Manfrotto 055

Neben der maximalen Höhe des Stativs ist aber auch die Bodennahe Kameraposition sehr interessant. Durch das Umlegen der Mittelsäule und das Spreizen der Beine bekomme ich das Objektiv fast in Bodennähe arretiert, das ist echt klasse. Perspektive ist schließlich alles beim perfekten Bild und hier gibt es wirklich keine Grenzen. Immer wieder beeindruckend: die Stabilität, mit der die drei Alu Rohre die Kamera halten. Hier wackelt nichts und selbst komplett ausgezogen biegt sich keines der Beine durch. Die Schnellverschlüsse lassen sich sehr bequem mit einer Hand öffnen und somit die Beine verlängern oder verkürzen, die stabilen Gummifüße garantieren so einen sicheren Halt. In der Mitte ist sogar noch ein Haken, an dem man einen Sandsack zur Beschwerung hängen kann. Ein Zusätzliches Gewinde ermöglicht die Anbringung von weiterem Zubehör, wie beispielsweise der Manfrotto Magic Arm.

Manfrotto 055

Einziger Wermutstropfen bleibt die Lieferung ohne Köcher, diesen kann bzw. muss man sich für rund 60,- Euro noch extra kaufen, sofern man ihn braucht. Das werde ich auch kurzfristig nachholen, denn auf Reisen im Koffer hätte ich das Dreibein schon sehr gern gut geschützt.

Wer ein wirklich praktisches Reisestativ sucht, der sollte sich mal das Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ genauer ansehen.

Wie sind Eure Erfahrungen mit Stativen? Lasst es mich doch mal in den Kommentaren wissen.

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Reisebericht Florida 2014 – Ab nach Miami

Etwa 5 Wochen liegt unsere Reise nach Florida bereits zurück. Zeit, hier mal einen kleinen Reisebericht zu starten. Nach verschiedenen Aufenthalten in den USA war Florida eines unserer Wunschziele für dieses Frühjahr. Obwohl bereits schon direkt nach unserem letzten New York Trip im Frühjahr 2013 geplant, mutierte diese Reise letztendlich zu unserer Hochzeitsreise ;-)

Unser Flug von München mit Air France nach Miami dauerte gute 9 Stunden. Dank des recht ansprechenden Bord-Entertainments ließ sich die Zeit auch recht gut überbrücken, den Schlafen ist ja nicht so meins auf diesen dann doch recht engen Plätzen. Auf dem Flughafen von Miami war das Warten in der Schlange zur Kontrolle der US Imigration auch wieder etwas nervig, aber dann konnten wir bereits direkt zum Schalter von Alamo, um unser Auto in Empfang zu nehmen. Ich musste kurz zögern, als uns für $120,- pro Tag ein Upgrade auf ein Mustang Cabrio angeboten wurde, jedoch siegte letztendlich die Vernunft und wir ergatterten uns für diese Reise einen niedlichen kleinen Toyota Yaris. Zu keiner Zeit war ein kleineres Auto auf den Strassen zu sehen, dennoch bot es uns den nötigen Komfort und den Platz, unser Gepäck zu verstauen. Mein Fotoequipment hatte ich hier auch auf das wesentliche reduziert, da ich mich in diesem Urlaub auch wirklich mal erholen und wirklich reine Urlaubsbilder schießen wollte. Dafür hatte ich mir vorher extra noch einen neuen Fotorucksack gekauft, denn meine kleine Umhängetasche ist einfach nichts für den ganzen Tag. Hier habe ich mir einen Lowepro 22L AW Photo Hatchback zugelegt, der neben dem praktischen Fotofach auch Platz für anderes Zeugs bietet.

Unsere Erste Nacht verbrachten wir im Hotel Nash South Beach, das im typischen Art Deco Style eingerichtet war, unweit der Strandpromenade entfernt. Das schöne geräumige Zimmer begeisterte uns gleich von Anfang an, waren wir aus New York doch etwas beengteres gewöhnt. Aber es sollte den unteren Standard markieren, wie sich später im verlauf der Reise herausstellte.
Nash Hotel South Beach
Am Abend schlenderten wir noch ein wenig am Ocean Drive entlang. Hier fühlt man sich irgendwie wie auf Mallorca: Tolles Wetter, fast alle sprechen spanisch und die Lokale ähneln denen am Ballermann doch sehr. Doch das muntere Treiben dort konnten wir nach dieser anstrengenden Reise gar nicht mehr so wirklich genießen und verkrümelten uns bei Zeiten ins Bett.

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LED LENSER H7 vs. H7²

logo_ledlenserIch habe mal wieder Spielzeug der Firma Zweibrüder bekommen, diesmal die LED LENSER H7 und das nachfolgemodel die LED LENSER H7². Beides sind sehr lichtstarke Stirnlampen, die jeweils vorne an der Stirnseite die Lampe haben und hinten am Kopf das Batterie-Pack mit 3 bzw. 4 AAA Batterien.

LED LENSER H7

LED LENSER H7²

Wie schon die anderen von mir vorgestellten Lampen von LED LENSER sind auch diese beiden Modelle äußerst gut verarbeitet und für den harten Outdooreinsatz geeignet. Aber ich will hier gleich mal direkt auf die Unterschiede der beiden mir hier zur Verfügung gestellten Lampen eingehen:

Batteriefach:
Bei der H7² ist das Batteriefach zusätzlich mit einer Gummidichtung versehen, was zwar beim Schließen mehr Druck erfordert, aber das Fach sicher vor Feuchtigkeit und Staub schützt. Die Vorgängerin hatte hier nur einen Gummideckel, der zwar auch in der Praxis funktionierte, aber der neue Deckel erweckt doch mehr Vertrauen durch eben seine Stabilität.

Zoomen:
Der Zoomring an der neuen H7² lässt sich am Anfang immer etwas schwerer bewegen, was aber nach einem kurzen Dreh bereits Geschichte ist. Hier verteilt sich sofort das Schmierfett und der Ring lässt sich ganz bequem und einfach mit zwei Fingern bewegen. Das ist nicht ganz so fummelig, wie bei der H7, wo man mit spitzen Fingern erst den kleinen Pinöppel finden musste.

