Themawechsel

Ja, hier steht ein Themawechsel an. Was das genau bedeutet, möchte ich ganz kurz erläutern:

Dieser Blog ist nun über 7 Jahre alt, mehr als tausend Beiträge wurden geschrieben zu vielen Themen, die mich damals und heute beschäftigt haben. Anfangs war dabei viel Zeug, was grundsätzlich gut war für den Traffic, aber nachhaltig nicht wirklich interessant war. Konny Reimann zum Beispiel. Über ihn hatte ich mal einen Artikel geschrieben und dann flutschten die Zugriffszahlen bei jedem auf RTL ausgestrahlten Beitrag in die Höhe. Oder ich schrieb über das Wetter, TV-Serien aus meiner Jugend, Autos, Kochrezepte, eben alles, was mich so beschäftigt hat. In letzter Zeit jedoch wurde das weniger, denn mein Hauptinteresse galt immer mehr der Fotografie. Die in diesem Zusammenhang durchgeführten Tests und Produktvorstellungen platzierte ich hier auf dem Blog, das fühlte sich aus meiner Sicht aber immer wieder unpassend an und somit beschloss ich vor ein paar Wochen, einen neuen Blog zu dem Thema “Reise und Foto” zu starten. Dort werde ich also in Zukunft alles zu den Bereichen Fotografie, Kameratests, Produkttests, Fotoreisen und Workshops schreiben, es hier jedoch fernhalten. Dieser Blog “extremniki.de” wird hingegen mein rein privates Schlachtfeld bleiben, hier werde ich von Wandertouren, von meinen Outdooraktivitäten berichten und auch hin und wieder ein leckeres Kochrezept veröffentlichen, was ich schon so lange nicht mehr gemacht habe. Extremniki.de kommt also wieder zurück auf das, was ihn früher mal ausgemacht hat, eben leicht privater Quatsch.

Wer sich weiterhin für Fotografie und alles, was damit zu tun hat, interessiert, der ist herzlich eingeladen, meinen neuen Blog www.nwiegard.de zu besuchen. Auf Facebook werde ich seine Post auf dieser Seite platzieren, also freue ich mich, wenn Ihr dort ein Fan werdet.

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Wandertour vom Breitenberg über den Aggenstein zum Füssener Jöchle

Aggenstein-TourVor gut einer Woche traf ich mich hier in Pfronten mit Jens vom Hiking-Blog zu einer Wandertour. Jens machte gerade Urlaub mit seiner Familie in Füssen und schon im Vorfeld schrieben wir und verabredeten uns zu einer gemeinsamen Wandertour in den Allgäuer Alpen. Jens Blog beschäftigt sich, wie der Name schon vermuten lässt, speziell mit Ourdoor-Themen und allem, was daran hängt und damit zu tun hat. So nimmt er immer wieder aktuelle Trends unter die Lupe und stellt sie in seinem Blog vor oder beschreibt ausführlich und mit viel Liebe zum Detail seine eigenen Touren rund um seine Heimat Dortmund und darüber Hinaus auch so quasi vom Rest der Welt. Lest Euch hier nur mal seine Tour von Küste zu Küste durch, das lohnt sich!

Nun trafen wir uns vergangene Woche also erst bei mir zu Hause, um ein Auto an das gewählte Ziel unserer Route zu parken. Anschließend fuhren wir zum Fuße des Breitenbergs und machten uns an den Aufstieg, die Rucksäcke mit Pullover und Trinksack gefüllt und guter Laune bei mäßig warmem Wetter. Der Weg auf den Breitenberg ist zwar kein Highlight was Aussicht und Beschaffenheit angeht (in Serpentinen schlengelt er sich bis zur Hochalpe), aber wir wollten dennoch zu Fuß den kompletten Weg, zumindest nach Oben, gehen. Hier machten wir unsere erste Rast bei Kaffee und Kuchen (Frühstück!) und liefen anschließend gut gestärkt in Richtung Aggenstein. Ich habe Jens immer einen kleinen Vorsprung gegönnt, wollte ich ihm doch das Gefühl geben, trainierter zu sein als ich. In Wahrheit war er das auch und so schnaufte ich doch ein wenig hinterher. ;-)

Nun kam der Aufstieg zum Aggenstein, ein Weg, den ich selbst nicht kannte und der für mich auch neu war. Relativ steil und eng läuft er fast gerade hoch bis zum Grat, immer wieder von Seilen und auch Tritten präpariert. Die ersten Glücksgefühle stellten sich bei mir ein, als ich hin und wieder doch mal ein paar Wanderer überholen und somit meinen Rückstand zu Jens etwas minimieren konnte. Oben auf dem Grat angekommen begann erst der eigentliche Aufstieg zum Gipfel, hier nur noch über Drahtseile gesichert. Mit wohl durchdachtem Tritt schleppte ich mich nach oben und war doch selbst erstaunt, wie wenig mir das ausmachte, denn eigentlich bin ich gar nicht mal so schwindelfrei. Der Blick vom Gipfel belohnt mit einer Rundumsicht, die sich gewaschen hat. Füssen, Teile von Pfronten und fast das komplette Tannheimer Tal sind von hier zu genießen, ein wahrer Traum. Jens und ich machten ein paar Selfies zur Dokumentation einer Grenzerfahrung (ich rede hier nur von mir) und kletterten anschließend auf gleichem Weg zurück bis zum Grat, von dort aus weiter zur Bad Kissinger Hütte. Hier wollten wir eigentlich etwas essen, irgendwie hatte ich mich auf Schnitzel gefreut, aber wirklich Appetit hatten wir beide nicht und so schlürften wir isotonischen Gerstensaft und plauderten über Blog und die Welt. Eigentlich hatten wir auf den angesagten Fön gehofft, der aber leider nur kalten Wind voraus schickte und so entschlossen wir uns doch aus Angst vor Unterkühlung unseren Weg schnell weiter Richtung Füssener Jöchle fortzusetzen. Dieser Weg ist auch wieder ein ganz besonderes Schmankerl und führt, mal auf und ab und über Stock und Stein, ganz idyllisch durch die Natur. Hier kannte ich wieder Teile des Weges von meiner Tour vom letzten Jahr. Unser Tempo war inzwischen auch wieder auf gleichem Niveau, wobei ich immer noch der Meinung bin, das Jens absichtlich auf die Bremse trat, um mich nicht ganz albern aussehen zu lassen. Immerhin erreichten wir gemeinsam das Ziel und auch hier hatten wir immer noch keinen Hunger, so dass wir diese Tour mit der Talfahrt per Gondel beendeten.
Tour über den Aggenstein  Tour über den Aggenstein

Mein Fazit zu dieser Route:
Absolut lohnenswert als Tagestour, wenn man mit etwas Klettern keine Probleme hat. Zu keiner Zeit habe ich mich unsicher gefühlt und auch wenn ich anfangs nicht so schnell wie mein Mitstreiter unterwegs war, so sollte man dennoch etwas Kondition für diese Tour mitbringen. Die Strecke ist in etwa 12 Kilometer lang, ca. 1.400m hoch und 450m wieder runter.

Nun hoffe ich sehr, dass dies nicht meine letzte Tour mit Jens war und er noch mal Zeit und Lust findet, wenn er wieder hier im Urlaub ist. Mir hat es auf jeden fall riesig Spaß gemacht und es war sehr schön, mal wieder einen Westfalen reden zu hören. Auf Bald, lieber Jens!
Tour über den Aggenstein Tour über den Aggenstein Tour über den Aggenstein   Tour über den Aggenstein Tour über den Aggenstein Tour über den Aggenstein

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Blitzsteuerung mit dem Yongnuo YN560-TX

Lange angekündigt ist er nur endlich verfügbar, der kleine Yongnuo YN560-TX. Was ist das genau, werden sich jetzt einige Fragen, aber ich denke, die meisten haben schon davon gehört oder ihn bereits selbst im Einsatz. Mit diesem kleinen Teil lassen sich die Yongnuo Blitze YN 560 III, das sind die mit dem bereits eingebauten Funkempfänger, nicht nur auslösen, sondern auch in ihrer Leistung regulieren. Bisher gab es hier immer nur teures Equipment, wie beispielsweise die PocketWizards oder vergleichbare Produkte von Pixel King, jedoch alle in einem deutlich höher angesiedelten Preissegment. Wir sprechen hier schnell von 400 Euro und sind da noch am unteren Bereich. Der YN560tx kostet gerade mal etwas um die 40,- Euro! Wäre ich nicht grundsätzlich schon von den Yongnuo-Blitzen überzeugt, hätte ich sicher erst mal verächtlich auf den kleinen Chinesen herabgeschaut, aber die Produkte haben mich bisher eines Besseren belehrt.

Was kann der YN560-TX?
Als erstes löst er die Blitze aus, hier nur die mit der Bezeichnung 560III und eingebautem Empfänger. Die Blitze müssen auch auf den gleichen “Auslöser” eingestellt werden, also entweder dem 602 oder dem 603er, die man ja auch nutzen kann. Nun kann ich zusätzlich noch die Blitzleistung in bis zu 6 Gruppen regeln und den jeweiligen Zoom-Bereich. Was er nicht kann ist TTL, das nutze ich aber sowieso nie sondern reguliere die Leistung lieber selbst.

Yongnuo YN 560 tx-1

Die Bedienung
Die ist wirklich einfach und analog zur Bedienung an den Blitzen selbst. Die gewohnten Wippen und Knöpfchen sind hier wirklich gleich. Einschalten und Spaß haben, mehr muss man nicht wissen.

Yongnuo YN 560 tx-2

Die “Paarung” der Geräte
Hier sollte man doch mal einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen, auch wenn diese in Englisch ist. Blitz einschalten und die Tasten Zoom/ch und HZ/fn am TX gleichzeitig drücken und schon ist die erste Gruppe aktiviert und einsatzbereit. Den zweiten Blitz über das Menü auf Gruppe “B” stellen und das gleich auch mit ihm machen, natürlich zuvor beim tx ebenfalls Gruppe B anwählen.

Yongnuo YN 560 tx-3

Der Einsatz
Für Gewöhnlich betriebe ich den tx auf der Kamera und steuere so meine Blitze und löse aus. Ich habe aber auch schon mit zwei unterschiedlichen Systemen, also zwei 560III und dem Jinbei Freelander gearbeitet, hier habe ich den Yongnuo RF-602 als Empfänger am Freelander und den passenden Auslöser auf der Kamera. In der Hand, also lose, habe ich am 560-TX nun die beiden kleinen Blitze gesteuert, dazu muss der Sender ja nicht zwingend auf der Kamera stecken. Gefüttert wird er über zwei AA-Zellen.

Mein Fazit
Jetzt gibt es in meinen Augen eigentlich kein Vorbeikommen mehr an den Yongnuo Blitzen. Wer auf TTL verzichten kann oder will, liegt bei dieser Kombi goldrichtig und bei den Preisen sowieso. Verarbeitung und Haptik sind völlig ok und wenn das Teil mal Kaputt geht, dann jammer ich nicht lange sondern kaufe mir einen Neuen.

Hier noch ein kleines Video, was lediglich verdeutlichen soll, wie einfach man die Blitze regulieren kann.

Den YN560-TX gibt es einmal in der Nikon Variante und natürlich auch für Canon Kameras. Funktionieren soll das auch an anderen Kameras wie Olympus OM-D und weiteren mit dem ISO-Blitzschuh.

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Nikon bringt eine D750

Laut Nikon Rumors bringt Nikon noch zur Photokina eine neue Vollformatkamera mit der Bezeichnung D750. Damit platziert Nikon zwischen der D600 und der neuen D810 einen Body und schließt die inzwischen sehr groß gewordene Lücke. Mehr als ein paar Features scheinen aber bisher nicht bekannt zu sein:

  • Schwenkbares Display
  • 24 MP Vollformatsensor
  • Wi-Fi
  • Expeed 4 Image Prozessor
  • Sehr leichter Body, ähnlich D610 oder Df oder sogar leichter
  • Preis $2.500,-
  • Ankündigung Ende August oder Anfang September

Das klingt doch mal sehr interessant und ich freue mich auf ein neues Model in der Nikon-Familie. eine Frage brennt mir allerdings unter den Nägeln: Wird es ein Profi-Body oder ein Consumer Body sein? Warten wir es ab!

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10 ultimative Tipps zur Einreise in die USA

Broadway

Basierend auf meinen Erfahrungen der letzten Jahre möchte ich hier kurz die wesentlichen Tipps zur Einreise in die USA auflisten. Immer wieder werde ich gefragt, was man denn alles braucht und wie das alles so geht und wie lange…hier steht alles!

Tipp 1 – Reisepass
Vor der Reise, und zwar mindestens 8 Wochen vorher, sollte man kontrollieren, ob der Reisepass noch Gültig ist. Jetzt ist die letzte Chance, diesen neu zu beantragen und ihn auch vor der Reise zu bekommen. Das geht zwar auch mit einer Expressbestellung, kostet aber deutlich mehr. Also ab in den Fotoladen, Biometrische Passbilder machen lassen und los zur Behörde, das bordeauxrote Dokument bestellen. Habt Ihr noch einen Pass, so muss er für die USA mindestens für die Dauer des Aufenthalts gültig bleiben.

Tipp 2 – die ESTA
Ihr benötigt zwingend eine Einreisegenehmigung, das sogenannte ESTA-Formular. Dieses müsst Ihr spätestens 72 Stunden vor Abflug online anfordern, mit $14,- per Kreditkarte bezahlen, ausdrucken und mitnehmen! Hier werden neben Euren Daten wie Adresse, Reisepassnummer, Flugnummer und Zieladresse die merkwürdigsten Fragen gestellt: Ob Ihr schonmal ein Kind einer in den USA lebenden Mutter entführt habt oder ob Ihr in die USA reist, um Obama umzubringen. Für den ultimativen Kick könnt Ihr die Fragen ja mal mit “JA” beantworten, ich gehe da immer lieber auf Nummer Sicher.

Tipp 3 – Nämlichkeitsbescheinigung
Wer mit seiner Medion-Kompaktknipse verreist, der kann sich diesen Tipp sparen. Fliegt man aber mit seiner kompletten Spiegelreflex-Ausrüstung im Wert von mehreren tausend Euro, so sollte man sich vorher die sog. Nämlichkeitsbescheinigung ausdrucken, ausfüllen und vor dem Abflug beim Zoll abstempeln lassen. Hiermit hat man nämlich ein offizielles Dokument, dass bei der späteren Einreise belegt, dass einem die Sachen schon vorher gehört haben. Das ganze kostet nichts und geht sehr unkompliziert. Das Formular dazu gibt es hier: https://www.formulare-bfinv.de/ffw/form/display.do?%24context=CA74FEA7D657C96A4E53

Tipp 4 – Akkus
Seit Kurzem müssen elektronische Geräte, die man im Handgepäck mit an Bord nimmt, auf Ihre Funktion hin überprüfbar sein. Das bedeutet, kommt Ihr mit einem Smartphone mit leerem Akku zur Sicherheitskontrolle und die Dame mit der Knarre am Gürtel kann dieses nicht einschalten, wird es sofort vor Ort gesprengt. Das gilt auch für Kameras und Laptops.

Tipp 5 – Ankunft am Flughafen
Nehmt genug Zeit mit, wenn Ihr abfliegt. Während man für Flüge innerhalb Europas noch gerade so vor Abflug durch die Sicherheitskontrolle huschen kann, so dauert die ganze Prozedur Richtung Amerika schon mal gute zwei Stunden. Da wäre die erste Sicherheitskontrolle, um überhaupt in den Sicherheitsbereich des Flughafens zu kommen, dann die Passkontrolle und wieder eine Sicherheitskontrolle vor den Überseeflugsteigen. Generell dauern die auch nicht die Ewigkeit, aber die Schlagen können zum Teil schon sehr lang sein und man wird ne Weile warten. Die Empfehlung der Fluggesellschaften lautet hier auch: 3 Stunden vor Abflug da sein.

Tipp 6 – Sicherheitskontrolle
Dieser Tipp ist nicht nur für den Flughafen interessant, er findet auch Anwendung, wenn Ihr in Amerika bestimmte Sehenswürdigkeiten mit einer Sicherheitskontrolle besucht, wie zum Beispiel das Empire State Building in New York. Vor jeder Sicherheitskontrolle entfernt Ihr alle metallischen Gegenstände wie Uhren vom Körper (Piercings könnt Ihr drin lassen), Geld aus den Hosentaschen und Gürtel raus. Euer Handgepäck schiebt Ihr durch das Röntgengerät und habt Ihr dort ein Laptop oder iPad drin, dann separat in eine der Plastikboxen. Sehr häufig muss man auch die Schuhe ausziehen, das sieht man ja aber schon, wenn die Leute davor es tun oder spätenstens dann, wenn man aufgefordert wird.