Lichtfeld:
Der Lichtkegel der neuen Stirnlampe ist deutlich verbessert und sauber, hier strahlt nichts unerwünscht an den Seiten. Sowohl im Weitwinkelmodus als auch ganz ran gezoomt erscheint ein gleichmäßiger Lichtkreis mit durchgehender Intensität ohne an den Rändern abzufallen.

Tragekomfort:
Auch der Tragekomfort wurde noch einmal deutlich verbessert, kein Drücken, rutschen oder sonst irgendwie störendes Gefühl.

Dimmen:
Über ein großes Dimmrad am Batteriefach lässt sich die neue H7² in der Leistung regulieren und signalisiert die höchte oder niedrigste Einstellung über ein kurzes Blinken.

Technische Daten:
Gewicht: 165 g
Lichtstrom: 250 lm
Batterien: 4x AAA 1.5 V
Energietank: 7,2 Wh
Leuchtdauer: 60 Stunden
Leuchtweite: 160 m

Mein Fazit:
Obwohl die seit 2009 erhältliche LED LENSER H7 bereits ein richtiges Kraftpaket war, setzt die H7² noch mal einen oben drauf. In Sachen Trage- und Bedienkomfort bleiben hier keine Wünsche mehr offen, nach mehrtägiger Benutzung war alles leichtgängig und bedienerfreundlich einzustellen. Wer eine Lichtstarke Stirnlampe sucht, der kommt an der H7² nicht vorbei. Schade finde ich, dass es zum neuen Model keine Tasche mehr gibt.

LED LENSER H7 vs. H7² from Nikolaj Wiegard on Vimeo.
Produktseite der LED LENSER® H7.2 - http://www.ledlenser.com/h7.2
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Rucksack packen für die Zugspitztour

Deuter Act Lite 50+10Morgen früh geht es los, dann starte ich zusammen mit Ernst unsere kleine Zugspitztour. Dazu werden wir nach Garmisch fahren und von dort aus durch die Partnachklamm das Reintal durchwandern, um am frühen Abend hoffentlich die Knorrhütte zu erreichen. Nach einer sicher sehr kalten Nacht wollen wir dann am Dienstag in der Früh den letzten und steilen Aufstieg auf den Gipfel der Zugspitze angehen. Wie und wo wir genau übernachten, steht noch in den Sternen, wird sind auf jeden fall gut vorbereitet und auch sehr schlechtes Wetter wird uns hier nichts anhaben können. Aber die Wetteraussichten sind vielversprechend gut.

Was aber mitnehmen auf so einer Tour, immerhin soll ja auch am Gewicht etwas gespart werden. Hier mal eine kleine Übersicht, was alles in meinen Rucksack gewandert ist:

  • Rucksack Deuter ACT Lite 50 + 10
  • Deuter 2.0L Trinksack
  • Isomatte
  • Schlafsack
  • Kochgeschirr
  • Campingaz Kocher Twister® Plus
  • Mein Victorinox SwissTool
  • Thermohose
  • Mammut Alpine Underwear
  • zweites Paar Trekkingsocken
  • ultraleicht Handtuch
  • Kleine Dose mit Brot und Auftrich für das Frühstück
  • Gefriergetrocknete Mahlzeiten zum aufkochen mit Wasser
  • Erste-Hilfe-Box
  • Trekkingstöcke
  • Überziehspikes für vereiste Passagen
  • Handschuhe
  • Mütze
  • Skibrille

Dazu natürlich noch meine Kamera mit 10-24mm Weitwinkelzoom und 50mm Festbrennweite. Zusätzlich zwei LED LENSER H7 Stirnlampen, die ich aufgrund eines Produkttests gleich mitnehme. Und was sonst noch so in den Rucksack wandert, werden wir sehen ;-) Gewogen habe ich noch nicht, das mache ich morgen früh, wenn der Trinksack voll ist und alle verstaut ist.

Heute Abend treffe ich mich schon mit Ernst zu einer kurzen Vorbesprechung bei mir im Studio. Hier bringen wir unser Gepäck noch mal auf den gleichen Stand und evtl. ergänze ich also noch was. Wenn alles gut läuft, bin ich am Mittwoch zurück und werde anschließend berichten.

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Jinbei EF-100 LED Dauerlicht im Test

Dauerlicht im Studio – das wollte ich schon immer mal probieren. Zumal ich davon schon viel Gutes gehört habe, aber auch die Schattenseiten waren mir nicht unbekannt. Daher musste ich das mal ausprobieren und habe mich an die Firma Foto Morgen gewandt, die mir freundlicherweise zwei Jinbei EF-100 LED zur Verfügung gestellt haben.

Fakten
Zunächst mal die klaren Fakten zu den Geräten: Die sog. Sunlights sehen aus wie Studioblitzköpfe und sind vom Gewicht auch vergleichbar. Die Verarbeitung macht einen äußerst wertigen Eindruck, trotz des vielen Kunststoffs wirken die Lampen nicht billig und fühlen sich sehr hochwertig an. Wie bei Jinbei bereits bekannt, kommen auch die EF-100er mit einem Bowens-S Bajonett daher, was den Einsatz der ganzen Softbox- und Lichtformer Palette aus dem Hause Jinbei ermöglicht. Hinten befindet sich der Stromanschluss, der Ein-/Ausschalter sowie die beiden Tasten mit + und - zum Dimmen der Leuchten. Das kann man im Übrigen auch per Fernbedienung regeln, die aber nicht im Lieferumfang ist. Für meinen Test stand diese auch nicht zur Verfügung, was mich aber jetzt nicht wirklich behindert hat. Im Outdooreinsatz soll sie bis zu 100 Meter die Lichtleistung regeln können, das hört sich zunächst schon sehr praktisch an und mit etwa 30 Euro ist die Funke auch bezahlbar.

Die Farbtemperatur wird mit 5.500 Kelvin angegeben und ist damit relativ nahe an den Tageslichtwerten (5.777K). Das ist für meine Art der Fotografie allerdings relativ unerheblich, da meine Bilder meistens schwarz/weiss werden. Im Videobereich nimmt das aber noch einmal einen ganz anderen Stellenwert ein. Die Lichtleistung von 100 Watt LED soll 1.000 Watt Halogen entsprechen, das stellte sich in diesem Test als etwas schwach heraus, dazu aber später mehr.