Tipp 7 – Zollerklärung
Im Flugzeug bekommt Ihr von den SaftschubsenFlugbegleiterinnen ein “Zollformular für die Einreise in die USA” ausgehändigt, aber keinen Stift! Also: vorher einen Stift einpacken. Dieses Formular müsst Ihr auch unbedingt ausfüllen und später bei der Einreise aushändigen. Eine Beschreibung des Formulares findet Ihr hier: http://www.fh-nyc.com/doku/zoll1.pdf

Tipp 8 – US Immigration
Sobald Ihr aus dem Flieger ausgestiegen seid, kommt Ihr am hinteren Ende einer langen Schlange an. Irgendwann betretet Ihr eine riesige Halle, an dessen Ende sich ca. 60 Schalter befinden, wovon 2 besetzt sind. Richtet Euch hier auf einer weitere Stunde des Wartens ein, es lässt sich nicht vermeiden. Besonders, wenn man am Flughafen JFK in New York landet, dauert es schon extrem lang, während man in Newark wesentlich schneller durchkommt. Hat man es endlich bis zum Schalter geschafft, muss man seine Fingerabdrücke abgeben, einmal nett in eine Kamera lächeln und noch Fragen zum Grund des Aufenthalts beantworten. Hier kommt auch endlich der ersehnte Stempel in den Pass mit dem Datum, bis wann man sich spätestens wieder verp…st haben sollte! Anschließend geht’s ans Kofferband.

Tipp 9 – Transfer zum Hotel
Gerade in New York gibt es mehrere Möglichkeiten, vom Flughafen zum Zielhotel zu kommen, wobei ich Mietwagen hier mal ausschließe. Schon von Deutschland aus kann man im Internet die sog. Shuttelbusse von GO buchen. Hier fährt man mit mehreren Leuten in einem geräumigen Van vom Flughafen direkt bis zu seinem Hotel und zahlt pro Person ca. 15,- Euro. Noch günstiger geht das mit dem Airtrain und er Subway für etwa $7,50 pro Person, dafür lässt sie sich nur schwer überreden, direkt vor dem Hotel zu parken. Das kann man wiederum mit einem Taxi vereinbaren, zahlt aber auch vom Flughafen in die City schnell mal $50 plus Tolls plus Tip.

Tipp 10 – Trinkgeld
Schon vorher sollte man sich genügend 1-Dollarscheine einstecken, denn diese benötigt man überall dort, wo einem jemand anderes den Ar…h hinterherträgt. Habt Ihr also im Hotel einen Kofferboy, so drückt Ihr ihm pro Gepäckstück ein Scheinchen in die Hand, morgens kommt ein Dollar aufs Kopfkissen für das Zimmermädchen (pro Tag).

Und wenn Ihr dann glücklich und zufrieden die USA betreten habt und auch noch zufällig in New York seid, dann schaut Euch Steffens Tipps rund um die Stadt, die niemals schläft auf seinem Blog an: Loving New York City

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Wie viele Bilder ich auf Hochzeiten mache

Oft werde ich gefragt, wie viele Bilder ich denn so auf Hochzeiten mache. Nicht nur von den Brautpaaren selbst, auch von Freunden und Kollegen oder Workshopteilnehmern. Hier muss man natürlich ganz klar sagen: “Es kommt drauf an!”. Aber der Blogpost würde ja keinen Sinn machen, wenn ich das hier nicht wenigstens etwas näher beantworten würde.

Von meiner ersten Hochzeit kam ich gleich mal mit gut 4.000 Bildern nach Hause. Ich habe ständig abgedrückt und dachte mir so: “scheiß drauf, Speicherkarten hab ich genug, bloß keine Situation verpassen”. Am nächsten Tag saß ich dann vor meinem Rechner und sichtete die Bilder und war dann ganze zwei weitere Tage mit dem Aussortieren beschäftigt. Übrig blieben ca. 650 Fotos, die ich anschließend bearbeitet und dem Brautpaar abgegeben habe. Niemand hat mich gefragt, wo denn die anderen 3.350 Bilder sind und inzwischen habe ich diese auch bereits gelöscht. Nicht, dass die alle nichts geworden sind, aber es waren fast Zeitrafferaufnahmen bestimmter Momente, wo ja ein oder zwei gute Bilder vollkommen reichen. Inzwischen habe ich mir angewöhnt, deutlich weniger abzudrücken und dafür die richtigen Augenblicke einzufangen. Somit spare ich sehr viel Zeit bei der Bildsortierung ein.

Aber wie viele Bilder gebe ich denn jetzt genau ab? Wenn ich eine Hochzeit den ganzen Tag über begleite, dann sind das im Schnitt schon so gute 16 bis 18 Stunden, in denen ich fotografiere. Das fängt morgens beim Friseur an und endet abends auf der Party. An so einem Tag mache ich inzwischen rund 1.000 bis 1.200 Fotos, wovon ich gut die Hälfte wegschmeiße aus den gleichen Gründen wie oben: sie sind doppelt und ich entscheide mich für das beste Bild. Ich gebe in dieser Reportage so zwischen 550 und 650 Bildern fertig und bearbeitet ab denn das ist so in etwa die Menge, die man auch als Brautpaar noch bewältigen kann. Wenn ich den beiden über 1.000 Fotos geben würde, dann ist das einfach zu viel, das kann keiner mehr bewusst verarbeiten und es wiederholt sich alles. Bei den aussortierten Fotos sind dann noch Testbilder, geschlossene Augen und auch Unscharfe (mache ich auch) dabei, also ist die Quote der “guten” Bilder inzwischen relativ hoch. Also zusammenfassend kann man sagen, ich gebe so um die 600 Bilder ab, wenn wir von einer Tagesreportage ausgehen. Ich denke mal, das wird bei Euch auch nicht anders sein, sofern Ihr Hochzeiten fotografiert und das auch schon ein paar Tage macht. Entscheidend ist aber, schon gleich so zielführend zu fotografieren, dass Ihr Euren Arbeitsaufwand im Anschluss minimiert. Der richtige Bildausschnitt gehört da auch zu, oder wollt Ihr jedes Bild bis auf 2 Megapixel runter cropen? Haltet Euch auch nicht an meinen Zahlen fest, das ist nur ein Erfahrungswert, mit dem ich und vor Allem die Brautpaare sehr gut zurecht kommen. Nummeriert die Bilder anschließend durchgehend, dann fragt auch keiner nach den fehlenden Bildnummern.

Anmerkung: Wenn ich noch eine Photobooth dabei habe, dann kommen die Bilder noch extra dazu. Hier behalte ich alle (in der Regel), werfe nur die weg, wo der Blitz nicht ausgelöst hat und schneide das ganze zu einem lustigen Film zusammen.

Finde mich auch hier: Hochzeitsfotograf im Allgäu

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Von Miami nach Key West

Schon direkt am ersten Morgen nach unserer Ankunft war ich, wie erwartet, um kurz nach 5 Uhr wach. Die Zeitverschiebung fühlt sich zwar auf der Hinreise nicht ganz so schlimm an, sorgt aber trotzdem immer für ein zeitiges Aufwachen meinerseits. Aber egal, ich habe an diesem Morgen die Zeit und das schnelle Internet des Hotels genutzt, um noch eine fertige Bildergalerie für einen Kunden hochzuladen. Außerdem wollten wir generell früh los, da uns die spannende strecke Richtung Key West über den Overseas Highway erwartete. Diese strecke ist insgesamt 205 Kilometer lang und reicht von Homestead bis nach Key West. Es ist der südlichste Abschnitt des Highway One und verbindet auf seiner Strecke 40 Inseln der Florida Keys. Hier ist es sinnvoll, das Auto vorher aufzutanken, auch wenn zwischendurch immer wieder die Möglichkeit besteht, gibt es dennoch ein sicheres Gefühl, denn zeitweilig befindet sich links und rechts (und drunter) nur Wasser. Aus Filmen oder Serien kannte ich das ja schon, aber das mal in Natura zu sehen ist schon sehr beeindruckend. Es ergeben sich unterwegs etliche Möglichkeiten, den Highway zu verlassen und direkt ans Wasser zu gehen. Wir haben uns dafür den Bahia Honda Statepark ausgesucht. Hier läuft die Trasse der East Coast Railway, die zum Teil heute als Fußgängerbrücke dient, aber auch zeitweilig dem Highway 1 zu Nutze kommt. Hier befindet sich ein Campingplatz und ein unheimlich toller Badestrand. Zu unserem Erstaunen war es hier recht leer, was aber mit Sicherheit an der Zeit lag, denn dieser Strand war 1992 im Ranking von “America’s best Beaches” die unangefochtene Nummer 1.

Bahia Honda Statepark Bahia Honda Statepark Bahia Honda Statepark Overseas Highway Overseas Highway

Als wir wieder im Auto saßen, genossen wir doch unsere Klimaanlage, denn es hatte schon so an die 30 Grad im Schatten. Durch den Wind und das Wasser ist das aber relativ erträglich.

Am frühen Nachmittag erreichten wir unser Hotel und checkten erst einmal ein. Hier waren wir im Sheraton suites key West untergebracht und hier war der Name Programm: Nur Suiten, sonst nix. Unser “Zimmer” war eine kleine Wohnung mit Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer und großem Bad. So kann man es aushalten und hat auch endlich mal richtig Platz für die ganzen Klamotten. Auf dem Weg durch die Anlage zur Bar begegneten wir nicht nur anderen Hotelbewohnern, sondern auch an jeder Ecke den kleinen Eidechsen, die sich auf dem warmen Betonboden die Sonne auf die Schuppen scheinen ließen. Kam man näher, huschten sie schnell ins umliegende Gebüsch. Im ersten Moment ärgerte ich mich, dass ich meine Kamera gerade nicht dabei hatte, aber es ergaben sich wirklich noch etliche Gelegenheiten, die kleinen Kerlchen ausgiebig zu fotografieren.

Sheraton Suites Key West Eidechse Key West

Mit dem Hoteleigenen Shuttle wurden wir bis in den Ort gefahren, wo wir gleich die Duval Street aufsuchten. Hier reiht sich ein Pub an den nächsten und die Reihe wird nur von kultigen Lädchen unterbrochen. Überall ertönt Lifemusik und das nutzten wir auch immer wieder aus, um einfach mal zu sitzen und zu genießen. Hier wurden wir beim Trinken unserer Margaritas von einem Straßenkünstler etwas abstrakt gezeichnet, dabei konnte ich ihn auch fototechnisch festhalten.

Straßenkünstler in Key West

Am Abend, das wurde uns schon vor Reiseantritt angeraten, sollten wir auf jedenfall den Sonnenuntergang beobachten. In Key West ist das absolut Pflicht und so wird das auch an jedem Ort und jeden Abend aufs Neue zelebriert. Während wir am ersten Abend das ganze aus einer Bar direkt am Ufer beobachten konnten, haben wir uns am zweiten Abend gleich mal eine Fahrt mit einem Segelschiff gegönnt. Hier kann ich auch nur den Tipp geben, genau das zu machen und die Touristendampfer zu meiden. Es waren mit uns höchstens 10 Leute an Bord, davon waren schon 3 die Crew. Total romantisch, aber sowas muss ja auch mal sein. Gute 3 Stunden kurvt das Segelboot übers Meer und man bekommt eine unbeschreibliche Aussicht geboten. Zwischenzeitlich durfte ich sogar selbst mal ans Steuer der Jolly Rover, da krieg ich jetzt noch Gänsehaut, so cool war das!

Jolly Rover Key West  Sunset Key West  Jolly Rover Key West  Jolly Rover Key West Jolly Rover Key West  Sunset Key West

Auch das Hemingway Haus haben wir natürlich nicht ausgelassen, immerhin hat der Schriftsteller hier eine wesentliche Zeit seines Lebens verbracht und nicht nur im Haus, das jetzt ein Museum ist, seine Spuren hinterlassen. Unsere “Führerin” zeigte uns jeden Raum und erzählte Geschichten, anschließend konnten wir selbständig den riesigen Garten erkunden.

Hemingway Haus Key West

Key West ist der südlichste Punkt der USA, von hier sind es gerade mal 90 Meilen bis nach Kuba. Das kann man natürlich nicht sehen, aber man fühlt es ganz deutlich und der Einfluss in Key West ist extrem. Am Sothernmost Point, einer buntbemalten “Tonne” will auch jeder fotografiert werden, die Schlange reicht Meterweit. Wir haben natürlich auch ein Foto gemacht, aber uns einfach vorne auf die mauer gesetzt, anstatt uns in die Schlange zu stellen. Man kann es ja auch übertreiben.

Extremniki am sothern most Point

Key West ist aus unserer Sicht und im nachhinein das Schönste an der ganzen Reise gewesen. Total entspannt bei super Wetter kann man hier wirklich den Tag genießen und die Leute sind total locker. Hier waren wir sicher nicht das letzte Mal, obwohl es ja auch noch genügend andere schöne Plätze auf dieser Erde gibt.

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Kamerastativ Manfrotto MT055XPRO3 mit Kugelkopf Sirui K-20X

Obwohl ich mit meinem bisherigen uralt Stativ immer gut zurecht gekommen bin, musste dann doch endlich mal ein Neues her. Auf Mallorca habe ich immer das Manfrotto 055XPROB von meinem Vater genutzt und war mit den Möglichkeiten, die dieses Stativ bietet super zufrieden. So also orderte ich kurzerhand das aktuelle Manfrotto MT055XPRO3. Das Stativ kommt natürlich ohne Kopf und hat ein Gewicht von ca. 2,5 Kilo. Das ist sicher nicht gerade leicht, wenn man auf Bergtour geht, aber dafür äußerst stabil. Alternativ kann man auch auf die Carbonvariante ausweichen, die kostet aber gleich fast das Doppelte, wiegt dafür etwa 1,6 KG. Klar, auf Dauer spürt man jedes Gramm, das ist wie bei einem guten Mountainbike. Aber dieses Stativ wird nicht das sein, welches ich auf Bergtouren mitschleppen möchte, sondern eher für gezielte Einsätze, wo ich evtl. mit dem Auto hinfahre.

Manfrotto 055

Aber mit dem Stativ allein ist es ja noch nicht getan, hier braucht man eben auch einen Kopf. Nachdem ich so viel Gutes über die Köpfe von Sirui gelesen und gehört habe, bestellte ich den SIRUI K-20X Stativkopf gleich mit dazu. Er hat eine Arca-Swiss-kompatible Wechselplatte und wiegt gerade mal 400 Gramm, dabei trägt er ein Gewicht bis 25 Kilo. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, geliefert wird das Teil sogar in einem praktischen Stoffbeutel.

Sirui Kugelkopf Sirui Kugelkopf

Jeweils Stativ und Kugelkopf besitzen Libellen und Wasserwagen für die korrekte Ausrichtung. Das kann bei 360° Panoramen schon sehr essentiell sein, ansonsten richte ich die Kamera lieber nach dem Motiv und dem Horizont aus. Grundsätzlich aber schon mal gut, wenn alles wenigstens relativ gerade steht. Das MT055XPRO3 besitzt 3 Auszüge, mit denen man das Stativ bis auf 1,70m ausfahren kann. Zzgl. Kugelkopf ist das für mich schon zu groß, also reicht mir das Stativ locker aus. Schiebt man die Mittelsäule nach oben, kommt man sogar noch etwas höher und das sogar erstaunlich stabil. Leute mit einer Köpergröße jenseits der 2 Meter sollten sich hier aber eher an Fahnenmasten halten oder sich beim Fotografieren einfach hinsetzen ;-) Ich mit meinen 1,70 komme hingegen sehr gut zurecht. Nicht immer muss es ein Nachteil sein, wenn der liebe Gott nur einen kleinen Teil der 2 Meter in die Körpergröße gesteckt hat!

Manfrotto 055 Manfrotto 055

Neben der maximalen Höhe des Stativs ist aber auch die Bodennahe Kameraposition sehr interessant. Durch das Umlegen der Mittelsäule und das Spreizen der Beine bekomme ich das Objektiv fast in Bodennähe arretiert, das ist echt klasse. Perspektive ist schließlich alles beim perfekten Bild und hier gibt es wirklich keine Grenzen. Immer wieder beeindruckend: die Stabilität, mit der die drei Alu Rohre die Kamera halten. Hier wackelt nichts und selbst komplett ausgezogen biegt sich keines der Beine durch. Die Schnellverschlüsse lassen sich sehr bequem mit einer Hand öffnen und somit die Beine verlängern oder verkürzen, die stabilen Gummifüße garantieren so einen sicheren Halt. In der Mitte ist sogar noch ein Haken, an dem man einen Sandsack zur Beschwerung hängen kann. Ein Zusätzliches Gewinde ermöglicht die Anbringung von weiterem Zubehör, wie beispielsweise der Manfrotto Magic Arm.