Jinbei EF-100 LED Jinbei EF-100 LED Jinbei EF-100 LED

Einsatzzweck
Was aber sind die Vor- bzw. Nachteile der Daylights gegenüber Blitzen? Im Gegensatz zu Studioblitzen ist man mit Dauerlichtern nicht an die Blitzsynchronzeit gebunden und kann mit seiner Kamera das Licht ganz normal messen, wie unter Tageslichtbedingungen draußen auch. Das heißt auch, dass ich kürzer als 1/160 Sek. belichten kann und damit auch die Blende weiter aufreißen kann, als das mit einer Blitzanlage manchmal möglich ist. Dann kann man direkt schon beim Blick auf das Model (ich gehe jetzt mal in diesem Fall von People Fotografie aus) sehen, wie sich das Licht auswirkt und wie die Schatten fallen. Man kann also viel leichter und einfacher reagieren und noch vor dem ersten Foto das Licht passend setzen. Im Video-Bereich kann man sie als ganzheitliche Aufhellung einsetzen, hier geht ja eh nichts mit Blitzen. Aber es gibt auch Nachteile wie etwa die Pupille des Models, die aufgrund der konstant helleren Umgebung natürlich kleiner ist. Das mögen Kleinigkeiten sein, bei einem schönen Close-Up aber nicht zu unterschätzen. Sicherlich alles Geschmacksache, wie zum Beispiel die Ringe im Auge von Ringblitzen, die ich auch nicht sonderlich mag.

In der Praxis
Die Jinbei EF-100 LED kommen mit eingebautem Lüfter daher und dieser springt auch gleich nach dem Einschalten an. Nicht zu überhören, aber auch nicht wirklich laut oder störend – bei einem Shooting! Im Videobereich kann das unter Umständen zu hören sein. Jedoch habe ich in meinem Testvideo keine Geräusche gehört, die Mikros waren relativ nah an meinem Körper und die Lampen wohl noch weit genug entfernt.

f1.8, ISO 320, 1/500 Sek. bei 85mm

f1.8, ISO 320, 1/500 Sek. bei 85mm

Im Fotoeinsatz habe ich eine Lampe mit einer k-90 Umbrella Softbox bestückt und auf mein Model gerichtet, die andere mit einem Standardreflektor zur Hintergrundausleuchtung eingesetzt. Nach dem ersten Versuch habe ich noch den äußeren Diffusor der Softbox entfernt, um etwas mehr Licht zu bekommen, die Box schluckt doch schon einiges. Mein Motiv wollte ich schön nah ran mit einem knackigen Schärfeverlauf ablichten, das konnte ich mit der offenen Blende von in diesem Fall f1.8 gut erreichen, die ISO hatte ich vorsorglich schon etwas hoch gedreht, so kam ich auf eine Belichtungszeit von 1/500, was definitiv für Studioaufnahmen ausreicht. Sicher, ich hätte mit der ISO auch noch auf 100 gehen können, dann wäre die Belichtungszeit nicht ganz so kurz gewesen, aber wenn es eben reicht? Warum nicht! Rauschen sieht man da sowieso nicht. Aber ich muss auch dazu sagen, ich habe ein recht “enges” Setup gewählt, um sehr nah mit dem Licht an das Model ranzukommen. Etwas weiter weg sieht das ganze schon anders aus, Hier schlucken vor Allem die Lichtformer ordentlich. Ich hab das auch mal mit meinem Beautydish und Wabe versucht, geht gar nicht! das Teil schluckt schon so viel Licht, dass ich meinen 400 Watt Blitz oft auf kurz vor Maximum stehen habe.

Mein Fazit
Die Jinbei EF-100 LED Sunlights sind qualitativ sehr gut verarbeitet und leicht zu bedienen, durch den Anschluss lassen sich sehr viele Lichtformer nutzen. Das mitgelieferte Kabel ist schön lang, mit der optionalen Fernbedienung lässt sich die Leistung sogar aus einer Distanz von hundert Metern regulieren. Die Lüfter sind hörbar, aber nicht wirklich störend und die Lampen selber werden gar nicht erst heiss. Lediglich die Lichtleistung ist etwas schwach, sofern man die Lampen zum Fotografieren nutzen möchte. Zum Videofilmen reicht sie locker aus und so kann man sein Setup gut ausleuchten. Mit einem Preis von rund 325,- Euro sind sie absolut bezahlbar, weitere Infos unter fotomorgen.de

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Winterexpedition auf die Zugspitze

Am 10. März ist es soweit, dann werde ich zusammen mit Ernst Merkhofer die Zugspitze angehen, ein lang gehegter Traum von mir. Dabei werden wir in Garmisch am Olympiazentrum starten, durch die Partnachklamm in Richtung Reintalangerhütte aufbrechen und einen kurzen Abstecher zum Partnachursprung machen, einem gigantischen Wasserfall. Anschließend geht es weiter in Richtung Knorrhütte, wo wir dann unser Zelt aufschlagen werden, um frisch gestärkt am nächsten Morgen den steilen Weg zur Zugspitze anzugehen. Ja, Zelt. Ihr habt richtig gelesen und das wird schon eine Herausforderung für uns, so mitten im Winter. Aber Erstens ist das mit dem Winter bisher ja eher weniger und tendiert hier im Pfrontner Tal teilweise sogar schon Richtung Frühling. Und Zweitens wollte ich schon immer mal im Winter wandern und zelten und so schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Natürlich kommt auch die Kamera mit und neben ein paar schönen Fotos möchte ich auch mal ein wenig filmen. Was das genau wird, weiß ich selbst noch nicht so genau, lasst Euch da einfach mal überraschen. Nun müssen wir zunächst unsere Ausrüstung zusammen planen und die Wetterlage abwarten, um genauer einschätzen zu können, was uns erwartet.