Manfrotto 055

Einziger Wermutstropfen bleibt die Lieferung ohne Köcher, diesen kann bzw. muss man sich für rund 60,- Euro noch extra kaufen, sofern man ihn braucht. Das werde ich auch kurzfristig nachholen, denn auf Reisen im Koffer hätte ich das Dreibein schon sehr gern gut geschützt.

Wer ein wirklich praktisches Reisestativ sucht, der sollte sich mal das Manfrotto MKBFRA4-BH Befree Reisestativ genauer ansehen.

Wie sind Eure Erfahrungen mit Stativen? Lasst es mich doch mal in den Kommentaren wissen.

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Reisebericht Florida 2014 – Ab nach Miami

Etwa 5 Wochen liegt unsere Reise nach Florida bereits zurück. Zeit, hier mal einen kleinen Reisebericht zu starten. Nach verschiedenen Aufenthalten in den USA war Florida eines unserer Wunschziele für dieses Frühjahr. Obwohl bereits schon direkt nach unserem letzten New York Trip im Frühjahr 2013 geplant, mutierte diese Reise letztendlich zu unserer Hochzeitsreise ;-)

Unser Flug von München mit Air France nach Miami dauerte gute 9 Stunden. Dank des recht ansprechenden Bord-Entertainments ließ sich die Zeit auch recht gut überbrücken, den Schlafen ist ja nicht so meins auf diesen dann doch recht engen Plätzen. Auf dem Flughafen von Miami war das Warten in der Schlange zur Kontrolle der US Imigration auch wieder etwas nervig, aber dann konnten wir bereits direkt zum Schalter von Alamo, um unser Auto in Empfang zu nehmen. Ich musste kurz zögern, als uns für $120,- pro Tag ein Upgrade auf ein Mustang Cabrio angeboten wurde, jedoch siegte letztendlich die Vernunft und wir ergatterten uns für diese Reise einen niedlichen kleinen Toyota Yaris. Zu keiner Zeit war ein kleineres Auto auf den Strassen zu sehen, dennoch bot es uns den nötigen Komfort und den Platz, unser Gepäck zu verstauen. Mein Fotoequipment hatte ich hier auch auf das wesentliche reduziert, da ich mich in diesem Urlaub auch wirklich mal erholen und wirklich reine Urlaubsbilder schießen wollte. Dafür hatte ich mir vorher extra noch einen neuen Fotorucksack gekauft, denn meine kleine Umhängetasche ist einfach nichts für den ganzen Tag. Hier habe ich mir einen Lowepro 22L AW Photo Hatchback zugelegt, der neben dem praktischen Fotofach auch Platz für anderes Zeugs bietet.

Unsere Erste Nacht verbrachten wir im Hotel Nash South Beach, das im typischen Art Deco Style eingerichtet war, unweit der Strandpromenade entfernt. Das schöne geräumige Zimmer begeisterte uns gleich von Anfang an, waren wir aus New York doch etwas beengteres gewöhnt. Aber es sollte den unteren Standard markieren, wie sich später im verlauf der Reise herausstellte.
Nash Hotel South Beach
Am Abend schlenderten wir noch ein wenig am Ocean Drive entlang. Hier fühlt man sich irgendwie wie auf Mallorca: Tolles Wetter, fast alle sprechen spanisch und die Lokale ähneln denen am Ballermann doch sehr. Doch das muntere Treiben dort konnten wir nach dieser anstrengenden Reise gar nicht mehr so wirklich genießen und verkrümelten uns bei Zeiten ins Bett.

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LED LENSER H7 vs. H7²

logo_ledlenserIch habe mal wieder Spielzeug der Firma Zweibrüder bekommen, diesmal die LED LENSER H7 und das nachfolgemodel die LED LENSER H7². Beides sind sehr lichtstarke Stirnlampen, die jeweils vorne an der Stirnseite die Lampe haben und hinten am Kopf das Batterie-Pack mit 3 bzw. 4 AAA Batterien.

LED LENSER H7

LED LENSER H7²

Wie schon die anderen von mir vorgestellten Lampen von LED LENSER sind auch diese beiden Modelle äußerst gut verarbeitet und für den harten Outdooreinsatz geeignet. Aber ich will hier gleich mal direkt auf die Unterschiede der beiden mir hier zur Verfügung gestellten Lampen eingehen:

Batteriefach:
Bei der H7² ist das Batteriefach zusätzlich mit einer Gummidichtung versehen, was zwar beim Schließen mehr Druck erfordert, aber das Fach sicher vor Feuchtigkeit und Staub schützt. Die Vorgängerin hatte hier nur einen Gummideckel, der zwar auch in der Praxis funktionierte, aber der neue Deckel erweckt doch mehr Vertrauen durch eben seine Stabilität.

Zoomen:
Der Zoomring an der neuen H7² lässt sich am Anfang immer etwas schwerer bewegen, was aber nach einem kurzen Dreh bereits Geschichte ist. Hier verteilt sich sofort das Schmierfett und der Ring lässt sich ganz bequem und einfach mit zwei Fingern bewegen. Das ist nicht ganz so fummelig, wie bei der H7, wo man mit spitzen Fingern erst den kleinen Pinöppel finden musste.

Lichtfeld:
Der Lichtkegel der neuen Stirnlampe ist deutlich verbessert und sauber, hier strahlt nichts unerwünscht an den Seiten. Sowohl im Weitwinkelmodus als auch ganz ran gezoomt erscheint ein gleichmäßiger Lichtkreis mit durchgehender Intensität ohne an den Rändern abzufallen.

Tragekomfort:
Auch der Tragekomfort wurde noch einmal deutlich verbessert, kein Drücken, rutschen oder sonst irgendwie störendes Gefühl.

Dimmen:
Über ein großes Dimmrad am Batteriefach lässt sich die neue H7² in der Leistung regulieren und signalisiert die höchte oder niedrigste Einstellung über ein kurzes Blinken.

Technische Daten:
Gewicht: 165 g
Lichtstrom: 250 lm
Batterien: 4x AAA 1.5 V
Energietank: 7,2 Wh
Leuchtdauer: 60 Stunden
Leuchtweite: 160 m

Mein Fazit:
Obwohl die seit 2009 erhältliche LED LENSER H7 bereits ein richtiges Kraftpaket war, setzt die H7² noch mal einen oben drauf. In Sachen Trage- und Bedienkomfort bleiben hier keine Wünsche mehr offen, nach mehrtägiger Benutzung war alles leichtgängig und bedienerfreundlich einzustellen. Wer eine Lichtstarke Stirnlampe sucht, der kommt an der H7² nicht vorbei. Schade finde ich, dass es zum neuen Model keine Tasche mehr gibt.

LED LENSER H7 vs. H7² from Nikolaj Wiegard on Vimeo.
Produktseite der LED LENSER® H7.2 – http://www.ledlenser.com/h7.2
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Rucksack packen für die Zugspitztour

Deuter Act Lite 50+10Morgen früh geht es los, dann starte ich zusammen mit Ernst unsere kleine Zugspitztour. Dazu werden wir nach Garmisch fahren und von dort aus durch die Partnachklamm das Reintal durchwandern, um am frühen Abend hoffentlich die Knorrhütte zu erreichen. Nach einer sicher sehr kalten Nacht wollen wir dann am Dienstag in der Früh den letzten und steilen Aufstieg auf den Gipfel der Zugspitze angehen. Wie und wo wir genau übernachten, steht noch in den Sternen, wird sind auf jeden fall gut vorbereitet und auch sehr schlechtes Wetter wird uns hier nichts anhaben können. Aber die Wetteraussichten sind vielversprechend gut.