Aber die ganze Tour hat natürlich auch einen kleinen Hintergedanken ;-) Ich möchte gerne im Spätsommer diese Strecke als 3-Tägigen Fotoworkshop anbieten und wollte im Vorfeld auf jeden fall einmal selbst hier gelaufen sein um auch abschätzen zu können, wie lange man geht, wie steil es tatsächlich ist und was uns eben alles so erwartet. Natürlich wird das dann keine Tour durch Schnee und Eis und auch nicht im Zelt, aber grundlegend wird es der gleiche Weg sein. Wer dann auf dem Laufenden bleiben möchte, wann ich diesen Kurs mal anbiete, der trägt sich am Besten gleich für meinen Workshop-Newsletter ein: http://www.nwphoto.de/fotografie-workshops/

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Jinbei Beauty Dish mit Wabe

Jinbei Beauty DishIch liebe dieses Teil jetzt schon, den Jinbei Beauty Dish 50 cm mit Wabe. Jedes Bild haut mich schon direkt so um, wie es aus der Kamera kommt, ein absolut genialer Look. Durch den Wabenvorsatz bekommt das ganze Bild automatisch eine Vignette, das mag ich ja total und weißer Hintergrund wird richtig schön grau. Allerdings schluckt die Wabe auch ordentlich, mindestens eine Blende, aber ein 400 Watt Studioblitz kommt damit locker klar. Hier mal ein Bild, was so direkt aus der Kamera kommt, nicht bearbeitet, nur in JPEG konvertiert. f/5.0 – 1/160 Sek. – ISO 100:

Testbild Jinbei Beauty Dish

Und hier eins, was ich in Lightroom bearbeitet habe:

Testbild Jinbei Beauty Dish

Ein Beauty Dish ist ein Lichtvorsatz für Studioblitze, die das Licht nicht direkt ausgeben, sondern über einen kleinen Teller auf die Innenseite des Reflektors leiten und damit also indirekt Licht auf das Model abgeben. Dieser Dish hier hat eine weiße Innenbeschichtung, dadurch wird das Licht nicht ganz so hart. Den Beauty Dish gibt es von Jinbei auch noch in 70 cm mit silberner Beschichtung, den werde ich mir auf jeden fall nun auch zulegen und testen, denn von dem Licht bin ich absolut überzeugt.

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Ein gut’s neues Jahr 2014

Heute ist der erste Tag im Jahr und obwohl noch die harte “Arbeit” der letzten Nacht in mir steckt, geht es langsam los. Ich habe viel vor, sehr viel für das kommende Jahr. Im Studio liegen bereits einige neue Spielzeuge, die ausprobiert werden wollen, die ersten Workshops stehen an und wie ja schon angekündigt gibt es einige interessante Reisen. Den Anfang macht in wenigen Wochen London, wo ich ganz im Sinne von Sightseeing und Romantik das Geburtstagsgeschenk meiner Maus genießen werde. Ich war zwar schon mal in London, aber das ist inzwischen schon 23 Jahre her und ich kann mich nicht mehr so wirklich daran erinnern. Vorgenommen habe ich mir aber einige Langzeitbelichtungen und ein bisschen Streetfotografie, dazu werde ich aber auch nur mit kleinem Fotogepäck reisen. Den großen Rucksack lasse ich diesmal zu Hause, ich will einfach ganz komfortabel durch die Stadt schlendern und einfach das einfangen, was ich dort sehe. Ein Stativ nehme ich wohl mit, aber außer ein paar Objektiven mehr auch nicht.

Dann gibt es ja hier mittlerweile einen kleinen Shop – aktuell könnt Ihr dort meine beliebtesten Lightroompresets kaufen – den ich von Zeit zu Zeit immer wieder mit ein paar interessanten Downloads füllen werde. Ich bin auch noch nicht so hundertprozent mit dem Plugin zufrieden, aber es funktioniert. Bezahlen kann man im Moment nur mit Paypal. Aber selbst wenn man kein Paypalkonto hat, kann man darüber wieder mit Kreditkarte bezahlen, ohne sich bei Paypal anmelden zu müssen.

Zu guter Letzt gibt es in diesem Jahr einige Fotoprojekte, wo es mal mehr auf ein bestimmtes Foto ankommt, als auf eine ganze Serie. Hierzu habe ich mir ein kleines aber feines Team zusammen gestellt, mehr möchte ich jedoch noch nicht verraten. bleibt einfach hier am Ball ;-)

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Das war mein 2013

Morgen ist Weihnachten und damit auch der Zeitpunkt gekommen, mal einen kleinen Blick auf das fast vergangene Jahr zu werfen und einen kleinen Ausblick auf das Kommende zu geben. Ein Jahr harte Arbeit liegt hinter mir, die tatsächlich nun richtig Früchte trägt und mir damit zeigt, wie gut diese Entscheidung ende letzten Jahres war. Ich habe So viele Hochzeiten fotografiert, davon wagte ich anfangs gar nicht zu träumen und inzwischen bin ich hier in der weiteren Umgebung bekannt wie ein bunter Hund. Ich habe Workshops gegeben, die auch zu Beginn nicht gut liefen, inzwischen sind sie aber sogar schon ausgebucht und ich habe Wartelisten für den Einsteigerkurs. Durch diese Workshops habe ich viele nette und liebe Menschen kennen gelernt und hier möchte ich Stellvertretend mal die Brigitte erwähnen, die inzwischen den vierten Workshop bei mir gebucht hat und mittlerweile so gut fotografiert, dass es für mich eine wahre Freude ist. Zuletzt hat sie auf mein Anraten hin eine Olympus OM-D EM-1 gekauft und ist hellauf begeistert – und ich etwas neidisch ;-)

Ich war wieder in New York und habe allerlei coole Fotos gemacht, Workshops, eine Hochzeit, leckere Burger und super coole Drinks in abgefahrenen Bars. Ich war in Hamburg und durfte einen Tag den Klappermann im Neunzehn72-Studio spielen und ich saß im Sturm Xaver im Flugzeug über Paderborn auf dem Weg zu einer Hochzeit und konnte nicht landen.

Und für 2014 wird es noch viel aufregender. Direkt im Januar geht es nach London, da war ich zuletzt vor 22 Jahren. Ich freue mich riesig auf die Stadt und werde sicher viele tolle Fotos mitbringen. Direkt ein paar Wochen später gebe ich zusammen mit meinem Freund Torsten einen Workshop in Venedig, dort war ich selber noch nie. Dann kommen Miami und, schon zum vierten Mal für mich, im September wieder New York. Hier werde ich mit Sven Krohn eine Hammerwoche mit vielen Workshops organisieren, das wird der Kracher. Die ersten Teilnehmer haben bereits die Reise gebucht, obwohl noch nicht einmal die Workshops stehen. Da sind wir nun gefragt und ich verspreche, das gleich im Januar nachzulegen.

Aber auch hier im beschaulichen Allgäu und seiner wunderbaren Umgebung wird es wieder viele interessante Workshops und Exkursionen geben. Ich sag nur “Zugspitze”!

Ich wünsche Euch und Euren Familien nun ein besinnliches und schönes Weihnachtsfest. Vielen Dank für Eure Unterstützung und Hilfe, die ich so viel erfahren habe. Nur das Finanzamt wird nie mein Freund ;-)

Zum Schluss noch meine persönlichen Highlights aus dem Jahr 2013.

My Best Of 2013 from Nikolaj Wiegard on Vimeo.

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Dein Text. Dein Motiv. Dein picShirt – Mein Test

picshirtsEs stand mal wieder ein Produkttest an, diesmal von einer T-Shirt Druckerei. Ich habe mir vor einigen Monaten bereits mal ein Shirt bei einem anderen bekannten Anbieter drucken lassen, damit war ich aber sowohl in Punkto Stoffqualität als auch Druckqualität überhaupt nicht zufrieden. Somit kam mir dieser Test sehr gelegen, denn ich brauch ja doch hin und wieder mal ein nettes bedrucktes Oberteil.

Die Firma picShirts.de ist noch recht neu auf dem Markt und bietet neben den klassischen T-Shirts auch Tanktops, Kapuzenpullis, Jacken, Hosen, Tangas, Sportmützen, Taschen, Warnwesten und eigentlich alles, was man bedrucken kann. Über den sogenannten picShirts.de – Shirt-Creator wählt man zunächst das Produkt aus, dann die Produktfarbe und kann bereits hier schon mit dem Erstellen des eigenen Designs beginnen. Man kann sowohl Text als auch ein eigenes Logo hochladen. Letzteres habe ich aber nicht gemacht, denn hier hätte ich erst mein Logo passend umbauen müssen, dazu fehlte mir die Zeit. Also habe ich mir aus den zahlreichen Motiven ein “passendes” ausgesucht und meinen Schriftzug einfach selber geschrieben. Leider bietet der Creator hier nicht besonders viele Schriftarten, so dass ich einfach irgendeine genommen habe. Das Shirt ist also leider nicht komplett an meine CI angepasst (klingt ja hochgestochen), aber es ist auch einfach nur ein T-Shirt, mehr Ansprüche hatte ich hier nicht für diesen Test. Mit meinem mir zur Verfügung gestellten Budget konnte ich ein Logo auf den vorderen Teil platzieren und einen Schriftzug jeweils auf Brust, Rücken und auf einen Ärmel. Ich wollte wirklich erst einmal die Qualität testen, mehr nicht. Nun noch die Größe wählen, Siebdruck oder Beflockung – fertig.

Schon nach einem Tag bekam ich die Versandbestätigung, das war ja wirklich fix. Zwei weitere Tage später war im mein T-Shirt im Briefkasten und der erste Eindruck war WOW. Das Shirt ist ein festes Produkt, was sich wirklich gut anfühlt. Nicht so ein Labberstoff, das taugt schon was. Auch der Aufdruck ist mehr als klar und relativ dick, was mich wirklich gefreut hat. Und es passt, was natürlich auch nicht zu vernachlässigen ist. Hier kann man sich übrigens gut an der Größentabelle orientieren.
picShirts.de picShirts.de picShirts.de picShirts.de picShirts.de

Mein Fazit fällt durchweg positiv aus und das war mit Sicherheit nicht das letzte Shirt, was ich dort bestellt habe. Als Verbesserungsvorschlag hätte ich noch die Integration von deutlich mehr Schriftarten und ein ansprechenderes Design der gesamten Webseite, denn die finde ich schlicht gesagt *censored*. ;-)
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Bucht mich als Eueren Hochzeitsfotografen in Miami

Wow, das klingt ehrlichgesagt ziemlich cool, oder? Aber Tatsache ist, dass ich im kommenden Jahr gut zwei Wochen in Miami - Florida sein werde und mir damit auch der Gedanke kam, dort doch mal eine Hochzeit zu fotografieren. Hier im Allgäu mache ich das bereits seit einem Jahr und verdiene damit mittlerweile mein Geld, aber ich möchte mich nicht nur hier auf diese durchaus wunderschöne Bergidylle beschränken, die ganze Welt bietet unheimlich viele tolle Plätze, um zu heiraten. Ihr könnt mich also überall als euren Hochzeitsfotografen buchen, ideal natürlich noch, wenn ich sowieso schon einmal vor Ort bin.

Wie ich mir das vorstelle

Also, wir telefonieren erst einmal und besprechen die Details. Wann Ihr heiratet, wo genau Ihr vorhabt, Euch zu trauen und und und. An diesem Tag komme ich direkt zu Eurem ersten Termin, wo auch immer der sein mag. Es wird ja zum Beispiel gern am Strand unter freiem Himmel geheiratet, was ja in Florida erlaubt ist. Nach der “Zeremonie” machen wir Eure Fotos. Wenn Ihr also Zeit habt, dann begleite ich Euch gerne den ganzen Tag durch die Stadt und wir machen dabei coole Fotos. entweder Downtown, Am Strand oder in den Everglades, Party im Hotel oder Eurer Villa ;-)

Also, wenn ihr vorhabt im Zeitraum vom 12. bis 25. Mai 2014 in Miami zu heiraten, dann bin ich sehr gerne Euer Hochtzeitsfotograf. Wenn Ihr nun wissen wollt, was es Euch kosten wird, dann schreibt mich doch einfach an, das besprechen wir dann unter 6 Augen ;-)

Hier noch ein paar Beispielbilder meiner bisherigen Arbeiten:
Hochzeitsfotograf in Schwangau Hochzeitsfotograf in Oberstdorf Hochzeitsfotograf in Oberstdorf Hochzeitsfotograf in Pfronten Hochzeitsfotograf in Pfronten Hochzeitsfotograf in Oberstdorf

Und hier geht es zu meiner Webseite: Hochzeitsfotograf in Pfronten im Allgäu

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Nikon baut jetzt auch ne Retro-Kamera

Seit ein paar Tagen ist es raus, Nikon kommt nun auch mit einer neuen, kleinen Kamera im Retro-Design mit tollem Chip und viel Tralala. Der Name soll vermutlich D4H lauten, also wird das der von mir sehnlichst erwartete Nachfolger der D4? Das wäre sehr schade, denn mit diesen Retro-Kameras kann ich mal so gar nichts anfangen. Ich mag es da eher modern, zukunftsorientiert, spacig, Sci-fi… warum hab ich die ganzen Jahre Star Treck geguckt? ;-)

Also gut, die Specs der neuen Cam lesen sich schon mal ordentlich, F-Mount bedeutet auch, dass die bisherigen Linsen angeschraubt werden können. Trotzdem hätte ich gern was handfestes und bleibe vorerst ganz einfach mal bei einer Nicht-Spiegellosen-Kamera. Für alles andere reicht mein Smartphone, mehr brauch ich nicht!