Was aber mitnehmen auf so einer Tour, immerhin soll ja auch am Gewicht etwas gespart werden. Hier mal eine kleine Übersicht, was alles in meinen Rucksack gewandert ist:

  • Rucksack Deuter ACT Lite 50 + 10
  • Deuter 2.0L Trinksack
  • Isomatte
  • Schlafsack
  • Kochgeschirr
  • Campingaz Kocher Twister® Plus
  • Mein Victorinox SwissTool
  • Thermohose
  • Mammut Alpine Underwear
  • zweites Paar Trekkingsocken
  • ultraleicht Handtuch
  • Kleine Dose mit Brot und Auftrich für das Frühstück
  • Gefriergetrocknete Mahlzeiten zum aufkochen mit Wasser
  • Erste-Hilfe-Box
  • Trekkingstöcke
  • Überziehspikes für vereiste Passagen
  • Handschuhe
  • Mütze
  • Skibrille

Dazu natürlich noch meine Kamera mit 10-24mm Weitwinkelzoom und 50mm Festbrennweite. Zusätzlich zwei LED LENSER H7 Stirnlampen, die ich aufgrund eines Produkttests gleich mitnehme. Und was sonst noch so in den Rucksack wandert, werden wir sehen ;-) Gewogen habe ich noch nicht, das mache ich morgen früh, wenn der Trinksack voll ist und alle verstaut ist.

Heute Abend treffe ich mich schon mit Ernst zu einer kurzen Vorbesprechung bei mir im Studio. Hier bringen wir unser Gepäck noch mal auf den gleichen Stand und evtl. ergänze ich also noch was. Wenn alles gut läuft, bin ich am Mittwoch zurück und werde anschließend berichten.

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Jinbei EF-100 LED Dauerlicht im Test

Dauerlicht im Studio – das wollte ich schon immer mal probieren. Zumal ich davon schon viel Gutes gehört habe, aber auch die Schattenseiten waren mir nicht unbekannt. Daher musste ich das mal ausprobieren und habe mich an die Firma Foto Morgen gewandt, die mir freundlicherweise zwei Jinbei EF-100 LED zur Verfügung gestellt haben.

Fakten
Zunächst mal die klaren Fakten zu den Geräten: Die sog. Sunlights sehen aus wie Studioblitzköpfe und sind vom Gewicht auch vergleichbar. Die Verarbeitung macht einen äußerst wertigen Eindruck, trotz des vielen Kunststoffs wirken die Lampen nicht billig und fühlen sich sehr hochwertig an. Wie bei Jinbei bereits bekannt, kommen auch die EF-100er mit einem Bowens-S Bajonett daher, was den Einsatz der ganzen Softbox- und Lichtformer Palette aus dem Hause Jinbei ermöglicht. Hinten befindet sich der Stromanschluss, der Ein-/Ausschalter sowie die beiden Tasten mit + und – zum Dimmen der Leuchten. Das kann man im Übrigen auch per Fernbedienung regeln, die aber nicht im Lieferumfang ist. Für meinen Test stand diese auch nicht zur Verfügung, was mich aber jetzt nicht wirklich behindert hat. Im Outdooreinsatz soll sie bis zu 100 Meter die Lichtleistung regeln können, das hört sich zunächst schon sehr praktisch an und mit etwa 30 Euro ist die Funke auch bezahlbar.

Die Farbtemperatur wird mit 5.500 Kelvin angegeben und ist damit relativ nahe an den Tageslichtwerten (5.777K). Das ist für meine Art der Fotografie allerdings relativ unerheblich, da meine Bilder meistens schwarz/weiss werden. Im Videobereich nimmt das aber noch einmal einen ganz anderen Stellenwert ein. Die Lichtleistung von 100 Watt LED soll 1.000 Watt Halogen entsprechen, das stellte sich in diesem Test als etwas schwach heraus, dazu aber später mehr.

Jinbei EF-100 LED Jinbei EF-100 LED Jinbei EF-100 LED

Einsatzzweck
Was aber sind die Vor- bzw. Nachteile der Daylights gegenüber Blitzen? Im Gegensatz zu Studioblitzen ist man mit Dauerlichtern nicht an die Blitzsynchronzeit gebunden und kann mit seiner Kamera das Licht ganz normal messen, wie unter Tageslichtbedingungen draußen auch. Das heißt auch, dass ich kürzer als 1/160 Sek. belichten kann und damit auch die Blende weiter aufreißen kann, als das mit einer Blitzanlage manchmal möglich ist. Dann kann man direkt schon beim Blick auf das Model (ich gehe jetzt mal in diesem Fall von People Fotografie aus) sehen, wie sich das Licht auswirkt und wie die Schatten fallen. Man kann also viel leichter und einfacher reagieren und noch vor dem ersten Foto das Licht passend setzen. Im Video-Bereich kann man sie als ganzheitliche Aufhellung einsetzen, hier geht ja eh nichts mit Blitzen. Aber es gibt auch Nachteile wie etwa die Pupille des Models, die aufgrund der konstant helleren Umgebung natürlich kleiner ist. Das mögen Kleinigkeiten sein, bei einem schönen Close-Up aber nicht zu unterschätzen. Sicherlich alles Geschmacksache, wie zum Beispiel die Ringe im Auge von Ringblitzen, die ich auch nicht sonderlich mag.

In der Praxis
Die Jinbei EF-100 LED kommen mit eingebautem Lüfter daher und dieser springt auch gleich nach dem Einschalten an. Nicht zu überhören, aber auch nicht wirklich laut oder störend – bei einem Shooting! Im Videobereich kann das unter Umständen zu hören sein. Jedoch habe ich in meinem Testvideo keine Geräusche gehört, die Mikros waren relativ nah an meinem Körper und die Lampen wohl noch weit genug entfernt.

f1.8, ISO 320, 1/500 Sek. bei 85mm

f1.8, ISO 320, 1/500 Sek. bei 85mm

Im Fotoeinsatz habe ich eine Lampe mit einer k-90 Umbrella Softbox bestückt und auf mein Model gerichtet, die andere mit einem Standardreflektor zur Hintergrundausleuchtung eingesetzt. Nach dem ersten Versuch habe ich noch den äußeren Diffusor der Softbox entfernt, um etwas mehr Licht zu bekommen, die Box schluckt doch schon einiges. Mein Motiv wollte ich schön nah ran mit einem knackigen Schärfeverlauf ablichten, das konnte ich mit der offenen Blende von in diesem Fall f1.8 gut erreichen, die ISO hatte ich vorsorglich schon etwas hoch gedreht, so kam ich auf eine Belichtungszeit von 1/500, was definitiv für Studioaufnahmen ausreicht. Sicher, ich hätte mit der ISO auch noch auf 100 gehen können, dann wäre die Belichtungszeit nicht ganz so kurz gewesen, aber wenn es eben reicht? Warum nicht! Rauschen sieht man da sowieso nicht. Aber ich muss auch dazu sagen, ich habe ein recht “enges” Setup gewählt, um sehr nah mit dem Licht an das Model ranzukommen. Etwas weiter weg sieht das ganze schon anders aus, Hier schlucken vor Allem die Lichtformer ordentlich. Ich hab das auch mal mit meinem Beautydish und Wabe versucht, geht gar nicht! das Teil schluckt schon so viel Licht, dass ich meinen 400 Watt Blitz oft auf kurz vor Maximum stehen habe.

Mein Fazit
Die Jinbei EF-100 LED Sunlights sind qualitativ sehr gut verarbeitet und leicht zu bedienen, durch den Anschluss lassen sich sehr viele Lichtformer nutzen. Das mitgelieferte Kabel ist schön lang, mit der optionalen Fernbedienung lässt sich die Leistung sogar aus einer Distanz von hundert Metern regulieren. Die Lüfter sind hörbar, aber nicht wirklich störend und die Lampen selber werden gar nicht erst heiss. Lediglich die Lichtleistung ist etwas schwach, sofern man die Lampen zum Fotografieren nutzen möchte. Zum Videofilmen reicht sie locker aus und so kann man sein Setup gut ausleuchten. Mit einem Preis von rund 325,- Euro sind sie absolut bezahlbar, weitere Infos unter fotomorgen.de

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Winterexpedition auf die Zugspitze

Am 10. März ist es soweit, dann werde ich zusammen mit Ernst Merkhofer die Zugspitze angehen, ein lang gehegter Traum von mir. Dabei werden wir in Garmisch am Olympiazentrum starten, durch die Partnachklamm in Richtung Reintalangerhütte aufbrechen und einen kurzen Abstecher zum Partnachursprung machen, einem gigantischen Wasserfall. Anschließend geht es weiter in Richtung Knorrhütte, wo wir dann unser Zelt aufschlagen werden, um frisch gestärkt am nächsten Morgen den steilen Weg zur Zugspitze anzugehen. Ja, Zelt. Ihr habt richtig gelesen und das wird schon eine Herausforderung für uns, so mitten im Winter. Aber Erstens ist das mit dem Winter bisher ja eher weniger und tendiert hier im Pfrontner Tal teilweise sogar schon Richtung Frühling. Und Zweitens wollte ich schon immer mal im Winter wandern und zelten und so schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Natürlich kommt auch die Kamera mit und neben ein paar schönen Fotos möchte ich auch mal ein wenig filmen. Was das genau wird, weiß ich selbst noch nicht so genau, lasst Euch da einfach mal überraschen. Nun müssen wir zunächst unsere Ausrüstung zusammen planen und die Wetterlage abwarten, um genauer einschätzen zu können, was uns erwartet.