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Die beiden Gewinner des Lightroom-Tutorials stehen fest

Heute ist Freitag der 13. und das allein ist ja schon mal ein Grund zum Feiern. Ab heute ist aber für Zwei Glückspilze der Traum ihres Lebens in Erfüllung gegangen, denn ich habe sie aus dem Topf von über eine Milliarde Kommentatoren zum Lightroom-Tutorial-Gewinnspiel gezogen. Und was sagen wir da? Na, herzlichen Glückwunsch! Aber bevor wir zu den Gewinnern kommen, hier erst mal die Auflösung der Frage: “Wo wurde Patrick Ludolph geboren?” Die Antworten kreisten um genau zwei Städte, nämlich Hamburg und Bielefeld. Bielefeld? Jeder weiß doch, das Patrick Ludolph Hochzeitsfotograf in Hamburg ist, oder? Tja, das stimmt ja auch soweit, aber Paddy ist nur Wahlhamburger, denn er wurde im Jahre 1972 tatsächlich im beschaulichen Bielefeld am schönen Teutoburger Wald geboren. Hier führte das Schicksal auch uns beide eines Tages zusammen, das ist aber schon fast 60 Jahre her… Ihr merkt schon, Bielefelder sind ganz schön lustig ;-)

RandomSo, jetzt aber raus mit der Spannung. Ich will kurz erklären, wie ich die Gewinner ermittelt habe: Bei 140 Kommentaren hatte ich keine Lust, alle nach den richtigen Antworten auf einen Zettel zu schreiben. So habe ich Random.org angeworfen und mir zwei Zahlen aus den 140 generieren lassen. Ich habe nun von oben nach unten, also der Reihenfolge des Eingangs, abgezählt. Zufällig waren es beides die richtigen Antworten. Wäre z.B. Kommentar 20 falsch gewesen, hätte ich den nächsten Richtigen in der Reihenfolge genommen. So aber denke ich ist es fair und wir haben die zwei Gewinner Benjamin und Steffi. Ich habe Paddy Eure Emails weiter geleitet, so dass er Euch nun mit seinem Gelaber auf die Ketten gehen kann. Aber schaut es Euch ruhig an, es lohnt sich! Viel Spaß und nochmal: Herzlichen Glückwunsch!
Alle anderen Pechvögel können sich das aber auch hier kaufen.

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Meine erste Nichtraucher-MTB-Tour

Um es gleich vorweg zu nehmen: es ist der absolute Wahnsinn, wie man sich nach so kurzer Zeit des Nichtrauchens fühlen kann! So, jetzt aber mal von vorne. Ich habe gestern nach einer kurzen Umbauphase mein Bike vervollständigt (hierzu folgt noch ein gesonderter Bericht, sobald ich alles fototechnisch dokumentiert habe) und mir dann ganz spontan überlegt, eine kleine Tour zu machen. Ich war die letzten Tage schon ganz heiß auf das Bike und so machte ich mich gegen Mittag auf den Weg. Die Tour führte mich hier aus Pfronten Steinach über die Vilstalsäge Richtung Kälberhofalpe, von dort weiter Richtung Schattwald. Dann über Tannheim und Grän zurück nach Pfronten. Alles in Allem waren es rund 35 Kilometer, die ich mit dem Bike zurück legte. Mal hoch, mal runter und ich musste nicht ein einziges Mal absteigen. Ich war selbst über meine Ausdauer überrascht, so dass ich zwischendurch sehr oft ein fettes Grinsen auf den Backen hatte. Selbst ein langer Anstieg, etwa bei Kilometer 12, brachte mich nicht aus der Puste und für meine erste Runde nach so langer Zeit bin ich wirklich super zufrieden. Wirklich erstaunlich, was man so an Reserven aus seinem Körper holen kann und noch viel beeindruckender, was das Nichtrauchen so ausmacht und wie deutlich man das spürt!
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Hier nochmal die Karte mit der Übersicht der Tour zum nachfahren. Die Strecke ist unglaublich abwechslungsreich und sehr gut zu fahren. Zwischendurch gibt es mindestens zwei Möglichkeiten zur Einkehr, die ich aber diesmal ausgelassen habe.

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1 Jahr mit Zenfolio

ZenfolioSeit ziemlich genau einem Jahr arbeite ich nun mit Zenfolio, dem online Speicher für Bild- und Videodaten. Es ist eine Art Galerie, jede mit einer eigens konfigurierbaren URL, deren Link und Passwort ich meinen Kunden gebe und diese dort ihre Fotos ansehen und in unterschiedlichen Auflösungen herunterladen können. Wirklich praktisch und man spart sich das herumgeschicke von CDs oder USB-Sticks. Für mich selbst bietet das ganze auch noch ein paar Vorteile: Ich habe eine Datensicherung zusätzlich auf dem Zenfolio-Server und meine Bilder sind via App überall auf dem Handy abrufbar oder ich logge mich über einen PC ein und kann dann alle Bilder sehen. Das geht im Prinzip natürlich auch mit anderen Diensten wie beispielsweise Dropbox, doch gerade dort sind die Möglichkeiten ja eher begrenzt. Wobei ich gestehen muss, dass ich längst nicht alle Optionen von Zenfolio wirklich nutze. Ich habe mich auch “nur” für das “Unlimited EU”-Paket für 50,- Euro/Jahr entschieden, denn diese Funktionen reichen mir persönlich vollkommen aus. Weitere Pakete bieten noch zusätzliches Anpasse des Layouts mit eigenem Logo und eigener URL, was ich aber nicht benötige. Ich verschicke meinen Kunden den Link und da kann dann ruhig Zenfolio drüber stehen, so etwas stört mich nicht.

Das von mir gewählte Paket beinhaltet unbegrenzten Speicherplatz für Bilder, was wirklich sehr praktisch ist. Ich muss mir so also keine Gedanken machen, ob ich alte Galerien wieder rausschmeißen muss, um neue hochladen zu können. Alle meine Bilder vom ersten Tag meiner Arbeit mit Zenfolio sind so noch drauf und ich kann überall schnell dies oder jenes Bild aufrufen.

Auch für den Kunden ist das eine tolle Möglichkeit, nicht nur die eigenen Bilder schnell aufrufen und sich herunter laden zu können. Der Link kann natürlich an alle Freunde, Verwandte und Bekannte weiter geschickt werden, so dass die Fotos der Hochzeit sogar den entlegensten Winkel dieses Planeten erreichen. Internetzugang natürlich vorausgesetzt. In einem Gästebuch können der jeweiligen Galerie Kommentare hinzugefügt werden und ich als Admin sehe auch noch gleichzeitig, wie viele Leute sich die Fotos bereits angesehen und heruntergeladen haben.

Nun kommen wir zum Upload, und da ist dank meiner schwachen Internetleitung leider der Knackpunkt. Aber das ist kein Zenfolio-Problem, sondern mein allgemeines Upload Problem. Speziell große Bildmengen benötigen bei mir Tage und führen vereinzelt auch zu Upload-Fehlern. Leider gibt es hier keine andere Lösung, mein Provider kann da auch nichts machen und so muss ich mich damit wohl begnügen. Für den Upload stellt Zenfolio jedenfalls mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, unter Anderem auch ein Plug-In für Lightroom. Von hier aus kann ich also auch direkt zu Zenfolio exportieren, wobei ich das immer über den manuellen Upload via Browserfenster erledige.

Es gibt noch etliche Funktionen, viele aber auch erst ab den höheren Paketen. Ich nutze genau die oben beschriebenen Möglichkeiten, was mir völlig reicht. Wer sich das mal anschauen möchte, kann das über einen freien Testzugang erledigen

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Paddys Lightroom 5 Turorial

Lightroom ist aus dem Alltag vieler Fotografen nicht mehr wegzudenken, denn das Programm unterstützt hervorragend bei der Organisation, Verwaltung und Bearbeitung der Bilder. Ich selber arbeite seit der Version 2 damit und bewältige so meine großen Mengen an Fotos. Ich importiere sie mit Lightroom direkt auf meine Festplatte und vergebe beim Import bereits wichtige Stichpunkte und editiere gleich die Metadaten und füge diesen meinen persönlichen Stempel zu. Mein Katalog umfasst dabei alle Bilder und ordnet diese chronologisch, so dass ich später auch einfach alles wiederfinde. Die Bildbearbeitung ist hier nicht im Sinne einer aufwändigen Retusche zu verstehen, sondern mehr einer Art Entwicklung aus einer RAW-Datei in ein fertiges Bild. Kontrast, Helligkeit und die Bearbeitung der Gradationskurve schließe ich dabei in meinen ganz eigenen Workflow ein und gebe jedem Bild so meine persönliche Note.

Aber wie fängt man als Neueinsteiger mit Lightroom an? Wie verbessert man seine Arbeit auch noch nach Jahren und kitzelt alle Funktionen aus dem Tool heraus? Dazu gibt es inzwischen etliche Bücher und Tutorials, man muss nur suchen. Patrick Ludolph hat bereits zur Version 3 ein Buch geschrieben, welches auch heute noch in der übernächsten Generation anzuwenden ist. Ein neues Buch wollte er aber nicht mehr schreiben und so hat er kurzerhand ein sehr umfangreiches Video-Tutorial zu Lightroom 5 erstellt, welches ihr für 35,- Euro in seinem Shop downloaden könnt. In 39 Kapiteln erklärt er alles Schritt für Schritt, vom Import bis zu den integrierten Veröffentlichungsdiensten schildert er seinen persönlichen Workflow mit diesem Programm. Dabei geht er auf einige Funktionen tiefer ein, andere spricht er aber auch ganz bewusst nicht an, weil er sie selber nicht benutzt. Wer seine Arbeiten kennt und weiß, wie viele Bilder er zu verwalten hat, der kann auch ungefähr erahnen, wie hilfreich dieses Programm für ihn ist.

Patrick hat mir zwei Gutscheine für sein Tutorial zur Verfügung gestellt, welche ich hier gerne an meine Leser verschenken möchte. aber ihr müsst dafür eine Frage beantworten und mir in die Kommentare schreiben: Wo wurde Patrick Ludolph geboren? Ein kleiner Tipp: er kennt sich nicht nur mit Lightroom sehr gut aus, sondern er weiß auch, was Pömpel, Pölter und Pillepoppen sind! ;-)

Die Kommentare schalte ich erst am Ende frei, um so nicht gleich dem Zweiten die Antwort vorzusagen. Die Verlosung endet am Freitag dem 13.09.2013 um 13:13 Uhr, damit wird die 13 Zur Glückszahl ernannt ;-)

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Von Vils über’s Füssener Jöchle nach Grän

Es ist inzwischen schon wieder ein paar Wochen her, dass ich mit einer Freundin und ihrem Arbeitskollegen einekleine Bergtour in unserer Umgebung gemacht hab, aber ich wollte dazu hier unbedingt noch etwas schreiben. Denn diese Tour lohnt sich wirklich sehr, abwechslungsreich und landschaftlich spannend bietet sie eine ganze Menge Spaß.

Los ging es in Vils am Parkplatz beim Steinbruch hinauf zur Vilser Alm. Diese Strecke lässt sich entspannt in einer 3/4 Stunde laufen, wobei wir uns auf einem gut befestigten Fahrweg befinden. Die Vilser Alm selbst lässt sich also auch mit dem Auto erreichen, wobei hier nicht das Eigene gemeint ist, sondern man lässt sich von oben abholen. Hier haben wir schon gefeiert und Gäste, die aus gesundheitlichen Gründen den Aufstieg nicht geschafft haben, wurden kurzerhand vom Hüttenwirt abgeholt. Sehr praktisch.