Aber die ganze Tour hat natürlich auch einen kleinen Hintergedanken ;-) Ich möchte gerne im Spätsommer diese Strecke als 3-Tägigen Fotoworkshop anbieten und wollte im Vorfeld auf jeden fall einmal selbst hier gelaufen sein um auch abschätzen zu können, wie lange man geht, wie steil es tatsächlich ist und was uns eben alles so erwartet. Natürlich wird das dann keine Tour durch Schnee und Eis und auch nicht im Zelt, aber grundlegend wird es der gleiche Weg sein. Wer dann auf dem Laufenden bleiben möchte, wann ich diesen Kurs mal anbiete, der trägt sich am Besten gleich für meinen Workshop-Newsletter ein: http://www.nwphoto.de/fotografie-workshops/

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Jinbei Beauty Dish mit Wabe

Jinbei Beauty DishIch liebe dieses Teil jetzt schon, den Jinbei Beauty Dish 50 cm mit Wabe. Jedes Bild haut mich schon direkt so um, wie es aus der Kamera kommt, ein absolut genialer Look. Durch den Wabenvorsatz bekommt das ganze Bild automatisch eine Vignette, das mag ich ja total und weißer Hintergrund wird richtig schön grau. Allerdings schluckt die Wabe auch ordentlich, mindestens eine Blende, aber ein 400 Watt Studioblitz kommt damit locker klar. Hier mal ein Bild, was so direkt aus der Kamera kommt, nicht bearbeitet, nur in JPEG konvertiert. f/5.0 – 1/160 Sek. – ISO 100:

Testbild Jinbei Beauty Dish

Und hier eins, was ich in Lightroom bearbeitet habe:

Testbild Jinbei Beauty Dish

Ein Beauty Dish ist ein Lichtvorsatz für Studioblitze, die das Licht nicht direkt ausgeben, sondern über einen kleinen Teller auf die Innenseite des Reflektors leiten und damit also indirekt Licht auf das Model abgeben. Dieser Dish hier hat eine weiße Innenbeschichtung, dadurch wird das Licht nicht ganz so hart. Den Beauty Dish gibt es von Jinbei auch noch in 70 cm mit silberner Beschichtung, den werde ich mir auf jeden fall nun auch zulegen und testen, denn von dem Licht bin ich absolut überzeugt.

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Ein gut’s neues Jahr 2014

Heute ist der erste Tag im Jahr und obwohl noch die harte “Arbeit” der letzten Nacht in mir steckt, geht es langsam los. Ich habe viel vor, sehr viel für das kommende Jahr. Im Studio liegen bereits einige neue Spielzeuge, die ausprobiert werden wollen, die ersten Workshops stehen an und wie ja schon angekündigt gibt es einige interessante Reisen. Den Anfang macht in wenigen Wochen London, wo ich ganz im Sinne von Sightseeing und Romantik das Geburtstagsgeschenk meiner Maus genießen werde. Ich war zwar schon mal in London, aber das ist inzwischen schon 23 Jahre her und ich kann mich nicht mehr so wirklich daran erinnern. Vorgenommen habe ich mir aber einige Langzeitbelichtungen und ein bisschen Streetfotografie, dazu werde ich aber auch nur mit kleinem Fotogepäck reisen. Den großen Rucksack lasse ich diesmal zu Hause, ich will einfach ganz komfortabel durch die Stadt schlendern und einfach das einfangen, was ich dort sehe. Ein Stativ nehme ich wohl mit, aber außer ein paar Objektiven mehr auch nicht.

Dann gibt es ja hier mittlerweile einen kleinen Shop – aktuell könnt Ihr dort meine beliebtesten Lightroompresets kaufen – den ich von Zeit zu Zeit immer wieder mit ein paar interessanten Downloads füllen werde. Ich bin auch noch nicht so hundertprozent mit dem Plugin zufrieden, aber es funktioniert. Bezahlen kann man im Moment nur mit Paypal. Aber selbst wenn man kein Paypalkonto hat, kann man darüber wieder mit Kreditkarte bezahlen, ohne sich bei Paypal anmelden zu müssen.

Zu guter Letzt gibt es in diesem Jahr einige Fotoprojekte, wo es mal mehr auf ein bestimmtes Foto ankommt, als auf eine ganze Serie. Hierzu habe ich mir ein kleines aber feines Team zusammen gestellt, mehr möchte ich jedoch noch nicht verraten. bleibt einfach hier am Ball ;-)

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Das war mein 2013

Morgen ist Weihnachten und damit auch der Zeitpunkt gekommen, mal einen kleinen Blick auf das fast vergangene Jahr zu werfen und einen kleinen Ausblick auf das Kommende zu geben. Ein Jahr harte Arbeit liegt hinter mir, die tatsächlich nun richtig Früchte trägt und mir damit zeigt, wie gut diese Entscheidung ende letzten Jahres war. Ich habe So viele Hochzeiten fotografiert, davon wagte ich anfangs gar nicht zu träumen und inzwischen bin ich hier in der weiteren Umgebung bekannt wie ein bunter Hund. Ich habe Workshops gegeben, die auch zu Beginn nicht gut liefen, inzwischen sind sie aber sogar schon ausgebucht und ich habe Wartelisten für den Einsteigerkurs. Durch diese Workshops habe ich viele nette und liebe Menschen kennen gelernt und hier möchte ich Stellvertretend mal die Brigitte erwähnen, die inzwischen den vierten Workshop bei mir gebucht hat und mittlerweile so gut fotografiert, dass es für mich eine wahre Freude ist. Zuletzt hat sie auf mein Anraten hin eine Olympus OM-D EM-1 gekauft und ist hellauf begeistert – und ich etwas neidisch ;-)

Ich war wieder in New York und habe allerlei coole Fotos gemacht, Workshops, eine Hochzeit, leckere Burger und super coole Drinks in abgefahrenen Bars. Ich war in Hamburg und durfte einen Tag den Klappermann im Neunzehn72-Studio spielen und ich saß im Sturm Xaver im Flugzeug über Paderborn auf dem Weg zu einer Hochzeit und konnte nicht landen.

Und für 2014 wird es noch viel aufregender. Direkt im Januar geht es nach London, da war ich zuletzt vor 22 Jahren. Ich freue mich riesig auf die Stadt und werde sicher viele tolle Fotos mitbringen. Direkt ein paar Wochen später gebe ich zusammen mit meinem Freund Torsten einen Workshop in Venedig, dort war ich selber noch nie. Dann kommen Miami und, schon zum vierten Mal für mich, im September wieder New York. Hier werde ich mit Sven Krohn eine Hammerwoche mit vielen Workshops organisieren, das wird der Kracher. Die ersten Teilnehmer haben bereits die Reise gebucht, obwohl noch nicht einmal die Workshops stehen. Da sind wir nun gefragt und ich verspreche, das gleich im Januar nachzulegen.

Aber auch hier im beschaulichen Allgäu und seiner wunderbaren Umgebung wird es wieder viele interessante Workshops und Exkursionen geben. Ich sag nur “Zugspitze”!

Ich wünsche Euch und Euren Familien nun ein besinnliches und schönes Weihnachtsfest. Vielen Dank für Eure Unterstützung und Hilfe, die ich so viel erfahren habe. Nur das Finanzamt wird nie mein Freund ;-)

Zum Schluss noch meine persönlichen Highlights aus dem Jahr 2013.

My Best Of 2013 from Nikolaj Wiegard on Vimeo.