Vilser Alm

Unsere Tour startete leider bei nicht so schönem Wetter und unterwegs zur Vilser Alm fing es auch noch an zu regnen. Nicht wirklich stark, aber ungemütlich. So machten wir erst einmal Pause in der Hütte und warteten bei einem Kaffee ab, wie sich das Wetter weiter entwickelte. Tatsächlich klarte es auch schnell auf und wir setzen unsere Tour fort. Der Weg von der Vilser Alm aus wurde nun schmaler und steiler, so dass wir und in Reihe hintereinander immer weiter in den Berg nach oben schraubten. Im ersten Tal oben angekommen begrüßte uns gleich eine Herde junger Kühe, die springend und raufend auf uns zu stürmten. Komisches Gefühl, wenn man plötzlich so im Mittelpunkt einer halbstarken Rinderherde steht und so setzten wir unseren Weg schnell fort und verließen die “Idylle” weiter Richtung Füssener Jöchle.

Füssener Jöchle

Oben angekommen machten wir es uns erst mal in der Hütte auf der Terrasse bequem und legten eine Mittagspause ein. Es war gerade einmal 12 Uhr, also ideal für ein Weißbier ;-) Nachdem wir wieder zu Kräften gekommen waren, entschieden wir, die Tour nicht über den Lift nach unten abzukürzen, sondern per Pedes den Abstieg über die Sonnenalm nach Grän anzutreten. Das Wetter sah etwas ungewiss aus, die Sonne schien zwar, aber es waren auch beängstigende Wolken Richtung Westen zu erkennen. Eine Tour weiter über die Bad Kissinger Hütte und abwärts über den Breitenberg wäre damit zu lang gewesen und für diesen Tag auch einfach zu viel. Während des Abstieges konnte ich Bernhard, einem Mitwanderer, noch ein paar kleine Tricks der Fotografie vermitteln und so ist zum Beispiel das Foto der Wasserfälle entstanden. Ich selber habe auf dieser Tour auf meine Kamera verzichtet, das lenkt doch immer zu sehr vom Ganzen ab und letztendlich stört sie mehr, als dass sie nützlich ist. Hier hat Bernhard aber die Lücke hervorragend gefüllt und wirklich tolle Fotos gemacht.

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Nachdem wir uns bis ins Tal herunter gearbeitet hatten, versuchten wir unseren Kalorien-Spiegel so schnell wie möglich wieder auf den richtigen Pegel zu bringen und gönnten uns ein leckeres, riesiges Eis im Hotel Bergblick.

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Hier die Karte unserer Tour im Überblick. Insgesamt waren es etwas über 10 Kilometer bei 700 Höhenmetern. Gebraucht haben wir für die Strecke etwas über 7 Stunden, wobei ich die Pausen auf Vilser Alm und Füssener Jöchle schon gestoppt habe. Auf dem Satellitenbild sieht das ja schon etwas harmlos aus, fühlte sich aber gar nicht so an ;-) Die Tour ist aber auch mit kleinen Kindern durchaus zu bewältigen, sofern sie es von der Kondition her schaffen. Gefährlich ist es aber zu keiner Zeit, wenn man sich an die allgemeinen Regeln im Berg hält.
(Fotos: Bernhard Fink)

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Aufsteckblitz Yongnuo YN560-III

Yongnuo YN560-III_big (1 von 6)Ich habe mir einen zusätzlichen Aufsteckblitz von Yongnuo gekauft, den YN-560 Mark III. Das ist die Firma aus China, die auch die kleinen günstigen Funkauslöser anbietet und mit denen ich super zufrieden bin. Ein zusätzlicher Blitz war eh schon lange in Planung und als ich vom neuen 560er las, hab ich das Teil kurzerhand geordert. Im Gegensatz zum Vorgänger 560-II hat der 3er den Funkempfänger gleich eingebaut, er ist somit kompatibel mit den RF-602 und RF-603 von Yongnuo. Man wählt dazu im Menü eines der beiden Systeme aus und kann dann entfesselt blitzen. Man muss sich allerdings darüber im klaren sein, dass TTL nicht unterstützt wird, das kann weder der Blitz noch die Funkteilchen, aber ich regel die Blitze eh lieber manuell und von Hand. Außerdem kann man mit den RF-Funkauslösern nichts einstellen, das muss man wirklich alles direkt an den Blitzen machen. Aber man kann ihn im TTL-Modus immerhin benutzen, denn stellt man auf den Modus S2 ignoriert er den Messblitz der Kamera.

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Der Blitz ist kompatibel mit Nikon und Canon Kameras und hat eine Leitzahl von 58 bei ISO 100, die Farbtemperatur wird mit 5600 Kelvin angegeben. Schön ist, dass er deutlich piept, wenn er wieder voll aufgeladen ist (lässt sich aber auch abstellen). Die Bedienung der einzelnen Funktionen ist über diverse Knöpfe sehr komfortabel, man muss für die Hauptfunktionen nicht erst in irgendein Menü. Die Leistung und der Zoom lassen sich direkt einstellen, auch die verschiedenen Modi wie zB. die Aktivierung des Empfängers schaltet man ebenfalls mit einem Knopf um. Den An-/Ausschalter muss man eine Weile gedrückt halten, bevor das Gerät startbereit ist oder ausgeschaltet. Zusätzlich zur Funksteuerung lässt sich der Blitz auch optisch auslösen (S1), hier beträgt die größte Distanz 25 Meter.

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Befüllt wird der Blitz mit 4 AA-Batterien oder Akkus, das ist ja völlig normal und auch praktisch, da ich davon mehr als genug habe. Es lässt sich aber auch ein Powerpack anschließen, dafür gibt es auf der linken Seite noch eine zusätzliche Klappe. Hinter ihr verbirgt sich auch ein PC-Port. Wie beim Nikonblitz lässt sich eine integrierte Streuscheibe und eine Reflexkarte ausziehen. Ich finde das Teil wirklich sehr praktisch, da ich hier keinen extra Empfänger drunter packen muss. So ist der Blitz klein und mobil und auf dem mitgelieferten Standfuß noch sehr stabil. Also zusätzlichen Blitz für knapp unter 100,- Euro ein echtes Schnäppchen!

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