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Dein Text. Dein Motiv. Dein picShirt – Mein Test

picshirtsEs stand mal wieder ein Produkttest an, diesmal von einer T-Shirt Druckerei. Ich habe mir vor einigen Monaten bereits mal ein Shirt bei einem anderen bekannten Anbieter drucken lassen, damit war ich aber sowohl in Punkto Stoffqualität als auch Druckqualität überhaupt nicht zufrieden. Somit kam mir dieser Test sehr gelegen, denn ich brauch ja doch hin und wieder mal ein nettes bedrucktes Oberteil.

Die Firma picShirts.de ist noch recht neu auf dem Markt und bietet neben den klassischen T-Shirts auch Tanktops, Kapuzenpullis, Jacken, Hosen, Tangas, Sportmützen, Taschen, Warnwesten und eigentlich alles, was man bedrucken kann. Über den sogenannten picShirts.de – Shirt-Creator wählt man zunächst das Produkt aus, dann die Produktfarbe und kann bereits hier schon mit dem Erstellen des eigenen Designs beginnen. Man kann sowohl Text als auch ein eigenes Logo hochladen. Letzteres habe ich aber nicht gemacht, denn hier hätte ich erst mein Logo passend umbauen müssen, dazu fehlte mir die Zeit. Also habe ich mir aus den zahlreichen Motiven ein “passendes” ausgesucht und meinen Schriftzug einfach selber geschrieben. Leider bietet der Creator hier nicht besonders viele Schriftarten, so dass ich einfach irgendeine genommen habe. Das Shirt ist also leider nicht komplett an meine CI angepasst (klingt ja hochgestochen), aber es ist auch einfach nur ein T-Shirt, mehr Ansprüche hatte ich hier nicht für diesen Test. Mit meinem mir zur Verfügung gestellten Budget konnte ich ein Logo auf den vorderen Teil platzieren und einen Schriftzug jeweils auf Brust, Rücken und auf einen Ärmel. Ich wollte wirklich erst einmal die Qualität testen, mehr nicht. Nun noch die Größe wählen, Siebdruck oder Beflockung – fertig.

Schon nach einem Tag bekam ich die Versandbestätigung, das war ja wirklich fix. Zwei weitere Tage später war im mein T-Shirt im Briefkasten und der erste Eindruck war WOW. Das Shirt ist ein festes Produkt, was sich wirklich gut anfühlt. Nicht so ein Labberstoff, das taugt schon was. Auch der Aufdruck ist mehr als klar und relativ dick, was mich wirklich gefreut hat. Und es passt, was natürlich auch nicht zu vernachlässigen ist. Hier kann man sich übrigens gut an der Größentabelle orientieren.
picShirts.de picShirts.de picShirts.de picShirts.de picShirts.de

Mein Fazit fällt durchweg positiv aus und das war mit Sicherheit nicht das letzte Shirt, was ich dort bestellt habe. Als Verbesserungsvorschlag hätte ich noch die Integration von deutlich mehr Schriftarten und ein ansprechenderes Design der gesamten Webseite, denn die finde ich schlicht gesagt *censored*. ;-)
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Bucht mich als Eueren Hochzeitsfotografen in Miami

Wow, das klingt ehrlichgesagt ziemlich cool, oder? Aber Tatsache ist, dass ich im kommenden Jahr gut zwei Wochen in Miami – Florida sein werde und mir damit auch der Gedanke kam, dort doch mal eine Hochzeit zu fotografieren. Hier im Allgäu mache ich das bereits seit einem Jahr und verdiene damit mittlerweile mein Geld, aber ich möchte mich nicht nur hier auf diese durchaus wunderschöne Bergidylle beschränken, die ganze Welt bietet unheimlich viele tolle Plätze, um zu heiraten. Ihr könnt mich also überall als euren Hochzeitsfotografen buchen, ideal natürlich noch, wenn ich sowieso schon einmal vor Ort bin.

Wie ich mir das vorstelle

Also, wir telefonieren erst einmal und besprechen die Details. Wann Ihr heiratet, wo genau Ihr vorhabt, Euch zu trauen und und und. An diesem Tag komme ich direkt zu Eurem ersten Termin, wo auch immer der sein mag. Es wird ja zum Beispiel gern am Strand unter freiem Himmel geheiratet, was ja in Florida erlaubt ist. Nach der “Zeremonie” machen wir Eure Fotos. Wenn Ihr also Zeit habt, dann begleite ich Euch gerne den ganzen Tag durch die Stadt und wir machen dabei coole Fotos. entweder Downtown, Am Strand oder in den Everglades, Party im Hotel oder Eurer Villa ;-)

Also, wenn ihr vorhabt im Zeitraum vom 12. bis 25. Mai 2014 in Miami zu heiraten, dann bin ich sehr gerne Euer Hochtzeitsfotograf. Wenn Ihr nun wissen wollt, was es Euch kosten wird, dann schreibt mich doch einfach an, das besprechen wir dann unter 6 Augen ;-)

Hier noch ein paar Beispielbilder meiner bisherigen Arbeiten:
Hochzeitsfotograf in Schwangau Hochzeitsfotograf in Oberstdorf Hochzeitsfotograf in Oberstdorf Hochzeitsfotograf in Pfronten Hochzeitsfotograf in Pfronten Hochzeitsfotograf in Oberstdorf

Und hier geht es zu meiner Webseite: Hochzeitsfotograf in Pfronten im Allgäu

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Nikon baut jetzt auch ne Retro-Kamera

Seit ein paar Tagen ist es raus, Nikon kommt nun auch mit einer neuen, kleinen Kamera im Retro-Design mit tollem Chip und viel Tralala. Der Name soll vermutlich D4H lauten, also wird das der von mir sehnlichst erwartete Nachfolger der D4? Das wäre sehr schade, denn mit diesen Retro-Kameras kann ich mal so gar nichts anfangen. Ich mag es da eher modern, zukunftsorientiert, spacig, Sci-fi… warum hab ich die ganzen Jahre Star Treck geguckt? ;-)

Also gut, die Specs der neuen Cam lesen sich schon mal ordentlich, F-Mount bedeutet auch, dass die bisherigen Linsen angeschraubt werden können. Trotzdem hätte ich gern was handfestes und bleibe vorerst ganz einfach mal bei einer Nicht-Spiegellosen-Kamera. Für alles andere reicht mein Smartphone, mehr brauch ich nicht!

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Die beiden Gewinner des Lightroom-Tutorials stehen fest

Heute ist Freitag der 13. und das allein ist ja schon mal ein Grund zum Feiern. Ab heute ist aber für Zwei Glückspilze der Traum ihres Lebens in Erfüllung gegangen, denn ich habe sie aus dem Topf von über eine Milliarde Kommentatoren zum Lightroom-Tutorial-Gewinnspiel gezogen. Und was sagen wir da? Na, herzlichen Glückwunsch! Aber bevor wir zu den Gewinnern kommen, hier erst mal die Auflösung der Frage: “Wo wurde Patrick Ludolph geboren?” Die Antworten kreisten um genau zwei Städte, nämlich Hamburg und Bielefeld. Bielefeld? Jeder weiß doch, das Patrick Ludolph Hochzeitsfotograf in Hamburg ist, oder? Tja, das stimmt ja auch soweit, aber Paddy ist nur Wahlhamburger, denn er wurde im Jahre 1972 tatsächlich im beschaulichen Bielefeld am schönen Teutoburger Wald geboren. Hier führte das Schicksal auch uns beide eines Tages zusammen, das ist aber schon fast 60 Jahre her… Ihr merkt schon, Bielefelder sind ganz schön lustig ;-)

RandomSo, jetzt aber raus mit der Spannung. Ich will kurz erklären, wie ich die Gewinner ermittelt habe: Bei 140 Kommentaren hatte ich keine Lust, alle nach den richtigen Antworten auf einen Zettel zu schreiben. So habe ich Random.org angeworfen und mir zwei Zahlen aus den 140 generieren lassen. Ich habe nun von oben nach unten, also der Reihenfolge des Eingangs, abgezählt. Zufällig waren es beides die richtigen Antworten. Wäre z.B. Kommentar 20 falsch gewesen, hätte ich den nächsten Richtigen in der Reihenfolge genommen. So aber denke ich ist es fair und wir haben die zwei Gewinner Benjamin und Steffi. Ich habe Paddy Eure Emails weiter geleitet, so dass er Euch nun mit seinem Gelaber auf die Ketten gehen kann. Aber schaut es Euch ruhig an, es lohnt sich! Viel Spaß und nochmal: Herzlichen Glückwunsch!
Alle anderen Pechvögel können sich das aber auch hier kaufen.

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